potentieller"ag" zitiert stellensucher 15x hin und läßt sich verleugnen (1 Betrachter)

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die saegefischin

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geht um langzeitsrbeitslosen mitbewohner - es ist ne katastrophe uns es ist einfach nur zum kotzen!!
er sucht anhand i-net und zeitung etc. nach einem job - einem bezahlten und es ist jedesmal das gleiche dilemma:
ag - hier ist es nun eine in bonn ansässige zeitarbeitsfirma, die für großkundenauftrag in köln (gestaltung von 28 wohnungen) einen maler-uind lackiererhelfer sucht.
mitbewohner dagewesen, sich mit lebenslauf und letztem zeugnis sowie fotos einer gestalteten wohnung - gedacht als arbeitsprobe - vorgestellt.
ag begeistert von arbeitsprobe - findet sie sehr gut, da der auftraggeber ausdrücklich was besonderes, was ungewöhnliches sucht.
man kommt überein bei 450 € pro fertiggestalteter wohnung - zahlung des ersten geldes bei beginn der arbeit - schriftlicher vertrag, um sicherzustellen, daß "sie nicht einfach 450 € einstreichen und dann nicht mehr kommen.
man geht auseinander - übliche vereinbarung "wir melden uns bei ihnen blablabla"
dann als nächstes: mitbewohner wird zu den auftraggebenden hauseigentümern zitiert, um mit denen farbliche gestaltung etc. zu erörtern - wohnungseigentümer gibt mitbewohner nach verhandlungen den auftrag zur bunten gestaltung der wohnung.

dann zitiert ag mitbewohner an einem freitag abend um 21 uhr telefonisch nach köln - es heißt: "ihre arbeit ist 60 % preiswerter als örtliche malerbetriebe und sehr individuell. sie kriegen den zuschlag. ihre erste wohnung ist sozusagen die probezeit - wenn die wohnungseigentümer sich zufrieden zeigen, dann bekommen sie ihren arbeitsvertrag in unbefristeter festanstellung"
unter dem vorwand des "kommen sie nach köln, adressenstrasse soundso in demundem stadtteil wegen der vertragspapiere" wird er jetzt schon zum mittlerweile 12.male von diesem ag immer und immer wieder herzitiert - und immer wieder findet der einen blöden vorwand, weshalb wieso er nun die vertragsdokumente nicht fertig hat ....
es wurde mündlich die arbeit zugesagt.
es wurde mündlich der vertrag zugesagt.
es wurde mündlich die absprache betreffend bezahlung getroffen.
es wurde mündlich die zusage für das job-ticket gegeben (fahr mal zum regulären db/vrs-tarif jeden tag 65 km einfache strecke und das auf regulärer monatskarte oder - wie der ag verlangt, da angeblich sonst geleistete fahrgelder nicht mit dem jobticket verrechnet werden können - du zahlst dich dumm und dämlich, du verbratzt in 10 tagen die 358 €)

das einzige, was dieser ag wirklich getan hat, war in gegenwart vom mitbewohner farben und material und arbeitskleidung kaufen - und selbst die ist nicht vollständig, die hose passt nicht.

mitbewohner ist zu den unmöglichsten zeiten dem ag hinterhergefahren, saß letzte nacht in köln fest, weil kein zug mehr zurückfuhr.
wurde telefonisch an mehreren tagwen, abenden und an wochenenden von diesem ag herzitiert .... unter dem vorwand "ihr arbeitsvertrag ...."

... ich weiß nicht weiter - es liegt nichts schriftliches vor, weil der sack einfach nichts rausrückt .... ein arbeitsvertrag kann zwar mündlich rechtswirksam und bindend abgeschlossen werden - einen arbeitsnachweis rückt der auch nicht raus, das vereinbarte geld ist auch bisher nicht bezahlt worden .... der ganze scheiß zieht sich nun seit zwei wochen hin.

was kann man tun, was kann er tun, um seine rechte wahrzunehmen, durchzusetzen, einzufordern????
 

Arania

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Nie wieder mündlich etwas vereinbaren, alles schriftlich festhalten, entstandene Kosten ersetzen lassen
 

Couchhartzer

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@ die saegefischin

Da mir die Schilderung zu dieser Zeitarbeitfirma und deren Handlungsweisen (die laut Beschreibung ja aus Bonn sein soll) mehr als fragwürdig vorkommt habe ich mal Martin Behrsing (Forenbetreiber) per PM den Link zu diesem Thread geschickt, denn hier scheint mir Einiges faul an der Sache zu sein.

Ich denke er wird sich mit dir in Verbindung setzen und eventuell dann was dazu sagen können.
 

Martin Behrsing

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Du solltest mir über PN mal den Namen dieser Klitsche sagen. Eventeull können wir da schon was machen.
geht um langzeitsrbeitslosen mitbewohner - es ist ne katastrophe uns es ist einfach nur zum kotzen!!
er sucht anhand i-net und zeitung etc. nach einem job - einem bezahlten und es ist jedesmal das gleiche dilemma:
ag - hier ist es nun eine in bonn ansässige zeitarbeitsfirma, die für großkundenauftrag in köln (gestaltung von 28 wohnungen) einen maler-uind lackiererhelfer sucht.
mitbewohner dagewesen, sich mit lebenslauf und letztem zeugnis sowie fotos einer gestalteten wohnung - gedacht als arbeitsprobe - vorgestellt.
ag begeistert von arbeitsprobe - findet sie sehr gut, da der auftraggeber ausdrücklich was besonderes, was ungewöhnliches sucht.
man kommt überein bei 450 € pro fertiggestalteter wohnung - zahlung des ersten geldes bei beginn der arbeit - schriftlicher vertrag, um sicherzustellen, daß "sie nicht einfach 450 € einstreichen und dann nicht mehr kommen.
man geht auseinander - übliche vereinbarung "wir melden uns bei ihnen blablabla"
dann als nächstes: mitbewohner wird zu den auftraggebenden hauseigentümern zitiert, um mit denen farbliche gestaltung etc. zu erörtern - wohnungseigentümer gibt mitbewohner nach verhandlungen den auftrag zur bunten gestaltung der wohnung.

dann zitiert ag mitbewohner an einem freitag abend um 21 uhr telefonisch nach köln - es heißt: "ihre arbeit ist 60 % preiswerter als örtliche malerbetriebe und sehr individuell. sie kriegen den zuschlag. ihre erste wohnung ist sozusagen die probezeit - wenn die wohnungseigentümer sich zufrieden zeigen, dann bekommen sie ihren arbeitsvertrag in unbefristeter festanstellung"
unter dem vorwand des "kommen sie nach köln, adressenstrasse soundso in demundem stadtteil wegen der vertragspapiere" wird er jetzt schon zum mittlerweile 12.male von diesem ag immer und immer wieder herzitiert - und immer wieder findet der einen blöden vorwand, weshalb wieso er nun die vertragsdokumente nicht fertig hat ....
es wurde mündlich die arbeit zugesagt.
es wurde mündlich der vertrag zugesagt.
es wurde mündlich die absprache betreffend bezahlung getroffen.
es wurde mündlich die zusage für das job-ticket gegeben (fahr mal zum regulären db/vrs-tarif jeden tag 65 km einfache strecke und das auf regulärer monatskarte oder - wie der ag verlangt, da angeblich sonst geleistete fahrgelder nicht mit dem jobticket verrechnet werden können - du zahlst dich dumm und dämlich, du verbratzt in 10 tagen die 358 €)

das einzige, was dieser ag wirklich getan hat, war in gegenwart vom mitbewohner farben und material und arbeitskleidung kaufen - und selbst die ist nicht vollständig, die hose passt nicht.

mitbewohner ist zu den unmöglichsten zeiten dem ag hinterhergefahren, saß letzte nacht in köln fest, weil kein zug mehr zurückfuhr.
wurde telefonisch an mehreren tagwen, abenden und an wochenenden von diesem ag herzitiert .... unter dem vorwand "ihr arbeitsvertrag ...."

... ich weiß nicht weiter - es liegt nichts schriftliches vor, weil der sack einfach nichts rausrückt .... ein arbeitsvertrag kann zwar mündlich rechtswirksam und bindend abgeschlossen werden - einen arbeitsnachweis rückt der auch nicht raus, das vereinbarte geld ist auch bisher nicht bezahlt worden .... der ganze scheiß zieht sich nun seit zwei wochen hin.

was kann man tun, was kann er tun, um seine rechte wahrzunehmen, durchzusetzen, einzufordern????
 

Mario Nette

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§ 10 Abs. 1 Nr. 5 käme hier meiner Meinung nach in Frage.

Mario Nette
 

die saegefischin

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AW: potentieller"ag" zitiert stellensucher 15x hin und läßt sich verleugnen § 10 Abs. 1 Nr. 5 käme hier meiner Meinung nach in Frage.

@ -> Mario Nette:

was für ein paragraph ist das, zu welchem gesetz gehört er?

@ martin:
mitbewohner ist noch nicht wieder zurück, ich frage ihn mal, welche z-firma das genau ist, er nannte einen namen von einem herrn soundso, mit dem er da zu tun hat.
ich hör nach - genaueres folgt dann via pn
 

Mario Nette

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Huch, ich kann gar nicht nachtragen/editieren. Ist wohl zu lange her. Ich meine den § 10 Abs. 1 Nr. 5 SGB II - hatte die Erwähnung des Gesetzbuches wohl in der Eile vergessen.

Mario Nette
 

die saegefischin

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gestern ist mein mitbewohner wieder - und wieder für nix - den windigen versprechungen des herrn soundso von der zeitarbeitsfirma hinterhergefahren.
besagter herr soundso rief mitbewohner an - er möge sich nach köln begeben, er habe nun alle vertragsunterlagen fertig, er habe das geld und er habe das jobticket - anruf so gegen ca 10 uhr .... im guten glauben ist er nach köln gefahren, hat sich da wieder den ganzen tag für nichts um die ohren geschlagen - und der typ rief abermals an und vertagte sich - und vertagte sich schon wieder und nochmal ...

wie ja eigentlich zu erwarten, passierte nichts dergleichen - mitbewohner wurde mangels fahrgeld und mangels fahrkarte und unter androhung polizeilicher maßnahmen in brühl aus dem zug geschmissen - hat sich dann so irgendwie durchgeschlagen.

er hat in der angelegenheit zwischenzeitlich mit einem rechtsanwalt gesprochen - termin dort steht morgen vormittag an. eigentlich war der termin sogar schon für gestern veranschlagt gewesen, kam aber wegen eines gerichtstermins nicht zustande - der anwalt hat ihm im vorfeld angeraten, sich bei den enrufen des herrn soundso auf nichts mehr einzulassen.
 

Mario Nette

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Wie viel Geld hat er denn wegen dem Heini schon verbrannt? Soll er unbedingt schriftlich bei der Type geltend machen.

Mario Nette
 

die saegefischin

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hat inzwischen ca. 250 € verfahren - bleiben ihm noch 108 € für den rest des monats zum ....leben ..... zum vegetieren ....

nicht erwähnt die undokumentierten kosten - wo ihn mal jemand nach bonn gefahren hat, oder wo er mal einen teil der strecke getrampt ist .... habe dafür in der aufstellung die km-pauschale 0,30 € angesetzt.
einen 40 €-strafzettel von der db ag kriegt er denn auch noch aufn schreibtisch geknallt.

hoffe, daß der mitbewohner so auch tut, er ist mit der ganzen sache ziemlich überfordert ...
 
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Warum fährt man schwarz zu einem potentiellen Arbeitgeber, von dem man schon oft angelogen worden ist?
Ich meine, wenn mich ein Arbeitgeber bestellt, dann fahre ich da 1x, höchstens noch ein 2.x hin. Sollte es dann nicht laufen, wie besprochen, dann sieht mich der Arbeitgeber nicht mehr. So wichtig ist kein Job, dass ich mich dafür verschulden täte. Und ohne Ticket täte ich schon mal nirgends hinfahren. Freut sich nur die DB.
Ob man das "versprochene" Geld von diesem AG bekommt, wage ich zu bezweifeln. Hier wird mit dem Willen zu arbeiten und mit der Not eines Elos gespielt.
 

Mario Nette

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Schick den Zoll doch mal dort vorbei. Vielleicht zieht diese [edit:] Person das auch noch mit anderen Leuten ab.

Mario Nette
 

die saegefischin

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mitbewohner war heute beim rechtsanwalt - gegen den herrn soundso von der zeitarbeitsfirma wird strafanzeige erstattet - die eine sache, die zivilrechtlichen ansprüche müssen ja davon getrennt eingeklagt werden.

@ashna:
ja, warum fährt man schwarz zu einem potentiellen ag, der einen schon xmal angelogen hat? - aus jux und dollerei nicht, das klar - aber jemand, der seit jahren und jahren arbeitslos ist, eine haftstrafe hinter sich hat und seit jahren immer und immer wieder versucht, fuß zu fassen, arbeit zu finden und endlich mal aus dem hartz IV-repressions-scheiß rauszukommen klammert sich an jeden strohhalm - wie dünn er auch sei.
gut, es ist ein "vermittlungshindernis", wenn man BZR-einträge hat - unbestritten - aber es hat auch jemand, der inhaftiert war nach verbüssung der strafe das recht auf resozialisierung und neuanfang - sonst fällt jemand immer wieder aus dem sozialen netz und in strafhandlungen.
unbestritten, da wird aufs übelste mit notlage und dem willen zu überleben gespielt und kapital draus geschlagen.

ich weiß ja nicht, es entzieht sich meiner kenntnis, was der herr soundso von der zeitarbeitsfirma dann den auftraggebern für die malerarbeit in rechnugn stellen wird - es wurde mitbewohner gesagt, mit den 450 €/wohnung läge er 60 % unterhalb dessen was ortsansässige malerbetriebe veranschlagt hätten - ich vermute, daß der herr soundso den auftraggebern den tarif des fachbetriebes in rechnung stellt - dann hätte er ordentlich abgesahnt, ohne letztendlich einen cent dafür in die hand genommen und investiert zu haben.

ich geb laut, sobald ich neues zu der sache weiß.
 
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