Praktikum einer Massnahme kündigen? (1 Betrachter)

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Xardas

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Hallo mal wieder.
Fang ich schon an euch zu nerven?
Ich bin im Moment in einer von der Arge vermittelten Maßnahme.
Diese Maßnahme besteht aus Unterricht zum Bewerben (3 Monate) und der gleichzeitigen Suche einer Praktikumsstelle. Das Suchen hatte zwar Erfolg, aber nicht ganz in dem Bereich den ich mir erträumt hatte. Soweit kein Problem, denn die Bedingung dafür, das das Praktikum gemacht wird, ist die Zusage des Betriebs, dass dahinter eine feste Arbeitsstelle steht.
Und ich will ja mal endlich auch Geld verdienen.
Soweit hatte ich mich schon gefreut.
Allerdings bekomme ich so langsam(ist erst der 2. Tag heute gewesen)
das Gefühl, dass da was nicht stimmt.

Wenn nach einem Monat mehr oder weniger fadenscheinige Gründe angegeben werden, warum man das Praktikum auf insgesamt 3 Monate verlängern will, kann ich es dann beenden?
(Zusatz: Der Betrieb wollte erstmal 1 Monat. Maximal können es 3 Monate sein.)
Ich wäre ziemlich erfreut darüber, wieder in die Massnahme
zurückzugehen (Das Programm ist tatsächlich für mich in Ordnung)
und mir eine andere Praktikumsstelle zu suchen.


Eine Teilnehmerin kam zurück, weil sie im Praktikum als Verkäuferin nicht klar kam.


2. Frage: Habe ich die üblichen Ansprüche eines Praktikanten?
Probezeit
Muss oder kann diese bei Anstellung verkürzt werden?

siehe https://www.fairwork-ev.de
"Nach einem Urteil des Arbeitsgerichts Frankfurt muss ein der Berufsausbildung vorausgehendes Praktikum in die Probezeit mit einbezogen werden....
--> Dieses Urteil ist natürlich für alle Praktikanten sehr interessant: Wenn Ihr also in einer Firma schon ein Praktikum absolviert habt und dort als Folge dann befristet oder unbefristet angestellt werden, muss der Arbeitgeber die Probezeit (max. 6 Monate) um die Praktikumszeit verkürzen!"
(Bei mir geht es ja nicht um Berufsausbildung)
Urlaub
"In dem Fall, dass das Arbeitsverhältnis kürzer als sechs Monate dauert entsteht ein Anspruch auf Teilurlaub in Höhe von 1/12 des Jahresurlaubs, also mindestens 2 Tage pro vollen Monat des Bestehens der Arbeitszeit.

Diese Vorschriften sind nach § 13 im Großen und Ganzen unabdingbar! Abweichungen sind nur durch Tarifverträge möglich."



Nachtrag: habe gerade was gefunden:
"Es gilt das Berufsbildungsrecht, in den ersten drei Monaten ist Probezeit und der Vertrag ohne Kündigungsfrist auflösbar (§ 15 BBiG)." Stimmt das so???
Ich gehe jetzt schlafen...
 
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