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Pflicht zum Kauf von Monatskarte?

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Trillian_Berlin

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#1
Ein herzliches Hallo allerseits!

Ich habe mir hier ja schon des öfteren Rat und Erleuchtung gesucht, aber auf meine jetzige Frage finde ich keine Antwort.

Kurz zur Sachlage: ich wohne mitten in Berlin und brauche im normalen Alltag keine Monatskarte, weil ich praktisch alles (inkl. Jobcenter) problemlos zu Fuß erreiche. Bewerbungskosten habe ich noch nie beantragt, weil ich fast alles per Internet mache. (Und laut Aussage meiner Sachbearbeiterin bekomme ich nur tatsächliche Kosten erstattet, also Kopien, Fotos, Porto usw. - wegen drei - vier Euro für scannen wollte ich mir den Streß sparen, Internet kann ich bei einem Nachbarn nutzen) Auch Fahrtkosten habe ich bisher selbst getragen (kein Problem, wenn man nur alle paar Monate überhaupt mal eine Einladung bekommt - dank grandioser "Qualifizierungen" scheine ich zunehmend disqualifizierter zu werden)

Nun hatte ich vor kurzem ein Vorstellungsgespräch in Potsdam. Ich ging vorher zum Jobcenter, ließ mir einen Vermittlungsgutschein ausstellen und fragte wegen Fahrtkosten. Meine Sachbearbeiterin maulte mich daraufhin erstmal an, ich wäre doch verpflichtet, mir ein Sozialticket zu kaufen, um Bewerbungsgespräche absolvieren zu können!
Nun bekam ich zwar einen Erstattungsantrag mit, aber diese Aussage liegt mir doch schwer im Magen - vor allem, weil ich nun 2000€ wert bin, und daher sicher in nächster Zeit mehr Termine bekomme.

Daher nun meine Frage: kann man mich wirklich zwingen, mehr Geld für Fahrkosten auszugeben, als im Regelsatz enthalten ist? :icon_kinn: (Das Sozialticket kostet 33,50€, der Anteil für Verkehr liegt aber nur bei 22,78€)
Wie gesagt, ich brauche eigentlich momentan kein Monatsticket - privat lohnt sich das einfach nicht für mich, und das Geld brauche ich an anderer Stelle nötiger! Und Fahrgeld zu Bewerbungsgesprächen müßte ich doch erstattet bekommen, ohne darum halbwegs auf Knieen betteln zu müssen, oder? In einem anderen Thema hier habe ich gelesen, daß der Regelsatzanteil für private Fahrten bestimmt ist, und das ist ja nun das genaue Gegenteil von dem, was diese Sachbearbeiterin mir an den Kopf geschmissen hat :confused:
Es ist doch schon schlimm genug, daß der Regelsatzanteil für Fahrgeld einfach mal von 4% auf 8% gesetzt wurde, wofür dann wohl anderweitig einfach was weggerechnet wurde, so daß diese "Erhöhung" eine rein theoretische ist! :icon_dampf:

Ich suche nun schon seit drei Stunden, hier und in anderen Foren, auf Info-Seiten usw., aber mir kreisen jetzt nur diverse Paragraphen um die Rübe und ich bin verwirrter als vorher ... :confused:

Sagt das Gesetz klar aus, ob der "Verkehrs"-Anteil im Regelsatz für private Zwecke, bzw. Teilhabe am sozialen Leben (oder wie sich das schimpft) gedacht ist? Und gibt es eine klare Regelung zu entsprechenden Fahrtkosten (Bewerbungsgespräche), oder sind das nur Kann-Bestimmungen?

Es grüßt
Trillian
 

Nustel

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#2
Das gleiche Problem hat ich auch. Aber nicht lange. Ich habe gesagt, das ich keine diesbezügliche Monatskarte bräuchte, weil Einkaufsmöglichkeiten sind um die Ecke und so..weiter....
Ab da hatte ich Ruhe... keine Maßnhame etc.,
Letztendlich müsste der Bettreiber die Kosten bezahlen, und das wäre zu teuer Dir eine tägliche Fahrkarte zu zahlen:)
 

Nustel

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#4
Hallo,man kann dich nicht zwingen eine Monatskarte zu kaufen!
Aus dem Vermittlungsbudget ist eine Kann-Bestimmung, bitte
lies auch in den Links nach.

http://www.harald-thome.de/media/files/Dies und das/Arbeitshilfe_Vermittlungsbudget.pdf

Vermittlungsbudget - § 45 SGB III - Der Sozialticker

Gruss seepferdchen
Du hast geshrieben:
Nun hatte ich vor kurzem ein Vorstellungsgespräch in Potsdam. Ich ging vorher zum Jobcenter, ließ mir einen Vermittlungsgutschein ausstellen und fragte wegen Fahrtkosten. Meine Sachbearbeiterin maulte mich daraufhin erstmal an, ich wäre doch verpflichtet, mir ein Sozialticket zu kaufen, um Bewerbungsgespräche absolvieren zu können!
So, nochmal, entweder bist Du zu weich oder willst hier einen endlos Threat starten.
Niemand kann Dich zwingen zur einem Sozialticket.
Lesen, nachdenken
Wer Dich anmault, maul zurück. Hast Du was zu verlieren?
Ist Dein Sb dein Vorgesetzer?
Ist ER oder Sie (noch peinlicher) der Herrgott?
 

Merkur

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#5
Das Problem besteht auch bei uns. Es sind glaube ich im Regelsatz 12 € für Fahrtkosten vor gesehen und die Sozialticket kosten meist 26 € und mehr also müssen sie es erstatten zum minderst die Differenz zum Sozialticket wenn sie das wollen.
 
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#7
Auch wenn das nicht im SGB steht, die SB behaupten, da es deswegen den Köln Pass gibt, sei man verpflichtet sich dieses Ticket zu besorgen. Ich hab es sowieso, weil ich oft in die Innenstadt muß. Auch bei einer Maßnahme wurde das allen Teilnehmern gesagt.

Mein Ticket kostet 29,70€, liegt also auch über dem vorgesehenen Satz aber ist immer noch billiger als ein normales Monatsticket.
 
E

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#8
Reisekosten zum Schaulaufen gehören zu den Bewerbungskosten und die sind bekanntlich nicht im RS enthalten.
 

Trillian_Berlin

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#9
So, nochmal, entweder bist Du zu weich oder willst hier einen endlos Threat starten.
Niemand kann Dich zwingen zur einem Sozialticket.
Lesen, nachdenken
Wer Dich anmault, maul zurück. Hast Du was zu verlieren?
Ist Dein Sb dein Vorgesetzer?
Ist ER oder Sie (noch peinlicher) der Herrgott?
Nu mal immer mit der Ruhe! Ich bin wohl kaum die Einzige, die von diesem Wust an Paragraphen, Verordnungen, Neufassungen und haste nich gesehen verunsichert ist - sonst hätten Foren wie dieses kaum so einen Zulauf :wink:
Zurückmaulen schön und gut, aber ich werde den Teufel tun und mich argumentatorisch "unbewaffnet" mit meiner SB auf Diskussionen einlassen, wenn die mir mit "Pflicht" kommt! :icon_evil: Da hatten mein Mann und ich schonmal so unsere Problemchen: eine frühere SB hat mal angefangen, uns so mit Sanktionen zuzukloppen, daß nur noch ein Anwalt und das SG helfen konnten. Und nicht mal der Anwalt hat bei dem Berg von ständig neuen Bescheiden (manchmal 2 - 3 in einer Woche) durchgeblickt, weil größtenteils - ich zitiere - "keinerlei Sinn und Grundlagen erkennbar" waren. Ist zwar gut ausgegangen, aber was das Nerven gekostet hat ... Hätten wir von Anfang an besser Bescheid gewußt, hätte das alles vermieden werden können, denn die machen gerne denen das Leben so richtig sauer, die ihre Rechte nicht gut genug kennen.
Insofern gehe ich lieber auf Nummer Sicher und stelle auch mal im Zweifelsfall blöde Fragen...
Das Problem besteht auch bei uns. Es sind glaube ich im Regelsatz 12 € für Fahrtkosten vor gesehen und die Sozialticket kosten meist 26 € und mehr also müssen sie es erstatten zum minderst die Differenz zum Sozialticket wenn sie das wollen.
Gibt es da wirklich eine solche Differenz-Erstattungsmöglichkeit? Das wäre ja nun eine vernünftige Lösung (wobei allein das "vernünftig" die Sache wohl gleich wieder disqualifizieren dürfte, denn wo kämen wir hin, wenn hier plötzlich irgendwas vernünftiges getan würde), und würde auch Papierkram reduzieren (Einzelfahrscheinerstattungen).
Ich hab einige Presseberichte gefunden, in denen sowas hier steht:
Union und FDP setzen auf die Zustimmung der Opposition, indem sie Hartz-IV-Beziehern einen Sonderbedarf etwa für Mobilität einräumen. Wer nachweisen könne, dass er mit den im Regelsatz vorgesehenen 23 Euro für Bus- oder Bahnfahrten nicht auskomme, könne Extraförderung beantragen, hieß es.
Hartz IV: Man(n) redet wieder - Politik - Tagesspiegel
Allerdings alles vom Februar d.J., aber nix aktuelles :confused:
Auch wenn das nicht im SGB steht, die SB behaupten, da es deswegen den Köln Pass gibt, sei man verpflichtet sich dieses Ticket zu besorgen. Ich hab es sowieso, weil ich oft in die Innenstadt muß. Auch bei einer Maßnahme wurde das allen Teilnehmern gesagt.

Mein Ticket kostet 29,70€, liegt also auch über dem vorgesehenen Satz aber ist immer noch billiger als ein normales Monatsticket.
Tja, behauptet wird immer viel, deshalb will ich's ja genau wissen :wink:
Eine solche Verpflichtung könnte es ja wohl nur geben, wenn die Kosten abgedeckt sind. Ansonsten würde man gezwungen, Geld auszugeben, das einem gar nicht zur Verfügung steht (was ja real gesehen auch so schon oft genug vorkommt, gerade im Gesundheitsbereich - ich kann mir meinen Gesundheitszustand laut Regelsatz jedenfalls nicht leisten).

Gut, ich werde dann beim nächsten mal mit "Bewerbungskosten" argumentieren, aber wenn irgendwer noch was Hilfreiches dazu findet bzw. selbst schon mal über diese dubiose "Pflicht" gestolpert ist: laßt es mich bitte wissen.

@Seepferdchen: Danke für die Links :icon_daumen:

Nun wünsche ich erstmal einen schönen Abend allerseits, danke für Euer Interesse & bis die Tage
Es grüßt
Trillian
 

gelibeh

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#10
Hilfreiches dazu findet bzw. selbst schon mal über diese dubiose "Pflicht" gestolpert ist: laßt es mich bitte wissen.
Die gibt es nicht. Es ist zwar im regelsatz wasdafür vorgesehen, aber da der Regelsatz eine Pauschale ist, kannst Du den verwenden, wie Du willst. Also, wenn Du alles per Pedes ablaufen kannst, dann hast Du eben das gesparte Geld für was Anderes übrig.
 
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#11
Meine Sachbearbeiterin maulte mich daraufhin erstmal an, ich wäre doch verpflichtet, mir ein Sozialticket zu kaufen, um Bewerbungsgespräche absolvieren zu können!
Was die arge Schlange mündlich von sich gibt, braucht Dich nicht zu jucken. Wieso willst Du diskutieren, wieso schon mal Munition sammeln? Damit ist das arge Ziel doch schon erreicht: Dich zu verunsichern.

Sollte es mit der Fahrtkostenerstattung wirklich Probleme geben - was ich nicht glaube - dann fragst Du schriftlich nach der Rechtsgrundlage des argen Ansinnes.

Bei dubiosen Forderungen sollte man immer so verfahren: Nach der Rechtsgrundlage fragen. Dann lösen sich sehr viele Dinge schon im Vorfeld in Wohlgefallen aus.
 
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#12
...selbstverständlich kann dich niemand zum Kauf eines STs zwingen.

Termine für Vorstellungsgespräche sind aber nach den Hartz 4 Regeln wahrzunehmen-

Ich komme selber aus Berlin und würde mir das ST für den im Vergleich günstigen Preis (in Frankfurt 58 Euro) kaufen. Erzähl mir bitte nicht, das du das nicht braucht !!

Grü:icon_daumen:ße
 

Speedport

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#13
Das Problem besteht auch bei uns. Es sind glaube ich im Regelsatz 12 € für Fahrtkosten vor gesehen und die Sozialticket kosten meist 26 € und mehr also müssen sie es erstatten zum minderst die Differenz zum Sozialticket wenn sie das wollen.
Ich glaube ich bin im falschen Film.

Die Fahrtkosten im Regelsatz sind für die Teilhabe am sozial/kulturellen Geschehen. Also wenn man ins Theater geht, oder zu einem Hard Metall Konzert.

Aber doch nicht, wenn die ARGE etwas anschafft. Dann rechnet man das mit der ARGE ab, im Zweifelsfall auch vor dem SG.
 

Merkur

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#14
Ich glaube ich bin im falschen Film.

Die Fahrtkosten im Regelsatz sind für die Teilhabe am sozial/kulturellen Geschehen. Also wenn man ins Theater geht, oder zu einem Hard Metall Konzert.

Aber doch nicht, wenn die ARGE etwas anschafft. Dann rechnet man das mit der ARGE ab, im Zweifelsfall auch vor dem SG.
Zu uns hat die SB auch gesagt die Fahrkosten gibt es nicht weil es ja bei uns ein Sozialticket gibt und fertig.
Steht auch nicht mehr auf der Einladung ,kann auch in jeder Region verschieden sein.
 

Speedport

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#15
Zu uns hat die SB auch gesagt die Fahrkosten gibt es nicht weil es ja bei uns ein Sozialticket gibt und fertig.
Steht auch nicht mehr auf der Einladung ,kann auch in jeder Region verschieden sein.
Dann könnte ich die Vorstellung nicht wahrnehmen, weil meine Fahrtkosten schon aufgebraucht sind.

Sanktion abwarten, Widerspruch und dann Klage mit EA beim SG.
 

Trixi2011

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#16
Also ich komme auch aus Berlin und das "Berlin Ticket" ist für mich obligatorisch auch wenn ich draufzahle, daran führt für mich kein Weg vorbei.
Ich wohne auch in der City, bräuchte es daher auch nicht für den normalen Alltag, aber wenn ich kurzfristig einen Vorstellungstermin bekomme, besonders zum Monatsende hin, dann ist die Karte wirklich sehr praktisch, weil ich dann nicht irgendwelche Zusatzkosten habe. Aber auch sonst gibt es immer wieder Situationen wo man mit den ÖPNV mobil sein muss.

Weiterhin musste ich auch schon Vorstellungsgespräche in Potsdam wahrnehmen aber ich wäre nie auf den Gedanken gekommen, dafür um Kostenerstattung beim Amt zu betteln. Mit dem "Berlin Ticket" zahlt man 1,40 oder 1,50€ pro Strecke für den Anschlussfahrschein.

Wenn ich mal offen und direkt sein darf: Die Anschaffung einer Fahrkarte ist nicht Zwang, soviel ist klar, aber als Arbeitsloser sollte man sich diesen "Luxus" gönnen, denn Mobilität ist wichtig!

Mit dem "Berlin Ticket" kann man auch andere Vergünstigungen sichern. Die 33,50€ sind sie auf jedenfall wert!
 

Erolena

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#17
Jede Familie kann sich doch selber heraussuchen, welchen Luxus sie sich gönnt.
Wir hatten einige Zeit eine Monatskarte zum vollen Preis, weil diese bei uns übertragbar ist auf andere Personen (auf Familienmitglieder und auf Fremde). Am Wochenende dürfen sogar mehrere Menschen auf diese eine Karte fahren (z.B. zur Disko).
Das geht die SB zum Glück alles gar nichts an.
 

Speedport

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#18
.................................................

Weiterhin musste ich auch schon Vorstellungsgespräche in Potsdam wahrnehmen aber ich wäre nie auf den Gedanken gekommen, dafür um Kostenerstattung beim Amt zu betteln. Mit dem "Berlin Ticket" zahlt man 1,40 oder 1,50€ pro Strecke für den Anschlussfahrschein.

.........................................................
Was hat das mit betteln zu tun?

Hast Du zu viel Geld, daß Du für die ARGE den Sponsor spielen willst?
 

Trillian_Berlin

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#19
Was die arge Schlange mündlich von sich gibt, braucht Dich nicht zu jucken. Wieso willst Du diskutieren, wieso schon mal Munition sammeln? Damit ist das arge Ziel doch schon erreicht: Dich zu verunsichern.

Sollte es mit der Fahrtkostenerstattung wirklich Probleme geben - was ich nicht glaube - dann fragst Du schriftlich nach der Rechtsgrundlage des argen Ansinnes.

Bei dubiosen Forderungen sollte man immer so verfahren: Nach der Rechtsgrundlage fragen. Dann lösen sich sehr viele Dinge schon im Vorfeld in Wohlgefallen aus.
Eben weil ich nicht diskutieren möchte, will ich die rechtliche Lage möglichst gut kennen. Ich schrieb ja weiter oben schon, daß wir da schon mal endlos Ärger hatten, das brauch ich weiß Gott nicht nochmal! Und daß SB einem die Rechtsgrundlage wahrheitsgemäß erklären, dürfte nicht unbedingt Standard sein, oder? :wink:
[...] Erzähl mir bitte nicht, das du das nicht braucht !!
Wofür denn? Ich hab hier alles, was ich brauche (und noch viel mehr), in bequemer Fußwegweite, und wenn ich mal Besuche mache, für die ich eine Fahrkarte brauche, dann im BC-Bereich oder in Brandenburg - das Sozialticket gilt aber nur für AB, nützt mir also nicht wirklich was. Ich hab immer nur Monatskarten, wenn ich einen 1€-Job oder sowas mache, wo ich zu Fuß nicht hin komme. Ansonsten fördert das nur die Faulheit ("Ach, ich muß zur Bank, da fahr ich doch die zwei Haltestellen") Brauch ich nicht und will ich nicht! :icon_evil:
Ebenfalls Gruß :icon_smile:
[...] Wenn ich mal offen und direkt sein darf: Die Anschaffung einer Fahrkarte ist nicht Zwang, soviel ist klar, aber als Arbeitsloser sollte man sich diesen "Luxus" gönnen, denn Mobilität ist wichtig!
Ja schön, ich hab das Ticket, jetzt könnte ich überall rumfahren - aber wohin und wozu? Das ist wie "Hurra, jetzt herrscht Reisefreiheit! Ich kann mir zwar keine leisten, aber hätte ich die Kohle, könnte ich, wenn ich will" Haha!
Ich bin seit über 10 Jahren arbeitslos, gesundheitlich eingeschränkt und mit meinem Lebenslauf wollen mich nicht mal Zeitarbeits-Sklaventreiber... Sonderlich viele Vorstellungsgespräche sind nich zu erwarten!
Mit dem "Berlin Ticket" kann man auch andere Vergünstigungen sichern. Die 33,50€ sind sie auf jedenfall wert!
Da hast Du jetzt aber was durcheinander gebracht: die Vergünstigungen gibt's ganz kostenlos mit dem Berlin Paß, dafür braucht man kein Ticket :wink:

Es kotzt mich ganz einfach an, wie man hier beständig weiter entrechtet und zum Tanzbären gemacht wird! Ring durch die Nase und nun tanz nach meiner Pfeife, wertloses Menschenvieh! :icon_dampf:
Was kommt denn als nächstes? Daß man uns das Heiraten und Familie gründen verbietet, damit wir bundesweit rumgeschubst werden können? (Meinen Mann wollten sie kurz vor unserer Hochzeit doch ernsthaft zum Zirkus und damit quer durch die Republik schicken!!! Hallo, neue Sanktion!)

Es gibt keine rechtliche Grundlage, mich zum Kauf eines Sozialtickets zu zwingen? Sehr schön! Wenn ich dann bei Zeitarbeits- oder Personalfirmen vortanzen soll, soll das JC die Fahrt bezahlen!
Ist ja nicht so, daß ich in meiner momentanen Lage ernsthafte Chancen auf irgendwas hätte, nicht mal als Regaleinräumer bei LIDL wollen sie mich. Seit Jahren bettele ich um Umschulung oder Qualifizierung, die nützlich ist, aber alles, was ich bekomme, ist völlig schwachsinniger Mist! Z.B. eine Quali, bei der es angeblich Tests in allen unterrichteten Modulen geben sollte - Fazit: keine erkennbaren "Module", völlig willkürlich zusammengewürfelter "Unterricht" *hüstel*, keine Tests, ein "Zertifikat", das den Namen nicht verdient, da es einzig die Anwesenheit bescheinigt. Witz komm raus! Fordern können se, aber der Begriff "Fördern" sollte denen mal erklärt werden! *wutschnaub* Ich hab seit Beginn von Hartz4 gerade mal zwei Vermittlungsvorschläge bekommen, und bin ansonsten nur rumgeschubst worden, mir reicht's langsam endgültig!
:icon_motz: %/?&§&%$$§§§%/(*&%! *freiwillige Selbstzensur*
 

Falwalla

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#20
...selbstverständlich kann dich niemand zum Kauf eines STs zwingen.

Termine für Vorstellungsgespräche sind aber nach den Hartz 4 Regeln wahrzunehmen-

Ich komme selber aus Berlin und würde mir das ST für den im Vergleich günstigen Preis (in Frankfurt 58 Euro) kaufen. Erzähl mir bitte nicht, das du das nicht braucht !!

Grü:icon_daumen:ße

was denn das für eine argumentation? ich benötige es ebenfalls nicht. und wer hat denn jeden tag irgendwo in berlin ein vorstellungsgespräch? wow
muss ich zum JC nehm ich die u-bahn, 6 stationen bei mir. einkaufen geh ich mit rentnermercedes zu fuss. arzt fünf minuten entfernt. jetzt, wo es endlich wärmer wird, nehm ich mein fahrrad.
 
E

ExitUser

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#22
Die Monatskarte - ein Statussymbol? Für manche schon, so scheint's. :biggrin:
Nee, aber kann ungemein das Leben erleichtern. Wohne ich in Klein-Kleckersdorf, brauche ich sie vielleicht nicht unbedingt, jedoch in der Großstadt z.B. sieht das anders aus.
 

jimmy

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#23
Ich wohne auch in der City, bräuchte es daher auch nicht für den normalen Alltag, aber wenn ich kurzfristig einen Vorstellungstermin bekomme, besonders zum Monatsende hin, dann ist die Karte wirklich sehr praktisch, weil ich dann nicht irgendwelche Zusatzkosten habe.

Wenn ich mal offen und direkt sein darf: Die Anschaffung einer Fahrkarte ist nicht Zwang, soviel ist klar, aber als Arbeitsloser sollte man sich diesen "Luxus" gönnen, denn Mobilität ist wichtig!
Deinem Beitrag nach ist das Ticket nur für ein eventuelles Vorsprechen im JobCenter wichtig! In dem Fall ist Mobilität unwichtig!
 

Babbelfisch

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#24
Die Monatskarte - ein Statussymbol? Für manche schon, so scheint's.
Klar, wir Monatskartenbesitzer heften die uns gut sichtbar an und sind stolz wie Bolle....hat ja schließlich nicht jeder.
 

gila

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#26
Ich sehe es so, dass das im Regelsatz beinhaltete "Mobilitätsalmosen" MEIN Almosen ist. Damit kann ich hinfahren, wo ich will. Es kann nicht von einem SB "zweckgebunden" werden.

Ebenso, wie ich mir aussuchen kann, mit welcher Zeitung ich mir für 1,39 € Regelsatz Bildung im Monat den Ar... abwische, denn selbst "BILD-ung" ist da nicht drin...

(Soviele "Freiheiten" nach über 35 Jahren reinbuttern in unser Soziales System finde ich schon sehr geil!)

Armes Deutschland - verblödet flächendeckend :icon_neutral:
 

Komponist

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#27
Gibt es vielleicht Erfahrungsberichte von Berlinern die kürzlich die Fahrkosten zum JC erstattet haben wollten?
Das S-Ticket ist ja sehr gekündigt. Argumentiert das JC, dass die Fahrkosten schon im Regelsatz enthalten sind?
 

Seepferdchen

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#28
@Komponist

Dieser Thread ist von 2011 daher schließe ich mal und du kannst ggf. deine Frage in einem neuen Faden erstellen.

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