"Piratin" lässt illegalen Buchdownload löschen (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Georgie634

Elo-User*in
Mitglied seit
12 September 2012
Beiträge
38
Bewertungen
4
sie hat das buch an den verlag verkauft. somit ist der verlag inhaber der rechte und hatt um löschung gebeten, nicht die piratenfrau. aber das sie das gutheist, ist nicht gut für die partei.
 

Forenmen

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
14 Februar 2011
Beiträge
977
Bewertungen
571
Ich weiss nicht was der einfällt

selber proklamiert sie da ses kein Geistiges Eigentum geben kann aber bei dem eigenem Buch sieht sie das anders
 

hartz5

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
28 Januar 2010
Beiträge
4.476
Bewertungen
1.592
Jetzt ist die absolute Transparenz erreicht....jetzt ist das Buch so transparent, dass man es nicht mehr umsonst lesen kann....

Diese "Partei" und ihre Funktionäre sind so lächerlich......
 

hartaber4

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
8 September 2011
Beiträge
11.613
Bewertungen
2.631
Zur "Qualität":

(Warum diesem Download hinterherhecheln? Gibt es wohl - für den Interessierten - demnächst für kleines Geld auf jeder Bücherverramschung)

Das Interessanteste an diesem Buch ist das Vorschusshonorar: 100.000 Euro soll das Piraten-Vorstandsmitglied Julia Schramm für ihr Bekenntniswerk "Klick mich" bekommen haben - mehr als Bettina Wulff für "Jenseits des Protokolls". Warum bloß? Das Buch ist ein Desaster.

Der Kollege aus dem Kulturressort winkt ab.

Er hat die ersten hundert Seiten gelesen. "Ist nichts für uns. Das ist Schülerzeitung, da lese ich Bettina Wulff noch lieber." Es geht um "Klick mich", das pseudo-biografische Buch der Piratenpolitikerin Julia Schramm. Weil Schramm immerhin im Bundesvorstand der Partei sitzt, lässt sich "Klick mich" indes nicht völlig ignorieren.


Link:

Julia Schramm: Kritik zum Piraten-Buch "Klick mich" - SPIEGEL ONLINE
 
E

ExitUser0090

Gast
Das Interessanteste an diesem Buch ist das Vorschusshonorar: 100.000 Euro soll das Piraten-Vorstandsmitglied Julia Schramm für ihr Bekenntniswerk "Klick mich" bekommen haben - mehr als Bettina Wulff für "Jenseits des Protokolls". Warum bloß? Das Buch ist ein Desaster.
Klassisches Uboot um der Partei zu schaden.
Julia Schramm: Ein Buchdebakel als Sieg für Bertelsmann

„Wenn die Piraten so krachend scheitern, diskreditiert das die komplette politische Jugend", schrieb mir vor Kurzem eine Expertin für Parteipolitik, aber meine Grossmutter sagte immer: „Es ist selten ein Schaden, wo kein Nutzen dabei ist". Und unter diesen Prämissen ist vielleicht auch das Buch der Autorin Julia Schramm zu sehen, die als Beisitzerin im Vorstand der Piratenpartei ist, und beim Bertelsmann-Verlag Knaus im mittelzarten Alter von 27 Jahren ihre Autobiographie veröffentlicht hat.
Julia Schramm hat in grösster Öffentlichkeit vorgeführt, wie manche Piraten zu den Zielen, Mitgliedern und Wählern der Partei stehen, sie hat den Gegnern jede Munition geliefert, die sie brauchen, und gemessen an der Aufbauleistung, die in der Partei steckt, sind die 100000 für ihre Abdrängung in den Bedeutungslosigkeit bestens investiert.
F.A.Z.-Community
 

Erolena

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
7 November 2007
Beiträge
5.939
Bewertungen
1.508
Klick mich – eine Rezensionenrezension
... So kommt es dann, dass der Leser nicht in die Lage versetzt wird, sich eine Meinung zu Schramms “Klick mich” zu bilden. Er kann höchstens die Meinung Reißmanns übernehmen. Und die hat, wie erwähnt, weniger mit dem Buch als mit seiner Haltung zur Autorin zu tun. Aber auch das muss nicht Ausdruck von Unfähigkeit sein, sondern kann auf Absicht beruhen.

Eine informative Rezension desselben Werks findet sich hingegen im feministischen “Antiblog”:

Rezension – “Klick mich – Bekenntnisse einer Internetexhibitionistin”. In: antiprodukt.de, 15. September 2012.

Sie sei jedem empfohlen, der etwas über “Klick mich” wissen will. Die anonyme Autorin stimmt Schramm nicht zu, ist durchaus kritisch, versucht aber wenigstens zu verstehen, was dieses Buch der Leserin sagen kann. ...
Quelle: Klick mich – eine Rezensionenrezension | Erbloggtes
 
E

ExitUser

Gast
Es war weder Selbstmontage noch Selbstdemontage. :biggrin:

Aber wer liest schon den Nachtag, dass der Verlag hier tätig wurde. Schließlich hat er die Rechte und nicht Frau Piratin.
 

hartaber4

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
8 September 2011
Beiträge
11.613
Bewertungen
2.631
Es war weder Selbstmontage noch Selbstdemontage. :biggrin:

Aber wer liest schon den Nachtag, dass der Verlag hier tätig wurde. Schließlich hat er die Rechte und nicht Frau Piratin.
Ach so!

Und das war ein einseitiger Vertrag? Durfte die Piratin nicht über die Bedingungen verhandeln?

("Es war ja der Auftragskiller Herr Richter, ich bin nur der Auftraggeber gewesen" ..... man, man, man)

Schxxß was an die kostenlose(n) Transparenz oder Inhalte.... bei € 100.000,00 wird das über Bord geworfen.....

Bitte nicht falsch verstehen:

Gönne Frau Schramm jeden Cent..... wenn der Verlag das auch expost noch so sieht .... aber das ist wieder die "glaubwürdige":

Wasser predigen, Wein saufen - Kategorie
 

hartaber4

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
8 September 2011
Beiträge
11.613
Bewertungen
2.631
Wo soll sie das erklärt haben?

:biggrin: oder Quelle!
Unter anderem in dem Vertrag mit dem Verlag (nennt man gegenseitige Willenserklärungen).

Ferner wirkt es unglaubwürdig wenn man sich im Buch über die "Contentmafia" aufregt und dann selber auf den kostenpflichtigen Zugang zum Content pocht.....

Juristisch mag das alles i.O. sein.... aber die Aussenwirkung ist eine andere.

Leider rundet sich das Bild zu den Piraten:

Schwach anfangen...dann stark nachlassen.
 
E

ExitUser

Gast
Wo soll sie das erklärt haben?

:biggrin: oder Quelle!

Steht doch im von Dir erwähnten Nachtrag.

Mittlerweile hat sich Julia Schramm zur Löschung des Downloadlinks durch ihren Verlag geäußert. Gegenüber Süddeutsche.de sagte sie: "Es ist ja klar, dass der Verlag dagegen vorgeht, wenn mein Buch bei Dropbox zum Download steht."
Klingt das für Dich nach einem Protest gegen die Löschung?`Für mich klingt das eher nach "Klar und richtig".

Und wenn man dann noch dem Link zur Süddeutschen folgt, liest man:

Eigentlich wollte Julia Schramm nur ein Buch veröffentlichen. Weil ihr Verlag aber gegen illegale Downloads vorgeht, wütet jetzt der Shitstorm. Für Schramm ist das "traurig" und "vorhersehbar". Denn das Vorgehen des Verlages findet sie vorbildlich.
Definitiv eine Zustimmung zum Vorgehen des Verlages. :icon_klatsch:
 

Michael1155

Elo-User*in
Mitglied seit
10 August 2012
Beiträge
59
Bewertungen
17
Ich halte diese ständigen Angriffe der Medien und der Politiker gegen die Piratenpartei eher für eine Kampagne als für substantielle Kritik.

Ist eigentlich nur ein schönes Beispiel dafür welche Macht die Medien in Bezug auf Meinungsbildung der Bevölkerung hier wirklich haben.

Ich sehe sonst nirgendwo Presseberichte, in denen das Verhalten einzelner Personen dazu führt, daß die politische Richtung einer ganzen Partei in Frage gestellt wird.
J. Schramm ist auch innerhalb der Piratenpartei eine umstrittene Person und ursprünglich Mitglied der FDP gewesen.


Ein wirkliches Problem der Piraten könnte sein das sich nach ihrem überraschenden Erfolg in Deutschland herumgesprochen hat, daß für die Besetzung von Ämtern Personalmangel herrscht und daher vermehrt Mitglieder eingetreten sind, weil sie eine Chance auf eine politische Karriere wittern.

Ich hätte mich mal über mehr ein paar kritische Artikel gefreut als C. Bluhm von der Linken eine Pressekonferenz abgehalten hat, in der sie ihre Freude über den Erhalt von 50 Millionen für die Berliner Joboffensive zum Ausdruck gebracht hat, mit denen die Arbeitslosen im Rahmen von Hartz IV noch mehr unter Druck gesetzt werden können.

Mit diesem Statement hat die Linke meiner Meinung nach nämlich klar gezeigt, daß sie sich auch mit Hartz IV gerne anfreundet, wenn nur der eine oder andere Posten für sie dabei rausspringt.

Von den anderen Parteien fange ich erst gar nicht an zu reden, das lohnt sich noch weniger.
 
E

ExitUser

Gast
:icon_neutral: Ich hab' ja oben auch kein wörtliches Zitat gebracht.

Und ein Verhalten "vorbildlich" zu nennen, ist für mich gleichbedeutend mit "ok finden". Wenn Du da einen Unterschied sehen möchtest, bitte. :icon_party:
Mit "vorbildlich" zitierst du nicht Frau Schramm, sondern die Süddeutsche.
Der Satz: "Denn das Vorgehen des Verlages findet sie vorbildlich." ist eine reine Interpretation des Autors.

Journalismus ist fies. Alles wird der Auflage untergeordnet. Der Leser will den Skandal. Also wird bis zur Grenze zur Falschaussage rein interpretiert, was der Leser lesen will.

Natürlich darfst du mir Quellen nennen, wo sie das Löschen Lassen vorbildlich nannte. :biggrin:
 
E

ExitUser

Gast
Es war weder Selbstmontage noch Selbstdemontage. :biggrin:

Aber wer liest schon den Nachtag, dass der Verlag hier tätig wurde. Schließlich hat er die Rechte und nicht Frau Piratin.
Hätte sie es doch gleich im Selbstverlag FÜR LAU zum Download angeboten, schliesslich soll ja jedem alles frei zur Verfügung stehen. Aber da verdient man ja schliesslich keinen Cent mit (ebensowenig wie die anderen verdienen würden, denen man per se "geistiges Eigentum" abspricht).

Wenn das keine Selbstdemontage ist, dann weiss ich nicht mehr was.

Selbst diesem offenkundigen verlogenem und doppelmoralischem Vorgehen der Dame "Piratin" noch was Positives reinzuinterpretieren, ist schon eine Kunst für sich.
 

hartz5

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
28 Januar 2010
Beiträge
4.476
Bewertungen
1.592
Wenn das keine Selbstdemontage ist, dann weiss ich nicht mehr was.

Selbst diesem offenkundigen verlogenem und doppelmoralischem Vorgehen der Dame "Piratin" noch was Positives reinzuinterpretieren, ist schon eine Kunst für sich.
Ich hätte ja nicht gedacht, dass ich Dir mal recht gebe :biggrin:
 

hartaber4

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
8 September 2011
Beiträge
11.613
Bewertungen
2.631
Ich freu mich auch, dass man in dieser Causa die Betroffene mit ihrem eigenen Mist bewerfen kann.:biggrin:
 
E

ExitUser

Gast
Mit "vorbildlich" zitierst du nicht Frau Schramm, sondern die Süddeutsche.
Der Satz: "Denn das Vorgehen des Verlages findet sie vorbildlich." ist eine reine Interpretation des Autors.

Journalismus ist fies. Alles wird der Auflage untergeordnet. Der Leser will den Skandal. Also wird bis zur Grenze zur Falschaussage rein interpretiert, was der Leser lesen will.

Natürlich darfst du mir Quellen nennen, wo sie das Löschen Lassen vorbildlich nannte. :biggrin:
Vielleicht zeigst Du mir Quellen, wo sie der Behauptung der Süddeutschen, der sie ja ein Interview gegeben hat, im Punkt "Das Vorgehen des Verlages findet sie vorbildlich" widerspricht. Bis dahin ist das für mich eine korrekte und autorisierte Zusammenfassung des Interviews, in dem sie z. B. wörtlich sagt:

"Es ist ja klar, dass der Verlag dagegen vorgeht, wenn mein Buch auf einer Homepage zum Download steht. Ich sehe darin auch keinen Widerspruch. Ich lehne nicht das Urheberrecht, sondern den Begriff des geistigen Eigentums ab, weil er ein Kampfbegriff ist", verteidigte sich die Piraten-Politikerin.
(Quelle der oben verlinkte Artikel der Süddeutschen)

Dein Versuch es so darzustellen, als hätte der Verlag ohne Zustimmung der Autorin gehandelt, erscheint mir genauso bemüht wie ihre feine Unterscheidung zwischen den Begriffen "Urheberrecht" und "geistiges Eigentum".


Das Parteiprogramm der Piraten fordert:

Freies Kopieren und freie Nutzung

... Wir sind der Überzeugung, dass die nichtkommerzielle Vervielfältigung und Nutzung von Werken als natürlich betrachtet werden sollte und die Interessen der meisten Urheber entgegen anders lautender Behauptungen von bestimmten Interessengruppen nicht negativ tangiert.

...

Daher fordern wir, das nichtkommerzielle Kopieren, Zugänglichmachen, Speichern und Nutzen von Werken nicht nur zu legalisieren, sondern explizit zu fördern, ....

aus einer PDF-Datei vorm Piraten-Wiki
Das kostenlose Download-Angebot hat Frau Schramms Werk nichtkommerziell zugänglich gemacht und damit das gefördert, was Frau Schramms Partei fordert. Trotzdem sieht sie keinen Widerspruch zum Parteiprogramm darin, daß ihr Verlag dagegen vorgeht.

Ganz unabhängig davon, ob ich es richtig finde, das Urheberrecht zu achten, und davon, was ich von solchen unautorisierten kostenlosen Downloads halte - ich sehe in der Löschung durchaus einen Widerspruch zum Parteiprogramm. Und ich lese aus Frau Schramms Statements ihre Zustimmung zu dieser Löschung - habe noch nirgends was gelesen, indem sie sich negativ dazu äußert, nur verständnisvolle Äußerungen. :biggrin:


Aber ist schon spaßig, wie jetzt versucht wird, diesen Widerspruch wegzudiskutieren. :icon_twisted: Kennt Frau Schramm das Programm vielleicht nicht? :confused: :icon_kinn:
 
Oben Unten