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plötzlich keine Mietübernahne mehr, HILFE!!!

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hundnase

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#1
Liebes Forum,

nachdem ich mich getrennt habe, bin ich in eine möblierte WHG gezogen, paralell bin ich in der probezeit gekündigt worden, anspruch auf alg1 besteht nicht da vorher freiberufler.

so, antrag auf alg2 anfang februar gestellt, hatte einen untermietsvertrag bis ende märz, dachte ich finde schnell ne wohnung, war aber nicht, der bewilligungsbescheid sah dann so aus, dass die mieten für februar u. märz gezahlt wurden u. ab april nur noch die hilfe zum lebensunterhalt.

der hauptmieter verlängerte den vertrag, sonst wäre ich ja obdachlos, dann bin ich am 31.03. zum jobcenter, kam bis zur leistungstelle, wäre ja alles gar kein problem....

ja, von wegen.

heute bekomme ich dann post, die sachbearbeiterin -welche den ersten bescheid ebenfalls berechnete- möchte nun erstmal wissen ob ich krank bin oder alleinerziehend, man weist mich auf die obergrenze hin u. ich soll mich erstmal äussern.

toll!

ich kann die aprilmiete aber nicht zahlen!!! der vermieter ist total sauer, schliesslich hat der nur mirzuliebe nen UV ausgestellt.

ich gehe am montag -mit begleitung- wieder zur arge, nun meine frage, hab ich nicht erstmal das recht dass die die whg zahlen, die haben ja schon 2x die miete übernommen, wo ist denn JETZT das problem?

gibt es eine rechtsgrundlage auf die ich mich berufen kann?

wie gehe ich vor wenn man mich am montag wieder abwimmeln will?

über nen rat wäre ich sehr dankbar.

lg
 

hundnase

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#3
hallo.

ja, war ja am 31.01.03 persönlich mit zeugen u. kopie -u. original- der verlängerung bei der arge, sogar bei der leistungsabteilung wo mir versprochen wurde, dass ich im laufe der woche einen geänderten bewilligungsbescheid bekomme.

ich dachte immer, man bekommt die kosten ersetzt u. NACH 6 monaten wird geprüft ob die angemessen sind, ich meine, dass die kosten zu hoch sind is ja klar, aber warum bewilligt die gleiche bearbeiterin erst u. dann will man für die zukunft prüfen zumal diese wohl wissen dass ich keine erkrankungen etc. habe die eine solche miethöhe rechtfertigen.

auch wenn die miete erstmal zu hoch ist, müssen die die nicht erstmal zahlen, ich meine, die obdachlosigkeit droht doch, die verlängerung ist ja auch nur für 4 monate, ich will ja in eine andere wohung, das hatte ich dem herrn von der leistungsabteilung ja auch gesagt, nur was zu finden is halt schwer.

lg
 

redfly

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#4
Dann muß die ARGE die Miete auch weiter bezahlen. Am Montag nochmal persönlich bei der ARGE abklären ob sie schon überwiesen wurde, ansonsten auf eine Barauszahlung bestehen. Am besten mit Beistand. Die Miete muß spätestens am 3.Werktag beim Vermieter auf dem Konto sein. Ist die Wohnung von der Nettokaltmiete angemessen? Die Obergenzen sind in jeder Stadt verschieden.
 

Linchen0307

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#6
Dann muß die ARGE die Miete auch weiter bezahlen. Am Montag nochmal persönlich bei der ARGE abklären ob sie schon überwiesen wurde, ansonsten auf eine Barauszahlung bestehen. Am besten mit Beistand. Die Miete muß spätestens am 3.Werktag beim Vermieter auf dem Konto sein. Ist die Wohnung von der Nettokaltmiete angemessen? Die Obergenzen sind in jeder Stadt verschieden.
In der Regel reicht dann die Erwähnung eines RA's , da man ja wegen drohender Obdachlosigkeit eine EA erwirken muss.
Hat hier geholfen, in meinem Bekanntenkreis.
 

hundnase

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#7
hallo u. vielen dank für die antworten.

nein, die miethöhe ist nicht angemessen, dass ich umziehen muss ist klar, will ich ja auch, problem ist eben eine wohnung zu finden die angemessen ist -ich hab noch nen schufaeintrag, was die sache doppelt schwer macht-

der typ von der leistungsstelle meinte dass miete niemals bar ausgezahlt wird, nur der lebensunterhalt u. dass man ja nicht so schnell auf der strasse landet, man hat ja nen vertrag...

gehe morgen nochmal mit beistand hin.

ich kanns echt nicht verstehen dass die gleiche bearbeiterin die alles bewilligt hat, sich jetzt querstellt.

leute, mein neuer job ist hartzIV emfpänger, ich komm zu gar nichts mehr!

gibts denn was rechtliches worauf ich mich berufen kann? ich habe gelesen dass es in berlin so ist, dass die kdu gezhalt wird u. erst nach 6 monaten (bislang 12monate) geprüft wird, ist dass nur eine KANN bestimmung oder ist das geltendes recht?

lg
 

Linchen0307

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#8
hallo u. vielen dank für die antworten.

nein, die miethöhe ist nicht angemessen, dass ich umziehen muss ist klar, will ich ja auch, problem ist eben eine wohnung zu finden die angemessen ist -ich hab noch nen schufaeintrag, was die sache doppelt schwer macht-

der typ von der leistungsstelle meinte dass miete niemals bar ausgezahlt wird, nur der lebensunterhalt u. dass man ja nicht so schnell auf der strasse landet, man hat ja nen vertrag...

gehe morgen nochmal mit beistand hin.

ich kanns echt nicht verstehen dass die gleiche bearbeiterin die alles bewilligt hat, sich jetzt querstellt.

leute, mein neuer job ist hartzIV emfpänger, ich komm zu gar nichts mehr!

gibts denn was rechtliches worauf ich mich berufen kann? ich habe gelesen dass es in berlin so ist, dass die kdu gezhalt wird u. erst nach 6 monaten (bislang 12monate) geprüft wird, ist dass nur eine KANN bestimmung oder ist das geltendes recht?

lg
Das ist mir absolut NEU.
Wir bekommen, wie viele andere die Miete aufs Konto und entweder bucht der Vermieter das ab, oder man überweist im Dauerauftrag oder Monat für Monat neu.....
 
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#9
Wie wäre es wenn SB das Mietrecht erst einmal sich anschaut bevor er schlaue Sprüche absondert. Ich empfehle den § 573c Abs. 3.

Zum Monatsende ist der Untermieter raus, wenn bis zum 15. gekündigt wurde.

Diese SB-Verhalten ist die Hauptursache für die Nichtvermietung von Wohnraum an ARGE-Kunden.
 
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