Praktikum - was ist zulässig?

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Maddi

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Hallo,(wird etwas länger, sorry^^)

im Juni diesen jahres, vom 9. 6. - 4. 7. 2008 habe ich so ne 4wöchige Trainingsmaßnahme gehabt, deren ziel zum einen das übliche Bewerbungsbrimborium war, zum anderen Leute während oder nach den 4 Wochen in ein Praktikum zu vermitteln, natürlich mit der Prämisse dass daraus hinterher ein Arbeitsangebot folgt(ja ne is klar ;) ).

jedenfalls, Modalitäten waren/sind u. a. Praktikum kann flexibel von 1 Woche bis 3 Monaten je Betrieb gemacht werden, maximal 6 Monate insgesamt.
Heisst z. B. entweder 2 mal 3 Monate in zwei Betrieben oder zig einzelne Wochen bis die 6 Monate halt irgendwann mal voll sind.
Die Maßnahme an sich läuft offiziell bis September 2009, bis dahin müssten die 6 Monate voll sein.
Soll heissen, wenn z. B. erst im Juli 2009 das erste Praktikum beginnt, kann man logischerweise keine 6 Monate mehr voll machen.

Soweit erstmal zur Ausgangssituation. Der rest ist das übliche. Dubiose Eingliederungsvereinbarungen, haltlose Versprechen des Bildunsträgers, gepaart mit mal mehr mal weniger subtilen Sanktions"Informationen", und freundlich ist/war die zuständige Projektleiterin dort nicht grade.

Bei einem Praktikum dort würde man noch 100Euro zusätzlich zum HartzIV bekommen, plus nach Kilometern berechnet die Fahrkosten erstattet. Alles Anteilig an tatsächlichen Arbeitstagen(also z. B. nur 2 Wochen= 50Euro).

Obwohl das natürlich der übliche Mist ist, war und bin ich trotzdem bereit ein solches Praktikum zu machen, wenn dabei wenigstens etwas vernünftiges zu tun ist, und ich idealerweise meine beruflich erlernten Fähigkeiten anwenden und damit trainieren wenn nicht sogar vertiefen kann.

Nun aber folgender Fall:

mir wurde ein "Praktikum" bei einer Steuerberatungsgesellschaft(namen werde ich aus rechtlichen gründen natürlich nicht nennen) angeboten. Das soll am 15. Dezember beginnen, und bis 28. Februar 2009 gehen.
Tätigkeiten wären, laut Info der Mitarbeiterin dieses Unternehmens, die mich im Vorstellungsgespräch kurz informiert hat:
-Briefe eintüten
-Unterlagen/Akten sortieren/abheften, und dann gegebenenfalls auch ins Archiv bringen
-Botengänge innerhalb des Hauses(sitzen auf mehreren Etagen), inklusive Zeug aus erwähntem Archiv rein bzw. rauszubringen.

Dafür gäbe es wie gesagt 100€ vom Bildungsträger zusätzlich zum HartzIV, plus die Fahrkosten nach Kilometern berechnet (36 cent je kilometer, aber nur eine strecke).

Arbeitszeiten wären 40 stunden pro woche, von 8-16 Uhr.

Nun die Frage: ist sowas an sich überhaupt zulässig?
Ich hab dem ganzen erstmal einstweilig zugesagt(Vorstellungsgespräch war am Freitag 5. Dezember), mangels auch Alternativen,da ich mich ja nicht dem Eindruck aussetzen will "nichts tun" zu wollen.

Die Praktikumsverträge sind übrigens noch nicht unterschrieben,d as wollte das Unternehmen erst am ersten Arbeitstag machen.

Könnt ihr mir da Tipps geben wie ich mich da nun verhalten soll?

danke schonmal :)
 

Martin Behrsing

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Was du beschreibst bringt dich ja nun nicht wirklich weiter. Du bist eine billigste Arbeitskraft für Hilfsbotengänge.

Ich weiß ja nicht welche Ausbildung Du hast. Solltest Du aber eine kaufm. Ausbildung haben, wäre das ganze eine Dequalifizierung.

Ein Praktikum sollte - und nur dann - einen weiter qualifizieren. Ich würde so ein Schrott sein lassen.
 

Maddi

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"Fremdsprachenkorrespondent" (für Englisch und <ziemlich eingerostetes> Französisch) schimpft sich das was ich mal gelernt hab.
 
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