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Pin-Gruppe will wegen Mindestlohn 1000 Mitarbeiter entlassen

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Martin Behrsing

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#1
Pin-Gruppe will wegen Mindestlohn 1000 Mitarbeiter entlassen

Die Reaktion kam prompt: Wegen der Einführung des Mindestlohns für Briefzusteller hat die Pin-Group die Entlassung von zunächst 1000 Mitarbeitern angekündigt.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,521313,00.html
 

eiszeit

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#2
wie gestern Abend in den Nachrichten gemeldet wurde, wollen auch Hermes und TNT aufgrund der Mindestlöhne vorerst nicht mehr ins Briefzustellergeschäft einsteigen.
Ein weiterer Beweis, das die ihre Geschäfte nur über Hungerlöhne betreiben wollen.
 
E

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#3
Pin will 1000 Stellen streichen

Ha die Sklavenfront wird Weniger.:icon_mrgreen: Verrechnet Springer und Co
und welche Arbeitsplätze, die bei Wind und Wetter oder die im Trockenem. Doch hoffentlich die im Trockenem. Damit auch Sie mal Hartzler werden.
 

ofra

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#4
denen weint wirklich keiner einer träne nach.
 

Arania

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#5
Nein? Die Beschäftigten die ihren Arbeitsplatz verlieren wird es anders gehen
 

Arania

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#7
Sie können es sich leisten, sitzen am längeren Hebel
 

Eka

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#8
Tja, irgendwann werden diese aber auch wieder Mitarbeiter brauchen und dann doch einstellen. Aber man kann es ja auf diesem Weg versuchen 'Macht' auszuüben um deren Sache durchzuziehen bzw. versuchen durchzusetzen.

Was wären die ganzen Firmen ohne Angestellte? Nichts!
Dieses sollten sich die Bosse mal hinter den Ohren schreiben, denn alleine können sie die arbeiten nie bewerkstelligen. Man sollte echt einen kompletten Generalstreik machen, damit die Bonzen es weiter kapieren, von der Reinigungskraft bis ....

Gruß
Eka
 

Arania

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#10
Tja, irgendwann werden diese aber auch wieder Mitarbeiter brauchen und dann doch einstellen. Aber man kann es ja auf diesem Weg versuchen 'Macht' auszuüben um deren Sache durchzuziehen bzw. versuchen durchzusetzen.

Was wären die ganzen Firmen ohne Angestellte? Nichts!
Dieses sollten sich die Bosse mal hinter den Ohren schreiben, denn alleine können sie die arbeiten nie bewerkstelligen. Man sollte echt einen kompletten Generalstreik machen, damit die Bonzen es weiter kapieren, von der Reinigungskraft bis ....

Gruß
Eka
Die holen sich ihre Arbeitskräfte dann aus dem Ausland oder wandern ganz ab, schön wäre es wenn sie umdenken würden aber daran glaube ich nicht
 
E

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#11
wie gestern Abend in den Nachrichten gemeldet wurde, wollen auch Hermes und TNT aufgrund der Mindestlöhne vorerst nicht mehr ins Briefzustellergeschäft einsteigen.
Na und ... Wer sein Geschäft nicht halten kann, ist fehl am Platz.
 

Rote Socke

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#13
Dann wird aber von Dir verlangt auch ins Ausland zu ziehen. Denn Die "Arbeitsplätze sind HIER.

PIN geht. Besser bezahlte Stellen bleiben.
Voller Schrecken habe ich jetzt erst bemerkt, das das AA auch die Post über PIN schickt.
 

Eka

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#14
@Arania: andere Länder haben auch einen Mindestlohn. z.B. GB, als da der Mindestlohn eingeführt wurde gab es auch erst Entlassungen. Zwei Jahre nach Einführung des Mindestlohns wurde aber wieder eingestellt und die Arbeitslosenzahl wurde geringer als vor Einführung des Mindestlohns dort.
Andere Länder machen es uns doch vor.

Hier in Deutschland hab ich einfach das Gefühl es geht nur um Macht und wir entwickeln uns zu einem Kommunistischen Staat, die Demokratie wird langsam abgebaut. Kommt echt so rüber. Deutschland ist einfach etwas zurückgeblieben. Und wie andine sagte, wer sein Geschäft dadurch nicht halten kann, ist einfach fehl am Platz.
Und wenn PIN geht, gibt es evntl. eine andere Gesellschaft die es besser machen und es auch schaffen.

Gruß
Eka
 
E

ExitUser

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#15
Voller Schrecken habe ich jetzt erst bemerkt, das das AA auch die Post über PIN schickt.
:eek:
Dann hoffe ich doch, dass es nicht überall so ist oder die Post nicht ankommt. Bei uns kommt die Post von der Arge zum Glück nicht über PIN.

Außerdem hat ein derart unzuverlässiger Postzustelldienst auf dem Markt nichts verloren.
 
E

ExitUser

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#16
Hier in Deutschland hab ich einfach das Gefühl es geht nur um Macht und wir entwickeln uns zu einem Kommunistischen Staat, die Demokratie wird langsam abgebaut.

Gruß
Eka
Merkel machts möglich. Ich bin sehr enttäuscht über meine Landmännin und schäme mich für sie.
 
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#17
Wer sein Geschäft nicht halten kann, ist fehl am Platz.
So ist es. Der Herr Döpfner hat sich nämlich mit dem Geschäft an sich verrechnet, und jetzt schiebt er es auf den Mindestlohn. Nix da, er hat ein Geschäft angefangen, das nicht die erhoffte Rendite bringt, den Laden hätte er früher oder später auch so zumachen müssen (bzw. Entlassungen vornehmen). Immer wieder dieselbe alte Leier: den Gewinn streichen die Unternehmen ein, die Verluste wollen sie sozialisieren. So nicht, Herr Döpfner!
 

Woodruff

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#18
Die wollen Druck ausüben. Man könnte das auch als Erpressung bezeichnen.

Viel nützen wird es wohl nicht, weil der Bund immer noch der größte Aktionär der Post ist. Allein dadurch hat die Post eine deutlich bessere Position als eine kleine Klitsche wie Pin.

Auch ich bin der Meinung, dass solche Abzocker niemand braucht.
 

maniac

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#19
die ankündigung ist wider jeglicher realität... um eine bestimmte menge briefe zuzustellen braucht man eine gewisse menge personal. Und diese wollen jetzt Personal abbauen? wo kommen dann die briefe hin? in die mülltonne? oder werden die gehortet zu einem wachsenen berg was zur folge hat das die zustellzeit gradezu explodiert?

auf deutsch: ist halt übelste propaganda gegen einen menschenwürdigen mindestlohn :(
 

left

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#21
die Unternehmen brauchen Mitarbeiter!

Tja, irgendwann werden diese aber auch wieder Mitarbeiter brauchen und dann doch einstellen............
Was wären die ganzen Firmen ohne Angestellte? Nichts!
Dieses sollten sich die Bosse mal hinter den Ohren schreiben, denn alleine können sie die arbeiten nie bewerkstelligen. Man sollte echt einen kompletten Generalstreik machen, damit die Bonzen es weiter kapieren, von der Reinigungskraft bis ....
Gruß
Eka
Eka da hast Du vollkommen Recht.

GUT.............. soll PIN die angekündigten 1000 Mitarbeiter entlassen.
BESSER........ die verbliebenen 8000 Mitarbeiter sollen/ müssen dann streiken.
AM BESTEN.. die sogenannten Bosse werden entlassen, weil sie keine soziale Kompetenz haben und durch die angekündigten Entlassungen die Verlässlichkeit eines Postzustellerunternehmens untergraben haben.

Die Bosse haben das Unternehmen geschädigt.

Und wenn nicht, dann doch lieber HARTZ IV und nicht für einen Hungerlohn mit Aufstockung arbeiten, damit sich andere die Taschen füllen und noch verächtlich auf die Mitarbeiter herunterblicken.
 

maniac

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#22
...

Hier in Deutschland hab ich einfach das Gefühl es geht nur um Macht und wir entwickeln uns zu einem Kommunistischen Staat, die Demokratie wird langsam abgebaut. ...

Gruß
Eka
du weißt schon was kommunismus ist?

wikipedia sagt dazu: Kommunismus (vom lateinischen communis = „gemeinsam“) bezeichnet eine klassenlose Gesellschaft, in der das Privateigentum an Produktionsmitteln aufgehoben ist und das erwirtschaftete Sozialprodukt gesellschaftlich angeeignet wird, das heißt allen Menschen gleichermaßen zugänglich ist.

einen echten kommunismus hat es nie gegeben und wird es aller wahrscheinlichkeit nie geben

was du meinst ist faschismus...

Benito Mussolini hat den Faschismus einst als die Verschmelzung von Großkapital und Staat definiert...

na klingelt es?
 

Syndrom

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#23
Hirnlose Deppen...

Da sieht man mal, was das für Idioten sind, die da diese hochdotierten Managerposten inne haben.

Entweder ich habe einen Betrieb, deren Mitarbeiter ich anständig bezahle und mache trotzdem Gewinn. Dann habe ich gute Chefs, die in die Zukunft blicken und auch was gelernt und auch noch so etwas wie Berufs-Ehre und soziale Verantwortung haben. An solche Leute kann ich mich noch erinnern... Wieso gibt es die eigentlich heute nicht mehr?

Oder ich kann nur dadurch Geld verdienen, dass ich mir Sklaven halte und nur noch Hungerlöhne bezahle. Dann bin ich komplett unfähig und ein asoziales Schwein, das auf Kosten der Allgemeinheit (Hartz IV-Aufstockung) die dicke Kohle verdient! Unverständlicherweise wird so etwas durch unsere bockstarke Regierung auch noch massiv gefördert!
 

Hasepuppy

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#24
Hier in Deutschland hab ich einfach das Gefühl es geht nur um Macht und wir entwickeln uns zu einem Kommunistischen Staat, die Demokratie wird langsam abgebaut.
Ich will ja die DDR und andere ehemalige sozialistische Staaten nicht schönreden, aber manchmal wünschte ich mir, wir hätten wieder einen solchen "kommunistischen Staat"! Dort gäbe es keine Arbeitslosigkeit und die Leute könnten von ihrem Lohn auch leben. Es war nicht alles Bullshit, was Marx und Engels damals so von sich gegeben haben. Die Menschen waren bisher nur nicht in der Lage, diese Erkenntnisse vernünftig umzusetzen!

Gruss
Hasepuppy
 

Jenie

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#25
Springer zieht blank


Die angedrohte Entlassung von 1000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern durch die PIN AG ist ein „brutaler Erpressungsversuch gegenüber der Politik und Manchesterkapitalismus pur“ kommentiert der Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, Gregor Gysi, die PIN-Pläne:

Springer zieht in der Hoffnung blank, die Entscheidung zum Mindestlohn der Briefzustellerinnen und –zusteller noch verhindern zu können. Ließe sich die Politik darauf ein, unterwürfe sie sich dem Primat dieser Wirtschaft, würde sie dauerhaft und tiefgreifend ihre Stellung aufgeben.

Das Briefaufkommen wird nicht sinken. Wir brauchen genauso viele Beschäftigte. Und wenn PIN wirklich aufgibt, muss die Post über Einstellungen nachdenken, muss diesbezüglich animiert und gefordert werden. Es darf keine Situation zugelassen werden, in der der Wettbewerb und die Konkurrenz nicht über effizientere Strukturen und höhere Qualität, sondern ausschließlich über extrem niedrige Löhne laufen. Die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler sind nicht dafür da, der Wirtschaft die Löhne zu subventionieren.

Es geht nicht nur um Arbeit, sondern um Arbeit in Würde. Das muss auch PIN begreifen.
 

Martin Behrsing

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#26
Luxemburg, 4. Dezember (AFP) - Die Zahl der genauen Entlassungen beim Postdienstleister Pin steht noch nicht fest. Bislang habe das Unternehmen Anträge bei den Arbeitsagenturen auf 1000 Entlassungen gestellt, sagte eine Pin-Sprecherin der Nachrichtenagentur AFP am Dienstag in Luxemburg. "Wir prüfen noch in alle Richtungen", fügte sie hinzu. Es sei lediglich ausgeschlossen, dass es am Ende zu überhaupt keinen Entlassungen kommen werde.
Die Pin Group hatte zuvor mitgeteilt, sie werde wegen der Einführung des Mindestlohns für Briefträger 1000 ihrer Mitarbeiter entlassen.
 

Syndrom

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#27
--------------------------------------------------------
Politik ist der Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt.
Dieter Hildebrandt
--------------------------------------------------------
 

Hasepuppy

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#28
Da sieht man mal, was das für Idioten sind, die da diese hochdotierten Managerposten inne haben.

Entweder ich habe einen Betrieb, deren Mitarbeiter ich anständig bezahle und mache trotzdem Gewinn. Dann habe ich gute Chefs, die in die Zukunft blicken und auch was gelernt und auch noch so etwas wie Berufs-Ehre und soziale Verantwortung haben. An solche Leute kann ich mich noch erinnern... Wieso gibt es die eigentlich heute nicht mehr?

Oder ich kann nur dadurch Geld verdienen, dass ich mir Sklaven halte und nur noch Hungerlöhne bezahle. Dann bin ich komplett unfähig und ein asoziales Schwein, das auf Kosten der Allgemeinheit (Hartz IV-Aufstockung) die dicke Kohle verdient! Unverständlicherweise wird so etwas durch unsere bockstarke Regierung auch noch massiv gefördert!
Schau mal in die Geschichtsbücher über den Untergang des römischen Reiches und dann vergleiche mal die Zustände dort mit denen der heutigen Zeit. Du wärst erstaunt über die Parallelen!

Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis sich auch diese Zivilisation überlebt hat und untergeht. Und die Gründe sind immer die selben!

Gruss
Hasepuppy
 

Haubold

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#29
Ich will ja die DDR und andere ehemalige sozialistische Staaten nicht schönreden, aber manchmal wünschte ich mir, wir hätten wieder einen solchen "kommunistischen Staat"! Dort gäbe es keine Arbeitslosigkeit und die Leute könnten von ihrem Lohn auch leben. Es war nicht alles Bullshit, was Marx und Engels damals so von sich gegeben haben. Die Menschen waren bisher nur nicht in der Lage, diese Erkenntnisse vernünftig umzusetzen!

Gruss
Hasepuppy
Hast Du die DDR miterlebt?
Schäubles Versionen sind da ganz nah dran!

Ja keiner war Arbeitslos, aber es gab auch nicht viel für das Geld (Alu chipps) zu kaufen. Und Meinungsfreiheit gabs auch nicht bzw. den Knast natürlich.
Marx und Engels haben Recht nur es geht mit dieser Menschheit nicht!!!

Gruß Haubold
 

Syndrom

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#30
Schau mal in die Geschichtsbücher über den Untergang des römischen Reiches und dann vergleiche mal die Zustände dort mit denen der heutigen Zeit. Du wärst erstaunt über die Parallelen!

Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis sich auch diese Zivilisation überlebt hat und untergeht. Und die Gründe sind immer die selben!

Gruss
Hasepuppy
Ja. Es heißt ja:
Die Geschichte ist der beste Lehrer mit den unaufmerksamsten Schülern.
(Leider fällt mir der Autor gerade nicht ein...)
 

Hexe45

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#32
Nein? Die Beschäftigten die ihren Arbeitsplatz verlieren wird es anders gehen
Hm Arania irgendwo muß eine Grenze gezogen werden, schlimmer kanns für die Betroffenen doch nicht kommen.
Unternehmen doe nur Gewinn über Hungerlöhne machen können. 50 Std Woche bei 4.50€ und dafür noch bei solchen Aktionen gegen den Mindestlohn öffentlich vorgeführt zu werden.
Als ich das so sah, habe ich an die Tanzbären auf Jahrmärkten gedacht.
Pin war nur möglich weil es auch Menschen gibt die das mitmachen.
Außerdem müssen Briefe zugestellt werden: Mindestlohn hin- Mindestlohn her.
Und dafür wird man Austräger brauch so oder so
LG
Hexe
 

MrsSmith

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#35
der war gut, Catweazle.
Wenigstens mal was zu lachen, trotz dem traurigen Thema.
 

Fortunatus

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#36
Tja, was die Pingroup wohl klein redet ist, dass sie bislang eh rote Zahlen geschrieben haben und Springer die Firma eh schon seit Monaten wieder abstoßen will. Jetzt wird halt der Mindestlohn als Ausrede genutzt, um den Druck auf Politiker zu verstärken und weitere Reformen zu erstreiten. Insbesondere will man wohl mit aller Gewalt einen gesamtdeutschen Mindestlohn verhindern und gleichzeitig Kombilohnmodelle durchsetzen.
Keiner gibt übrigens eine Antwort darauf, warum Pin nur Gewinn machen kann, wenn gleichzeitig so niedrige Löhne bezahlt werden, dass die Angestellten davon nicht leben können und auf zusätzliche Transferleistungen angewiesen sind. Sprich die Dienstleistung letztlich aus dem Steuersäckel von allen Bürgern bezahlt werden soll, damit die Konzernleitung sich Mio.Gehälter leisten kann.
Wenn man das Ganze weiterspinnt, stellt sich doch auch die Frage, warum die Post mit aller Gewalt privatisiert werden musste und ob es wirklich sinnvoll ist derartige Bereiche, auf die sich der einzelne Bürger verlassen können muss, wirklich dem freien Markt zu überlassen. Die Löhne die von Pin und Co. bezahlt werden, sind Löhne für ungelernte Hilfsarbeiter, die einfachsten Tätigkeiten nachgehen und nicht die von Angestellten, auf die Verlass sein muss, die einen körperlich belastenden Beruf frühmorgens nachgehen und auch erkennen müssen, dass sie die Briefe ordentlich in den jeweils richtigen Briefkasten werfen. Aber klar, in den Augen vieler Manager sind nur noch Menschen qualifziert, die mindestens einen Studienabschluß haben, alle anderen Arbeiten könnten ja offenbar in deren Vorstellung auch von Chimpansen erledigt werden.
 

Woodruff

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#37
Berlin (dpa) - Der Deutsche Gewerkschaftsbund hat die vom privaten Postzusteller PIN AG angekündigten Entlassungen scharf kritisiert. Das sei «ein dreister und durchsichtiger Erpressungsversuch auf dem Rücken der Beschäftigten», sagte DGB-Vorstandsmitglied Claus Matecki. Er ziele darauf, den Postmindestlohn «noch auf den letzten Metern zu Fall zu bringen». Es zeige sich, dass das Geschäftsmodell von PIN «nur mit Dumpinglöhnen» aufgehe. Das Unternehmen will wegen des beschlossenen Mindestlohns weit über 1000 Mitarbeiter kündigen.
Quelle: http://de.news.yahoo.com/dpa2/20071204/tbs-dgb-sieht-in-entlassungen-bei-pin-dr-4a5c44e_1.html
 

Woodruff

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#38
[...] Nach den angekündigten Massenentlassungen appelliert die FDP an die CDU, die Koalitionspläne für Mindestlöhne in der Branche zurückzunehmen. «Der Mindestlohn ist nichts anderes als die Aufrechterhaltung des Postmonopols mit anderen Mitteln», sagte FDP-Generalsekretär Dirk Niebel. Hier werde das Entsendegesetz missbraucht, um Konkurrenz zu verhindern. Den Preis dafür zahlten die von Entlassungen bedrohten Beschäftigten. (dpa)
Quelle: http://www.derwesten.de/nachrichten/wirtschaft-und-finanzen/2007/12/4/news-8676511/detail.html
 

Woodruff

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#39
Und hier Westerwelles Meinung zum Mindestlohn (Meldung vom 30. November):

"Wenn wir die Löhne künftig vom Staat festsetzen lassen, wie es jetzt durch die Koaltion bei der Post geschieht, dann ist mir das zu viel DDR", sagte er der "Landeszeitung für die Lüneburger Heide". "Das ist Planwirtschaft."
http://www.vanityfair.de/articles/agenda/guido-westerwelle/2007/11/30/05255/

Aber wie nennt man es denn, nach dem Staat zu schreien, wenn es darum geht, für die zu leistende Arbeit Löhne zu zahlen und zu erwarten, dass diese durch Aufstockungen vom Steuerzahler subventioniert werden? :icon_kinn:
 

Woodruff

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#40
Zum Kotzen: Aus dem SAT 1 Videotext:



Der Springer-Konzern ist übrigens an der ProSiebenSat.1-Gruppe beteilgt. Ein Wunder, dass auf http://www.bild.t-online.de/ noch nichts zu dem Thema zu finden ist.
 

Jenie

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#41
dem springer würde ich wenn ich könnte sowas von in den Hintern treten!

das ist es ja die lobbyisten konzerne und grossen spielen Macht...

Sie untergraben die Autorität unserer Landesvertreter --- wo kommen wir den dahin???

Ich würde denen alle in den Hintern treten!! sollen die die meinen ihre Firmen ins ausland zu packen mit enormen Exportkosten bestraft werden...

Die die hier zu anständigen löhnen anbieten würde ich Bonbons geben und vieles lieber wieder verstaatlichen meine Herren das kann nicht sein das die Konzernchefs meinen sie sagen wo es lang geht es reicht...
 

Lothenon

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#42
Dies schrieb Wolfgang Lieb am 01.12.2007:

Postdienstleister PIN ist in Schwierigkeiten – aber nicht wegen des drohenden Mindestlohns
Bisher stellte die Union sich auf die Seite der “neuen” Postdienstleister PIN und TNT. Diese argumentieren, ein Mindestlohn gefährde Arbeitsplätze.
An der PIN Group ist der Axel Springer Konzern mit 71,6 Prozent beteiligt. Erst im Juni dieses Jahres hatte das Verlagshaus Anteile im Wert von 510 Millionen Euro erworben. Offenbar rentiert sich das Postgeschäft jedoch weniger als erwartet. Laut Springer-Aufsichtsrat habe PIN Schwierigkeiten, sich auf dem Briefmarkt zu behaupten. Ein Mindestlohn macht das Geschäft noch unattraktiver. Anfang November wurde bekannt, dass Springer sich bereits wieder von PIN trennen will. Der Verlag verhandelt nach Angaben des Handelsblatts mit dem ehemaligen niederländischen Post-Monopolisten TNT über einen Verkauf.
Quelle: taz
Anmerkung: Wetten dass jetzt der Mindestlohn dafür herhalten muss, wenn PIN verkauft wird!

Am 04.12.2007 schrieb Wolfgang Lieb dann folgendes:

Rückzug vom Briefmarkt
Der geplante Post-Mindestlohn sorgt für Rückzug auf dem Briefmarkt: TNT und Hermes legen Investitionspläne auf Eis, Springer erwägt den Verkauf seines Postdienstleisters PIN.
Der von PIN und TNT gestützte Branchenverband sieht durch den Mindestlohn 20 000 der 60 000 Stellen bei den Post-Wettbewerbern gefährdet. Die Gewerkschaft Verdi weist das zurück. PIN und TNT hätten darauf gebaut, dass Niedriglöhne durch Arbeitslosengeld aufgestockt würden: “Weil man sich künftig nicht mehr aus den Sozialkassen bedienen kann, lässt man das Geschäft jetzt fallen wie eine heiße Kartoffel”, sagte eine Verdi-Sprecherin.
Quelle: FR
Anmerkung: Hatte ich nicht unlängst gewettet, dass die trotz Billigstlöhnen rote Zahlen schreibende PIN AG die Mindestlöhne bei den Briefzustellern als Begründung für den Ausstieg von Springer aus dieser Branche herhalten muss. Leider hat niemand dagegen gewettet. So doof war wohl niemand.

Tja, so kann man wunderbar eigenes Versagen anderen anlasten.

http://www.nachdenkseiten.de/?p=2804
http://www.nachdenkseiten.de/?p=2812
 
E

ExitUser

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#43
Ich will ja die DDR und andere ehemalige sozialistische Staaten nicht schönreden, aber manchmal wünschte ich mir, wir hätten wieder einen solchen "kommunistischen Staat"! Dort gäbe es keine Arbeitslosigkeit und die Leute könnten von ihrem Lohn auch leben. Es war nicht alles Bullshit, was Marx und Engels damals so von sich gegeben haben. Die Menschen waren bisher nur nicht in der Lage, diese Erkenntnisse vernünftig umzusetzen!

Gruss
Hasepuppy
Solche Sprüche zeigen, dass die Aufarbeitung der DDR-Diktatur nach 18 Jahren immer noch nicht wirklich begonnen hat. Es gab prozentual entschieden mehr Arbeitslose als heute. Nur dass die ihre achtdreiviertel Stunden in einem zugewiesenen Betrieb absitzen mussten. Wer sich weigerte bekam anstatt einer dreißigprozentigen Sanktion laut DDR StGB das hier:

§ 249. Gefährdung der öffentlichen Ordnung durch asoziales Verhalten. (1) Wer das gesellschaftliche Zusammenleben der Bürger oder die öffentliche Ordnung dadurch gefährdet, daß er sich aus Arbeitsscheu einer geregelten Arbeit hartnäckig entzieht, obwohl er arbeitsfähig ist, oder wer der Prostitution nachgeht oder wer sich auf ändere unlautere Weise Mittel zum Unterhalt verschafft, wird mit Verurteilung auf Bewährung oder mit Haftstrafe, Arbeitserziehung oder mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren bestraft. Zusätzlich kann auf Aufenthaltsbeschränkung und auf staatliche Kontroll- und Erziehungsaufsicht erkannt werden.
Auch kann man sich heute von Alg II entschieden mehr leisten als von dem damals verdienten Geld. Das wird schnell vergessen.
Um zu verdeutlichen, wie die Ansprüche gestiegen sind:
Die Plattenbauwohnungen auf DDR-Niveau (heute spricht man von unsaniertem Plattenbau) waren damals das mit Abstand Begehrteste. Heute will da keiner mehr rein.
 
E

ExitUser

Gast
#44
Ich habe die Reaktion darauf mir schon mal im Vorfeld im Kopf durchgespielt und wurde zu 100 Prozent bestätigt.

Die Medien und Politiker schalten alle gleich und reden den flächendeckenden Mindestlohn bzw. den Mindestlohn bei der Post gleich wieder schlecht bzw. wollen den verhindern.

Langsam aber sich klinke ich mich Bei den Medien aus. Nachrichten werden eh kaum noch geschaut, vielleicht höchstens einmal die Woche.

Ich ertrage dieses scheinheilige und falsche getue einfach nicht mehr.

Bearbeitet:

Ich will ja die DDR und andere ehemalige sozialistische Staaten nicht schönreden, aber manchmal wünschte ich mir, wir hätten wieder einen solchen "kommunistischen Staat"! Dort gäbe es keine Arbeitslosigkeit und die Leute könnten von ihrem Lohn auch leben. Es war nicht alles Bullshit, was Marx und Engels damals so von sich gegeben haben. Die Menschen waren bisher nur nicht in der Lage, diese Erkenntnisse vernünftig umzusetzen!
Dem schließe ich mich an. Ich denke mir dass es den Menschen z.B. in Rußland oder Kuba besser geht als bei uns.
 

a f a

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#45
Ich denke mir dass es den Menschen z.B. in Rußland oder Kuba besser geht als bei uns.

:icon_kinn:Hmm,

aber was hat Rußland mit dem Kommunismus zu tun?



Gruss
Norbert

Freiheit statt Kapitalismus
 

HartzDieter

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#46
Pin-Gruppe will wegen Mindestlohn 1000 Mitarbeiter entlassen

Die Reaktion kam prompt: Wegen der Einführung des Mindestlohns für Briefzusteller hat die Pin-Group die Entlassung von zunächst 1000 Mitarbeitern angekündigt.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,521313,00.html
Hat diese Gruppe nicht auch in faschistischer Weise Arbeitnehmer genötigt, gegen einen Mindestlohn, also gegen ihre eigenen Interessen auf die Strasse zu gehen und zu streiken?
Spätestens hier müßte der Verfassungsschutz sehen, daß das Grundgesetz nicht mehr greift, wenn sie es mit dem Schutz der Verfassung ernst nehmen würden und daß Millionen Menschen erpressbar sind.
 

mcbarnie

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#47
Man sollte echt einen kompletten Generalstreik machen, damit die Bonzen es weiter kapieren, von der Reinigungskraft bis ....
Ich fürchte nur das werden wir hier in Deutschland sobald nicht erleben. Viele haben Angst um ihren Job und der Deutsche ist in seiner Mentalität einfach zu gehorsam.

Ironie on: Warum wird eine Revolution in Deutschland nie funktionieren?.......
weil der Demonstrationszug an der ersten roten Ampel stehen bleibt :icon_lol:
Ironie off:

Allerdings nimmt die Unzufriedenheit in verschiedenen Gesellschaftlichen Gruppen der Bevölkerung zu. Da kocht es überall und ich denke mal da wird auch zu Unmutäußerungen/Protesten kommen.
 
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#48
EZB-Präsident lehnt Mindestlöhne ab

Der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Jean-Claude Trichet, hat nachdrücklich vor der Einführung von Mindestlöhnen in Deutschland gewarnt. Die SPD will dagegen den Mindestlohn für Briefträger trotz Massenentlassungen beim Postdienstleister Pin durchsetzen.
http://www.ftd.de/politik/deutschland/288307.html?nv=cd-topnews

:eek:
erst pumpt der massig Kohle in´s marode System, dann wirft er noch tonnenweise Gold hinterher ............
........ und jetzt will er auch noch bei den Mindestlöhnen mitreden?
:confused:
 
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#49
Auch TNT droht wegen Mindestlohn mit "Optionen"

Nach der Ankündigung von Massenentlassungen beim privaten Postdienstleister Pin Group erwägt Konkurrent TNT ebenfalls Konsequenzen aus der Einführung eines Mindestlohns für die Branche - auch juristischer Natur. Die Deutsche Post sprach von einem Täuschungsmanöver.


Die Deutsche Post kritisierte die Ankündigung als Täuschungsmanöver. Das Springer-Management habe den Post-Markt offensichtlich falsch eingeschätzt und müsse wohl deshalb Mitarbeiter entlassen, sagte ein Post-Sprecher in Bonn.
http://www.ftd.de/politik/deutschland/:Auch TNT Mindestlohn Optionen/288307.html

jau, genau so ist es wohl ............. Springer dachte vermutlich, da kann man was abgreifen ..........
 
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#50
Kritiker des flächendeckenden Mindestlohns erhalten durch solche Vorgehensweisen verschiedener Arbeitgeber wieder sehr viel Nahrung.

Mindestlohn bedeutet noch mehr Arbeitslosigkeit?
 

Woodruff

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#51
Kritiker des flächendeckenden Mindestlohns erhalten durch solche Vorgehensweisen verschiedener Arbeitgeber wieder sehr viel Nahrung.
Das wollen Pin & Co. damit auch bezwecken.

Mindestlohn bedeutet noch mehr Arbeitslosigkeit?
Nein. Wenn man mal den Briefmarkt als Beispiel nimmt: Durch einen Mindestlohn würden ja nicht weniger Briefe als bisher verschickt und ausgeliefert. Allerdings würden ohne einen Mindestlohn die Jobs gut bezahlter Post-Briefträger durch schlecht bezahlte Briefträger (z.B. von Pin), die ergänzendes ALG II beziehen müssten, verdrängt.
 

Nimschö

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#52
Mal ehrlich:
PIN und die anderen Briefzustelldienste können ganz dicht machen, wenn sie so viele Leute feuern...
Weil:
Ein Briefzustelldienst ohne Briefzusteller funktioniert einfach nicht.

Was soll das also für ne Drohung sein, die Leute zu feuern?
"Arbeitet für weniger, sonst kann sich der Vorstand keinen Benz mehr leisten?"

Mal ehrlich:
Jeder Ich-AGler damals mußte Ewigkeiten prüfen lassen, ob sein Geschäftsmodell auch tragbar ist. Wird das bei Großkonzernen nicht gemacht? Irgendwem hätte doch auffallen müssen, daß so ein Laden seinen Gewinn nicht aus der eigentlichen ienstleistung, sondern direkt aus der Tasche seiner Versklavten bezieht...?
 

HartzDieter

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#54
Mal ehrlich:
PIN und die anderen Briefzustelldienste können ganz dicht machen, wenn sie so viele Leute feuern...
Weil:
Ein Briefzustelldienst ohne Briefzusteller funktioniert einfach nicht.
Warum nicht einfach in die Hauptschulen gehen, den Schülern 'ne 'Brief'mappe um den Hals gehängt und sie mit der Aussicht auf 'ne '1+' in Wirtschaftskunde nach Schulschluss zum Briefverteilen aus'senden'? :biggrin:
 
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#56
PIN entlässt fast 900 Mitarbeiter - die "Lidls" der Post boykottieren

Drohungen wegen Mindestlohn wahrgemacht
PIN entlässt fast 900 Mitarbeiter

PIN-Mitarbeiter sortieren Briefe. (Foto: dpa) Großansicht des Bildes [Bildunterschrift: Bedrohter Arbeitsplatz: PIN-Mitarbeiter sortieren Briefe. ]
Nach dem Kompromiss für einen Post-Mindestlohn hat der private Briefzusteller PIN Group seine Entlassungsdrohungen wahrgemacht. Man habe den Arbeitsagenturen die Kündigung von 880 Mitarbeitern angezeigt, teilte PIN mit. Betroffen seien 100 Mitarbeiter in Hamburg, 230 in Niedersachsen, 250 in Hessen und 300 in Nordrhein-Westfalen. Geprüft würden weitere Entlassungen unter anderem in Bayern.

"Nach heutigem Kenntnisstand müssen wir leider davon ausgehen, dass wir in den nächsten Tagen weitere Massenentlassungen anzeigen müssen", sagte PIN-Chef Günter Thiel. Ziel sei es aber, so viele Arbeitsplätze wie möglich zu erhalten. Thiel sagte weiter, in der Aufbauphase könne sich das Unternehmen einen "Blockadelohn" von 9,80 Euro pro Stunde nicht leisten. Anders als die Deutsche Post sei PIN nicht von der Mehrwertsteuer befreit. Dies bedeute einen Nachteil von mehr als 19 Prozent.
...
http://www.tagesschau.de/wirtschaft/postmindestlohn38.html
wieso is das eigentlich mit der Mehrwertsteuer so geregelt? Das kann doch so wie die das darstellen garnicht sein, die hätten dagegen doch schon längst geklagt.
weiss dazu jemand etwas ?
 

Lothenon

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#57
wieso is das eigentlich mit der Mehrwertsteuer so geregelt? Das kann doch so wie die das darstellen garnicht sein, die hätten dagegen doch schon längst geklagt.
weiss dazu jemand etwas ?
Das mit der Merkelsteuer deshalb, weil die Post die Post an jeden Ort in Deutschland bringt. Würden andere Dienstleister auch diese Dienstleistung anbieten, würden auch sie von der Merkelsteuer befreit.
 
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#58
Das mit der Merkelsteuer deshalb, weil die Post die Post an jeden Ort in Deutschland bringt. Würden andere Dienstleister auch diese Dienstleistung anbieten, würden auch sie von der Merkelsteuer befreit.
Hi Lothenon.
mhh? versteh ich nicht diese Begründung

Es geht doch um die Dienstleistung - Postzustellung
 

alfred7

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#59
War doch so gewollt als der Mindestlohn für die Postbranche beschlossen wurde.

Die Unternehmen die bisher den Steuerzahler per Aufstockung an den Löhnen beteiligen sollen vom Markt verschwinden weil dieses Geschäftsmodell politisch nicht mehr gewollt wird.

Man wird sehen müssen ob die Kosten die nun durch höhere Arbeitslosigkeit entstehen weniger sind als die Kosten die durch Aufstockung vorher entstanden waren.

Haben Neuanbieter in einem durch hohe Mindestlöhne abgeblockten Markt keine Chance Fuß zu fassen entstehen Monopole.
Dies könnte dazu führen daß der Monopolist Post ähnlich wie jetzt die Energieunternehmen in absehbarer Zeit seine Preise erheblich anhebt nachdem seine Wettbewerber vom Markt verschwunden sind.

Anmerkung:

Auf die Frage ob dabie Arbeitsplätze verschwinden:

Das wollen Pin & Co. damit auch bezwecken.
Nein. Wenn man mal den Briefmarkt als Beispiel nimmt: Durch einen Mindestlohn würden ja nicht weniger Briefe als bisher verschickt und ausgeliefert. Allerdings würden ohne einen Mindestlohn die Jobs gut bezahlter Post-Briefträger durch schlecht bezahlte Briefträger (z.B. von Pin), die ergänzendes ALG II beziehen müssten, verdrängt.
Das würde nur dann zutreffen wenn das Nachfrageverhalten sich für die Dienstleistung "Post" nicht ändern würde. Natürlich wird jeder Kunde, abhänigig vom Preis sein Verhalten entsprechend gestalten. Viele Geschäftskunden die bisher bei der PIN-AG waren werden dann Alternativen (z.B. Umstellung auf mehr E-Commerce) verstärkt angehen. Man wird dann nicht mehr so viele Briefträger brauchen und diese Leute stehen dann beim Arbeitsamt an.
 
E

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#61
Zitat des Tages
Wir leisten uns weiterhin eine teure Post und können uns dann eben weniger Investitionen in CO2-reduzierte Autos leisten.
Martin Wansleben, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, im Deutschlandradio Kultur
http://www.jungewelt.de/2007/12-07/index.php
daraufhin habe ich mir mal das Interview durchgelesen
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/interview/707138/
weia, merken die eigentlich noch welchen menschenverachtenden Unfug die uns für ungeheuer wichtig und intelligent verkaufen wollen?

was für armseelige Gestalten :icon_kotz:
 

Woodruff

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#62
Haben Neuanbieter in einem durch hohe Mindestlöhne abgeblockten Markt keine Chance Fuß zu fassen entstehen Monopole.
Wer sagt denn, dass sie durch einen Mindestlohn von 8,00 bis 9,80 EUR (die Post zahlt sogar 11,29 EUR an ihre Briefzusteller) daran gehindert werden, Fuß zu fassen?

Wenn Anbieter wie Pin, die nur durch das Zahlen von Dumpinglöhnen rentabel arbeiten können, ihren Laden schließen müssen, stellt das auch ein Stück weit Marktbereinigung dar.

Ich habe mich oft genug über den Service der Post geärgert und fände etwas Wettbewerb eigentlich gar nicht schlecht, aber nicht unter solchen Vorraussetzungen, wie Pin oder TNT sie haben wollen.

Dies könnte dazu führen daß der Monopolist Post ähnlich wie jetzt die Energieunternehmen in absehbarer Zeit seine Preise erheblich anhebt nachdem seine Wettbewerber vom Markt verschwunden sind..
Natürlich würde die Post gerne ihr Monopol behalten, aber dafür gibt es ja die BNetzA (bzw. dafür sollte sie es geben), die die Entgelte für die Post genehmigen muss.

Das würde nur dann zutreffen wenn das Nachfrageverhalten sich für die Dienstleistung "Post" nicht ändern würde. Natürlich wird jeder Kunde, abhänigig vom Preis sein Verhalten entsprechend gestalten. Viele Geschäftskunden die bisher bei der PIN-AG waren werden dann Alternativen (z.B. Umstellung auf mehr E-Commerce) verstärkt angehen..
Diese Möglichkeit haben sie ja jetzt bereits. Das Porto für einen Standardbrief bei Pin ist mit 52 ct. nur unwesentlich billiger ist als bei der Post.

Außerdem bin ich überzeugt, dass andere Anbieter trotz Mindestlohn der Post durchaus Paroli bieten könnten. Die Sache mit der Mehrwertsteuer finde ich übrigens nicht in Ordnung.
 

alfred7

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#63
Wer sagt denn, dass sie durch einen Mindestlohn von 8,00 bis 9,80 EUR (die Post zahlt sogar 11,29 EUR an ihre Briefzusteller) daran gehindert werden, Fuß zu fassen?
Angabengemäß machte die Pin AG sogar massive (Anlauf?)-Verluste bei ihrem Aufstockungs-Modell durch den Steuerzahler. Auch TNT liest man soll grundsätzliche Überlegungen anstellen sich aus dem deutschen Markt zurückzuziehen. Wenn also Unternehmen mit guter Kapitalausstattung jetzt überlegen auszusteigen, wie soll es dann ein StartUp schaffen?

Ob dies daher nur eine Drohung ist bleibt abzuwarten.

Ich persönlich halte einen Mindestlohn in moderater Größenordnung für eine gesellschaftliche Notwendigkeit. Der freie Fall nach unten muß gestoppt werden.

Beim Mindestlohn ist es wie bei einem Medikament. Keine Wirkung ohne Nebenwirkung. Die Nebenwirkung ist hier daß für eine weniger qualifizierte Tätigkeit der Kunde nicht soviel zu zahlen bereit ist wie der Mindestlohn kostet. Und irgendwer muß den Differenzbetrag zahlen. Denn daß da die Post diesen Differenzbetrag noch wegsteckt und im Augenblick noch auf großem Fuße leben kann ist mit ihrer Existenzs als ehemaligem staatlichen Monopolbetrieb zu erklären. Der Steuerzahler hat die Post kapitalisiert und nicht die Post durch ihre Produkte.

Der Postmindestlohn ist ja erst der Anfang. Jetzt kommen die Pflegeberufe. Wenn man bei der Altenpflege einen Mindestlohn in Postgrößenordnung einführt platzen die Budgets der Kranken- und Pflegekassen. Und welcher Rentner kann das bezahlen? Soll der Staat nochmehr zum Ausgleich zubuttern? Er hat bald nichts mehr zu buttern, 60 % des Bundeshaushaltes gehen jetzt schon für Soziales und Pump-Finanziuerung drauf.

Natürlich würde die Post gerne ihr Monopol behalten, aber dafür gibt es ja die BNetzA (bzw. dafür sollte sie es geben), die die Entgelte für die Post genehmigen muss.
Konkret ist da nichts im Augenblick und ich hoffe es wird dann nicht so eine schwerfällige Konstruktion wie auf dem Telekommunikationsmarkt.


Diese Möglichkeit haben sie ja jetzt bereits. Das Porto für einen Standardbrief bei Pin ist mit 52 ct. nur unwesentlich billiger ist als bei der Post.
Kleinvieh macht auch Mist, insbesondere bei Massenversendern. Tatsache wird wohl sein daß sich auf absehbare Zeit keine Konkurrenz der Post in nennswertem Umfange bilden wird.
 

a f a

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#64
Hi,
hohe Mindestlöhne?, von welchem Planeten redest du?
Planet INSM, würde ich mal sagen:icon_mrgreen:


Gruss
Norbert

Freiheit statt Kapitalismus
 

Atlantis

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#65
Ich habe heute Post Bekommen von der Deutschen Rentenversicherung
der Brief wurde mit biber zugestellt die Haben es aber nötig die Post mit
Ausbeutern Briefe zu versenden, so kommt auch nichts in die Renten Kasse.
Gestern hatte ich Post von der ARGE mit TNT

Es ist zum Kotzen wenn Behörden die Ausbeuterei noch Unterstützen
nur um zu Sparen

Bei mir Läuft wider der Film Die große Verfolgungsbetreuung

So weit die Füße Tragen.
Ritschard Kimbel auf der Flucht


Also ich soll nun da ich schon seit Februar Krank geschrieben bin noch
mal zum Arzt der ARGE obwohl ihn mein Hausarzt Mitgeteilt hat das ich
nicht mehr Arbeitsfähig bin.

Oh wie wunder kaum hatte ich meinen nun neuen für mich zuständigen SB in
der ARGE Mitgeteilt das ich die Ablehnung der EU Rente Widersprochen habe
und weiter Krank geschrieben bin was er nicht gewusst habe wollte das ich noch Krank geschrieben war und ich sein Wunsch mit post am 20 diese Monats dort vorbeizukommen nicht entsprechen werde,kommt doch ein Tag später post von der Rentenversicherung ich solle mein
Widerspruch weiter begründen obwohl die Begründung im Widerspruch
ausreichen müsste nein ich soll weiter begründen.
nun ich hab weitere Begründungen geschrieben und weis von vorneherein das
sie es nur auf die Ablehnung des Widerspruchs aus sind.
wenn die Ablehnung kommt gehe ich zum Rechtanwalt und reiche klage
ein.
Da in ihren gutachten Ihrer Ärztin zum meinen Krankenberichten riesige Diskrepanzen
Vorhanden sind sei es mit Unterlassungen von Krankenberichten die dort nicht
vorkommen in der Gutachterrei.
Ist ja Logisch ich soll ja erst später die Rente mit Abschlägen bekommen und
nicht die Rente aus Krankheitsgründen ohne Abschläge.
So Läuft das Heute und mann wird Verarscht nach Strich und Faden.

:icon_motz:
 

Debra

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#66
PIN hat jetzt angekündigt, dass sie ihre Briefe evtl. von den Zeitungsträgern austragen lassen wollen, da für diese der Mindestlohn nicht gelte. Ist das nicht unfassbar? Ich meine, wie kann denn jemand überhaupt solchen dubiosen Firmen seine Post anvertrauen? Briefträger waren früher so eine Art Vertrauenspersonen, ohne Führungszeugnis wurden die glaub ich gar nicht eingestellt. Und es war auch relativ gut bezahlt und ein geeigneter Beruf für jemanden, der vielleicht ohne Abi dasteht etc. Ich frag mich auch, was für ein toller "Wettbewerb" da stattfinden soll. Dass die Briefmarke 3 Ct. weniger kostet? Das kann es ja wohl nicht sein. Im Paket- und Päckenservice geht ja vielleicht noch was, aber so?
Übrigens hat die Post massiv Service abgebaut, als diese anderen Dienstleister auf den Markt kamen. Z.B. bei sehr vielen zentralen Briefkästen die Spätleerung einfach gestrichen. Also ich schick meine Briefe ganz sicher nicht über einen anderen Verein.
 
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#67
Na dann starten die bestimmt demnächst noch die Aktion
"Ein Herz für Rentner"
jeder Brief bei uns schafft Jobs für altersarme Rentner "Helfen auch Sie mit"
 

mercator

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#68
Hier mal ein Bericht über einen Betroffenen, der mit diesem kargen Hungerlohn klarkommen muß. Es ist einfach eine Sauerei.

Lothar Daniel trug bis vor kurzem für den Briefdienstleister Pin Post aus. Jetzt kämpft er für den Mindestlohn - indem er öffentlich macht, wie ärmlich er ohne ihn leben muss.
Weiter ...
 
E

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#69
Hier mal ein Bericht über einen Betroffenen, der mit diesem kargen Hungerlohn klarkommen muß. Es ist einfach eine Sauerei.



Weiter ...
das ist echt ne Sauerei
Wirklich der "Lidl" unter den Postler - na hoffentlich machen die sich bald vom Acker - was ich noch bezweifle
schade, dass sowenig Menschen den Mut aufbringen sich gegen solche Zustände und Arbeitsverträge zu wehren und die Mißstände öffentlich machen
 
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#70
Also ich schick meine Briefe ganz sicher nicht über einen anderen Verein.
Ich schon gar nicht, aber Firmen tun es. Auch manche Zeitschrift, aber als Kunde muss man sich dagegen wehren, denn schließlich zahlt der Kunde den Transport und den will ich mir dann auch aussuchen. Bei Ämtern ist man leider machtlos.
 

Linchen0307

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#72
Post kündigte an, sie übernehme alle entlassenen PIN Zusteller, als Quelle habe ich nur eine Zustellerin der Post!!!
Sie erzählte das heute Morgen und ich war baff erstaunt...
 

Bruno1st

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#74
Ich schon gar nicht, aber Firmen tun es. Auch manche Zeitschrift, aber als Kunde muss man sich dagegen wehren, denn schließlich zahlt der Kunde den Transport und den will ich mir dann auch aussuchen. Bei Ämtern ist man leider machtlos.
meine ARGE schickt entweder per :
- Post ab Freiburg
- Post ab Nürnberg
- Privatanbieter ohne erkennbares Absendedatum
Was tatsächlich ankommt ist nicht nachvollziehbar, denn die ARGE pflegt nicht zu antworten. Und eine Strafanzeige wegen verschwundenerer Post (irgendein Briefbote hatte Post mit "Unbekannt" einfach zurückgeschickt), wurde seit Monaten nicht beantwortet - vermutlich noch mit reitenden Boten unterwegs.

kurz gesagt, wo SPD (Politik) drinsteckt, kommt nur Mist raus

Die ganze Privastisierung war doch nur eine weitere Luftnummer - diese "Manager" haben an den Goldtopf am Ende eines nicht vorhandenen Regenbogens geglaubt und diesen an ebenbürtige Intelligenzbolzen, mit ebenfalls negativer Intelligenz, sogar verkauft.
 

a f a

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#75
:icon_twisted:Es kommt noch besser:

Axel Springer plant den Exodus von Pin

Erst standen 900 Arbeitsplätze auf der Kippe - nun droht möglicherweise allen 9000 Mitarbeitern des Postzustellers Pin das Aus. Der Axel Springer Verlag bereitet laut Medienberichten die Schließung der Tochter vor. Am Montag soll darüber auf eine Aufsichtsratssitzung entschieden werden.
http://www.ftd.de/unternehmen/handel_dienstleister/:Axel Springer Exodus Pin/289988.html

Gruss
Norbert

Macht kaputt, was Euch kaputtmacht
 
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#76
:icon_twisted:Es kommt noch besser:

Axel Springer plant den Exodus von Pin

Erst standen 900 Arbeitsplätze auf der Kippe - nun droht möglicherweise allen 9000 Mitarbeitern des Postzustellers Pin das Aus. Der Axel Springer Verlag bereitet laut Medienberichten die Schließung der Tochter vor. Am Montag soll darüber auf eine Aufsichtsratssitzung entschieden werden.

http://www.ftd.de/unternehmen/handel_dienstleister/:Axel Springer Exodus Pin/289988.html

Gruss
Norbert

Macht kaputt, was Euch kaputtmacht
die Schliessung wurde bestimmt schon länger in Erwägung gezogen!
Aber jetzt ist es ja so praktisch, das dem Mindestlohn zuzuschieben! :icon_dampf:
was für eine verlogene Gesellschaft!
 

Bruno1st

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#77
stimmt, es kann sich nur noch um Stunden handeln.


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Springer bereitet sich auf Pin-Pleite vor
Aus für den angeschlagenen Briefzusteller Pin? Nach Informationen des SPIEGEL bereitet sich Springer-Chef Döpfner darauf vor, den angeschlagenen Briefdienstleister Pin zu schließen. Die Insolvenz, heißt es im Konzern, sei die kostengünstigste Art, das Geschäft zu beenden.....

.....Bei einer Pin-Tochter können seit vergangener Woche schon keine Löhne mehr gezahlt werden. Die Insolvenz sei die kostengünstigste Art, das Geschäft zu beenden, heißt es aus Springer-Kreisen.....
Quelle und Rest: http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,522155,00.html
Liebe Springer Gruppe, wenn die Rettung in die Insolvenz die einzige Möglichkeit ist, dann war das alles nur ein halbseidenes Geschäft.
Insolvenz bedeutet dann auch, daß die Löhne vom Arbeitsamt bezahlt werden, usw. Ihr sichert eure Gewinne auf Kosten der Allgemeinheit, wart unfähig ein Geschäft durchzukalkulieren, schickt für die Marotte eines Kronprinzen tausende Menschen in die Arbeitslosigkeit. Vorher laßt ihr sie noch den Affen machen und für Lohndumping protestieren.
Liebe Springerei, Ihr seid unglaubwürdig, menschenverachtend und habt versagt, auf ganzer Linie!
 
E

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#78
Perfekt! Unternehmen die auf Not und Unterbezahlung ihrer Mitarbeiter aufbauen sollen dicht machen!


Aber keine "Sorge", das Kind wird einfach unter anderem Namen neu "eingeschult" und umgeht damit den Mindestlohn, Springer und (durch Beteiligung) auch die SPD zocken den Steuerzahler damit einfach weiter ab.

Wir brauchen den generellen Mindestlohn!

Gruß, Anselm
 

Woodruff

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#80
Angabengemäß machte die Pin AG sogar massive (Anlauf?)-Verluste bei ihrem Aufstockungs-Modell durch den Steuerzahler. Auch TNT liest man soll grundsätzliche Überlegungen anstellen sich aus dem deutschen Markt zurückzuziehen. Wenn also Unternehmen mit guter Kapitalausstattung jetzt überlegen auszusteigen, wie soll es dann ein StartUp schaffen?
Wenn die Unternehmensleitung nicht in der Lage dazu ist, vernünftig zu kalkulieren, dann liegt die Schuld ja wohl nicht an den angeblich zu hohen Löhnen, sondern bei der Unternehmensleitung.

Ich persönlich halte einen Mindestlohn in moderater Größenordnung für eine gesellschaftliche Notwendigkeit. Der freie Fall nach unten muß gestoppt werden.
Schön. Wie hoch sollte Deiner Meinung nach der Mindestlohn (brutto) dann sein?

Beim Mindestlohn ist es wie bei einem Medikament. Keine Wirkung ohne Nebenwirkung. Die Nebenwirkung ist hier daß für eine weniger qualifizierte Tätigkeit der Kunde nicht soviel zu zahlen bereit ist wie der Mindestlohn kostet. Und irgendwer muß den Differenzbetrag zahlen. Denn daß da die Post diesen Differenzbetrag noch wegsteckt und im Augenblick noch auf großem Fuße leben kann ist mit ihrer Existenzs als ehemaligem staatlichen Monopolbetrieb zu erklären.
Tja, Du bist der Meinung, dass sich die Briefzustellung für die anderen Anbieter bei einem Mindestlohn von 8 bis 9,80 Euro (brutto) nicht rechnet. Ich bin der Meinung, dass sie sich für sie durchaus rechnen kann, zumal die Post mehr als den Mindestlohn zahlt. Wenn ich daran interessiert wäre, so wenig wie möglich zu zahlen, würde ich auch jammern. Jedenfalls kann der Staat nicht dafür da sein, einen Teil der Lohnzahlungen für die Unternehmen zu übernehmen. Soll die Pin-AG doch Briefe in China verteilen.

Der Postmindestlohn ist ja erst der Anfang. Jetzt kommen die Pflegeberufe. Wenn man bei der Altenpflege einen Mindestlohn in Postgrößenordnung einführt platzen die Budgets der Kranken- und Pflegekassen. Und welcher Rentner kann das bezahlen? Soll der Staat nochmehr zum Ausgleich zubuttern? Er hat bald nichts mehr zu buttern, 60 % des Bundeshaushaltes gehen jetzt schon für Soziales und Pump-Finanziuerung drauf.
Geld wäre genug da. Allerdings wurde es in den letzten Jahren u.a. den Konzernen und den Hedge Fonds in Form von Steuergeschenken in den gierigen Rachen geworfen.

Natürlich würde die Post gerne ihr Monopol behalten, aber dafür gibt es ja die BNetzA (bzw. dafür sollte sie es geben), die die Entgelte für die Post genehmigen muss.
Konkret ist da nichts im Augenblick und ich hoffe es wird dann nicht so eine schwerfällige Konstruktion wie auf dem Telekommunikationsmarkt.
Ich habe die Liberalisierung auf dem Telekommunikationsmarkt damals sehr aufmerksam mitverfolgt und muss Dir in dem Punkt Recht geben. Fakt ist, dass den Mitbewerbern der Telekom gerade am Anfang Steine in den Weg geworfen wurden (TAL-Miete, Interconnection-Preise, Wechselgebühren usw.).

Die Gefahr, dass die Post (falls es mit dem Wettbewerb nichts werden sollte) ihr Monopol zu Preissteigerungen ausnutzen könnte, sehe ich allerdings nicht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Bundesnetzagentur diese Preissteigerungen genehmigen würde.

Die Frage ist, ob die Privatisierung der Post und die Liberalisierung des Postmarktes überhaupt notwendig war. Meiner Meinung nach wäre es wesentlich sinnvoller gewesen, auf dem Energiemarkt für Wettbewerb zu sorgen. Aber insbesondere Clement und sein Vorgänger Müller haben in dieser Richtung überhaupt nichts unternommen und wurden dafür von RWE bzw. RAG mit netten Pöstchen belohnt.

Kleinvieh macht auch Mist, insbesondere bei Massenversendern. Tatsache wird wohl sein daß sich auf absehbare Zeit keine Konkurrenz der Post in nennswertem Umfange bilden wird.
Wettbewerb funktioniert nicht nur über den Preis, sondern auch über Service und innovative Produkte. Insbesondere was den Service angeht, scheint es, nach dem was ich gelesen habe, bei Pin nicht sehr weit her zu sein. Ist ja auch logisch: Wer schlecht bezahlt wird, der ist auch unmotiviert. Spätestens wenn wichtige Sendungen beim Empfänger nicht ankommen und verschwinden, werden die Kunden merken, dass Geiz nicht immer geil ist, und die Geschäftskunden ohnehin zu den von Dir erwähnten Alternativen wechseln - oder zurück zur Post.
 

amondaro

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#81
Moin,

fragt doch mal Springer und Co. was se bei Gründung der PIN und Col. so an Öffentliche Gelder abgegriffen wurde damit se Stellen schaffen.

Ist doch so wie im Osten mit den Japanern,erst kassieren und später dicht machen.Erst wird gesagt,wir bauen ein Chip-Werk es entstehen hunderte Arbeitsplätze und zwei jahre später wird dicht gemacht,aber gut abkassiert.


Normal müsste man zum Boykott von Springer Produkten aufrufen,den Pin hat schon gut verdient es ist nur bei Springer gelandet,natürlich wurden die Hungerlöhne gezahlt,aber auch nur das.

Jetzt haben se Angst das nicht mehr in der eigenen Kasse landet wenn se mehr Zahlen sollen.

Und TNT und alle anderen haben doch sehr gut provitiert von den Sklavenlöhne.

Wenn ich das schon immer hörer,man soll froh sein das man Arbeit hat.

Diesen Spruch können se sich in den A... schieben.


Ich geh bestimmt nicht Arbeiten um Glücklich zu sein ,sondern davon Leben zu können !! Und schon garnicht damit mich eine PiN.TNT etc. ausbeuten können.

Aber das sind ja nur die Bekannten Firmen,es gibt viel Andere die es genaus treiben und an den billigen Sklaven verdienen !!

Ein Schwedisches Möbelhaus zb. mit iihren Grosslager hier in ... holen sich von Zeitarbeitsfirnmen ihrer Staplerfahrer auf Zeit für knapp 8-9 Euro Brutto !!

oder ein grosse Speditionsunternehmen ,haben eine eine Tochterfirma gegründet damit se ihre eigenen Angestellten dort für weniger Geld weiter arbeiten lassen oder Kündigung wenn se sich weigern.


Oder wie Bekannt die Telekom mit ihren Transferfirmen,der Herr Obermann ist für Mich genauso so kleines Arschloch wie seine Vorgänger.

Und wenn der geht,gut abkassieren für´s reinemachen und proviet.


Die Menschen werden so langsam Wach,und das passt eiinigen in der Regierung nicht.

Denen geht es nicht um Terror im Land mit ihrer STASI Überwachung und Vorderung der Bundeswehr im Inneren.

Wenn das Volk nicht will,macht man es gefügig.


mfg
 

Bruno1st

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#82
BRIEFGEWERBE
Ein paar Cent für einen Brief
Von Anne Huschka, Amsterdam
Sie laufen für einen Hungerlohn, ihre Arbeit gilt als Schundjob: Mit rauen Methoden beutet die Deutsche Post die Zusteller bei ihrer niederländischen Tochter Selekt Mail aus. Der Bericht einer Mitarbeiterin offenbart eine Strategie, die den Bekundungen der Post in Deutschland komplett zuwiderläuft.
Quelle und Rest: http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,522241,00.html
Ich nehme an, daß der Post Chef seinen privaten Aktiengewinn von 5 Mio. mit den Mitarbeitern ERHLICH teilt
 

magyare

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#84
Ist euch schon mal aufgefallen, das mittlerweile Taxifahrer die Briefkästen der Deutschen Post leert? Hier in einem Vorort von Frankfurt habe ich das jetzt schon zweimal gesehen - ich musste erstmal meine Augen reiben und dachte ich sehe nicht richtig. Ich verstehe es nimmer. Ok, hat nichts mit PIN zu tun. Die Subunternehmer nehmen sich gegenseitig aus. Wenn das so weitergeht, dann muss man noch Geld mitbringen, um die Briefkästen leeren zu dürfen.
 

Linchen0307

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#85
Ist euch schon mal aufgefallen, das mittlerweile Taxifahrer die Briefkästen der Deutschen Post leert? Hier in einem Vorort von Frankfurt habe ich das jetzt schon zweimal gesehen - ich musste erstmal meine Augen reiben und dachte ich sehe nicht richtig. Ich verstehe es nimmer. Ok, hat nichts mit PIN zu tun. Die Subunternehmer nehmen sich gegenseitig aus. Wenn das so weitergeht, dann muss man noch Geld mitbringen, um die Briefkästen leeren zu dürfen.
Das tun sie schon seit mehr als 6 Jahren:icon_psst:
 

HartzDieter

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#86
Ist euch schon mal aufgefallen, das mittlerweile Taxifahrer die Briefkästen der Deutschen Post leert? Hier in einem Vorort von Frankfurt habe ich das jetzt schon zweimal gesehen -
In unserm Ort tut es ein privater Hausmeister. Wie stehts eigentlich um das Briefgeheimnis?
 

Linchen0307

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#87
HartzDieter,
da hofft man auf die Verschwiegenheit, übrigens, sind die Post Zusteller längst nicht mehr alle verbeamtet...
 

Bruno1st

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#88
Das tun sie schon seit mehr als 6 Jahren:icon_psst:
eher schon seit 1995 - ich habe damals den Taxischein gemacht um neben der Fortbildung einmal im Monat zu fahren. Bereits damals gab es Briefkastentouren per Taxi und seitdem gebe ich nach Möglichkeit direkt im PostShop ab - und bevorzuge Fax/Mail.
 

HartzDieter

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#89
HartzDieter,
da hofft man auf die Verschwiegenheit, übrigens, sind die Post Zusteller längst nicht mehr alle verbeamtet...
Jedenfalls gebe ich meine Briefe direkt in der Filiale ab, seit ich weiß, wer da die Kästen leert und zwei Briefe von mir nie den Adressaten erreicht haben. Das muß aber nicht an dem Briefkastenentleerer liegen, daß die Briefe nicht angekommen sind. In einem Dorf wie dem unsrigen kann es sehr unangenehm werden, wenn gewisse private Dinge plötzlich die Runde machen.
 

Linchen0307

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#90
Moin Bruno,
auf die genaue Jahreszahl konnte ich mich nicht festlegen, ich habe einfach die 6 Jahre genommen weil ich vor 6 Jahren auch schon Kästen geleert habe, bevor ich von NRW nach S-H zog.
Übrigens arbeite ich heute wieder indirekt für die Post.
Heute versorge ich die Zusteller mit Nachschub an den Kästen, die fast in jeder Strasse zu sehen sind.
 

Bruno1st

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#91
Pin-Chef Thiel gibt auf

Pin-Chef Thiel gibt auf
Gespräche umsonst, Verhandlungen gescheitert: Der Chef und Minderheitsgesellschafter des angeschlagenen Briefzustellers Pin Group tritt zurück. Gleichzeitig zieht er sein Übernahmeangebot zurück - und richtet bittere Vorwürfe an den Springer Verlag.
Quelle und Rest : http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,524017,00.html
Ich hätte die 1€-Übernahme auch nur als weitere Melkmöglichkeit gewertet. Denn dann hätte man Zuschüsse locker gemacht, mit Hinweis auf die Arbeitsplätze - also die üblichen Spielereien mit der Tränendrüse. Vielleicht will Springer die nun selbst abziehen oder eine Insolvenz hinlegen und den Mitarbeitern 3 Monate Insolvenzgeld angedeihen lassen. Eine absehbare Abzocke - die Grundsatzfrage lautet aber :

- zockt Springer via PIN Group nun direkt und offensichtlich den Staat ab
- oder gibt man die Fehlplanung zu
- oder tritt man selbst auf den kleinen Leuten rum ?



 
E

ExitUser

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#92
Jetzt bekommen die Sklaventreiber die Rechnung präsentiert! Und das ist gut und richtig so.

Sklaventum und Dumpinglöhne werden nicht unterstützt!!!
 

Bruno1st

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#93
Springer-Verlag schreibt Pin ab

Springer-Verlag schreibt Pin ab
Aus für die Pin Group: Die Verhandlungen über die Zukunft des privaten Postdienstleisters sind vorerst gescheitert. Der Axel-Springer-Verlag teilte mit, man habe "kein gemeinsames tragfähiges Finanzierungskonzept für die Fortführung des Geschäfts" gefunden.
Quelle und Rest : http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,524249,00.html
das Bild hat mir "gefallen" - ob diese Demonstranten nun auch Geld für den Protest bekommen ?
Genug Satire - ich nehme an, daß nun die Menschen protestieren, die nun ins Unglück gestürzt wurden, durch die Machtspielchen und Fehlplanungen im Konzern und Politik.
 

Linchen0307

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#94
Vielleicht sollten PIN Mitarbiter anbieten, noch Geld mit zu bringen, dann rennen ihnen Springer und CO die Bude ein...:icon_kotz2:
 

HartzDieter

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#95
Vielleicht sollten PIN Mitarbiter anbieten, noch Geld mit zu bringen, dann rennen ihnen Springer und CO die Bude ein...:icon_kotz2:
Warum Linchen0307?
Es ist doch auch das Ziel der großen Leutchen, an die angesparten Billionen der Bevölkerung zu kommen.
Man könnte sagen: "Seht her, die Leute sind endlich bereit für einen 'Arbeitsplatz' Geld zu bezahlen, ihr Konto zu plündern und haben endlich das Gefühl etwas sinnvolles zu tun und 'gebraucht' zu werden".
Der 'Arbeitsplatz' als 'Ware total'.
 

Woodruff

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#96
Post jagt PIN Großkunden ab

[...]

"Wir haben Kunden zurückgewonnen“, sagte ein Post-Sprecher der „Frankfurter Rundschau“ vom Samstag. Darunter seien einige Unternehmen, aber auch viele Auftraggeber der öffentlichen Hand. Der Post-Sprecher nannte „Qualitätsprobleme“ bei PIN als Grund für die neuen Aufträge.
Quelle: http://www.focus.de/finanzen/news/millionenumsaetze_aid_230578.html
 

Bruno1st

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#97
Zitat:
Post jagt PIN Großkunden ab

[...]

"Wir haben Kunden zurückgewonnen“, sagte ein Post-Sprecher der „Frankfurter Rundschau“ vom Samstag. Darunter seien einige Unternehmen, aber auch viele Auftraggeber der öffentlichen Hand. Der Post-Sprecher nannte „Qualitätsprobleme“ bei PIN als Grund für die neuen Aufträge.
Quelle: http://www.focus.de/finanzen/news/mi...id_230578.htmlhttp://www.focus.de/finanzen/news/mi...id_230578.html
das bedeutet für mich, daß die öffentliche Hand am "eigenen" Staatsunternehmen vorbei Aufträge verschoben hat und damit die Aktionäre, usw. geschädigt hat. Oder mißverstehe ich da etwas völlig ? :icon_wink:
 

chrissi 457

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#98
Mindestlohn

Hallo!

Ich bin Mitarbeiterin eines privaten Zustelldienstes! Doch nicht der Pin Mail.

Nun steht der Mindestlohn zur Debatte und dieses für alle Mitarbeiter eines Postzustelldienstest mit Recht!

Es gibt natürlich kleine Unterschiede zwischen den Diensten, so gibt es Unternehmen die nur Geschäftspost zu stellen und es gibt auch Unternehmen die eben nicht nur Geschäftspost und Privatpost zustellen, sondern als Werbeträger mißbraucht werden!

Bisher wurde nach Stückzahl bezahlt und der Zusteller mißbraucht! Man nahm alles an, wie dieses verteilt werden sollte, war den Herrschaften mehr als egal! Das man morgens um 7 Uhr mit dem eigenen Sortieren der Strassen begonn, dann los fuhr um den ganzen Shit zu verteilen und bis nach weit 18 Uhr unterwegs gewesen ist, war ebenfalls egal. Hauptsache der Kram wurde verteilt!

Aus dem befürworteten Mindestlohn wird auch nichts.... bei uns heißt es wer darauf besteht darf gehn, wie nett....

So sieht es trotz Gewerkschaften leider aus....

Die Arbeitszeit ist nicht geregelt....
 

Stefano

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#99
Solidarisieren und revoltieren

Aus dem befürworteten Mindestlohn wird auch nichts.... bei uns heißt es wer darauf besteht darf gehn, wie nett....

So sieht es trotz Gewerkschaften leider aus....

Die Arbeitszeit ist nicht geregelt....

[FONT=Verdana, sans-serif]Frohes Neues Jahr Chrissi![/FONT] [FONT=Verdana, sans-serif]

Was soll, deiner Meinung nach, die Gewerkschaft tun?
[/FONT] [FONT=Verdana, sans-serif]Arbeiter heißen
Arbeiter, weil sie arbeiten. Unternehmer heißen Unternehmer, weil sie
was unternehmen. Würden die Arbeiter was unternehmen, müssten die
Unternehmer arbeiten!

Was meinst du also was passieren würde, wenn ihr
euch solidarisiert und den Lokführern nachmacht?

[/FONT]
 

Bruno1st

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Bisher wurde nach Stückzahl bezahlt und der Zusteller mißbraucht! Man nahm alles an, wie dieses verteilt werden sollte, war den Herrschaften mehr als egal! Das man morgens um 7 Uhr mit dem eigenen Sortieren der Strassen begonn, dann los fuhr um den ganzen Shit zu verteilen und bis nach weit 18 Uhr unterwegs gewesen ist, war ebenfalls egal. Hauptsache der Kram wurde verteilt!

Aus dem befürworteten Mindestlohn wird auch nichts.... bei uns heißt es wer darauf besteht darf gehn, wie nett....

So sieht es trotz Gewerkschaften leider aus....

Die Arbeitszeit ist nicht geregelt....
Die Arbeitszeit spielt bei deinem Modell ja keine Rolle - da du nach Stückzahl bezahlt wirst.
Wirst du generell nach Stück bezahlt ? also wenn nichts zu verteilen ist auch kein Geld ? Oder gibt es einen Grundlohn und den Stücklohn dann, wenn über eine gewisse Menge verteilt wurde ? Wie werden Feiertage berücksichtigt, usw. ?
Denn der Zusteller hat ja auf die zu verteilende Menge keinen Einfluß. Zusätzlich gibt es dann noch die Frage nach den Verteilbezirken, usw. Alles Punkte die sich direkt auf den errechneten Stundenlohn auswirken können.
Mit Stücklohnverträgen umgeht der Arbeitgeber die ganze Lohnproblematik (aus seiner Sicht) - sozusagen 1€Sklaven auf Abruf.
 
Status
Nicht offen für weitere Antworten.
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