Polizeigroßeinsatz: "Das war doch alles ganz anders"

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Paolo_Pinkel

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Aufregung in Hohentengen-Günzkofen: Ein 50-jähriger Familienvater hat am Montagvormittag einen Polizeieinsatz ausgelöst. 73 Mann waren vor Ort. Der Grund: Der Mann soll angedroht haben, seiner Familie etwas anzutun, wenn ihm das Arbeitslosengeld gekürzt werde. Der 50-Jährige sieht das alles anders.
HOHENTENGEN (cus) Montagvormittag in Hohentengen-Günzkofen: Es wimmelt nur so von Polizei. 73 Beamte sind vor Ort, ein Spezialeinsatzkommando und ein mobiles Einsatzkommando mit dabei. Sie sperren ein Haus großräumig ab. Die Ortsdurchfahrt Günzkofen ist dicht. Die regulären Bushaltestellen für die Schüler können nicht angefahren werden. Die Beamten haben ein Haus im Visier. Dort wohnt ein 50-jähriger Mann, der angedroht haben soll, seiner Familie etwas anzutun, wenn ihm das Arbeitslosengeld (Hartz IV) gekürzt werde...


SZON - Polizeigroßeinsatz: "Das war doch alles ganz anders"

Gruss

Paolo
 

Linchen0307

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.. sonst haben die keine Sorgen?
Würden die ARGE SB's und FM's ihre Arbeit ordentlich machen, enstünden solche Aussagen gar nicht erst und dann sollte man denen noch nen Lehrgang des Zuhörens auf's Auge drücken.
So was ist doch peinlich und unsere Polizei macht sich immer wieder durch solche Mitarbeiter lächerlich!
 

Arania

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Aber: Die ARGE-Mitarbeiterin habe gute Gründe gehabt, die Polizei einzuschalten. Sie habe das Fragezeichen nicht gehört, die Drohung ernst genommen. Die Ermittlungen dauern an.

Was soll man denn nun machen? Nicht hinhören, das Fragezeichen erkennen, oder was? ARGE SB's sind keine Pschologen und wenn wirklich etwas passiert wäre dann würde hier die Schlagzeile stehen

ARGE SB hat nicht reagiert

Kommt mal alle wieder etwas auf den Boden runter
 

Linchen0307

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Arania, Hörensagen dürfte hier eher hinkommen.
Der gute Mann rief bei einer Hotline an, die leitete das Gespräch an die zuständige SB weiter, den Wortlaut, nicht den Teilnehmer!
 

Arania

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Wo ist der Unterschied? Vielleicht hätte man bei der Polizei genau den Sachverhalt schildern sollen, vielleicht haben auch die überreagiert, wer weiss das schon?

Auf jeden Fall sollte man nicht über jeden Fehler den andere machen laut aufjaulen, wir machen alle welche
 

Sonntagsmaja

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Darum merke man sich eins:

NIEMALS versuchen telefonisch mit den ARGE-Mitarbeitern etwas zu klären!

Man hat einfach keine Zeugen für das, was wie wer gesagt hat und wie es gemeint war.
Und ich kann mir auch vorstellen, daß ein SB, der gerne mal was persönlich nimmt, dem vermeintlich mit Gewalt drohenden Hilfeempfänger vorsätzlich die Polizei in Haus schickt mit der Behauptung, der würde sich oder seiner Familie etwas antun.:eek:
Weitere Ärger und Aufregungen sind ja damit vorprogrammiert.

Gibt natürlich hier wohl so einige, die sich so ein Szenario nicht vorstellen können. Aber nach alledem, was ich im Zusammenhang mit der ARGE persönlich erleben durfte, weiß ich eins:
Nichts ist unmöglich......bei der ARGE.
 

Arania

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Ich kläre immer alles telefonisch, und hatte noch nie das SEK da:cool:
 

Sonntagsmaja

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Dann hast Du einen neutralen sachlichen SB.

Den habe ich nicht. Meiner ist sich noch nicht mal zu schade dafür, einen Teil meiner Behinderungen bzw. deren Auswirkungen nachzuäffen.
 
E

ExitUser

Gast
"Wir werden den Fall nicht auf hoher Flamme kochen," sagt Pressesprecher Martin Hussels und nennt mögliche Konsequenzen. Zivilrechtlich könnte dem Mann eine Geldstrafe drohen, da er einen SEK-Einsatz ausgelöst habe. Auf der strafrechtlichen Ebene kommen die Straftatbestände Freiheitsberaubung und Störung des öffentlichen Friedens in Betracht. Das werde von einer Geldstrafe bis fünf Jahren bzw. bis zu drei Jahren Haft geahndet

jetzt soll der Mann eine Strafe bekommen, weil eine SB es falsch verstanden hat?

Harter Tobak.
 

Cigan

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So etwas sollte täglich passieren,vielleicht denkt dann mal einer daran,daß die in den ARGEN nur Mist produzieren und die Menschen betrügen !!
 

michaelulbricht

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Ach was,

die Staatsanwaltschaft und die Polizei haben richtig Scheiße gebaut.
Die sind ohne jeden Grund in die Wohnung eines anderen eingedrungen.

Wenn da jemand etwas falsch verstanden hat dann hätte es auch gereicht wenn da eine normale Streife hingefahren währe.

Nun ist die Staatsanwaltschaft Schadensersatzpflichtig und um sich dieser Pflicht zu entziehen schießen die erstmal mit Kanonen auf Spatzen damit der Betroffene froh ist wenn er nichts bezahlen muß und sich gar nicht traut seinen Schaden in Rechnung zu stellen.Da wird dem dann Gönnerhaft sugeriert das er froh sein muß das er nichts zahlt.

Wir leben immer noch in einem Rechtsstaat.Der hat doch nicht selbst das SEK angerufen.Wer die Musik bestellt bezahlt sie auch.
Wenn das Schule macht dann aber gute Nacht Deutschland.
Da braucht ja in Zukunft nur noch ein Beamter mittels einer Prepaidkarte auf dem Revier anrufen und sagen da hat XY eine Pistole und will alle umbringen und dann gehen die erstmal in die Bude oder was?

Ich würde mich erstmal an der Sachbearbeiterin halten die die Scheriffs angerufen hat weil Sie etwas von einer weiteren Person gehört hat.
Nicht damit der nächste Leistungsempfänger auf die idde kommt und sagt das sein SB im gesagt hat er würde wahnsinnig werden wenn das so weitergeht und dann das SEK die Arge zerhackt.
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