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Politiker treffen auf harte Realität

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#1
SOLINGEN – KRÄFTEMESSEN Nach der Kommunalwahl drängen jetzt Bundestagskandidaten ins Rampenlicht. Im Friedrich-List-Berufskolleg lernten fünf von ihnen gestern die Nöte der Schüler kennen.

Die Stimme versagt mitten im Satz. Tränen kommen hoch. Ausdruck von Hilflosigkeit, aber auch von Wut. Wut über die Ungerechtigkeit. Wut auf das Sozialsystem, das so etwas in Deutschland zulässt. Mit 20 Jahren ist die junge Frau schwanger geworden.

Zwillinge. Inzwischen sind die beiden dreieinhalb Jahre alt. Und die alleinerziehende Mutter versucht verzweifelt, beruflich ein Bein auf die Erde zu bekommen. „Ich will eine Ausbildung machen“, ruft sie den fünf Bundestagskandidaten zu, die vorne auf dem Podium wie versteinert zuhören. Aber im Alltag ist das unendlich schwer. „Ich lebe vom Minimum“, klagt die junge Frau. „Hartz IV ist nix. Ich gehe zur Tafel, um mich zu ernähren.“ Ohne die Hilfe der Eltern würde sie gar nicht klarkommen. „Aber wenn die finanziell schlechter dastünden, könnten sie das gar nicht.“ Warum, so die Frage an die Politiker, lässt der Sozialstaat so etwas zu?
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#2
Man kann sicher viele ähnlich gelagerte Schicksale aufführen und man muss sich fragen:
"Wollen die Politiker und ich sage auch die Gesellschaft,
es nicht wahr haben oder sehen und erkennen es nicht nur,
dass das Gemeinwohl in diesem Land den Bach runter geht?".

Das Konstrakt ARGE/ JOBBCENTER ist sowas von desolat und unqualifiziert,
-ein junger Mann(Fachabi)soll sich mit Ananas schälen qualifizieren?
-eine junge Mutter, mit 2 Kindern muss und kann sich nur über die <Tafeln> ernähren

Deren Slogan "Dümmer gehts immer".

Unsere Gesellschaft kennt keine Solidarität!

Aber vielleicht wird es ja geändert, ein erster Schritt wäre die Wahl 27. Sep. 2009 oder eine radikalere Lösung wäre durchaus möglich(nötig).
 
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