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Pietätloser geht's fast nicht mehr!

E

ExitUser

Gast
#2
Das haben wir hier schon...nicht auf, sondern direkt daneben. Der Grund gehört der Gemeinde.
Allerdings ist der Friedhof im Ort und nicht auusserhalb und ziemlich zentral gelegen, das hat Vor- und Nachteile für die Flüchtling. (Infrastruktur)
 

#HIV#

Elo-User/in
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#3
und wenn die Flüchtlinge wieder in ihrem Land sind, kann man da die ganzen HartzIV Menschen umsiedeln und dann ist wieder viel freier Wohnraum für die arbeitende Bevölkerung vorhanden. Sozusagen eine Win-Win Situation.
 
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#5
Stadt Bochum plant Container für Flüchtlinge auf Friedhof
Also ich lese neben, auserdem im letzten Absatz:

Zwar wird der städtische Friedhof in Weitmar seit einiger Zeit nicht mehr neu belegt und auch die Trauerhalle soll bald abgerissen werden, doch die Gräber sind gepflegt. Angehörige kommen, um zu trauern. Außerdem ist unmittelbar vor der alten Trauerhalle der Neubau einer Kindertagesstätte geplant.:icon_hihi:
 

0zymandias

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#6
Also ich lese neben, auserdem im letzten Absatz:

[...]
Das ist toll. Guck mal, auch toll:
Wie extrem schwierig, zeigt das Beispiel des bereits vom Rat beschlossenen Baus einer Wohncontaineranlage für bis zu 100 Menschen auf dem Gelände des städtischen Friedhofs in Weitmar. Innerhalb der Friedhofsmauern, nur wenige Meter von den nächsten Gruften entfernt, sollen 22 Wohncontainer, nur durch einen Zaun vom Rest des Friedhofs abgetrennt, aufgestellt werden. Nur ein schmaler Schotterweg trennt die Gräber vom künftigen Flüchtlingsdorf.
 

Curt The Cat

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#7
Wieso pietätlos?

[...]
Pietätlos den Flüchtlingen gegenüber, weil die aus den Krisenregionen der Welt, traumatisiert von den Greueltaten und Verfolgungen in Ihrer Heimat, hier Schutz suchen und pietätlos gegenüber den Bestatteten und ihren Angehörigen z.B. wegen der Totenruhe ...

Hier ein Auszug aus § 13 der Friedhofssatzung der Stadt Bochum ...
§ 13
Verhalten auf den Friedhöfen
(1) Die Achtung vor den Toten erfordert ein der Ruhe und Würde des Ortes entsprechendes Verhalten aller Friedhofsbesucher. Insbesondere ist es nicht gestattet,

[...]

Friedhofssatzung der Stadt Bochum vom 10. August 2001 in der Fassung der Fünften Änderungssatzung vom 2. April 2015

Und - mit Verlaub - wenn ich hier so einige Kommentare lese, dann fällt mir nur noch ein Zitat von Max Liebermann ein ...

"Ich kann gar nicht so viel fressen, wie ko**** möchte ...!"


:icon_wink:

 

Realist2

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#8
@ Curt The Cat
"Und - mit Verlaub - wenn ich hier so einige Kommentare lese, dann fällt mir nur noch ein Zitat von Max Liebermann ein ...

"Ich kann gar nicht so viel fressen, wie ko**** möchte ...!""

Erstensmal gehört diese Thematik hier nicht ins Forum und zweitens scheinst du gehirngewaschen zu sein, denn mittlerweile müssen alteingesessene Bio-Deutsche aus ihren Häusern raus, damit diese angeblich ach so armen "Flüchtlinge", die nichts anderes als Invasoren sind und ganz traumatisiert mit Smartphone und gut gekleidet durch die Straßen laufen, dann ihr neues Heim beziehen können!

Entsprechende Links erspar ich mir: Finde das selbst unter der Suchmaschine raus, abseits der sogenannten Mainstream-Medien wirst du fündig, zuhauf. :biggrin:

Im Übrigen: Wem es nicht passt, der kann gehen. Das Boot ist voll und wir brauchen das Geld selbst für marode Straßen und Schulen. Erklär du mir ersteinmal, warum es "Kriegs-Flüchtlinge" aus dem Kosovo gibt.....Da geht der ganze Schwindel doch schon los. Alles Lohndrücker, deshalb sind sie hier; und zum Abzocken. DAS ist pietätslos.

Und nun heul weiter in deinem Elfenbeinturm. :icon_mrgreen:
 
E

ExitUser

Gast
#9
Machen die zuviel Krach, oder wie jetzt? Also wenn Angestellte (mit Familie) auf dem Hauptfriedhofsgelände wohnen dürfen............
Wo ist der Unterschied? Bei Flüchtlingen pietätlos u. bei deutschen Staatsbürgern nicht?
 

Magie57

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#10
Unglaublich...man oh man...

Es geht hier um die Würde des Menschen.

Die Würde der Verstorbenen und der Lebenden.

Und es verstösst ausserdem gegen die Friedhofsordnung.

Ausserdem, traumatisierte Flüchtlinge auf einem Friedhofsgelände, ob es nun als Friedhof genutzt wird oder nicht, unterzubringen ist Menschenunwürdig und zeugt davon welchen respekt diese Politiker vor diesen Menschen in Not haben.

Es gibt bestimmt andere Flächen (brachliegendes Ackergelände oder Parks z.B.) die dafür genutzt werden können.

Ich bin echt fassungslos...:icon_kotz::icon_kotz::icon_kotz:
 
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#12
So ist das, ich wohne auch neben dem Friedhof, ich habe ganz ruhige Nachbaren!

Bei uns wird grade die englische Garnison dicht gemacht, hier stehen nicht nur die Militär Gebäude leer sondern auch mehrere hundert Wohnungen im Umfeld, ganze Stadtteile.

Und ihr werdet es kaum Glauben, die Wohnungen, in jeder Wohnungsgröße" sollen jetzt für mehrere Millionen abgerissen werden, nicht nur das die Gemeinde dafür Geld in die Hand nimmt selbst vom Land NI werden sie dabei unterstützt.

Das es hier von Haus aus schon eine Wohnungsnot gibt wird ignoriert, für die Flüchtlinge ist kein Platz, also ich kann das nicht Nachvollziehen.

Mann hat dann mal bei der Gemeinde angefragt was das soll, und ob man die Wohnungen nicht herrichten kann. Als Antwort hat es gegeben, "die Wohnungen entsprechen nicht dem aktuellen Wohnstandard!" Aber für vergleichbaren Wohnungen waren für das JC Luxuswohnungen!

Ich glaube es soll nur den Wohnungsmarkt angespannt gehalten werden, um über die Mieten max Gewinne zu erreichen!
 

Anja

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#13
Die Stadt Bochum ist stark bebaut und hat nur wenige Grünflächen, die dann meistens auch große Spielplätze beinhalten und durch die vielen Bochumer stark frequentiert werden.
Wohl auch deshalb sind die Friedhöfe sehr schön und liebevoll gestaltet, oft nur die einzige parkähnliche Grünfläche weit und breit. Daneben befinden sich auch in einigen Stadtteilen Schwimmbäder, Kleingärten usw.

Ich bin als Kind oft auf einem sehr großen Bochumer Friedhof gewesen, um die Gräber zu pflegen und auch als Weg zum Praktikum in einer angrenzenden Kita musste ich frühmorgens über den Friedhof im stockdunklen gehen, einzige Beleuchtung waren die Grablichter:icon_hihi:

Wenn Teile des Friedhofs eingeebnet wurden, waren es riesige Wiesen, die erst nach einiger Zeit wieder genutzt wurden.

Ich denke einmal, in Deutschland auf dem Grundstück eines früheren Friedhofs zu wohnen, oder einer Richtstätte, einer Kirche, Klosters usw. ist ziemlich wahrscheinlich.
Meine Eltern haben ihren kleinen Hof auch an einem früheren Friedhof, von dem kaum noch jemand was weiß.

Aber wenn Menschen sich davor fürchten, sollte man das respektieren und sie lieber woanders unterbringen.
 

Curt The Cat

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#14
Machen die zuviel Krach, oder wie jetzt? Also wenn Angestellte (mit Familie) auf dem Hauptfriedhofsgelände wohnen dürfen............
Wo ist der Unterschied? Bei Flüchtlingen pietätlos u. bei deutschen Staatsbürgern nicht?
Öhm ... mit Verlaub, aber der Unterschied zwischen einer Dienstwohnung und einer Containersiedlung (22 Wohneinheiten) erschließt sich Dir ...?

Nicht? Dann versuch' ich mal Deinen Horizont zu erhellen ...

Es war früher, die Älteren unter uns erinnern sich sicher, durchaus üblich, öffentlich Bedienstete z.B. Hausmeister (das waren die mit den kiloschweren Schlüsselbunden)/ Friedhofsgärtner bei/ in ihrer Wirkungsstätte/ Arbeitsplatz unterzubringen. Macht latürnich auch Sinn, da die Bediensteten im Falle eines Falles kurzfristig erreichbar waren. Bei Großanlagen fallen ja auch laufend Instandhaltungsarbeiten an, die entsprechendes Werkzeug, Maschinen bzw. eine Werkstatt nötig machten. Also allemal sinnvoller als "outgessorsstes Fäzillity Männätschment" ...

So weit - so gut ... haste das bis hierhin verstanden?

Kommen wir nun also zu dem Container-Ghetto. Was werden die zukünftigen Bewohner, also Flüchtlinge, nun dort machen?

Was kann man machen, ohne oder mit nur wenig Geld, ohne Beschäftigungsmöglichkeit, ohne Arbeit, ohne nennenswerte Perspektive in der Warteschleife, zwischen den Mühlsteinen der Verwaltung ...? Überleg' mal ...

NEBEN dem Friedhof.....nicht AUF dem Friedhof, ich sehe da nichts verwerfliches drin wenn auch andere dort wohnen......
Mach' Dir doch einfach mal die Mühe und folge dem Link in Beitrag #1 oder lies Beitrag #6 aufmerksam.
Der Unterschied zwischen "Geschmacklosigkeit" und "Pietätlosigkeit" ist Dir bekannt ...?

Zudem kann ich die Aufregung über die Lösung nicht so ganz nachvollziehen.
Kölner Stadt-Anzeiger sagte :
[...] „Die Kita nimmt nur einen kleinen Teil der Schule ein. Und in die Schule bekommen wir viel mehr Flüchtlinge hinein als in die Container, die wir jetzt für die Kita einsetzen“, erklärt er. Würde man die Flüchtlinge in Containern unterbringen, müssten viel mehr davon gekauft oder gemietet werden, als es mit der getroffenen Lösung der Fall sei. Man hätte auch die Kita in der Schule belassen können und einen Teil der Flüchtlinge dort, einen weiteren Teil in den Containern unterbringen können, so Friedl. „Aber ich halte es nicht für opportun, dass Kita und Flüchtlinge dann eine gemeinsame Außenfläche genutzt hätten“, sagt er. Abgesehen davon stelle sich die Frage, wo man eine ausreichend große Fläche finde, um Container für 200 Flüchtlinge aufzustellen. [...]

Der Umzug der KiTa in die Container ist ganz offensichtlich nur eine Übergangslösung
Kölner Stadt-Anzeiger sagte :
[...]Die Kita Auenland war erst im Sommer 2014 in das ehemalige Schulgebäude gezogen. Die Schule war von vornherein nur als Übergangslösung gedacht, da die Kita im August 2016 ihr endgültiges neues Domizil an der Vogelrute beziehen wird. Mit dessen Bau wurde vor kurzem begonnen. [...]

Ebenso kann ich nicht so recht nachvollziehen, weshalb Du diesen Beitrag hier in diesem Thema lancierst und was er damit zu tun haben soll. Er ist allenfalls dazu geeignet eine Gruppe gegen eine andere auszuspielen, aufzuhetzen, getreu dem Motto "teile und herrsche".

Ist schon beeindruckend zu beobachten, wie dieses Prinzip mittlerweile die gesamte Bevölkerung durchsetzt. Erledigt nun schon das Fußvolk die Ziele der "Leistungsträger" ...
Hat leider auch irgendwie nix mit dem Thema hier zu tun, ist aber sicherlich ein weiterer Beleg dafür, wie weit sich die Verwaltung mittlerweile von der Realität entfernt hat ...


:icon_wink:
 
E

ExitUser

Gast
#15
Es gibt bestimmt andere Flächen (brachliegendes Ackergelände oder Parks...
Na, das gäb erst was. :wink:

Große Gebäude entstehen auch nicht plötzlich über Nacht. Neubau dauert in der Regel Monate. Brachliegendes Ackerland müßte erst erschlossen werden, selbst, wenn man nur Container hinstellt.
 
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#16
Natürlich hat Bochum brachliegende Fläche!

Ich war erst kürzlich dort. Ortsteil Werne. Die große Fläche hinter der Kita.

Google Maps: 51.482426, 7.291421

Nördlich davon. Große Fläche. Steht nix.
 
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