PKW trotz Grundsicherung?

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helpeachother

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Hallo Zusammen ! Ich bin in meiner Existenz sehr bedroht. HINTERGRUND: als Bezieher einer Erwerbsunfähigkeitsrente kann ich damit gerade so meine Miete zahlen. Nun würde ich Grundsicherung erhalten, wenn ich KEINEN Pkw hätte.
Das Sozialamt lehnte meinen Antrag ab mit dem Hinweis ich müsse erst den PKW verkaufen. Dann das Geld aufbrauchen ( ermittelter Wert ca. 4000.-EURO) - 1) benötige ich aber das Auto weil ich Gesetzlicher Betreuer meiner pflegebedürftigen Mutter bin und diese 150km von meinem Wohnort entfernt lebt und ich erhalte ja auch eine geringe Aufwandsentschädigung für diese Betreuung in Höhe von 340.-EURO/JAHR! (Das sind bereits die Kosten für Versicherung und KFZ-Steuer) Es gibt keine Bahnverbindung! - 2) werde ich de facto niemals diese 4000.-Euro bei einem Verkauf erzielen können!) - Stellt nicht der Grund, daß ich dieses Auto benötige um meiner Pflicht als Betreuer ( 1xMonat Besuch bei meiner Mutter) einen Grund dar, daß ich das Auto behalten darf!? - Wie kann ich mein Recht auf Grundsicherung durchsetzen, wo es doch so wichtig ist, den Kontakt zu meiner Mutter zu halten !? HOFFE sehr, daß mir jemand helfen kann! Ich habe sonst keinerlei Vermögen - nichts Erspartes ..... :-( - Wieviel Menschliches Leid verursacht diese Ablehnung des Bescheides! Ich musste mir sagen lassen : " Das Befinden Ihrer Mutter interessiert das Sozialamt nicht! - Nur für Arbeitslose ist ein PKW erlaubt!" - bin wirklich am Ende .. Von WAS soll ich denn leben ??? DANKE für alle hilfreichen Antworten!
 

HajoDF

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Wie ist dieser Wert ermittelt worden??
Grundlage der Bewertung ist immer der Zeitwert, in der Regel "DAT/Schwacke Händlerliste" abzüglich aller zusätzlichen vorhandenen Schäden, die den Wert weiter mindern können.
Ein Rückkaufangebot des Händlers kann das belegen, ein Wertgutachten des KFZ auch.

Für Antrag auf Grusi darf das vorhandene Vermögen 2.600,- € nicht überschreiten.

Da wird sich der Wert Deines KFZ doch "runterrechnen" lassen können?
 
E

ExitUser

Gast
Hallo Zusammen ! Ich bin in meiner Existenz sehr bedroht. HINTERGRUND: als Bezieher einer Erwerbsunfähigkeitsrente kann ich damit gerade so meine Miete zahlen. Nun würde ich Grundsicherung erhalten, wenn ich KEINEN Pkw hätte.
Das Sozialamt lehnte meinen Antrag ab mit dem Hinweis ich müsse erst den PKW verkaufen. Dann das Geld aufbrauchen ( ermittelter Wert ca. 4000.-EURO) - 1) benötige ich aber das Auto weil ich Gesetzlicher Betreuer meiner pflegebedürftigen Mutter bin und diese 150km von meinem Wohnort entfernt lebt und ich erhalte ja auch eine geringe Aufwandsentschädigung für diese Betreuung in Höhe von 340.-EURO/JAHR! (Das sind bereits die Kosten für Versicherung und KFZ-Steuer) Es gibt keine Bahnverbindung! - 2) werde ich de facto niemals diese 4000.-Euro bei einem Verkauf erzielen können!) - Stellt nicht der Grund, daß ich dieses Auto benötige um meiner Pflicht als Betreuer ( 1xMonat Besuch bei meiner Mutter) einen Grund dar, daß ich das Auto behalten darf!? - Wie kann ich mein Recht auf Grundsicherung durchsetzen, wo es doch so wichtig ist, den Kontakt zu meiner Mutter zu halten !? HOFFE sehr, daß mir jemand helfen kann! Ich habe sonst keinerlei Vermögen - nichts Erspartes ..... :-( - Wieviel Menschliches Leid verursacht diese Ablehnung des Bescheides! Ich musste mir sagen lassen : " Das Befinden Ihrer Mutter interessiert das Sozialamt nicht! - Nur für Arbeitslose ist ein PKW erlaubt!" - bin wirklich am Ende .. Von WAS soll ich denn leben ??? DANKE für alle hilfreichen Antworten!
Massiv wehren - einzige Möglichkeit ...

28) Allerdings - und nun kommts - ich habe ja (noch) ein kleines Auto und Sparbuch. Und man darf mit SGB XII ja nur 1.600 Euro als Vermögen haben (ein Witz). Da bin ich drüber. Würde bedeuten, daß mir SGB XII abgelehnt wird. Soll heissen - ich gehöre dann weder in SGB II und auch nicht in SGB XII bis ich mein VERMÖGEN aufgebraucht habe.


Und ich werde den Teufel tun und jetzt mein Auto verkaufen und meinen kl. Sparvertrag den ich noch habe auflösen! Dies habe ich auch kundgetan und gesagt, daß ich dann auf die Barrikaden gehe, sofort Widerspruch einlege - denn - es ist alles in Schwebe, ich gehöre nicht in SGB XII sondern ich müsste von der Bundesagentur für Arbeit in Sachen Nahtlosigkeitsregelung betreut werden und somit ALG I erhalten.

Dann nach Hause, angefangen Unterlagen zu suchen usw., kopieren wieder - wieder der ganze Sch.... von vorne. Neuer Antrag - neues Glück oder neue Sch......
:confused:

So und was kann ich nun tun? Sieht jemand eine Möglichkeit von einer Vermögensgrenze zunächst abzusehen (es läuft ja immer noch mein Widerspruch zur Nahtlosigkeitsregelung bei der Arbeitsagentur) bis sich der Wirrwarr Widerspruch usw. aufgelöst hat. Wie könnte ich argumentieren?

Ich bin auf mein Auto angewiesen. Ich kann meinen Einkauf nicht heimschleppen aufgrund meiner schmerzhaften Schultersteife (rechts) und ich kann auch kaum bei dieser Sonne rausgehen wegen meiner Vitiligo (Weißfleckenkrankheit) da ich sehr schnell Sonnenbrand bekomme. Geld für Lichtschutzfaktor 60 habe ich nicht. Bräuchte ich aber pfundweise. https://www.elo-forum.org/schwerbeh...rundsicherung-sgb-xii-kapitel.html#post270802
Und nicht aufgeben!!

Viel Erfolg :icon_smile:
LG


 
E

ExitUser

Gast
hallo helpeacother,

was mir hierzu einfält, du bekommst EU- Rente.
ich weiß jetzt nicht ob du einen behindertenausweis besitzt. ansonsten würde ich mal deinen Hausarzt ansprechen, zwecks ausstellung eines Attestes, das du aufgrund Deiner Erkrankung auf einen PKW angewiesen bist, nochmals die Belege zu Betreuungstätigkeit Deiner Mutter.

Was ich noch gefunden habe: Verkauf eines autos= als Härtefall § 90 Abs.3 SGb XII, der käme wohl in betracht bei Betruung und Bei behinderung. Genauso die Argumentation, "schlechte öffentliche Verkehrsanbinung", mit unzumutbaten Zeiten. oder auch wenn das Auto aus dem schonvermögen bezahlt wurde,oder aus der kleinen Rente, die Du erhälst.

liebe Grüße von Barbara
 
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