Pflegegrad beantragt- wie geht es weiter?

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SeptemberSun

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Ihr Lieben,

für meine Mutter wurde ein Pflegegrad beantragt, durch den Pflegedienst, der bislang nur einmal täglich zum Blutzucker messen und Insulin spritzen kam.
Nun kam ein Schreiben der Krankenversicherung (privat) mit einigen wenigen Rückfragen, hauptsächlich in Bezug auf die zuständige Beihilfestelle.

Es steht ja wohl ein Termin zur Begutachtung an, dabei wird auch jemand vom Pflegedienst anwesend sein, was ich sehr befürworte. Allerdings musste ich meine Mutter heute per Krankenwagen ins Krankenhaus bringen lassen, wo sie wohl erst einmal durchgecheckt werden muss komplett, ggf auch auf verschiedenen Stationen.

Meine Frage (ich habe eigentlich so viele Fragen, bin grad völlig überfordert) daher: stockt nun das Verfahren bezüglich des Pflegegrades, oder kommt jemand zur Begutachtung auch ins Krankenhaus? Ein Pflegegrad wäre halt auch vor der Entlassung aus dem Krankenhaus gut zu wissen, um die Versorgung für die Zeit danach anstoßen zu können.

Für jeden Hinweis wäre ich dankbar. Das Thema ist völlig neu für mich, und ich möchte meine Mutter so gut es geht unterstützen.

LG
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ExUser 2606

Gast
Im Krankenhaus koennte eine Schnelleinstufung stattfinden. Die endgültige Begutachtung passiert immer zu Hause.

Pass auf mit Entlassmanagement manche Krankenhäuser arbeiten gerne mit einem bestimmten Pflegedienst zusammen und sin Not amused, wenn man den nicht will.

Ist deine Mutter entscheidungsfaehig oder hat eine Vorsorgevollmacht? Wenn nicht, haben die Krankenhäuser den ganz schnellen Draht zum Betreuungsgericht.
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SeptemberSun

Elo-User*in
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Hallo Kerstin_K und vielen Dank für deine Antwort. Von einer Schnelleinstufung hatte ich noch nie gehört- ich vermute, es ergeht dann erstmal eine vorläufige Entscheidung?

Ich bin grundsätzlich in der Hoffnung, dass mich der Sozialdienst der Klinik unterstützen kann,da ich selbst ziemlich überfordert bin mit der Situation.

Bislang gibt es keine Vorsorgevollmacht oder gesetzliche Betreuung. Ich denke aber, dass künftig eine Betreuung durchaus sinnvoll, wenn nicht sogar nötig wäre. Auch hier hoffe ich auf Hilfe des Sozialdienst. Ich habe von mehreren Seiten auch schon gehört, dass die recht gut und hilfreich sein sollen in dieser Klinik.

Danke auch für den Hinweis bzgl des Pflegedienst. Wir arbeiten ja bereits mit einem zusammen, mit dem wir sehr zufrieden sind und mit dem wir die Pflege ausweiten wollen. Da werde ich mir von der Klinik auch keinen anderen aufschwatzen lassen.

LG
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ExUser 2606

Gast
Informiere dich bitte mal ueber gesetzliche Betreuung. Ích glaube nicht, dass du einen Berufsbetreuer haben willst, der dann alles entscheiden darf. Mit einer Vorsorgevollmacht kann sich deine Mutter davor schützen und selber bestimmen, wer entscheiden soll, wenn sie es nicht mehr kann.
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SeptemberSun

Elo-User*in
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Informiere dich bitte mal ueber gesetzliche Betreuung. Ích glaube nicht, dass du einen Berufsbetreuer haben willst, der dann alles entscheiden darf. Mit einer Vorsorgevollmacht kann sich deine Mutter davor schützen und selber bestimmen, wer entscheiden soll, wenn sie es nicht mehr kann.
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Das ist ein guter Hinweis, danke dafür.
In meiner ehemaligen Tätigkeit hatte ich regelmäßig mit verschiedenen gesetzlichen Betreuern zu tun und weiß daher, dass es auch da schwarze, aber auch weiße Schafe gibt. Ich würde natürlich ein Auge draufhalten, ob die Person ordentlich im Sinne meiner Mutter handelt und würde da auch engen Kontakt wollen.

Ich weiß aber leider auch, dass ich es selbst nicht schaffen würde, selbst die Betreuung zu übernehmen, aus Zeitgründen, aber auch aus psychischen.

LG
 

Muzel

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Meine Schwiegermutter wurde im Krankenhaus mit der Pflegestufe 1 eingestuft und nach dem alten Gesetz entlassen. Die Stufe wurde dann in den Pflegegrad 3 umgewandelt. Eine häusliche Begutachtung hat nicht stattgefunden. Nun ist sie im Pflegeheim und wir sollten heute den vorbereiteten Antrag des Heims auf Höherstufung unterschreiben. Das bedeutet für uns, dass wir 350 € mehr zahlen müssen, wenn der MdK zustimmt.
 
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