Pflegestufe 1 Familienmitglied aber nicht als Pflegerin eingetragen - Unzumutbarkeitsgrund für manche Stellenangebote?

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Nina89

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Zwar wurde das heute schon in meinem anderen thread angesprochen, aber ich will dies hier als gesondertes Thema ansprechen. Folgende Situation:

Mein Vater is (lediglich) Pflegestufe 1 Pflegebedürftig und meine Mutter ist als Pflegeperson eingetragen. Sogar Stufe 1 zu beantragen war schon ein Kampf gegen Windmühlen seinerzeit. Wie dem auch sei. Ich selbst helfe meinen Eltern dahingehend aus wo ich kann: Einkäufe, Apothekenbesuche, Haushalt (meist am WE), bin aber nicht als Pflegerin eingetragen, also inoffiziell. Nun habe ich durch das Ermangeln eines Führerscheins eine starke Bindung an Stellen die hier in meiner Heimatstadt sind. Bei Stellen die einen Umzug erzwingen würden oder unzumutbar lange Pendelzeiten erfordern würden konnte ich mich bei meiner alten SB rausargumentieren und es kamen selten solche VVs.

Mein neuer SB scheint schwerere geschütze aufzufahren und es wird schwer gegen Stellen vorzugehen die mich zu einem Umzug zwingen würden wodurch ich meine Eltern hier im Stich lassen würde. Nun habe ich panische Angst dass der Tag kommen wird an dem mir das JC auferlegt umzuziehen, effektiv meine Eltern ihrem Schicksal zu überlassen.

Hat jemand von euch mit dem Thema Pflegestufe Familienangehörige Erfahrung? Z.B. kann ich bereits durch das Vorlegen des Nachweises dass mein Vater Pflegebedürftig ist eine etwas "fairere" versendung von VVs ermöglichen oder um Stellen rumkommen die einen Umzug erzwingen würden? Ist das schon Unzumutbarkeitskriterium?

Ich habe auch mit dem Gedanken gespielt mich als zweite Pflegerin eintragen zu lassen aber geht das bei Pflegestufe 1 so einfach oder überhaupt? bedenkt, ich wohne einige Kilometer von meinen Eltern entfernt (etwa 30 - 40 min Fahrradweg).
 

grün_fink

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Mit den Pflegeangelegenheiten kenne ich mich nicht aus.

Vielleicht wäre folgendes überdenkenswert:
Für die Erreichbarkeit von Arbeitsplätzen könnte es eventuell sinnvoll sein, wenn der Führerschein gefördert würde und im Falle einer konkreten Stelle auch ein Fahrzeug.
30-40 min Fahrradstrecke finde ich recht viel, besonders im Winter und bei sehr schlechtem Wetter.
Du wirst auch nicht jünger.
Ob das jetzt hilfreich war, weiß ich nicht.
 

Porks

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Hi
Bei Pflegegrad 1 ist noch Vollzeit zuzumuten
bei Grad 2 noch 6 Std. und erst ab Grad 3 kann darauf verzichtet werden.

Und was genau hat dein Vater Stufe oder Grad denn z. B. Stufe 5 ist nach der neuen Reglung erst Grad 3
Also wäre das bei Stufe (1) so traurig wie es ist ja fast gesund.

Und ich würde mich immer Eintragen lassen, weil gesünder wird er bestimmt nicht.Und so bist du zZ für das Amt voll Vermittelbar, weil du ja Moralisch zwar involviert bist aber rechtlich nicht.
 
G

Gelöschtes Mitglied 58736

Gast
Bei Pflegegrad 1 ist noch Vollzeit zuzumuten
bei Grad 2 noch 6 Std. und erst ab Grad 3 kann darauf verzichtet werden.
Ach ja?

Quelle?
Und wie ist das im Alg1 (SGB III) dann, da Du ja anscheinend Ahnung von der Materie hast?
Gibts da auch weiter Geld und Zuhause Angehörige pflegen?

Und ach, vergessen:
Seite 7 ist ganz interessant in dem Zusammenhang.

Und ganz unabhängig davon, ist das auch sehr individuell, muss man halt nachweisen. („in Abhängigkeit der erforderlichen Präsenz“)

Ich pflege meine Mutter mit Pflegegrad 2 übrigens auch schon zu Zeiten der vollen Berufstätigkeit.

Aber okay, wenn man das unbedingt machen will, warum nicht?

Imho sind Alg2- Empfänger faktisch in dem Bereich also eher privilegiert.
Denn ich weiß die Antwort im Alg1 schon ......

Also wäre das bei Stufe (1) so traurig wie es ist ja fast gesund.
Also für mich persönlich wäre das positiv, wenn eher ein niedrigerer Pflegegrad vorliegt.

Aber Pflegegrad 1, da stimme ich zu, ist wirklich eher wenig Pflegeaufwand.
Zumindest auf dem Papier.

Der Fokus wollte also evtl. auf die Arbeitssuche und nicht auf das Warten hinsichtlich einer fortschreitenden Erkrankung von Angehörigen gelegt werden.

Nachtrag: In Pflegegrad 4, der ja keine zumutbare Beschäftigung mehr vorsieht, würde ich persönlich mir gar keine alleinige Pflege mehr zutrauen.

Diese Angehörigen sind eher zu bedauern.
Anscheinend ist das hier einigen gar nicht klar, die Auswege aus der JC-Beobachtung suchen.
 

HermineL

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bei Grad 2 noch 6 Std. und erst ab Grad 3 kann darauf verzichtet werden.
Auch bei Pflegegrad 3 sind noch 6 Stunden möglich.

Und wie ist das im Alg1 (SGB III) dann, da Du ja anscheinend Ahnung von der Materie hast?
Gibts da auch weiter Geld und Zuhause Angehörige pflegen?
ALG I ist im Gegensatz zu ALG II eine Versicherungsleistung und wer der Vermittlung nicht zur Verfügung steht bekommt auch kein ALG I. Dann bleibt nur ALG II.

Imho sind Alg2- Empfänger faktisch in dem Bereich also eher privilegiert.
Wenn man es privilegiert nennen will von 420 Euro Regelsatz zu leben dann hast du sicherlich Recht.


Quelle:
Pflege.jpg
 
G

Gelöschtes Mitglied 58736

Gast
Les doch meinen Beitrag @HermineL, dann erübrigt sich Deiner.
Die Tabelle hatte ich in Erstveröffentlichung schon drin. ;-)

Genau das ist das Problem im Alg1 und der Grund der Privilegien im Alg2.
Für mich persönlich ist das eine Benachteiligung im Alg1.

Klar, Versicherungsleistungen..... klar Alg2 .....
Schöne Theorie


Guten morgen und schönen Sonntag.

Letztendlich zur Fragestellung vom TE:
In Pflegegrad 1 halte ich das für aussichtslos. (Befreiung Arbeitssuche etc. )


Wenn man es privilegiert nennen will von 420 Euro Regelsatz zu leben dann hast du sicherlich Recht.
Ach, und ich dachte immer, die Miete und GEZ und so andere kleine Dinge werden auch bezahlt.

Sorry, das wusste ich nicht.
420€? Ist das gekürzt worden?

Dachte das wären sogar 424€ für Erwachsene.
 

HermineL

Super-Moderation
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Les doch meinen Beitrag @HermineL, dann erübrigt sich Deiner.
Die Tabelle hatte ich in Erstveröffentlichung schon drin. ;-)
Noch entscheide ich selber ob sich mein Beitrag erübrigt oder nicht. Du warst derjenige der nach der Quelle gefragt hat ganz davon abgesehen habe ich keine Lust in einer PDF zu suchen wenn man es auch direkt ersichtlich darstellen kann.
 
G

Gelöschtes Mitglied 28373

Gast
Es geht hier ja nicht um Arbeitssuche oder nicht, sondern darum, dass der TE nicht noch weiter von den Eltern wegziehen will für einen neuen Job. Das finde ich sehr verständlich.

Als (zweite) Pflegeperson eintragen lassen geht, wobei das vermutlich erstmal keinen großen Unterschied machen wird. Dass man örtlich gebunden ist, wenn man jemanden pflegt, ist zwar irgendwie logisch, es steht aber nirgends, dass man sich darauf berufen darf. Ein vernünftiger SB berücksichtigt das natürlich, aber Vernunft ist beim JC ja keine Einstellungsvoraussetzung.

Aber ich würde mir da auch erstmal keine zu großen Sorgen machen. Bei deinen eigenen Bewerbungen kannst du ja selbst steuern, wo du dich hin bewirbst. Und endlos viele VV außerhalb des Tagespendelbereichs wird dir der neue SB auch nicht schicken. Da müsste er dir ja dauernd teure Fahrten zu Bewerbungsgesprächen bezahlen.
 
G

Gelöschtes Mitglied 58736

Gast
Es geht hier ja nicht um Arbeitssuche oder nicht, sondern darum, dass der TE nicht noch weiter von den Eltern wegziehen will für einen neuen Job. Das finde ich sehr verständlich.
Naja, so geht’s leider vielen Menschen.

Letztendlich geht’s also doch um Arbeitssuche.
Wenn ich als Beispiel auf einem Dorf weit weg jeglicher Arbeitsmöglichkeiten wohne, muss ich mich auch anderweitig umsehen.

Im Endeffekt stehen wir vor der Frage, was kann einem im SGB II zugemutet werden.
Beispiele gibts genug denke ich.

Der hier ins Spiel gebrachte Pflegegrad 1 ist es eben nicht.
Ich denke, das sollte nun klar sein.

Ich hatte die Weisungen ja verlinkt, übrigens mit Seitenangabe, da musste keiner suchen, auch wenn man das hier weismachen will. ;-)
 

pflegevsjobcenter

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Sogar Stufe 1 zu beantragen war schon ein Kampf gegen Windmühlen seinerzeit. Wie dem auch sei.

Bei der Formulierung „seinerzeit“, gehe ich davon aus, dass die Beantragung des Pflegegrades schon längere Zeit zurück liegt.
Damals wurde noch in Pflegestufen eingeteilt und deswegen könnte dein Familienangehöriger bereits einen höheren Pflegegrad haben.

Sollte das nicht der Fall sein kannst du auch eine Höherstufung beantragen.
Schreiben dafür einfach – als Versicherter bzw. als Bevollmächtigter einen kurzen formlosen Brief an die Pflegekasse („Bitte um Höherstufung“).
Dann wirst du ein entsprechendes Formular der Pflegekasse erhalten und auch noch einmal Besuch von einem Gutachter bekommen.
Wie beim Erstantrag so gilt auch beim Antrag auf Höherstufung, dass bei ernsthaftem Zweifel an der Einstufung/Eingradung Widerspruch erhoben werden kann.

kann ich bereits durch das Vorlegen des Nachweises dass mein Vater Pflegebedürftig ist eine etwas "fairere" versendung von VVs ermöglichen...

Du könntest deinen SB mitteilen, dass sich die Pflegesituation verschlimmert hat und du einen Antrag auf Höherstufung eingereicht hast.
Dies sollte bei einem anständigen SB dazu führen, dass er erst mal den Ausgang der Begutachtung abwartet.

Ich habe auch mit dem Gedanken gespielt mich als zweite Pflegerin eintragen zu lassen aber geht das bei Pflegestufe 1 so einfach oder überhaupt?

Wenn die zu Pflegende Person zustimmt, ist die eine Sache von ein paar Minuten.

Aber Pflegegrad 1, da stimme ich zu, ist wirklich eher wenig Pflegeaufwand.
Zumindest auf dem Papier.

Deswegen sollte man auch nicht vor Widerspruchsverfahren und regelmäßigen Höherstufungs- Anträgen zurückschrecken.
Der MDK, also die angeblich Neutraler Gutachter, stellen halt gerne Gutachten im Sinne der Pflegekasse aus.

Auch bei Pflegegrad 3 sind noch 6 Stunden möglich.

Das stimmt zum teil, denn es kommt auf die Zeitliche Verteilung der Pflege an.
Ist die Pflege nicht konkret planbar kann die Pflicht zur Arbeit entfallen.
Deswegen wäre es von Vorteil zu wissen um welche Erkrankung es sich hier handelt.
Denn jemand mit z.b. Demenz kann ohne 24 Std. Beobachtung viel gefährlichen Unfug anstellen und erhält trotzdem nur eine geringe Einstufung weil primär nur die Grundpflege berücksichtigt wird.

Ist es Grad 1 oder Stufe 1?

Das ist eine wichtige frage, denn sollte es sich um eine lang zurückliegende Einstufung handeln, sollte bereits jetzt ein höherer Pflegegrad vorliegen.



Was die fachlichen Weisungen angeht, ersetzten diese nicht den §10 SGB II werden aber gerne von SB's als „Gesetz“ ausgegeben.
Ich hatte vor 2 Wochen selber wieder den Fall, dass jemand diese Weisungen unter die Nase gehalten bekommen hat, mit den Worten „so steht es im SGB II das ist Gesetz“.
Bitte beachte, der §10 des SGB II enthält keine Anforderung an einen Pflegegrad und keine Anforderung als förmliche Pflegeperson eingetragen zu sein.
„Pflege“ meint jede Art der auf Grund körperlicher, seelischer oder geistiger Krankheit oder Behinderung erforderlich werdenden Hilfe bei der Alltagsgestaltung, die sich auf Körperpflege, Ernährung, Mobilität und hauswirtschaftliche Versorgung sowie die kommunikativ-emotionale Zuwendung bezieht. (vgl insoweit § 14 SGB XI)
Die „Pflege“, also das Gesamt der konkret erbrachten Pflegeleistungen, darf mit der konkreten Arbeit nicht vereinbar sein, dh, die Pflege muss, wenn die Arbeit aufgenommen wird, nicht mehr wie bisher realisiert werden können.
 

bondul

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@Nina89

Eigentlich solltest du mittlerweile doch genügende Erfahrungen mit der Abwehr von VV besitzen:

Ein paar Beispiele...

Kurz und knapp: Heute trudelte ein Schreiben des Jobcenters bei mir ein, ich solle mich "umgehend schriftlich, persönlich oder telefonisch" mit einem Arbeitgeber in Verbindung setzen. Als Anlage liegt der typische "Ich habe mich beworben am" Ausfüllantrag bei und das Stellengesuch. Das Stellengesuch ist eine Reaktion des Arbeitgebers auf mein Stellenprofil der Arge, allerdings ist das schreiben kein mashcinelles, sondern von einer Sachbearbeiterin erstellt und unterschrieben.

Wie bereits aus der Überschrift des Themas hervorgeht bin ich in einer Umschulung, noch bis mitte August. In der Eingliederungsvereinbarung steht auch nichts davon dass ich mich irgendwo regelmäßig bewerben soll oder auf Stellengesuche mich bewerben muss. Unter dem Punkt "Bemühungen" in der EGV steht nur dass ich regelmäßig zur Umschulung gehen muss.

Wie soll ich mich nun verhalten? Soll ich meinem Chef am Dienstag (mal wieder) sagen dass ich in der Arbeitszeit (derweil Praktikum zur Umschulung gehörig) am Dienstag zur Arge was klären muss und eine potentielle Übernahme noch mehr gefährde?

Oder kann/sollte ich das Schreiben einfach ignorieren? So wie ich das sehe steht in dem Schreiben nichts von Sanktionen. Auch keine Rechtsfolgenbelehrung.

ABER: Da steht eindeutig "Bitte setzen Sie sich mit dem Arbeitgeben umgehend... in Verbindung."

Anbei habe ich noch einen Screenshot Auszug vom Schreiben beigefügt... Wie gesagt sonst liegt dem Schrieben nur ein Ausfüllformular und die Stellenanzeige bei.
Kurzum: Ich habe heute ein Telefonat bei einer ZAF bei der ich mich nach einem VV bewerben musste. Wie kann ich mich da raus winden am Telefon ohne negatives Bewerbungsverhalten zu zeigen?
Hab ein riesen Problem:

Hatte am 17 Dezember letztes Jahr einen VV bekommen... Es war eine ZAF. Auf diesen VV habe ich mich natürlich notgedrungener/gezwungener Maßen beworben per E-Mail, will ja nicht gegen meine EGV verstoßen und sanktioniert werden. Am 21.12 bekam ich eine Mail bezgl. eines Bewerbungsgespräches das ich wohl heute hätte haben sollen aber ich hab in meiner Mail Flut die E-Mail erst heute Nachmittag gesehn. Logischerweise bin ich nicht hingegangen. Postalisch hab ich auch nichts bekommen. Die E-Mail hatte auch keine Eingangsbestätigungs Meldung die ich anklicken musste. Im Notfall spekuliere ich dann meiner SB falls die ZAF mich anschwärzen sollte auf "ich habe keine Mail erhalten" zu spekulieren. Meint ihr das könnte gut gehen? Ich meine die ZAF kann ja nichts nachweisen.

Gibt es schon ähnliche Fälle wo sowas dann nicht sanktioniert werden konnte da der E-Mail Eingang nicht nachweisbar war? Erfahrungen?


Eigentlich hast du deine Vorgehensweise/n ja auch schon beschlossen:


Aber wie ich schon sagte, statt mich zu bewerben oder Abzulehnen gehe ich einen dritten weg indem ich meinen Plan verfolge direkt zum SB zu gehen, ihm mündlich wie schriftlich meine Begründung für Unzumutbarkeit zu belegen. Kann sein dass er mich zwingt mich zu bewerben, aber immerhin wird mein Einwand gegen den VV zu Akten gelegt. Desweiteren habe ich vorhin mit meiner Mutter gesprochen und sie gebeten mir den Pflegebescheid meines Vaters Morgen mitzugeben den ich dann am Montag in Kopie dem JC vorlege. Kann sein dass dahinter keine rechtliche Handhabe steht, aber wenn ein Funke Menschlichkeit in ihm steckt wird er mich nicht Zwingen meine Eltern ihrem ungewissen Schicksal zu hinterlassen.

OK, sry dass ich hier Streit verursacht habe. Also meine Entscheidung ist die folgende:

Ich werde mich erstmal NICHT bewerben und wie schon gesagt am Montag persönlich zum SB gehen (die Bewerbungsfrist geht ja bis einschl. Dienstag) und mir morgen den ganzen Tag eine Argumentation erarbeiten. Was dann bei rauskommt muss ich so hinnehmen. Ich werde auch zusätzlich ein langes Schreiben verfassen in welchem ich darlege und begründe weshalb ich den VV für unzumutbar halte (natürlich unterschrieben). Dafür kann ich ja wohl kaum sanktioniert werden, wenn ich persönlich bei ihm war...

Wie dem auch sei, ich habe schonmal ähnliches gemacht in einem komplett anderen Zusammenhang und dem JC ein 5 seitiges schreiben mitgegeben mit vielen Quellen... Bin halt eine Hypochonderin. Deswegen will ich jetzt auch Nägel mit Köpfen machen und eine detaillierte Argumentation entwerfen.

Das ist meine Entscheidung, die ich jetzt gefällt habe.


Ich kann Panik bei JC Kontakt durchaus nachvollziehen, hier bekomme ich allerdings das Gefühl, dass du eine gewisse "Komfortzone" mit allen Mitteln zu verteidigen versuchst.
Da frage ich mich (oder dich) mit welchem Ziel du eigentlich seinerzeit eine Umschulung durchgeführt hast?

lg, bondul

Edit: Sorry, wollte eigentlich auf diesen thread antworten, passt aber auch hier...
 
Zuletzt bearbeitet:
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