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"Plötzlich" Schulden

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xdinchen84

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#1
Hallo erstmal :)

Ich habe seit meiner Trennung von meinem Ex "plötzlich" Schulden . Es war so, das wir einige Dinge auf meinen Namen gekauft hatten und er dafür die Ratenzahlung übernahm. ( Ich hatte lange Zeit kein eigenes Einkommen )
Nun habe ich mal gründlich einige Schränke aufgeräumt und festgestellt, da die Ratenzahlungen seit - nach meinem jetzigen Kentnisstand - Aug. 05 nicht gezahlt wurden :shock: Ich kämpfe mich nun da durch .
Im moment habe ich ein Schreiben von einem Inkassobüro vor mir liegen datiert vom 23.2.06. Die wollen in einem Aussergerichtlichen Vergleich 64.74E von mir ich bräuchte aber Kulanterweise nur einen ermäßigten Betrag von 58.27E SOFORT einzahlen um eine Klageeinbringung zu verhindern .
Meine Frage ist nun soll ich den Betrag zahlen ? Es ist eine Forderung vom Egmont Horizont Verlag - aber ich habe keine Mahnungen von denen ( wahrscheinlich von meinem EX unterschlagen und vernichtet ). Ich weiß also garnicht wie diese 64.74 zustande kommen :?:

Hoffentlich kann mir hier jemand einen Rat geben denn ich weiß nicht , wie ich das alles bezahlen soll . :(

mlg Roswitha
 
E

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Gast
#2
Ich kann dir aus eigener Erfahrung raten, gleich und sofort bei dem Verlag um eine Rechnungskopie und Mahnungskopie zu bitten.

Es gibt unlautere Unternehmen, mir besonders im Verlagsbereich aufgefallen, die mit Inkasso drohen, ohne je eine Leistung erbracht zu haben. Solche Drohungen sind für den Papierkorb.

Andererseits hast du ja auch noch Forderungen anderer Gläubiger gefunden. Die würde ich gleichfalls umgehend anschreiben, wenn ich keine Belege finden würde. Das schafft erstmal Klarheit. Natürlich kannst du auch erst Mahnungen abwarten. Allerdings passiert es sehr selten, dass jemand seine Rechnungen sausen läßt, ohne gemahnt zu haben. Und wenn du offensiv auf die Gläubiger zugehst, kommt das meist gut an, wenn hinterher die Verhandlungen um Schuldenerlaß o.ä. beginnt.
 

kalle

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#4
Und bei Inkassounternehmen frage doch auch einmal nach, auf welcher rechtlichen Grundlage die arbeiten.

Wenn ein Inkassounternehmen die Forderung gekauft hat, dann haben die keine Möglichkeit, dieses einzuklagen.
Es sei denn man unterschreibt den anhängen Wisch.

Wenn gewünscht würde ich das auch weiter ausführen. Aber in einem Thread im Forum habe ich das schon mal getan.
 

xdinchen84

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#5
kulanterweise

herzlichen dank silvia barney und kalle für die schnelle hilfe :D - faxen kann ich leider nicht , aber ich habe dem inkassobüro eine e mail geschrieben und um eine vollmacht und eine auflistung der forderung gebeten - mal gespannt ob und was da zurückkommt .

was mir sehr komisch vorkommt ist die sache das die schreiben sie hätten anspruch auf 64.74 euro und würden "KULANTERWEISE" nur 58,27euro von mir verlangen um eine klageeinbringung abzuweisen - heißt das die haben was zu verschenken ? :?
 

kalle

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#6
Nein, das heißt, das meine Vermutung zutrifft und die aben die Forderung aufgekauft. Damit haben die kein Rect, z.b. eine Vollstreckung zu betreiben. Das darf nur der ursprüngliche Gläubiger. Auf den der Titel läuft.
Deshalb versuchen sie es auf diese Tour. Wenn Du den " Vergleich " unterschreiben würdest, dann hätten sie das Recht dazu.

Nie was bestätigen oder unterschreiben.
 

xdinchen84

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#7
axo

vielen dank kalle :) ich werde also geduldig warten bis die antworten. ;)
 

Silvia V

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#8
Vielleicht wäre es besser gewesen,Du hättest einen Brief geschrieben und den ganz altmodisch mit der Post geschickt ;)

Und nicht vergessen....die Vollmacht ist nur rechtlich einwandfrei mit lesbarer Orginalunterschrift !!!


Gruß
Silvia
 

xdinchen84

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#9
ok

:) Danke Silvia wenn Du meinst das wäre besser werde ich das noch machen .
Auch bei den anderen Sachen die ich hier noch gefunden habe werde ich auf dem Postweg Kontakt aufnehmen .
Oh man es wird immer mehr und ich verzweifel hier fast :?
hatte früher nie Schulden und nun das - bin auch böse mit mir wie konnte ich nur so leichtgläubig sein und mich voll auf meinen Ex verlassen was die Zahlung der Rechnungen angeht :motz: macht Liebe denn wirklich sooooo blind ?
mlg Roswitha :)
 

kalle

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#10
Aber tu Dir den Gefallen und gucke ob an den Briefen ein Schreiben hängt, welches Du zurückschicken sollst. Sowas wir Selbstauskunft, Vergleich oder so. Die legst Du daqnn bitte erst einmal stillschweigend beiseite. Die können Dir nix. Das einzige was passiert, wenn Du da hinschreibst, ist, das Du laufend neue Post bekommst.

Falls Du Dir nict sicher bist, gebe ich Dir gerne Entscheidungshilfe. Aber dann solltest Du Dich bei mir über PN melden.
 

Inkasso

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#11
der genannte verlag bringt übrigens die Lustigen Taschenbücher raus.Dagobert etc

Das Vergleichsangebot seitens des IB ist immer lt erfahrung der letzte Schritt vor der Ausbuchung.

Ich glaube nicht das die Forderung verkauft wurde -eher wurde das IB zum Forderungseinzug beauftragt.

Die vollmacht muß orginalunterschrieben sein (lesbar) also kein scann
Die Vollmacht muß sich auf den Schuldner beziehen (name - anschrift) UND die Forderung muß (detailiert aufgelistet ) mit dabei sein - andernfalls immer wieder zurückweisen.

hier was für §§ Fetischisten : :x

Zur Vollmacht :§§ 174 Abs2 (§ 174 BGB )Die Vollmachtsurkunde muss im Original vorgelegt werden.
Die Vorlage einer beglaubigten Abschrift oder Kopie genügt nicht.
BGH NJW 81,1210,94,1472,LAG Düs MDR 95,612 Ffm NJW-RR96,10
ebenso wenig
die Vorlage einer Faxkopie
(HAMM NJW 91,1185)
Nicht ausreichend ist auch das Angebot die Ukrunde beim Bevollmächtigten einzusehen.(LG Mannheim Just 76,511)


Zur Abtretungsurkunde ( bei Forderungsverkauf bzw Titelverkauf )
§ 410 BGB

Nur die Übersendung der Originalurkunden genügt den Anforderungen des § 410 BGB – vgl. insoweit OLG Köln, Urt. v. 20.9.1999 , Az: 16 U 25/99.
Die Vorschrift des § 410 BGB verlangt die Aushändigung einer Urkunde, d. h. einer verkörperten Gedankenerklärung, die geeignet und bestimmt ist, im Rechtsverkehr Beweis zu erbringen, und den Aussteller (§ 126 BGB) erkennen läßt. Das ist bei einer Fotokopie nicht der Fall, auch wenn das Original vorgelegen hat. Außerdem hat § 410 BGB den Zweck, dem Schuldner ein Beweismittel an die Hand zu geben, um die Rechtsposition, die er nach § 409 BGB erlangt hat, auch leicht beweisen zu können. Diesem Zweck genügt aber ebenfalls nur die Aushändigung des Originals (vgl. § 420 ZPO; Staudinger/Kaduk, 12. Aufl. 1994, § 410 Rn. 8 f) Bis zur Vorlage der Originalabtretungsurkunde durch Sie steht mir das Leistungsverweigerungsrecht des § 410 I BGB zu.
................

Es ist natürlich nicht sinnvoll im Vorfeld dem Inkassobüro diesbezüglich eine Lehrstunde in Sachen BGB zu geben - sonst könnten die angeforderten Schriftstücke in der vorgeschriebenen Form kommen ( was man ja nicht will ) ;)
 
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