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Post von der Vollstreckungsbehörde

Rennrakete

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Hallo,

ich habe vor ca. zwei Wochen ein Schreiben von der Vollstreckungsbehörde des Landkreises bekommen. Dort wurde eine kleine Forderung für die Zeit 2011 aus dem ALGII-Bezug aufgestellt. Nun hatte ich sieben Tage Zeit, den Betrag zu überweisen, was ich nun verschwitzt habe.:icon_sad:

Unter der Forderung steht noch folgendes: "Ich fordere Sie auf, den o.g. Betrag innerhalb der nächsten sieben Tage auf eines meiner unten genannten Konten zu überweisen. Sollte ich widererwarten keinen Zahlungseingang verbuchen können, habe ich das Verwaltungszwangsverfahren gegen Sie zu eröffnen. Hierdurch entstehen Ihnen weitere - vermeidbare - Kosten."


Wie soll ich mich nun verhalten? Den Betrag nun nachträglich überweisen oder was soll ich nun tun? Was passiert bei einem Verwaltungszwangsverfahren?


Grüße
 

Vader

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Ist der Betrag unstreitig? Wenn ja, dann überweis ihn schnellstmöglich. Ggf. um Stundung oder Ratenzahlung bitten.

Prüfen, ob überhaupt ein Rückforderungsbescheid vorliegt. Wenn nicht -> Forderung zurückweisen.

Wenn die Forderung aus 2011 ist, muss innerhalb eines Jahres ab Bekanntwerden seitens der Behörde das Geld zurückgefordert werden. Wurde das nämlich per Rückforderungsbescheid unterlassen oder traf dieser zu spät ein, ist die Forderung u. U. nicht mehr zulässig. Hier schafft Akteneinsicht Klarheit.
 
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