PKH: Beantragung und Kostenerstattung

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ExitUser

Gast
Hallo Leute,
als einzigster Mensch der Welt habe ich Streit mit der Arge. Ich habe bereits
eine Anwältin, die Widersprüche eingelegt und PKH beantragt hat.

Letzte Woche teilte mir das Sozialgericht mit, PKH voraussichtlich abzulehnen,
da ich mehr als 2600 Euro besitze. Nun habe ich viel gesurft und mehrere Fragen:

Muss ich die PKH zurückzahlen, wenn ich den ausstehenden Prozess gewinne oder verliere? Davon hat mir meine Anwältin kein Wort gesagt :icon_dampf:
Ich ging davon aus, dass das ebenso wie die Beratungskosten vom Staat gedeckt wird.

PKH ist wie gesagt beantragt. Sind dadurch bereits Kosten entstanden, welche nicht durch die Beratung gedeckt sind?

Habe in wenigen Tagen einen Termin bei der Anwältin, bitte um schnelle Hilfe.
 

Demim

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PKH ist wie gesagt beantragt. Sind dadurch bereits Kosten entstanden, welche nicht durch die Beratung gedeckt sind?

Die Beantragung der PKH selber müsste dem Anwalt bei Ablehnung bezahlt werden. "Günstiger" wäre es gewesen dies selbst zu machen und den Anwalt später hinzuzuziehen.

Wenn einem Sozialleistungsbezieher wegen zu hohem Vermögen die PKH verweigert wird, dann läuft aber was schief. Zumal auf den Formblättern draufsteht, dass bei Vorlage des Bescheids sich die weiteren Angaben erübrigen.
 
E

ExitUser

Gast
@Demim
Danke für die schnelle Antwort, aber dann habe ich (ein weiteres) Problem.

Wie gesagt hat meine Anwältin mir vorenthalten, dass mir durch die PKH Kosten entstehen könnten.
Allerdings hat Sie auch nicht das Gegenteil behauptet, noch habe ich zuvor nach den Kosten gefragt.
Ich dachte, die werden ebenso wie die Beratungskosten vom Staat bezahlt.
Wenn die PKH nun abgelehnt wird, wird Sie von mir Geld wollen. Muss ich dann zahlen?

Du meinst, dass ein Hatz 4 Empfänger auf jeden Fall PKH zusteht, da er wegen seines Status bedürftig ist?
Schön wäre es, aber der Sozialrichter listet in seinem Schreiben eine Menge Paragrafen dagegen auf. Ob die gerechtfertigt sind, keine Ahnung.

Versuchen nun beide Seiten, Anwältin und Sozialgericht, mich über den Tisch zu ziehen?
 

Martin Behrsing

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Bei der PKH muss vorrangig natülich das Vermögen eingesetzt werden. Und 2.600 Euro liegen über den Satz der Sozialhilfe, was man behalten darf.

Wenn Du den Prozess gewinnst, werden deine Kosten natürlich mit übernommen.
 
E

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Gast
Bei der PKH muss vorrangig natülich das Vermögen eingesetzt werden. Und 2.600 Euro liegen über den Satz der Sozialhilfe, was man behalten darf.

Wenn Du den Prozess gewinnst, werden deine Kosten natürlich mit übernommen.

Oh Mann,
dann habe ich in diesem Punkt schon mal die A....karte gezogen.

Wenn ich den Prozess aber verliere, was muss ich dann löhnen? Nur meine Anwältin, oder noch mehr?

Was mich auch stört ist die Tatsache, das meine Anwältin mich nicht aufgeklärt hat. Die PKH kann ich vergessen, darf meine Anwältin mir aber die Kosten für die Beantragung aufhalsen? Oder soll/kann ich dann die Zahlung verweigern? :icon_kinn:
 

Martin Behrsing

Redaktion
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Du musst dann nur deine außergerichtlichen Kosten tragen (also Anwältin).
Oh Mann,
dann habe ich in diesem Punkt schon mal die A....karte gezogen.

Wenn ich den Prozess aber verliere, was muss ich dann löhnen? Nur meine Anwältin, oder noch mehr?

Was mich auch stört ist die Tatsache, das meine Anwältin mich nicht aufgeklärt hat. Die PKH kann ich vergessen, darf meine Anwältin mir aber die Kosten für die Beantragung aufhalsen? Oder soll/kann ich dann die Zahlung verweigern? :icon_kinn:
 
E

ExitUser

Gast
@Martin Behrsing
Danke, aber was sollte ich als nächstes tun?

Da ich den Prozess auch verlieren könnte, einen Kostenvoranschlag von der Anwältin verlangen?

Aber nochmal zu den Kosten für die Beantragung der PKH:
Meine Anwältin hat ja PKH beantragt, die wohl nicht genehmigt wird. Da sind Kosten entstanden, die ich nun begleichen muss? Wie gesagt, dass da Kosten auf mich zukommen hat sie nicht gesagt.

Falls ich aber den Prozess gewinne, dann muss der Staat auch die Kosten für die Beantragung der PKH aufkommen?!
 
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