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Pflicht zum Kauf von Monatskarte/Fahrkostenerstattung in Berlin

Komponist

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#1
Gibt es hier vielleicht Erfahrungsberichte von Berlinern die kürzlich die Fahrkosten zum JC erstattet haben wollten?
Das S-Ticket ist ja sehr günstig. Argumentiert das JC, dass die Fahrkosten schon im Regelsatz enthalten sind?
 

jaykay19

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#2
Gibt es hier vielleicht Erfahrungsberichte von Berlinern die kürzlich die Fahrkosten zum JC erstattet haben wollten?
Das S-Ticket ist ja sehr günstig. Argumentiert das JC, dass die Fahrkosten schon im Regelsatz enthalten sind?
Es wird meist argumentiert, dass die Kosten für das Berlin-Ticket (also A-B) bereits enthalten sind (wenn auch nicht komplett).
 
Zuletzt bearbeitet:

DoppelPleite

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#3
Die im Regelsatz enthaltene Option Geld für den ÖPNV zu verwenden, dient lediglich dem privaten Vergnügen. Das JC kann nicht vorschreiben für was man diesen Anteil einsetzt, zudem bestimmst nur Du für was der Regelsatz erhalten muss.

Wenn das JC einlädt und es fallen dadurch Fahrtkosten an so hat es diese auch zu erstatten, sofern nicht zumutbar gewesen war das man den Weg hätte zu Fuss bestreiten können.
 

Erdo

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#4
Ja,
es wird immer müde argumentiert, dass es im Regelsatz enthalten ist. Ob man letztlich zu gezwungen werden kann, weiß ich nicht. Erstattet kriegt man das komplette S-Ticket nur, wenn man eine Maßnahme hat, die mehr als eine Woche geht, denn das wären dann etwa die Kosten in zwei Einzelfahrausweisen.

Was ich allerdings weiß ist, dass man Fahrten mit einem vorhandenen S-Ticket nicht erstattet bekommt. (Also auch nicht anteilig oder irgendwie. Vielleicht gibt es hier auch Unterschiede zwischen den Bezirken)
Die Monatskarte lohnt sich in Berlin ungemein.
Wenn man das JC ärgern will, würde ich dazu übergehen, nicht das S-Ticket zu erwähnen und jedes Mal Einzelfahrscheine einzureichen, denn die wollen, dass man die Karten abgibt.
Also doppelt kaufen...
 

RoxyMusic

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#6
Die Kosten in Berlin sind wirklich nicht hoch:

https://www.berlin.de/sen/soziales/themen/soziale-sicherung/berlinpass/

"Berlin-Ticket S der BVG und der S-Bahn
Mit dem berlinpass bekommen Sie für 27,50 Euro das Berlin-Ticket S an allen Verkaufsstellen der S-Bahn und der BVG. Das Ticket besteht aus dem berlinpass mit Lichtbild und Gültigkeitsbefristung und dem Wertabschnitt für den jeweiligen Gültigkeitsmonat. Nur beides zusammen gilt als Fahrausweis für die öffentlichen Verkehrsmittel in Berlin."

Zur Frage des TE - siehe Link, bei Meldepflicht. Vllt kommen noch andere Infos.

https://www.sozialgesetzbuch-sgb.de/sgbiii/309.html

"(4) Die notwendigen Reisekosten, die der meldepflichtigen Person und einer erforderlichen Begleitperson aus Anlaß der Meldung entstehen, können auf Antrag übernommen werden, soweit sie nicht bereits nach anderen Vorschriften oder auf Grund anderer Vorschriften dieses Buches übernommen werden können."
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
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#7
Gibt es hier vielleicht Erfahrungsberichte von Berlinern die kürzlich die Fahrkosten zum JC erstattet haben wollten?
Das S-Ticket ist ja sehr günstig. Argumentiert das JC, dass die Fahrkosten schon im Regelsatz enthalten sind?
Willkommen im Club. SB sagt bei mir genau das gleiche. Ich habe jetzt dennoch einfach mal einen Antrag schrifltich eingefordert. Mal sehen was kommt. Mein Anwalt meinte das wäre gelogen, die MÜSSEN Farhtkosten zu VG bezahlen. Genauso wie Meldetermine wenn SB dich mal wieder vermisst.
Unverschämtes Anlügen sage ich nur. Aber ich habe woanders gelesen, dass die das von der Chefetage aufgedrückt bekommen erstmal ALLES abzulehnen.
 

Solanus

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#8
....
https://www.sozialgesetzbuch-sgb.de/sgbiii/309.html

"(4) Die notwendigen Reisekosten, die der meldepflichtigen Person und einer erforderlichen Begleitperson aus Anlaß der Meldung entstehen, können auf Antrag übernommen werden, soweit sie nicht bereits nach anderen Vorschriften oder auf Grund anderer Vorschriften dieses Buches übernommen werden können."
"können" bedeutet ausschließlich, der SB hat das Recht darüber zu entscheiden, ob alle Voraussetzungen erfüllt sind. Nicht das Recht irgendeine "Kann-Bestimmung" daraus zu machen.

Sind alle Voraussetzungen erfüllt, MUSS der SB die Kosten erstatten, MUSS der SB positiv entscheiden.
 
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#10
[...] und jedes Mal Einzelfahrscheine einzureichen, [...]
Viele haben gar keine Monatskarte.
Wozu auch wenn alles fußläufig zu erreichen ist?
Weder kaufen sie für die paar Fahrten im Monat die stigmatisierende, personengebundene? Karte - an der mit-wartende Nachbarn und Busfahrer sogleich erkennen, was finanziell beim HE los ist, noch brauchen sie eine normale.

Macht es nicht viel mehr mehr Spaß, beim JC Einzelfahrscheine abzurechnen?
Besonders wenn ein hoch motivierter SB auf die Idee gekommen ist, seine "Kunden" sehr viel öfter einzuladen als tatsächlich notwendig wäre - allein um festzustellen, daß der HE noch lebt?
[...] denn die wollen, dass man die Karten abgibt. [...]
Wie so oft, gehören auch hier zwei zum Tango.

Das strittige Thema wurde bis zum KRM durchexerziert.
Meine Einschätzung wurde indirekt dadurch bestätigt, daß letztendlich doch gezahlt wurde.
OHNE daß die Tickets dem JC zu überlassen waren.
mir sagte :
Die Fahrscheine=Belege gehören dem Vertragspartner.
Das ist der, dessen Hintern von A nach B chauffiert wird.
Daß der HE fremdbestimmt aufgefordert ist, einen Vertrag mit einem Verkehrsbetrieb einzugehen, ändert doch nichts am Vertragsverhältnis selbst.
Dem zwischen ihm und dem Personenbeförderer.

Mein SB darf die Belege sehr gern in Augenschein nehmen und wird im Idealfall deren Vorhandensein vermerken. :biggrin:

Es ist das selbe Spiel wie bei Kontoauszügen:
Angucken, ausgiebig studieren - ja.
Einbehalten - nein.

Es hatte etwas gedauert, bis der SB erfaßt hatte, daß der HE solche Belege - z. B. für Reklamationsfälle - in seinen Akten behalten wird und das JC allerhöchstens die Kopie von Tickets bekommt.

Wen es interessiert - hier die ungekürzte Story:
Wem stehen die Original-Fahrscheine (ÖPN) zu, die zwecks Meldetermin gelöst wurden?
 

wolf77

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#11
Wohne ebenfalls in Berlin.
Mir wollte man auch schon erzählen, dass ich das doch eigentlich sowieso haben müsse, schliesslich sei sowas im Regelsatz enthalten.

Habe den Leuten immer recht schnell zu verstehen gegeben, dass die sich größere Diskussionen mit mir sparen können.

Der Regelsatz den den persönlichen Bedarf ab; die Ausgaben erfolgen eigenverantwortlich. Durchs Jobcenter verursachte Kosten sind nicht durch den Regelsatz zu decken.

Nebenbei lautet der Posten in der Regelsatzübersicht VERKEHR, und nicht BERLIN-TICKET S...
Vielleicht muss ich mir ein neues Fahrrad kaufen, vielleicht ein Auto Leihen, um Möbel an oder Sperrmüll abzutransportieren, und was es sonst noch so alles gibt...

Aber klar, dass die das immer wieder probieren... irgendwo wird es schon klappen.
Vorsicht wäre nur angebracht, wenn man tatsächlich eine Monatskarte besitzt und diese übers Konto abbuchen lässt. Dann wäre eine zusätzliche beantragung der Kostenübernahme für diesen Zeitraum nicht ungefährlich
 
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#12
[...] Dann wäre eine zusätzliche beantragung der Kostenübernahme für diesen Zeitraum nicht ungefährlich
Good point.
Das bekräftigt die Empfehlung, Empfänger und Zweck von Ausgaben stets zu schwärzen.

Die Stigma-Karte wird am Schalter/Automaten gekauft? => Keine nachvollziehbare Buchung.
Um an die Stigma-Karte zu kommen, brauchts auch vorab Investitionen, oder nicht?
Wer zahlt Foto und Fahrt zu welchem Amt, wo der Stigma-Pass ausgestellt wird?

Die "normale" Monatskarte ist m. W. übertragbar.
Weia, die hat ein Begünstigter verbummelt.
Kommt das nicht in den besten Amtsstuben vor?
Muß ich halt Einzelfahrscheine kaufen, um meiner Verpflichtung nachkommen zu können.
 

Unspoken

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#13
Argumentiert das JC, dass die Fahrkosten schon im Regelsatz enthalten sind?
Die Frage ist, wenn das passiert, behauptet das JC das mündlich oder schriftlich?
Immer schriftlich beantrage, so dass man bei schriftlicher Antwort dagegen vorgehen kann.

Als Ergänzung im Regelsatz 2018 sind es 34,62€ nachlesen kann man
die einzelne Aufstellung hier:

https://harald-thome.de/fa/redakteur/Harald_2017/Boeker-Aufteilung-RB_2018_nach-EVS-Abteilungen.pdf
Aber diese 34,62 sind für mich privat und nicht für Meldetermine zu verbrauchen.

"können" bedeutet ausschließlich, der SB hat das Recht darüber zu entscheiden, ob alle Voraussetzungen erfüllt sind. Nicht das Recht irgendeine "Kann-Bestimmung" daraus zu machen.

Sind alle Voraussetzungen erfüllt, MUSS der SB die Kosten erstatten, MUSS der SB positiv entscheiden.
Genau, die Sozialgerichte entscheiden regelmäßig, dass Fahrtkosten zu Meldeterminen zu erstatten sind.
 

Seepferdchen

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#14
@Unspoken

Aber diese 34,62 sind für mich privat und nicht für Meldetermine zu verbrauchen.
Das habe ich auch nicht geschrieben.........................

Und hättest du mein Post richtig gelesen..........da steht:
Als Ergänzung.............
 
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#15
Halte uns auf dem Laufenden, HilfesuchenderMensch :)
Hahaha..gern doch :icon_mrgreen:

Auf meinen schriftlichen Antrag hat SB NATÜRLICH nicht reagiert, wie bei all meinen anderen Anträgen. Gut, schicke ich wieder schriftlich eine Erinnerung nachweislich..SB muss eben auch beschäftigt werden:cheer2:

Meine SB oder die SB am Empfangsschalter behaupten das sehr gerne mündlich. Die eine SB am E-Schalter wollte auch nicht zuerst den Antrag von mir entgegennehmen. Da sagte ich ihr nur, wenn nicht will ich den Geschäftsführer sprechen warum man mir die Annahme verweigert. Da hat SB den Antrag natürlich mit Nachweis entgegengenommen :peace:
 
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lupi245

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#16
@HilfesuchenderMensch ,hast Du schon eine Antwort auf Deinen
Antrag zu den Fahrkosten bekommen ?


Gruß lupi245
 
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#17
Kann das mal sein, daß hier manche auf sehr hohem Niveau jammern? ("ich schäme mich, wenn jemand den Berlin-Paß sieht") [...]
Derjenige kauft sich eine normale Fahrkarte oder bezahlt im Museum den vollen Preis.
Ganz einfach.

Sieh dir noch mal die Themenüberschrift an.
Es geht darum, ob der TE verpflichtet werden kann, eine bestimmte Fahrkarte zu kaufen.

Gedankenanstoß:
Egal ob mit Stigma versehen oder ohne - wer nur drei Tage in der Maßnahme steckt - das weiß er nicht immer vorher - handelt unwirtschaftlich für die Allgemeinheit, eine Monatskarte zu kaufen.
 

Kreativlos

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#19
Dann plane ich halt so fair, daß ich den Termin mit dem Taxi vom Flugplatz schaffe und keinen Heli auf den letzten Drücker mieten muß. So ein bissel Kosten-Nutzen-Denken sollte schon sein bei der Hand die Dich füttert
Halt, Du verstehst da so einiges nicht.
Der Regelsatz ist für den eigenen Gebrauch da, und nicht um Wünsche eines SB´s zu erfüllen.

Und dann wäre da noch die Tatsache, dass z.B. der Betrag für den Strom im Regelsatz nicht ausreicht, so dass man von einem für anderes vorgesehehen Betrag abgreifen muss.

Ups, ich habe gar kein Geld mehr um mir ein Sozialticket zu kaufen.
 
Mitglied seit
2 Jul 2011
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#20
Hi Pixelschieberin, da hab ich keine Ahnung von. [...]
Um das feststellen zu können, bedurfte es deiner Beichte nicht.
Du würdest mir und anderen viel Zeit sparen, wenn du dir Ahnung drauf schaffst.
EHE du schlaumeiernde Ratschläge auf Stammtisch-Niveau erteilst.
[...] Mein Chef möchte, daß ich dann und dann da und da zur Arbeit komme. [...]
Daß manch HE gar keinen Chef hat, es sich bei Maßnahmen auch nicht um Arbeit im arbeitsrechtlichen Sinn handelt, ist bei dir noch nicht angekommen - stimmts?
Mach dir nichts draus, das blickt selbst manch zu Rate gezogener Anwalt nicht gleich.
In solchen Threads geht es vorwirgend um Maßnahmeschilder an die Tür klebende Nutznießer der Elo-Misere, die sich die Taschen vollzustopfen gedenken.

Preisfrage: Auf wessen Kosten wohl?

Um Maß genommen werden zu können muß der Zwangszugeführte halt nur noch dort hin kommen.

Die Frage des TE war:
WER hat die von Fremden bestellte Musike zu bezahlen?
Die Frage war NICHT:
Wer trägt die Fahrtkosten auf Grundlage eines Arbeitsvertrags, der mein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis regelt.
Die Antwort wäre hinlänglich bekannt.

Btw, Selbstverständlichkeiten zu erklären als wäre die Radachse neu erfunden worden, ist laut Maren Kroymann auch eine Form der Herabwürdigung.
Bei dir bin ich mir noch nicht sicher, ob das deine Intention ist oder ob dein Kommunikationsstil zu Mißinterpretationen anregt.

[...] Entweder schickt er mir ein Ticket, oder ich komme eigeninitiatv. [...]
Wozu sollte der HE sein eh' schon knappes Budget minimieren sofern es um sinnlose Maßnahmen geht, die allein der Statistikbereinigung dienen?
[...] Dann plane ich halt so fair, daß ich den Termin [...]
Siehe oben.
Ohne diesen Beitrag hätte ich die Umgangsformen sozialversicherungspflichtiger Arbeitswelten nie gekannt.
Mein Dank dafür, die Forenten an derart weltbewegend-neuen Erkenntnissen teilhaben zu lassen.
[...] So ein bissel Kosten-Nutzen-Denken sollte schon sein [...]
EBEN!
Der Allgemeinheit sollten keine zusätzlichen, gar sinnlose, unwirtschaftliche Kosten aufgebürdet werden.

Kosten-Nutzen:
Nichts anderes hat der TE im Sinn.
Er sucht meines Erachtens nach Gesetzesgrundlagen, um sich vor übergriffig-fremdbestimmten Budgetminimierungen zu schützen.
Dein Tralilala von der "richtigen" Arbeitswelt läßt sich halt nicht 1:1 auf die Amigo-Maßnahmeindustrie übertragen, der sich der "Kunde" des JC ausgesetzt sieht.

Bei Stimmungsmache a la BLÖD
[...] bei der Hand die Dich füttert
bleibt stets unberücksichtigt, daß viele HE - notgedrungen - aus Pfründen schöpfen, in die sie jahrzehntelang - wie das vorsorgende Eichhörnchen - selbst - und nicht zu knapp - eingezahlt haben.
Die füttern sich von eigener Hand und bedürfen der Sub-Botschaft nicht, die du noch nicht mal unterschwellig-subtil anzubringen suchst.

Apropos Füttern:
Wenn du dich nicht auskennst, dir gar langweilig ist, empfiehlt sich ein Besuch des Threads, in dem es darum geht, mit welchen Schwierigkeiten sich der gemeine Alg2-Empfänger konfrontiert sieht, sofern er sich halbwegs gesund ernähren möchte.
Dort könnten Vorschläge, wie ein eh' schon knappe Budget mit aufgezwungenen Fahrtkosten verdaddelt werden soll - allein um zu mitessenden Träger-Amigos zu gelangen - eventuell auf fruchtbaren Boden fallen.
 

sixpack

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31
#21
... So ein bissel Kosten-Nutzen-Denken sollte schon sein bei der Hand die Dich füttert
Son' ähnlichen Satz habe ich meinem Sachbearbeiter beim JC oder Arbeitgebern auch schon mehrfach erfolglos beibringen wollen ...
:icon_hihi:
 
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2 Jul 2011
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#22
Sowas Selbstzentriertes ist schwer zum Aushalten:
Muß ich das verstehen? [...]
Ja.
Solange du hier mitschwatzt und den Thread anderer Teilnehmer nicht mit irrelevanten Texten schreddern willst.
Was interessieren mich Regelsätze? [...]
Dann sprich doch auf ein Tonband oder quatsch einem Friseur das Ohr ab.
Der muß zuhören wenn du über Sachverhalte parlierst, die HIER - in diesem Faden - nichts Erhellendes zur Problemlösung des Thread-Erstellers beitragen.

Oder - da hier jeder mal darf - mach dein eigenes Thema im Off Topic Bereich auf.
Überschrift:
Trali Lala - alles so schön bunt hier.
 

Dinobot

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#23
Das S-Ticket ist ja sehr günstig. Argumentiert das JC, dass die Fahrkosten schon im Regelsatz enthalten sind?
Alles, was das Jobcenter als Behörde veranlasst -insbesondere auch eine Meldeaufroderung, welche einen Verwaltungsakt darstellt, deren Folgekosten können nicht im privaten Regelsatz des ALG II Empfängers enthalten sein, schon deshalb nicht, weil es keine ergänzende Vorschrift gibt, die das so befürworten würde.

Des Weiteren wäre es etwas anderes, wenn zusätzliches Einkommen vorhanden wäre . Ansonsten würde ich dem Sb entweder die Original - Weisung der folgenden BA Weisung vor die Nase halten oder eine verkürzte Darstellung dessen:

Die Eigenleistungsfähigkeit war bislang insbesondere beim Personenkreis der
Ausbildungssuchenden und in der Regel auch bei Arbeitslosen zu verneinen..Auf die Prüfung der
Eigenleistungsfähigkeit kann bei dem vorgenannten Personenkreis künftig grundsätzlich verzichtet werden.
Quelle: Weisung der BA HEGA 02/15 - 01 - Förderung aus dem Vermittlungsbudget gemäß § 44 SGB III Geschäftszeichen: AV13 – 5611 / 6552 / 6450 Gültig ab: 20.02.2015 .Gültig bis 19.02.2020

Also -weder Prüfubng noch Behauptung der Eigenleistungsfähigkeit ist zulässig -solange der Elo nur ALG II erhält . Das überhaupt -nicht nur im Hinblick auf ein behauptetes Vorhandensein im Regelsatz für Fahrkosten aus behördlichem Anlass als auch für die Gewährung einer Fürderung aus dem Vermittlungsbudget.

Ergänzungen zum Thema an sich -aus einem älteren Thread:

https://www.elo-forum.org/reise-fah...6185-fahrtkosten-meldetermin-uebernommen.html
 

Fluoxetina

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#24
Geh es hier um das S-Ticket, um die Termine zu JC warnehmen zu müssen.

Oder die viel interessantere Frage: bei einer Umschulung, S-Ticket , oder ist es wie früher möglich, im konkreten Fall bei einer Weiterbildung, nur die Kosten für das S-Ticket ersetzt zu bekommen oder aber z. B. als Beifahrer in einem PKW km-Geld erstattet zu bekommen?
 
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2 Jul 2011
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#25
@ Fluoxetina:
Die Fragestellung ist doch in #1 und der Überschrift klar umrissen.

Primär:
Wer zahlt die Musik wenn - fremdbestimmt - um Aufgaben zu erfüllen, Fahrten zurückzulegen sind?

Sekundär:
Kann ein HE verpflichtet werden, sich eine Monatskarte, gar ein Sozialticket anzuschaffen, damit das JC keine Fahrtkosten zum Meldetermin anerkennen muß?

Diese Fragen sind m. E. beantwortet.

Wenn du neue - oder viel interessantere Fragen - hast, mach besser 'nen neuen Faden dazu auf, damit sie auch sogleich gefunden werden.
 

Annie

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196
#26
Nebenbei lautet der Posten in der Regelsatzübersicht VERKEHR, und nicht BERLIN-TICKET S...
Ganz genau. Und bei den meisten Leuten reicht es nur für ne halbe Stunde. Dann sind die 34€ für den Monat weg. :feiern:

Mir wollte das JC mal erzählen das Fahrkarten erst ab 5€ übernommen werden. Die Einzelfahrscheine waren damals bei 4,70€. Ein Schelm wer böses dabei denkt...
 
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