polizei im jobcenter

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marv

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hallo ich weis ich habe dumh eit gemacht aber naja zur meiner frage
ih war heute beim Jobcenter um meine strom schulden zu übernehmen lassen wegen Sanktion wurde einfach stempel draufgeklebt und gut mein Kindergeld habe ih 8 Monate nicht erhalten habe auf eine Barauszahlung gepocht nicht bekommen und meine Erstausstattung wo ich auch schon 8 Monate wachte ablegend habe ja kein Kühlschrank in dem sine kann ich ja nix kochen da hat der teamleiter die Polizei gerufen weil ich laut geworden bin und nicht gehen wollte weil ich gesagt habe das da ein öffentliches gebeude ist unser Jobcenter ist nämlich im Rathaus weil das eine Nebenstelle ist jetzt zur frage was kann ich da machen muss ich den Einsatz bezahlen oder gibst da vielleicht eine Möglichkeit wegen Unzurechnungsfähigkeit mfg marv
 

gelibeh

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Du solltest Dir wegen der Zahlungsgeschichten einen Beratungshilfeschein vom Amtsgericht holen und Dir einen Anwalt für Sozialrecht suchen. Lass den das machen. Mit Aggressivität kommt man nicht weit.

Hast Du die Anträge schriftlich gestellt? Wenn die nach 6 Monaten noch nicht bearbeitet sind, dann kann man eine Untätigkeitsklage einreichen, bei nicht bearbeiteten Widersprüchen nach 3 Monaten.
 

verona

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ih war heute beim Jobcenter um meine strom schulden zu übernehmen lassen wegen Sanktion wurde einfach stempel draufgeklebt

Strom muss aus dem Regelbedarf bezahlt werden. Bei hohen Schulden kann man evtl. ein Darlehn vom JC erhalten

und gut mein Kindergeld habe ih 8 Monate nicht erhalten habe

Kindergeld wird voll auf den Regelsatz angerechnet.

auf eine Barauszahlung gepocht nicht bekommen

das ist klar!

und meine Erstausstattung wo ich auch schon 8 Monate wachte ablegend habe ja kein Kühlschrank in dem sine kann ich ja nix kochen

Entsprechenenden Antrag schriftlich gestellt? Daraufhin einen Bescheid mit Rechtsfolgebelehrung erhalten?


da hat der teamleiter die Polizei gerufen weil ich laut geworden bin und nicht gehen wollte weil ich gesagt habe das da ein öffentliches gebeude ist unser Jobcenter ist nämlich im Rathaus weil das eine Nebenstelle ist jetzt zur frage was kann ich da machen muss ich den Einsatz bezahlen oder gibst da vielleicht eine Möglichkeit wegen Unzurechnungsfähigkeit mfg marv

Bezahlen muss du wohl micht. Kann sein, dass du Ärger bekommst, wenn das JC Anzeige gegen dich erstattet.
Mit der Unzurechnungsfähigkeit wäre ich vorsichtig. Hast ja auch Kinder.

....
 

marv

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ich habe keine kinder:icon_smile: und ich habe einen abzweigungsantrag gestelt der braucht so lange und das strom aus den regelätzen bezahlt werden muss weis ich aber hatte eine 100% sanktion
 

marv

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Hast Du die Anträge schriftlich gestellt? Wenn die nach 6 Monaten noch nicht bearbeitet sind, dann kann man eine Untätigkeitsklage einreichen, bei nicht bearbeiteten Widersprüchen nach 3 Monaten.[/QUOTE]
habe ich und wiet das aus mit einen überprüfungsantrag muss der auch nach 3 monaten bearbeitet sein
 

Paolo_Pinkel

Super-Moderation
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Aus dem Urteil: [...] Im Gegensatz zum zivilrechtlichen Hausrecht, das seinem Inhaber ermöglicht, grundsätzlich frei darüber zu entscheiden, wem er den Zutritt zu der Örtlichkeit gestattet und wem er ihn verwehrt (BGH, NJW 2010, 534), sind an das öffentlich-rechtliche Hausverbot wegen Art. 20 Abs. 3 GG allerdings strengere Anforderungen zu stellen (vgl. Mißling, NdsVBl 2008, 267, 269). Der Ausspruch eines Hausverbots hat präventiven Charakter, indem er darauf abzielt, zukünftige Störungen des Betriebsablaufs in der Behörde zu vermeiden. Das ausgesprochene Hausverbot hat daher grundsätzlich zunächst die Tatsachen zu benennen, die in vorangegangener Zeit den Hausfrieden gestört haben, weiter ist anzuführen, dass in Zukunft wieder mit Störungen zu rechnen und das Hausverbot daher erforderlich ist, um erneute Vorfälle zu verhindern. Allerdings muss eine Behörde auch mit aus ihrer Sicht schwierigen Besuchern zurechtkommen. Sie kann daher nicht sogleich auf ein Hausverbot zurückgreifen. Diese Möglichkeit ist ihr vielmehr erst dann eröffnet, wenn es durch das Verhalten des Adressaten zu einer beachtlichen, d.h. mehr als nur leichten und/oder vorübergehenden Beeinträchtigung der öffentlichen Tätigkeit innerhalb der Behörde gekommen ist (Mißling, NdsVBl 2008, 267, 270). Dies ist anzunehmen, wenn der Dienstablauf nachhaltig gestört wird, zum Beispiel weil Bedienstete beleidigt werden oder der Besucher in nicht hinnehmbarer Weise aggressiv reagiert und mit einer Wiederholung derartiger Vorfälle zu rechnen ist (OVG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 7. März 2005 - 7 B 10104/05.OVG -). Es spricht vieles dafür, dass im vorliegenden Fall davon ausgegangen werden muss. [...]
==> https://www.elo-forum.org/allgemeine-fragen/113231-gehen-keiner-mir-reden.html#post1446377
 

Cha

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... und nicht gehen wollte weil ich gesagt habe das da ein öffentliches gebeude ist ..

Ja, das ist ein alter Irrtum.
Selbstverständlich gilt auch in öffentlichen Gebäuden das Hausrecht.

Zur Sache:
Sanktion 100 %, Stromschulden, Barzahlung verweigert, 8 Monate kein Kindergeld, 8 Monate keine Erstausstattung, kein Kühlschrank.

Ganz offensichtlich ist dein Leistungsanspruch nicht ordentlich geklärt.
Bei richtigen, klaren und nachvollziehbaren Entscheidungen würde man nicht so verzweifelt reagieren.

Es gibt gerade bei Sanktionen Regelungen zur Stromzahlung, es gibt Sachleistungen, damit wenigstens der einfachste Lebensunterhalt gesichert ist und es gibt Möglichkeiten, eine Sanktion zu verkürzen.
Die Anrechnung von nicht gezahltem Kindergeld scheint problematisch zu sein, ebenso die überlange Dauer einer Entscheidung zu der Erstausstattung.

Die Situation ist verfahren und du wirkst selbst auch nicht gerade sehr umgänglich.
Aber nicht nur die Sachbearbeitung, sondern ganz besonders ein Teamleiter muss in der Lage sein, mit solchen Schwierigkeiten und Problemen umzugehen und auch eine ordentlich und faire Entscheidung in die Wege zu leiten.

Eine Möglichkeit ist, noch mal zu versuchen, sachlich und in Ruhe mit dem Teamleiter zu sprechen. Er sollte nicht nur abwiegeln, sondern auch ernsthaft die rechtlichen Möglichkeiten erklären und ausschöpfen.
Eine andere Möglichkeit ist es, Hilfe von anderen zu holen, die Sachkenntnis haben, wie Arbeitslosentreffs, Diakonie, Sozialarbeiter und eine Begleitung zu organisieren.
Der schwierige und lange Weg ist es, mit Hilfe eines Anwalts die ganzen Verfahren über Widerspruch und Klage durchzuziehen.

Viele Grüße

Cha
 

Yazata

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Das mit der Unzurechnungsfähigkeit halte ich für durchaus möglich, zumindest im vorliegenden Fall:icon_party:

Ansonsten: auch ein öffentliches Gebäude besagt nicht, daß man sich aufführen darf wie sonstwas.

Wenn dein Benehmen deiner hingerotzten Ausdrucksweise entspricht, dann gute Nacht.

nein nein
das ist sicher keine hingerotzte Ausdrucksweise

das ist bestimmt mit dem I-Phone geschrieben
während sie bei der Nageldesignerin sitzt

da wirkt das schon mal nun ja merkwürdig
:icon_twisted:
 
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