PHK Aussicht bei Klagen gegen Grusi (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

data100data100

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Hallo,

Ich habe mal eine Frage zu der PKH. Ich werde wohl gegen das Grusi bzw. gege den Rhein Kreiss klagen müssen. Grund dafür ist das das Grusi nicht meine gesamten KDU übernimmt und ich einen Widerspruch und Überprüfungsantrag nach SGB X laufen habe. Der wird aber wohl aller vorraussicht nach abgelehnt werden so das ich gezwungen bin zu Klagen. Es geht dabei um Leistungen nach dem SGB XII. Darf ich mir in dieser Angelegenheit einen Rechtsanwalt nehmen und wird dafür auch Prozesskostenhilfe gewährt ? Ich habe gehört das dies gerne abgelehnt wird weil man ja alles selbst in Erfahrung bringen kann, Schriftkram in Selbstarbeit erledigen kann und man sich selber vor dem Sozialgericht wehren kann und das dafür ja kein Rechtsanwalt nötig ist ! Das Gericht wird alles nötige schon erfragen. Ich will natürlich keinen Rechtsanwalt beauftragen und hinterher auf den Kosten sitzen bleiben !

Hat jemand damit schon Erfahrungen gemacht ???
 

ladydi12

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Hallo data100data100,

warum solltest du dir für deine rechtliche Angelegenheit keinen Anwalt nehmen und keine Prozeßkostenhilfe nehmen können? Ich sehe nicht, daß dem rechtlich was im Wege stehen könnte, außer, wenn du in der Gewerkschaft Mitglied oder anderweitig rechtsschutzversichert bist, da könnte es dann mit der Prozeßkostenhilfe schwierig werden, weil Rechtsschutz immer noch Vorrang vor Prozeßkostenhilfe hat (dies wurde mir von meinem evtl. neuen Anwalt und auch vom Sozialgericht gesagt).

Ich klage selbst vor dem Sozialgericht und habe vor kurzem erst meiner bisherigen Gewerkschaftsrechtsvertretung wegen diverser Unstimmigkeiten das Mandat entzogen.

meint ladydi12
 

data100data100

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@ ladydi12

Vielen Dank für deine Antwort. Ich bin noch Mitglied bei Verdi aber ich dachte die helfen nur bei Klagen vor dem Arbeitsgericht. Dann werde ich mich mal an die wenden denn an diese Möglichkeit hatte ich nicht gar nicht gedacht !!!
 

gelibeh

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Die machen auch Sozialrecht. Bereite denen aber alles schön vor und lass die das nur richtig formulieren und einreichen. Alles denen zun überlassen würde ich nicht raten. Also Urteile etc. mitnehmen.
 

data100data100

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@ gelibeh

Vielen Dank für den Tipp. Ich werde mich erstmal von denen beraten lassen wie die die Erfolgsaussichten sehen denn die übernehmen ja nur den Fall wenn die Erfolgsaussichten groß genug sind. Soll ich nur die AZ zu den Urteilen mitnehmen oder die Urteile komplett ausgedruckt mitnehmen damit Sie sich das direkt alles durchlesen können ???
 

gelibeh

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Aktenzeichen und vielleicht in etwa beschreiben, worum es in den Urteile geht. Hintergrund, die machen nicht so oft Sozialrecht und einige sind da nicht ganz so fit. Also wenn Du was hast, dann nimm das mit. Kann auch aus dem SGBII-Rechtskreis sein, denn die Regelsätze und KDU sind in beiden SGBs gleich.
 

Arathorne

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Oha sind nur die Anwählte von Verdi nicht so gut, oder sind das auch da welche vom DGB ?

(bin auch in der Gewerkschaft)

@data100data100

Etnschuldige das ich dazwischenfalle.
 

gelibeh

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Bin der Meinung, das sind welche vom DGB Rechtsschutz. Kann mich aber irren. Ich bin in der IGM und bei mir sind auch welche vom DGB-Rechtsschutz tätig. Ich würde eben alles, was ich habe, mitnehmen, da die sich schon eher im Arbeitsrecht auskennen.

Ich würde eine eventuelle Klage zukünftig vom VDK machen lassen. In HH sind die gut, das muss an anderen Orten nicht so sein.

Ich hab denen vom DGB-Rechtsschutz eigentlich alles vorgekaut und die haben das nur in eine juristisch korrekte Form gebracht. Bei mir handelt sich das aber auch um die Stromkosten der Heiztherme und das ist nun mal ein technisches Thema, womit viele überfordert sind.

Bei der Mietgeschichte vom TE gibt es ja schon Urteile aus dem SGBII-Bereich. Das sollte das einfacher machen für den RA.
 

data100data100

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Ich habe heute mal angerufen und gesagt das ich eine Beratung in Sachen Sozialhilfe brauche. Man hat mir dann die entsprechende Rechtssekretärin genannt. Habe bei Verdi noch folgendes gefunden:

Die Erstberatung für unsere Mitglieder wird vorrangig von den jeweiligen Ansprechpartner/in der Fachbereiche durchgeführt.
Die Vertretung vor den Gerichten erfolgt in der Regel durch den DGB-Rechtsschutz, aber kann auch durch ver.di selbst erfolgen. Auf jeden Fall ist sichergestellt, dass Sie während Ihres gesamten Verfahrens einen kompetenten Partner an Ihrer Seite haben.
Da alles in Fachbereiche aufgeteilt ist kann man davon ausgehen das die Leute Fachwissen haben ! Und gelibeh hat ja schon gesagt das Rechtsschutz vor PKH geht was ja verständlich ist. Wenn ich nicht zufrieden sein sollte kann ich ja noch immer das Mandat entziehen aber die haben mir schon mal in anderer arbeitsrechtlichen Sache geholfen und ich war sehr zufrieden mit der Arbeit des DGB Rechtsschutz !

Ich werde jetzt noch zu ein oder zwei freien Beratungsstellen gehen um zu schauen wie deren Meinung ist bevor ich als letztes zu Verdi gehe



@ Arathorne

Das ist Ok denn eine weitere Meinung bzw eine Zwischenfrage zu dem Thema kann nicht verkehrt sein zumahl sie auch mich interessiert. Ich war früher beim DGB (Deutschen Gewerkschaftsbund) der wurde aber dann mit Verdi wohl zusammengeschloßen. gelibeh meinet ja

Bin der Meinung, das sind welche vom DGB Rechtsschutz. Kann mich aber irren. Ich bin in der IGM und bei mir sind auch welche vom DGB-Rechtsschutz tätig.
Und genau diese Info habe ich, wie oben beschrieben, auf der Verdi Seite gefunden !
 

hartaber4

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Das ist wohl ähnlich wie in der "freien" Welt der Rechtsanwälte..... es gibt mal gute (engagierte und kompetente), dann wieder die Gegenbeispiele.

Wie o.a. ein "wachsames Auge" auf das Agieren haben....
 

data100data100

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@ hartaber4

Wo Du Recht hast hast Du Recht. Erstmal sehen wie die Beratung ist und ob die Überhaupt ne Chance sehen vorm SG zu gewinnen.

Ich werde aber trotzdem immer wachsam sein denn mein Vertrauen ist nicht leicht zu gewinnen !
 

Regelsatzkämpfer

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Man gewinnt auch öfter, wenn die Rechtsbeistände/Antwälte damit nicht gerechnet hätten. Also davon sollte man es nicht unbedingt abhängig machen.

Bei KdU Fragen ist halt wichtig aus welchen Gründen man nicht in eine billigere Wohnung umziehen kann/will. Stichwort: Zumutbarkeit.
 

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@ Regelsatzkämpfer

Es geht bei meiner Klage nicht darum ob ich aus meiner Wohung ausziehen soll oder nicht sondern viel mehr will ich wissen ob ich nun
45 m² oder 50 m² haben darf um dann auch mehr geld vom Amt zu bekommen . Ausziehen kann ich aufgrund meines Gesundheitszustandes nicht und ich würde bestimmt ein Ateets von meinem Arzt bekommen. Eine regelmäßige Behandlung ist bei mir nicht mehr gegeben und auch nicht nötig da sich mein gesundheitszustand bei guten therapien nicht mehr stark verändert wird. Das hat auch der Gutachter von der Rentenversicherung geschrieben !
 
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