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Praktikum ohne ALG und ohne Hartz IV

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Merlin264

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#1
Hallo!

Ich habe mal folgende Frage:
Im Oktober 2008 lief mein Arbeitslosengeld aus. Ein daraufhin von mir beantragtes Hartz IV wurde abgelehnt, da meine Lebensgefährtin zuviel verdient. Ich wurde dann wieder ans Arbeitsamt verwiesen, das nun für mich wieder zuständig war, allerdings ohne Leistungsbezug. Da man mich nun ins Sichergewerbe vermitteln wollte, bat ich um einen Qualifizierungslehrgang. Es wurde mir nun ein Lehrgang zur Qualifizierung als "Fachkraft für Schutz und Sicherheit" mit abschließender IHK-Prüfung bewilligt, an dem ich seit April teilnehme. Das Arbeitsamt bezahlt den Lehrgang und erstattet mir die Fahrtkosten.
Zwischenzeitlich ist meine Lebensgefährtin ebenfalls Arbeitslos geworden und bekommt 1042,00 € Arbeitslosengeld. Ich beantragte nun nochmals Hartz IV. Es wurde mir mitgeteilt, dass ich monatlich ca. 17,00 € an Hartz IV bekommen würde, was sich aber nun zwischenzeitlich auch wieder erledigt haben dürfte, da meine Lebensgefährtin zwischenzeitlich ihren positiv bewerteten Kindergeldbescheid erhalten hat und nun offensichtlich die "Bedarfsgemeinschaft" über genügend Geld verfügt.
Hinzu kommt noch, dass ich über meine Noch-Frau betreffs Krankenversicherung familienversichert bin. Da ich in den nächsten Tagen mein rechtskräftiges Scheidungsurteil zugesandt bekomme, müßte ich mich, da ohne Leistungsbezug, selbst in einer gesetzlichen Krankenversicherung freiwillig Krankenversichern. Die Kosten dafür müßte meine Lebensgefährtin (da Bedarfsgemeinschaft) von ihrem Arbeitslosengeld auch noch mittragen.

Im Anschluß an die mir genehmigte Qualifizierungsmaßnahme ist ein 4-Wöchiges Praktikum vorgesehen. Während dieser Zeit habe ich eine tägliche Arbeitszeit von 12 Stunden, teilweise inclusive Wochenende in einer Sicherheitsfirma und bekomme dafür kein Geld. Im Anschluß daran müßte ich noch einmal 4 Wochen ohne Geld arbeiten, da es ja den ersten Lohn erst nach 4 Wochen (nach dem Praktikum ohne Lohn) geben wird. Besteht eventuell doch noch die Möglichkeit, für die Zeit des Praktikums noch Geld von ARGE oder Arbeitsamt zu bekommen. Oder kann man wirklich von mir verlangen, wie ein Sklave, 240 Stunden im Monat für 0 Geld zu arbeiten. Für Ratschläge wäre ich sehr dankbar.

Vielen Dank!
 

Mario Nette

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#2
Also ich sehe das so: Man lässt sich ja vor allem scheiden, weil man eben nicht mehr für den Partner einstehen möchte. Darum könnt ihr meiner Meinung nach nach der Scheidung auch keine Bedarfsgemeinschaft bilden, sondern wenn dann überhaupt nur eine Haushaltsgemeinschaft. Infolgedessen dürftest du deine eigene BG dann bilden, wenn du einen Anspruch auf ALG II geltend machst.

Mario Nette
 

Merlin264

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#3
Du hast das falsch verstanden. Meine Noch- Frau ist die eine Seite. Ich habe eine neue Lebensgefährtin, mit der ich zusammen lebe. Das ist die Bedarfsgemeinschaft.
 
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