Post vom JC - Unterstellung der Nichtbewerbung (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Heike73

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Hallo mal wieder,

ich bin kurz vorm Platzen :icon_dampf:

habe heute zwei Briefe von meinem tollen SB bekommen:

Sanktionsandrohung von 30% mit Anhörungsbogen, ich hätte mich bei zwei VV´s nicht beworben und soll mich dazu schriftlich äußern...

Was ist das denn jetzt für ein Spiel ???

Ich habe mich sehr wohl auf diese beiden schriftlich per Post beworben und habe das Bewerbungsanschreiben auch zur Hand, aber gilt das als Beweis ???
Wie verhalte ich mich denn jetzt ?
Haben diese zwei Arbeitgeber wirklich angegeben, dass ich mich nicht beworben habe ? - UNGLAUBLICH !!!

...erstmal wieder runterkommen muss..:icon_neutral:

Liebe Grüsse
 

Heike73

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und da fällt mir noch eine Frage ein:

ich habe keine gültige EGV (nicht unterschrieben) und es steht auf keinem meiner VV´s dass ich mich innerhalb von 3 Tagen dort bewerben soll...wie ist dann die Frist ???
 

rslg

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Ich würde in den Anhörungsbogen schreiben, dass ich mich beworben habe und Kopien der Bewerbungen beilegen.

Hast du vielleicht noch den Beleg, dass du an dem Tag Briefmarken gekauft hast?

Wenn ja, könnte man das auch als Beweis sehen.
Zumindest wird in einigen EGVs verlangt, immer Kaufquittungen über Briefmarken mit dem gleichen Datum wie die Bewerbung als Beweis beizubringen, dass die Bewerbung erfolgt ist.
 

Heike73

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ich hab ja keine gültige EGV !!!

Und um Bewerbungskosten erstattet zu bekommen, musste ich bisher bei meinem Sb nur die Liste der Bewerbungen + Bewerbungsanschreiben einreichen...nie Portokosten oder Sonstiges.
 
E

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Schreibst rein, dass du dich beworben hast und Kopien der Bewerbungsschreiben rantackern. Dann persönlich am Tresen gegen Empfangsbescheinigung abgeben. (Drauf achten, dass dort auch die Kopien erwähnt werden.)

Man sollte sich generell innerhalb von 3 Tagen bewerben. Wenns nun aber 4 Tage sind,d ann haste den VV halt einen Tag später erhalten. Aber sich auf nen VV innerhalb von 3 Tagen zu bewerben, ist zeitlich machbar.

Und selbst wenn es 2 oder 3 sind, meist ja ZAFs und dann immer nur Kurzschreiben raushauen.
 

Heike73

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Schreibst rein, dass du dich beworben hast und Kopien der Bewerbungsschreiben rantackern. Dann persönlich am Tresen gegen Empfangsbescheinigung abgeben. (Drauf achten, dass dort auch die Kopien erwähnt werden.)

Ist gerade schlecht, weil ich bin AU

Man sollte sich generell innerhalb von 3 Tagen bewerben. Wenns nun aber 4 Tage sind,d ann haste den VV halt einen Tag später erhalten. Aber sich auf nen VV innerhalb von 3 Tagen zu bewerben, ist zeitlich machbar.

O.K. Danke !!!

Und selbst wenn es 2 oder 3 sind, meist ja ZAFs und dann immer nur Kurzschreiben raushauen.
war 1 x ZAF, also nur Bewerbung ohne Lichtbild und Zeugnissse :biggrin:
aber natürlich mit dem Satz : Daten löschen, wenn nicht für diese Stelle geeignet !

Darf das JC beim Arbeitgeber nachfragen ??? Ich habe ja nichts zu verheimlichen, aber ich bin auch keine 15 jährige, die man kontrollieren muss...
 
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Ich würde dem sinngemäß schreiben:
LOL :icon_party:
Bedanke ich mich für Ihre Erinnerung und stelle hiermit den Antrag auf Bewerbungskostenerstattung in Höhe von x mal x.
Belege anbei.
Feddich...​
 

pinguin

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Ob das JC bei den betreffenden AG's nachfragt, ist eigentlich unwichtig; jeder AG erhält zeitgleich mit dem Schreiben an Dich eine Information, daß Du vom JC aufgefordert wurdest, Dich bei ihm zu bewerben. Dieses Schreiben hat der AG ausgefüllt ans JC zurückzuschicken. Soweit zur Theorie.
 

Heike73

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aber warum schreiben die Arbeitgeber, dass die Bewerbung nicht angekommen ist und bringen einen Arbeitlosen damit in Schwierigkeiten, wenn die Bewerbung doch angekommen ist ? (davon gehe ich zu 99% aus)

Und ich, als Unschuldige, muss mich nun rechtfertigen... ist doch zum :icon_kotz:
 
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aber warum schreiben die Arbeitgeber, dass die Bewerbung nicht angekommen ist und bringen einen Arbeitlosen damit in Schwierigkeiten, wenn die Bewerbung doch angekommen ist ? (davon gehe ich zu 99% aus)

Und ich, als Unschuldige, muss mich nun rechtfertigen... ist doch zum :icon_kotz:
Ich kenne AGs, die schmeissen die Bewerbungen gleich in den Papierkorb...
 

Heike73

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dann sollen Sie sagen, dass der Bewerber nicht in Frage kommt, aber nicht, dass die Bewerber sich nicht beworben haben...
 

Nefarian

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Wenn Belege für Portokosten vorhanden sind, einfach dem JC als Kopie beifügen. Dazu noch die Bewerbung als Kopie.
Wenn alle Fäde reißen, einfach einen Zeugen heranholen, der später am Sozialgericht aussagt, dass die Bewerbung abgeschickt wurde am Dato dd.mm.yyyy. Der Zeuge sollte aber auch den Inhalt des abgeschickten Schreibens gesehen haben und vor Gericht glaubwürdig dieses darstellen können.
Kommt bald soweit, dass man Bewerbungen nur noch per Einschreibe verschicken sollte..."da ist doch was faul im Staate Dänemark".
 

Jurschi9

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Viel Lärm um Nichts.

Ein Hartzer behauptet, er hätte sich beworben. Der AG sagt, er hätte sich nicht beworben. Gibt es Gerichtsurteile bzgl. solcher Fälle?

Man kann jetzt sagen: Geh doch auf Nummer sicher und schick das Zeug per Einschreiben weg. Bringt auch nichts, weil der AG sagen kann, im Brief sei nix drin gewesen.

Ergo: Aussage gegen Aussage. Wahrscheinlich wird das eine Gericht pro, das andere gegen den Hartzer entscheiden. Hängt also vom Wohnort ab, ob man Pech hat oder nicht.

Behauptet nur ein AG, er hätte keine Bewerbung erhalten, wird man wahrscheinlich auch davonkommen. Sind es aber mehrere, wird das Gericht wahrscheinlich gegen den Hartzer urteilen.


Und was soll eine Quittung über einen Briefmarkenkauf beweisen?
Genauso kann ich einen Liter Benzin kaufen als Beweis, daß ich mich bei AG xy vorgestellt habe.


Zum Beitrag.
Ich würde dem SB einfach die Kopien zusenden mit der Bemerkung, du hast die Bewerbungen am xx.xx weggeschickt und dann der Dinge harren. Wozu sich über ungelegte Eier einen Kopf machen.
 

Konstabler

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Und was soll eine Quittung über einen Briefmarkenkauf beweisen?
Es ist ziemlich unwahrscheinlich, dass man sich zur Poststelle begibt, dort Briefmarken kauft - und dann keine Post abgibt.

Das Jobcenter könnte natürlich hergehen und einen unumstösslichen NACHWEIS verlangen.

Aber dann wären wir an dem Punkt abgelangt, wo Bewerbungen per Gerichtsvollzieher zugestellt werden.

In Verbindung mit dem § 65 SGB I müsste der taggenaue Briefmarkenkauf einen unumstösslichen Beweis darstellen, denn der Aufwand, taggenau Briefmarken zu erwerben, geht schon deutlich über ein normales Maß hinaus, denn die Zeiten, wo es in jedem Ortsteil ein Postamt gab, sind längst vorbei.
 

Babbelfisch

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Das Jobcenter könnte natürlich hergehen und einen unumstösslichen NACHWEIS verlangen.
Wie sollte der denn aussehen? Einschreiben mit Rückschein? Das brauchen die doch gar nicht, denn wie schon jemand schrieb, die AGs berkommen den VV ebenfalls zugeschickt. Und da ist dann auch schon der Hund begraben, denn es gibt nicht nur das Feld "hat sich beworben", sondern auch: Wurde nicht eingestellt weil... und wenn dann ein AG perfiderweise z.B. reinschreibt "unvollständige Unterlagen", dann haste erst einmal die A...karte gezogen. Und wenn er auch noch lügt und behauptet, dass keine bzw. die Bewerbung zu spät einging...
 

pinguin

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aber warum schreiben die Arbeitgeber, dass die Bewerbung nicht angekommen ist
Ist es so oder nur die Aussage vom JC?

In letzter Konsequenz hilft in Zeiten von Mauschelei und Co. nur eine Möglichkeit, nämlich alles selber vorbeizubringen und genauso zu verfahren, wie man es eigentlich mit der Abgabe von Dokumenten beim Amt machen sollte; bei der Übergabe des Dokumentes eine gleichartige Kopie abstempeln und bestätigen lassen, daß sie abgegeben wurde; freilich stets mit Firmenstempel und Unterschrift.
 
R

Rounddancer

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Ich habe mich sehr wohl auf diese beiden schriftlich per Post beworben und habe das Bewerbungsanschreiben auch zur Hand, aber gilt das als Beweis ???
normal sollte es gelten.
Wie verhalte ich mich denn jetzt ?
Grüße den Gesslerhut des Amts, indem Du die Kopie Deiner Bewerbungen denen sendest und im Anschreiben an Eides Statt versicherst, daß Du Dich dort am xx.xx schriftlich beworben hast und das nur ein Versehen sein könne.

Immerhin: Es könnte sein, daß die Arbeitgeber den VV an Dich aus der Jobbörse mit dem Druck auf den "Zur Bewerbung auffordern"-Knopf auslösten. Und daß dann zwar Deine Bewerbung kam, die sie aber in der Liste der Bewerbungen in der Jobbörse zu dieser Stelle nicht als Eingegangen verbuchen konnten, da Dein Eintrag in der Jobbörse (standardmäßig) anonymisiert ist,- wie fast alle anderen auch. Und weil Du bei Deiner Bewerbung vermutlich nicht Deine ID aus der Jobbörse angabst, das ist die vielstellige Zahl, die mit 1- beginnt und mit -B endet.

Wenn aber Arbeitgeber die Bewerbungseinträge in der Jobbörse löschen wollen, dann geht das nur, wenn sie entweder "hat sich nicht beworben", "Absage erteilt" oder "zugesagt" anklicken ...
 
E

ExitUser

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Hallo mal wieder,

ich bin kurz vorm Platzen :icon_dampf:

habe heute zwei Briefe von meinem tollen SB bekommen:

Sanktionsandrohung von 30% mit Anhörungsbogen, ich hätte mich bei zwei VV´s nicht beworben und soll mich dazu schriftlich äußern...

Was ist das denn jetzt für ein Spiel ???

Ich habe mich sehr wohl auf diese beiden schriftlich per Post beworben und habe das Bewerbungsanschreiben auch zur Hand, aber gilt das als Beweis ???
Wie verhalte ich mich denn jetzt ?
Haben diese zwei Arbeitgeber wirklich angegeben, dass ich mich nicht beworben habe ? - UNGLAUBLICH !!!

...erstmal wieder runterkommen muss..:icon_neutral:

Liebe Grüsse
Welche Paragraphen werden in dem Schreiben genannt?
 

Liane

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War mal in einer ähnlichen Situation.
Sogar zum Vorstellungsgespräch war ich und sollte mich dennoch nicht beworben haben.
Einfach den Bogen ausfüllen, Kopie dran und gut ist.
Ärgere Dich nicht.
 

Jurschi9

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In Verbindung mit dem § 65 SGB I müsste der taggenaue Briefmarkenkauf einen unumstösslichen Beweis darstellen, denn der Aufwand, taggenau Briefmarken zu erwerben, geht schon deutlich über ein normales Maß hinaus, denn die Zeiten, wo es in jedem Ortsteil ein Postamt gab, sind längst vorbei.
Würden Gerichte dies gelten lassen, könnte man mit Quittungen alles beweisen.
Jemand kauft eine Fahrkarte nach Obertupfelhausen und schlägt einem ne Bierflasche auf den Kopf. Vor Gericht präsentiert er die Fahrkarte als Beweis, daß er an fraglichem Zeitpunkt nach Obertupfelhausen fuhr, also keine Bierflasche aufn Kopf hauen konnte.
Außerdem kaufe ich als Hartzer meine Briefmarken im Voraus, denn wer will mir vorschreiben, wann ich meine Briefmarken für Bewerbungen kaufen müsse?
 
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