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Plasmaspenden und Studienteilnahme mit ALG2

Hamar

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#1
Vorhin habe ich gelesen das Plasmaspenden nicht angerechnet werden dürfen aber man muss dies beim JC trotzdem melden? Wie sieht es aus, wenn man 2x in der Woche Plasmaspenden geht und man dadurch auf 160€ extra im Monat kommt? Das liegt 60€ über der Freigrenze.

Wie sieht die Sache bei einer Studienteilnahme mit Aufwandsentschädigung aus? Nächsten Monat läuft bei uns in der Stadt eine Studie, wo man 30€ auf sein Konto als Dankeschön überwiesen bekommt. Muss man die Studienteilnahme vor Beginn dem JC mitteilen oder wie läuft das ab?
 

Annie

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#3
2 mal die Woche Blut spenden gehen? Das hast du bestimmt noch niemals gemacht.

In Deutschland gibt es das Transfusionsgesetz (TFG). Diese gestattet Männern insgesammt 6 Spenden pro Jahr und Frauen sogar nur 4 Spenden pro Jahr. Zwischen den Spenden müssen mindestens 8 Wochen Abstand liegen.
 

Hamar

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#4
Schwächt das weniger als Blut spenden? Kommt mir oft vor.
Ich war schon lange nicht mehr spenden aber ich war weder nach dem Plasmaspenden, noch nach einer Blutspende geschwächt. Habe sogar oft nach dem spenden noch Sport gemacht.
 

wolf77

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#5
2 mal die Woche Blut spenden gehen? Das hast du bestimmt noch niemals gemacht.

In Deutschland gibt es das Transfusionsgesetz (TFG). Diese gestattet Männern insgesammt 6 Spenden pro Jahr und Frauen sogar nur 4 Spenden pro Jahr. Zwischen den Spenden müssen mindestens 8 Wochen Abstand liegen.

Er schreibt PLASMAspenden.
VOLLBLUTspenden kann man ca. alle 2 Monate machen.
BlutPLASMA 40-50x pro Jahr
 
Zuletzt bearbeitet:

Seepferdchen

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#6

erwerbsuchend

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#7
160€ extra im Monat
wo man 30€ auf sein Konto
Sämtliche Einnahmen sind dem JC unverzüglich nach Zufluss zu melden. Es spielt dabei keine Rolle, ob und wie diese Zahlungen auf deine Leistungen angerechnet werden dürfen. Jede Aufnahme einer Erwerbstätigkeit, und die Teilnahme an einer Studie kann man als Erwerbsarbeit einordnen, wenn man dafür Geld erhält, ist dem JC vor der Aufnahme rechtzeitig zu melden.
 

Erdo

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#8
Sämtliche Einnahmen sind dem JC unverzüglich nach Zufluss zu melden. Es spielt dabei keine Rolle, ob und wie diese Zahlungen auf deine Leistungen angerechnet werden dürfen. Jede Aufnahme einer Erwerbstätigkeit, und die Teilnahme an einer Studie kann man als Erwerbsarbeit einordnen, wenn man dafür Geld erhält, ist dem JC vor der Aufnahme rechtzeitig zu melden.
Damit habe ich mich auch mal beschäftigt, da eine lukrative Allergiestudie anstand.
Das wird alles einfach als Einkommen gerechnet. Man kann sich durch Studien also (leider) kein Taschengeld dazuverdienen im ALG2 Bezug- Absolut nutzlos
 

erwerbsuchend

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#10
Wie kommst Du darauf?
Wenn man für eine Tätigkeit ein Einkommen erhält, handelt es sich doch um eine Erwerbstätigkeit. Rein theoretisch könnte man seinen Lebensunterhalt auch nur durch die Teilnahme an Studien finanzieren, wenn die jeweilige Vergütung entsprechend hoch ist.
 

Hamar

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#11
Sämtliche Einnahmen sind dem JC unverzüglich nach Zufluss zu melden.
Nach dem Zufluss? Am Ende deines Posts schreibst du auch das man dem JC vor Arbeitsbeginn das mitteilen muss.

Meinst du das ich das Plasmaspenden dem JC sagen soll aber dieses nicht angerechnet werden darf?
https://www.gegen-hartz.de/urteile/hartz-iv-blutspenden-ist-kein-einkommen

Jede Aufnahme einer Erwerbstätigkeit, und die Teilnahme an einer Studie kann man als Erwerbsarbeit einordnen
Man erhält bei Studien keinen Lohn, sondern eine Aufwandsentschädigung, genau so wie beim Plasmaspenden.
 

erwerbsuchend

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#12
Nach dem Zufluss? Am Ende deines Posts schreibst du auch das man dem JC vor Arbeitsbeginn das mitteilen muss.
:sorry:, aber was ist daran unverständlich? Die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit ist vor der Aufnahme dem JC zu melden und der Zufluss des Einkommens sobald das Einkommen dir zur Verfügung steht.

Meinst du das ich das Plasmaspenden dem JC sagen soll aber dieses nicht angerechnet werden darf?
Als ALG 2-Empfänger bist du verpflichtet, alle Einkommen dem JC zu melden. Das JC entscheidet dann, welche Einkommen in welcher Höhe auf deinen Bedarf anzurechnen sind. Dabei hat sich das JC an die entsprechenden Rechtsgrundlagen zu halten. Du kannst dem JC gern deine Einschätzung zu der Anrechenbarkeit von Einkommen aus Plasmaspenden mitteilen. Wie dies von deinem JC aufgenommen wird, kann ich dir nicht vorhersagen. Allerdings wäre ich nicht so "vorlaut", was das betrifft. Wenn das JC einen Fehler macht, kann man es auch im Nachhinein darauf aufmerksam machen. Aber schon im Vorfeld solche Geschütze aufzufahren, halte ich für unangemessen, da du dem JC damit direkt unterstellst, dass es nicht weiß, was es zu tun und zu lassen hat. Aber die Entscheidung liegt bei dir.

Man erhält bei Studien keinen Lohn, sondern eine Aufwandsentschädigung, genau so wie beim Plasmaspenden.
Dennoch handelt es sich dabei um Einkommen. Es ist für das JC egal, aus welchen legalen Quellen das Einkommen erwirtschaftet wird.
 

Kerstin_K

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#13
Aber kein Einkommen aus Erwerbstätigkeit. Man kann seinen Lebensunterhalt auch durch Lottospielen finanzieren und auch das ist keine Erwerbstätigkeit.
 

Hamar

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#14
Als ALG 2-Empfänger bist du verpflichtet, alle Einkommen dem JC zu melden. Das JC entscheidet dann, welche Einkommen in welcher Höhe auf deinen Bedarf anzurechnen sind. Dabei hat sich das JC an die entsprechenden Rechtsgrundlagen zu halten.
Gibt es hier Leute die dem JC gemeldet haben das die aus Plasmaspenden oder Studien Geld erhalten haben? Denke mal das die meisten einfach das Geld einpacken und schweigen. Ich möchte aber den legalen Weg gehen.
 

erwerbsuchend

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#15
Ich möchte aber den legalen Weg gehen.
Der legale Weg wurde dir beschrieben und ist dir durch die Belehrung des JC bekannt. Du bist verpflichtet, jedes Einkommen, das dir zufließt, dem JC zu melden. Wie du das selbst handhaben willst, liegt in deiner Entscheidung und Verantwortung.
 

Hamar

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#16
Bevor ich spenden gehe oder an einer Studie teilnehme, möchte ich die eindeutige Rechtslage wissen, ob das Geld angerechnet werden darf. Habe zwar weiter oben ein Gerichtsbeschluss verlinkt aber ich weiß ja nicht ob das mein SG ebenso sehen muss.
 

erwerbsuchend

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#17
möchte ich die eindeutige Rechtslage wissen, ob das Geld angerechnet werden darf.
Alle Einkommen in Geld sind dem JC zu melden. Das JC rechnet diese nach den gesetzlichen Regelungen auf deinen Bedarf, unter Berücksichtigung von Freibeträgen, an. Weitere Informationen zum Thema Einkommen findest du in den fachlichen Weisungen zu §11 SGB II.

Wenn du nur des Geldes wegen Spenden gehen würdest, dann solltest du besser davon ausgehen, dass das Geld angerechnet wird. Wird es dann dennoch nicht angerechnet, dann hat deine gute Tat, die Leben retten kann, noch einen kleinen finanziellen positiven Effekt für dich.
 

Sternchen87

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#18
Aufwandsentschädigungen werden schon länger 1:1 wie Erwerbseinkommen behandelt und uneingeschränkt angerechnet. Nicht mal der Nachweis, das diese Aufwandsentschädigung entstandene Kosten decken muss (beim Gerichtlichen Betreuer zum Beispiel Fahrtkosten, Einschreiben, Porto,...) findet Berücksichtigung.
Es gibt lediglich einen minimal höheren Freibetrag als die normalen 100€ im Monat für bestimmte Aufwandsentschädigungen. Studienteilnahme oder Blut-/Plasmaspenden zählen nicht dazu.
 

0zymandias

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#19
Neben dem schon verlinkten Urteil des Sozialgerichts Detmold (S 13 AS 21/07) gibt es ...

... mit der PDF-Seite 43 (Fettdruck von mir) ...
5.8 Zuwendungen Dritter ohne rechtliche bzw.
sittliche Verpflichtung

(1) Geschenke und sonstige Zuwendungen Dritter, die ohne rechtliche oder sittliche Verpflichtung erbracht werden, sind nicht zu berücksichtigen, soweit ihre Berücksichtigung für die leistungsberechtigte Person entweder grob unbillig
wäre oder sie die Lage der Empfängerin oder des Empfängers nicht so günstig beeinflussen würden, dass daneben Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende nicht gerechtfertigt wären.
Dies sind z. B.:

• Gesellschaftliche Preise zur Ehrung von Zivilcourage,
• Ehrengaben aus öffentlichen Mitteln (Altersjubiläum, Lebensrettung),
• Spenden aus Tombolas für bedürftige Menschen (insbesondere
in der Vorweihnachtszeit),
Entschädigungen für Blut-/Plasmaspender,
• Leistungen aus Härtefonds für NS-Verfolgte,
• Zuwendungen aus dem Fonds Heimerziehung West oder Ost
zum Ausgleich von Folgeschäden aus einer Heimunterbringung
in den Jahren 1949 – 1975/90.
 

Holler2008

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#20
Gibt es hier Leute die dem JC gemeldet haben das die aus Plasmaspenden oder Studien Geld erhalten haben? Denke mal das die meisten einfach das Geld einpacken und schweigen.
Ich denke, es ist sehr selten, dass man dafür Geld bekommt. Hier in meiner Gegend bekommst du ein Brötchen dafür.
 

Regensburg

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#21
Ich habe hier ein ca. 10 Jahre alte "Werbeprospekt" zur Plasma Spende aus Regensburg.

je Plasma Spende € 17,00
jedes 5. x € 30,00
jedes 10. x € 50,00
pro Kalenderjahr
 

Hamar

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#22
Laut 0zymandias seinem Auszug, ist Plasmaspenden also doch nicht anrechenbar, muss man das dem JC trotzdem melden?
Soweit ich weiß ist Geburtstags oder Weihnachtsgeld auch nicht anrechenbar und meldet ihr das dem JC?

Ich denke, es ist sehr selten, dass man dafür Geld bekommt. Hier in meiner Gegend bekommst du ein Brötchen dafür.
Die meisten werden glaube ich nicht wegen einem Brötchen, den Aufwand, die Risiken und das nach längerer Spendenzeit der Arm vernabt, auf sich nehmen. Außerdem wird man wenn man Blut oder Plasma spendet und man nur ein Brötchen erhält ausgebeutet, da das Blut sehr viel Wert ist, auch deutlich mehr als 20€ pro Spende, schließlich sind die Blutspendendienste keine Wohlfahrtsverbände.

Ich habe hier ein ca. 10 Jahre alte "Werbeprospekt" zur Plasma Spende aus Regensburg.

je Plasma Spende € 17,00
jedes 5. x € 30,00
jedes 10. x € 50,00
pro Kalenderjahr
Diese Staffelung gab es früher mal bei HAEMA.
 

Regensburg

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#23
Diese war für Baxter.

Ich wollte es damals auch machen aber die Maschine hat mich abgelehnt. Alle Tests waren OK.

Da ich gerade beim Scannen bin, habe ich es auch mit eingescannt.
 

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erwerbsuchend

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#24
Laut 0zymandias seinem Auszug, ist Plasmaspenden also doch nicht anrechenbar, muss man das dem JC trotzdem melden?
Du bist gesetzlich verpflichtet, deine zugeflossenen Einnahmen, also deine zugeflossenen Einkommen, dem JC mitzuteilen. Das JC entscheidet dann auf Grund der Gesetzes- und Rechtslage, ob und wie jene Einkommen anzurechnen sind. Das ist die offizielle Version.

Es liegt in deiner Entscheidung, ob du dich an die offizielle Version hälst, oder, ob du selbst entscheidest, Einkommen dem JC nicht zu melden, weil sie nicht anrechenbar sind.
 

Hamar

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#25
Diese war für Baxter.
Baxter kenne ich gar nicht.

Ich wollte es damals auch machen aber die Maschine hat mich abgelehnt. Alle Tests waren OK.
Was für eine Maschine?

Du bist gesetzlich verpflichtet, deine zugeflossenen Einnahmen, also deine zugeflossenen Einkommen, dem JC mitzuteilen.
Also auch wenn man zum Geburtstag oder Weihnachten mal 20€ geschenkt bekommt?

Das JC entscheidet dann auf Grund der Gesetzes- und Rechtslage, ob und wie jene Einkommen anzurechnen sind.
Laut Gesetz dürfte das JC die Plasmaspende aber nicht anrechnen, auf Dummfang würden die aber bestimmt erst mal gehen.
 

erwerbsuchend

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#26
Also auch wenn man zum Geburtstag oder Weihnachten mal 20€ geschenkt bekommt?
Theoretisch ja.

Laut Gesetz dürfte das JC die Plasmaspende aber nicht anrechnen, auf Dummfang würden die aber bestimmt erst mal gehen.
Das spielt keine Rolle. Die Einkommen sind zu melden. Das JC entscheidet über die Anrechnung. Was ist dir daran nicht verständlich, dass du diese Frage bereits zum x-ten Mal stellst? Erhoffst du dir dadurch andere Antworten, oder Antworten, die dich in deiner Sichtweise bestätigen?

Es liegt letztlich in deiner eigenen Verantwortung, ob du die Einnahmen dem JC meldest oder nicht. Letztlich trägst du allein die Folgen, die aus deinem Handeln entstehen.
 

Regensburg

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#27
Hi :)
Baxter kenne ich gar nicht.
Ich glaube die sind Weltweit die Größten. So groß das die mit Plasmaspendenzentern aufgehört haben und kaufen nur ein.

https://de.wikipedia.org/wiki/Baxter_International

Was für eine Maschine?
Du wirst für ca. 1 Stunde an eine Maschine angeschlossen die die Plasma rausfiltert.
Ich war 3x da (mit 1 Woche abstand) und jede Maschine hat gesagt (Angezeigt) - Nö - mache ich nicht.
Bei mir waren es anscheinend zu Düne Venen - wurde mir aber nie richtig bestätigt.
 

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Kerstin_K

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#28
Die meisten werden glaube ich nicht wegen einem Brötchen, den Aufwand, die Risiken und das nach längerer Spendenzeit der Arm vernabt, auf sich nehmen. Außerdem wird man wenn man Blut oder Plasma spendet und man nur ein Brötchen erhält ausgebeutet, da das Blut sehr viel Wert ist, auch deutlich mehr als 20€ pro Spende, schließlich sind die Blutspendendienste keine Wohlfahrtsverbände.
Viele spenden nicht wegen des Geldes, sondern weil sie helfen wollen. Mein Vater würde vor mehr als 30 Jahren sogar von der Uniklinik auf der Arbeit angerufen, weil er eine seltene blutgruPpe hatte und man dringend Blut fuer ein ünfallopfer brauchte.
 

Regensburg

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#29
Hi Kerstin :)

hier geht es nicht um Notfall - hier geht es um Nebenverdienst.
Ich wollte auch vor ca. 10 Jahren diese Nebenverdienst machen - aber die Maschinen haben mich abgelehnt.
Aufs Jahr gerechnet kommt schon ein bisschen Geld raus.

Und wenn man schon als Spender registriert ist, kann man auf dich im einem Notfall zurückzugreifen -> dich um eine Spende bitten.
 

Kerstin_K

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#30
Das ist mir schon klar, Regensburg. Aber ich finde es nict richtig, zu sagen, wenn man nur ein Brötchen bekommt, ist das Ausbeutung.
 

Hamar

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#31
Das spielt keine Rolle. Die Einkommen sind zu melden. Das JC entscheidet über die Anrechnung. Was ist dir daran nicht verständlich, dass du diese Frage bereits zum x-ten Mal stellst? Erhoffst du dir dadurch andere Antworten, oder Antworten, die dich in deiner Sichtweise bestätigen?
Ich wollte von anderen Leuten noch mehr Meinungen hören und nicht immer von den gleichen aber ich habe es verstanden.

Du wirst für ca. 1 Stunde an eine Maschine angeschlossen die die Plasma rausfiltert.
Ich war 3x da (mit 1 Woche abstand) und jede Maschine hat gesagt (Angezeigt) - Nö - mache ich nicht.
Bei mir waren es anscheinend zu Düne Venen - wurde mir aber nie richtig bestätigt.
Ach die Spendenmaschinen meinst du, die sagen doch aber nicht einfach ja oder nein, entweder das Blut/Plasma fließt oder nicht. Vor der ersten Spende entscheidet ein Arzt anhand der Blutwerte ob du spenden darfst oder nicht.

Mein Vater würde vor mehr als 30 Jahren sogar von der Uniklinik auf der Arbeit angerufen, weil er eine seltene blutgruPpe hatte und man dringend Blut fuer ein ünfallopfer brauchte.
In dem Fall würde ich auch mal gratis spenden, wenn es um Leben und Tod geht aber nicht auf Dauer.

Aufs Jahr gerechnet kommt schon ein bisschen Geld raus.
Man darf 60x im Jahr Plasmaspenden gehen und das wären dann 1200€ pro Jahr + 100/200€ die man durch Bonusaktionen erhalten kann.

Aber ich finde es nict richtig, zu sagen, wenn man nur ein Brötchen bekommt, ist das Ausbeutung.
Was Plasmaspenden Wert sind habe ich leider keinen Link gefunden, habe aber mal was von 100-150€ gelesen. Für Blut habe ich ein Link, der Artikel ist allerdings schon 9 Jahre alt und der Wert ist in der Zeit bestimmt nicht gesunken, 1000€ für 5 Liter Blut:
http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/rohstoff-blut-1000-euro-fuer-fuenf-liter-blut-1800486.html

Wenn private Unternehmen an einem Liter Blut mindestens 200€ verdienen und du bekommst ein Brötchen dafür, dann ist das für dich in Ordnung?
 

Kerstin_K

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#32
Mein Vater war damals als Spender bei der Uiklinil registriert und ging regelmäßig da hin zur Spende.

Und ja, das ist für mich in Ordnung, dass er nur ein rötchen bekommen hat und einen Kaffe, denn die Klinik verkauft das Blut nicht, sondern nutzt es für die eigene Blutbank.
 

erwerbsuchend

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#33
Wenn private Unternehmen an einem Liter Blut mindestens 200€ verdienen und du bekommst ein Brötchen dafür, dann ist das für dich in Ordnung?
Wer zwingt dich Blut oder Plasma zu spenden, wenn du mit der "Vergütung" nicht einverstanden bist? Eine Spende ist freiwillig und an keine Gegenleistung gebunden. Wäre eine Blutspende an eine Gegenleistung gebunden, wäre es keine Spende mehr, sondern ein "Verkauf". Es liegt natürlich in deiner Entscheidung, ob du kostenlos spenden gehst oder dir eine Organisation suchst, die dir dein Blut für eine dir angemessene Vergütung abkauft.
 

faalk

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#34
Und ja, das ist für mich in Ordnung, dass er nur ein rötchen bekommen hat und einen Kaffe
Bei Uni Kliniken ist das auch ok.

Aber beim DRK, dass immer wieder rumjammert, dass "Bezahldienste" wie Haema verboten werden sollen, während das DRK selber Millionen mit den Verkauf von Blutspenden macht. Ist schon dreist.
 

Hamar

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#35
Und ja, das ist für mich in Ordnung, dass er nur ein rötchen bekommen hat und einen Kaffe, denn die Klinik verkauft das Blut nicht, sondern nutzt es für die eigene Blutbank.
Die Kliniken verkaufen das Blut nicht direkt weiter aber mit Sicherheit stellt die Klinik das Blut inkl. OP Kosten den Krankenkassen in Rechnung. Das was die Kliniken dann von den Krankenkassen für das Blut erhalten, übersteigt bestimmt den Wert von einem Brötchen und Kaffee bei weitem.


Aber beim DRK, dass immer wieder rumjammert, dass "Bezahldienste" wie Haema verboten werden sollen, während das DRK selber Millionen mit den Verkauf von Blutspenden macht. Ist schon dreist.
Die wollen halt ihre Konkurrenz loswerden um noch mehr zu verdienen.
 

Regensburg

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#36
Moin :)
Ach die Spendenmaschinen meinst du, die sagen doch aber nicht einfach ja oder nein, entweder das Blut/Plasma fließt oder nicht. Vor der ersten Spende entscheidet ein Arzt anhand der Blutwerte ob du spenden darfst oder nicht.
Die Ärzte haben mich ja "Zugelassen", sonst kommst Du gar nicht an die Maschine.
Aber alle 3 Maschinen haben Nein Angezeigt.
Mir wurde "unverbindlich" erklärt, das es Wahrscheinlich auf irgendwelchen Drucksensoren liegt und haben gesagt, das ich wahrscheinlich zu Düne Venen habe.

Es kann sein, das die Maschinen nach 10 Jahren besser sind...

Eine einfache Blutentnahme beim Hausarzt ist immer auch so Drama. Die sind froh wen sie nach x Minuten das Notwendigste rausholen. Ich schätze es an unter 5 mL.
 

Kerstin_K

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#37
Die Kliniken verkaufen das Blut nicht direkt weiter aber mit Sicherheit stellt die Klinik das Blut inkl. OP Kosten den Krankenkassen in Rechnung. Das was die Kliniken dann von den Krankenkassen für das Blut erhalten, übersteigt bestimmt den Wert von einem Brötchen und Kaffee bei weitem.
So hat mein Vater nicht gedacht und so denken viele Blutspender nicht.

Was noch dazu kommt: Vollblutspenden sind nur begrenzte Zeit haltbar. Es kommt also längst nicht jede Blutspende zum Einsatz.
 
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