Pflegegeld/Pflegegrad beantragt - Wie ist das weitere Procedere ?

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HermineL

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Hallo,

habe gerade aktuell einen Antrag auf Pflegegeld gestellt. Da dies bisher nicht so meine Baustelle war würde
mich sehr interessieren wie der weitere Ablauf des Verfahrens ist.

Das dies vom MDK festgestellt wird ist schon klar aber nicht der Ablauf.
Will der MDK Befunde von den Ärzten ?
Wird dann nach Aktenlage entschieden oder in jedem Fall untersucht ?
Wie sind überhaupt die Chancen oder muss man sich auf den gleichen Zirkus wie bei DRV, Versorgungsamt etc. einstellen ?

So weit ich das jetzt weiß benötigt der MDK ja keine Schweigepflichtentbindung um bei den
Ärzten selber anzufragen aber dafür müsste ich ja alle Ärzte benennen oder gibt der sich mit
selber vorgelegten Befunden zufrieden ?

Na ja wie dem auch sei ist halt Neuland für mich aber mein Bauchgefühl sagt mir das diese auch nicht
einfacher und rechtskonformer läuft als bei anderen Leistungsträgern.

Freue mich auf Input von euch.
 

Seepferdchen 2010

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Grüß dich HermineL
Hier in diesem Link kannst du schon mal schauen und auch selbst eingeben, was beim
Hausbesuch vom MDK alles begutachtet wird:

 

Doppeloma

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Hallo HermineL,

habe gerade aktuell einen Antrag auf Pflegegeld gestellt. Da dies bisher nicht so meine Baustelle war würde mich sehr interessieren wie der weitere Ablauf des Verfahrens ist.

Na-Ja, Pflegegeld gibt es ja erst ab Pflegegrad 2, vielleicht magst du ja genauere Informationen dazu mal nachlesen.


Das dies vom MDK festgestellt wird ist schon klar aber nicht der Ablauf.
Will der MDK Befunde von den Ärzten ?

Der MDK beauftragt (nach Eingang deines Antrages) die Begutachtung und dann kommt Jemand (nach schriftlicher Ankündigung) zu dir nach Hause, dem man durchaus einige medizinische Unterlagen vorlegen können sollte.

Wird dann nach Aktenlage entschieden oder in jedem Fall untersucht ?

Nach Aktenlage wird das in der Regel NICHT entschieden, es gibt aber auch keine (körperliche) "Untersuchung", wie du dir das gerade vorstellst ...
Es gibt ein Begutachtungs-Gespräch bei dem die (zukünftige) private Pflegeperson (meist ein Angehöriger) auch dabei sein sollte, denn oft "beschönigen" die Antragsteller ihren Zustand (und was sie noch selber können) und die Familie sieht / kennt das ganz anders.

Diese "Gutachter" sind meist Pflegefachkräfte und keine Ärzte, was bei sehr komplexen Krankheitsbildern (und den Auswirkungen im Alltagsleben) nicht unbedingt von Vorteil ist.

Wie sind überhaupt die Chancen oder muss man sich auf den gleichen Zirkus wie bei DRV, Versorgungsamt etc. einstellen ?

Kommt darauf an was du konkret dabei erwartest, vielleicht hättest du dich zunächst mal kundig machen sollen und dann erst den Antrag stellen ... :icon_kinn:
Auf der verlinkten Seite kannst du schon mal nachlesen welche Kriterien und Lebensbereiche da so "begutachtet" werden (sollen), das machen diese Gutachter (wie leider überall) auch mehr oder weniger gründlich.

Wir hatten (für Männe) 2 solcher Gutachten, denn zunächst wurde ihm nur knapp Pflegegrad 1 bewilligt (nur im Bereich Körperpflege), es wurden aber auch viele weitere Probleme weder besprochen noch beachtet ... da haben wir natürlich Widerspruch eingelegt.

So weit ich das jetzt weiß benötigt der MDK ja keine Schweigepflichtentbindung um bei den
Ärzten selber anzufragen aber dafür müsste ich ja alle Ärzte benennen oder gibt der sich mit
selber vorgelegten Befunden zufrieden ?

Ohne erteilte Schweigepflicht-Entbindungen darf auch der MDK keine behandelnden Ärzte selbst befragen, zumal der ja gar nicht wissen kann bei wem du in Behandlung bist.
Vorrangig werden die Befunde / Arztberichte benötigt, die auf die Gesundheitsprobleme verweisen die zur aktuellen Pflegebedürftigkeit führen / geführt haben ... die können durchaus auch schon älter sein und nun ist alles schlimmer geworden.

Na ja wie dem auch sei ist halt Neuland für mich aber mein Bauchgefühl sagt mir das diese auch nicht einfacher und rechtskonformer läuft als bei anderen Leistungsträgern.

Das (mit dem Neuland) merkt man allerdings und "einfach" ist es wohl nie wenn man Anträge stellt die letztlich einen Leistungs-Träger Geld kosten werden, da sind die Pflegekassen auch nicht besser (und waren es auch noch nie), als es die anderen Sozial-Leistungs-Träger sind.

Die mir bekannten Fälle mussten fast alle Widerspruch einlegen weil der Pflegegrad viel zu gering eingestuft wurde nach der Erst-Begutachtung, meist bekommt man zunächst Pflegegrad 1 und da gibt es noch kein Pflegegeld ... ganz abgelehnt wird meist nicht aber das "erspart" ja der Kasse schon 316 € im Monat zahlen zu müssen ...

MfG Doppeloma
 

HermineL

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Kaffee und Kuchen gibbet aber nicht.

Vielen lieben Dank Seepferdchen und Doppeloma. Naja ein wenig gelesen hatte ich schon.
So ganz auf meiner eigenen Initiative ist der Antrag ja auch nicht zurückzuführen sondern
eher auf das mehrfache Anratens eines Facharztes.

Ohne erteilte Schweigepflicht-Entbindungen darf auch der MDK keine behandelnden Ärzte selbst befragen, zumal der ja gar nicht wissen kann bei wem du in Behandlung bist.
Klar der muss erst wissen welche Ärzte aber wenn er das weiß braucht der MDK nach meinen Infos
wohl keine Schweigepflichtentbindung wenn ich das richtig verstanden habe. Rechtsgrundlage ist
wohl § 276 Abs. SGB 5.

RA Köpper aus Hamburg hat dazu einen Artikel geschrieben:
Vertragsärzte der Gesetzlichen Krankenversicherung sind kraft Gesetzes verpflichtet, dem Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) Auskunft zu erteilen. Einer Schweigepflichtentbindungserklärung des Patienten bedarf es dafür nicht.

Mein Doc ist der Meinung das ich Pflegegrad II bekommen müsste aber wie man ja weiß kommt
das in der Regel garantiert anders was du ja auch schon zum Ausdruck bringst.

Ich werde mir mal die Links in Ruhe anschauen und das ganze auf mich zukommen lassen.
Sollte ja nicht so lange dauern wie ich gelesen habe. Naja abwarten und wenn da nichts bei
rauskommt dann Widerspruch aber auf eine Klage lasse ich mich dann nicht ein. Mir reicht
der Zinober mit der DRV und noch eine Baustelle mehr tue ich mir nicht an.

Diese "Gutachter" sind meist Pflegefachkräfte und keine Ärzte, was bei sehr komplexen Krankheitsbildern (und den Auswirkungen im Alltagsleben) nicht unbedingt von Vorteil ist.
Das finde ich natürlich schon etwas daneben. Nicht das ich Pflegefachkräfte für unqualifiziert halte
aber teilweise geht es doch auch dabei um komplexe medizinische Zusammenhänge vor allem dann
wenn die Leiden nicht nur körperlicher Natur sind.

Also grob zusammenfassend kann man sich auf die gleichen oder ähnlichen Probleme wie bei
allen anderen Leistungsträgern einstellen. Hätte mich auch ehrlich gesagt gewundert wenn das
bei der Pflegekasse anders wäre.
 
Zuletzt bearbeitet:

Kerstin_K

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Wenn es bei Dir nicht nur um physische, sondern auch um psychische beeinträchtigungen geht, dann ginge auch noch APP=Ambulante psychiatrische Pflege. Das kann man für bis zu 4 Monate auf Rezept vom Arzt bekommen und die APP kann danm bei Natrag auf Pflegegeld helfen.

@Caye kennt sich da aus.
 

HermineL

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Danke Kerstin. APP bin ich schon drüber informiert gibt es aber leider hier vor Ort nicht
und wäre auch nicht das passende für mich da das was ich an Unterstützung brauche
familiär geleistet wird.
Abgesehen davon sind 4 Monate nicht ausreichend. Meine psychischen Probleme bestehen
schon seit vielen Jahren und werden nicht mehr besser werden, eher das Gegenteil.

Dazu haben sich eine Vielzahl von physischen Sachen hinzugesellt so das ich dem schon
seit gut 2jährigen Drängen meines Doc nachgegeben habe und einen Antrag gestellt habe.
 

Kerstin_K

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Ja, einen Pflegedienst für APP zu finden ist nicht ganz so einfach, weil die Pfleger ja schon etwas anders ausgebildet sein müssen als für die normal körperliche Pflege.

Die 4 Monate sind ja auch nur als Übergang gedacht, bis der Pflegegrad durch ist oder andere Hilfen am Laufen sind.

So werde ich das jedenfalls bei meiner Bekannten machen. Wir müsssen nur endlich einen Psychiater finden für sie . Der Hausarzt verschreibt ihr zwar die Medikamente, will aber die APP nicht verschreiben, obwohl er as dürfte, weil die Diagose ja gestellt ist. Bei uns sind sdie psychiater alle überlaufen und viele haben nichtmal mehr Wartelisten, sondern nehmen einfach gar keine Patienten mehr an.
 

HermineL

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Die sind bei uns auch überlaufen. Gott sei Dank habe ich einen seit Jahren und
der ist auch noch gut. Therapie versuche ich vor Ort seit 3 Jahren zu bekommen
aber leider erfolglos.

Ich habe ja in 25 Kilometer Entfernung die nächste Großstadt wo es alles gibt aber
mir ist es zuviel dort auf Dauer hinzufahren. Aktuell warte ich auf einen Platz in der
Tageklinik. Aktuell sind aber die physischen Sachen diejenigen die Priorität haben.

Wenn einer meinen Medikamentenplan sieht meint er ich wäre ein Junkie :icon_mrgreen:
 

Kerstin_K

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Wenn einer meinen Medikamentenplan sieht meint er ich wäre ein Junkie :icon_mrgreen:
Wnigstens hast Du einen. Ich kenne so viele, vor allen Dingen ältere Leute, die haben nur einen Haufen Schachteln. Jeder Arzt hat irgendwas verschrieben, keiner hat den Gesamtüberblich, gescweige denn, dass irgendwas aufeinender abgestimmt ist und dann wunder man ich über komische Wechselwirkungen.

Mich bat letztens eine Nachbarin um Hilfe: Den Medikamentenplan hate sie selber geschrieben. Unter anderem Aspirin, Ibuprofen 800!, Paracetamol, Tilidin und Novalgin, dazu nen Betablocker und noch irgendwas für Herz und Allergietabletten. Ob ich ihr das in ihre Pillenbox einsortieren könnte für eine Woche, ihre Hilfe habe Urlaub....Ich habe mich geweigert und den Sohn angerufen. der ist pharmazeutisch technischer assistent und hat die Hände überm Kopf zusammengeschlagen, alles eingepackt und ist mit seiner Mutter zum Hausarzt gefahren. Das war vor 4 Wochen. Hausarzt aht ne Runde aufgeräumt und komisch, Frau NAchbarin geht es jetzt wieder viel besser.
 

HermineL

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Unter anderem Aspirin, Ibuprofen 800!, Paracetamol, Tilidin und Novalgin, dazu nen Betablocker und noch irgendwas für Herz und Allergietabletten.
Na davon findest du bei mir auch einiges. Allerdings schon abgestimmt nur gerade die Kombination
Herzmedikamente, Schmerzmittel und Antidepressiva sind schon eine Herausforderung für meinen
Dachdecker. Gerade mit den Herzmedikamenten gibt es kaum was sinnvolles an Antidepressiva das
mit denen zusammen eingenommen werden kann.

Gerade bei den Schmerzmittel hatte ich ja gehofft die Anfang des Jahres loszuwerden weil da meine
2 Rücken OP´s geplant waren aber dann kam leider unmittelbar vor Weihnachten der Infarkt dazwischen
der die OP´s erst einmal vereitelt hat.
Bei mir sind das allerdings auch keine Ibu 800 oder Paracetamol mehr. Meine bekommst du zum Teil
nur auf BTM Rezept.

FRage mich gerade ob das wohl beim Pflegerad auch eine Rolle spielt.
 

Kerstin_K

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Das Problem ist doch auch, dass auf das Zusammenspiel der Medis gar nicht geachtet wird. Unsere Apotheke hier preist extra an, dass sie Unverträglichkeiten checken. na, das wr wohl nichts. Ich bin ja so der Typ, der jeden Beipackzettel gensu duchliest. und ich hatte bei meiner Mutter 2x die Situation, dass sie was neues bekam und ich dem Beipackzettel entnehmen konnte, dass sich das nicht mit der übrigen Medikation verträgt. Und das war weder Arzt noch Apotheke aufgefallen! Der Arzt hat sich entschuldigt, war ihm extrem peinlich, in der Apotheka habenn sie mich nur blöd angeschaut und gefragt, wrum ich den Beipackzettel lese. Das Medikament sei doch nich für mich. Meine Mutter war 88 und dement!
 

Goldfield

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Doppeloma hat dir ja das meiste schon geschrieben, ich habe im 1.Anlauf PG 2 erhalten, mir fehlte nichtmal 1 Punkt zum PG 3 und nach einem Veränderungsantrag PG 3 erhalten, hab keinen meiner Ärtzte angegeben, sondern alle Befunde, Medikamentenplan usw.zuhause gehabt und dann vorgelegt in Kopie, zudem hab ich vorher einen Pflegegradrechner benutzt und ausgedruckt, der Pflegegradrechner ist allerdings nur ein Anhaltspunkt-den man logischerweise ehrlich beantworten sollte, die Punkterechnung war für mich anfangs verwirrend da wenn man im 2 oder 3 Modul ( weiß nicht mehr genau welches ) die vollen Pkt.erhält das andere Modul nicht mehr Bewertet wird, sonst wäre ich auf PG 4 gekommen.

Bei einer Pflegebegutachtung ist die Vorbereitung das A und O, sprich die Person wo einen Pflegt sollte dabei sein, alle Befunde, den Ausdruck vom Pflegegradrechner empfehle ich weil das macht Eindruck und zeigt man hat sich Informiert der MDK sagte zu mir Sie wissen ja gut Bescheid, Medikamentenplan, Hilfsmittel und Stichpunktartige liste wobei man Hilfe braucht usw.da man vieles vergisst.

Körperlich untersucht wurde ich nicht, ich musste nur mal zum Badezimmer gehen wegen dem Gangbild und meiner Luftnot und die Hand geben so fest wie ich konnte, bei der letzten Untersuchung sah der vom MDK das ich Wasser in den Beinen hatte-da kurze Hose an hatte, war mir vorher gar nicht Bewusst, der war Gründlich und länger als die übliche Stunde hier.

Das wird nun Ratz Fatz gehen mit dem Termin, die müssen innerhalb weniger Wochen über deinen Antrag entscheiden, ansonsten kostet es die KK Strafe.

Oftmals kommt vom MDK als Begutachter ein/e Pfleger/in, kann aber auch ein Arzt bzw Ärtztin kommen, nach Aktenlage machen die sogut wie nichts.

BTM kann eine Rolle spielen wie beim GdB auch, kommt drauf an welches gibt ja auch leichtes, ich nehm zb.Morphium dazu sagte der Gutachter das würde ja das Ausmass meiner Schmerzen und somit Einschränkungen zeigen, wie gesagt kann nicht muss.Brauche auch Regelmässig Kortison.
Hatte auch einen Herzinfarkt und nehme Herzmittel, das brachte aber nichts.

Nur sollte dir Bewusst sein falls es nicht wie gewünscht klappt, das seit der Reform es für Körperliche Befunde/Einschränkungen es schwieriger geworden ist ein PG zu erhalten, seitdem es die Reform gab zählt mehr die Psyche was die Punkte vergabe angeht, vorher war es andersrum, beide Gutachter und mein Arzt sagte mir das, der letzte Gutachter baute daher sogar das Gutachten mehr auf die Psyche auf, als auf meine Schwere Körperliche Krankheit die früher oder später Tödlich enden wird und ich dadurch viele Einschränkungen habe.
Es gibt selten mehr als PG 1 oder 2 beim erstenmal-wenn überhaupt, ich werde Nachts beatmet, brauche Hilfe auf WC, beim Ankleiden usw. das spielte noch eine Rolle-sonst wäre ich wohl auch nicht auf einen hohen PG 3 gekommen.

Man wird dich evtl.auch Fragen wann die OP`s denn in Angriff nehmen wirst, da diese ja dann eine Linderung bringen.

Wichtig ist auch ehrlich zu bleiben sprich nicht zu übertreiben oder so, ähnlich wie bei einem DRV Gutachter denn ganz Doof sind die auch nicht, im Gegenteil die KK sieht sowieso alles, wie oft man zum Arzt geht, welche Medikamente man sich holte usw.wenn da ein Sachbearbeiter ist der sich ein Bienchen verdienen möchte hat man ein Problem, das wird man nämlich auch gefragt.

Der MDK der bei mir war, hatte einiges über mich in seinem Laptop wie zb.welche Hilfsmittel ich schon bekam, wann ich welche Medik.in der Apotheke holte, wird trotzdem alles abgefragt denn die warten nur drauf das sich jemand verplappert.

Nachtrag: Das die Psyche mehr bringt zeigen auch Fälle wo die gleiche Körperliche Krankheit haben wie ich die oftmals nur auf einen PG 1 kommen oder gar keinen PG.
 

HermineL

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Wenn man nun Pflegegeld von der Pflegeversicherung nach § 37 SGB XI bekommen
sollte darf dies, wenn ich es richtig verstanden habe, nicht auf ALG II angerechnet
werden.
Wie jedoch sieht es bei Leistungen nach dem SGB XII aus. Hier habe ich noch
nicht richtig herausgefunden ob das anrechnungsfrei bleibt. Soweit ich das aber
verstanden habe wird es auch da nicht angerechnet oder liege ich da falsch ?
 

Doppeloma

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Hallo HermineL,

Na davon findest du bei mir auch einiges. Allerdings schon abgestimmt nur gerade die Kombination
Herzmedikamente, Schmerzmittel und Antidepressiva sind schon eine Herausforderung für meinen
Dachdecker. Gerade mit den Herzmedikamenten gibt es kaum was sinnvolles an Antidepressiva das
mit denen zusammen eingenommen werden kann.

Gerade deinen letzten Satz kann ich aus eigener Erfahrung nur bestätigen, meine Kardiologen haben sogar sehr bald meinem Psychiater schriftlich gegeben, dass er auf AD möglichst verzichten soll im Interesse meiner Herzgesundheit wären die ein viel zu hohes Risiko.

So konnten später auch die Gerichts-Gutachter (wegen EM-Rente) "besänftigt" werden, denn es kam natürlich immer wieder die Frage warum ich denn keine AD nehme wenn es mir psychisch so schlecht geht ..., dass es mir wegen der gesamten existenziellen Situation und dem Druck "unbedingt wieder arbeiten zu gehen" so schlecht ging, wollte ja Keiner hören ... dagegen helfen auch keine AD. :icon_evil:

Bei Männe waren es inzwischen 10 verschiedene Medikamente (seit er den Defi bekommen hatte), seine Ärzte (besonders unser Hausarzt) haben das schon gut im Auge behalten aber er selber hatte da schon keinen "Durchblick" mehr.

Das Erstellen der Medikamente ist durchaus auch ein wichtiger "Pflegepunkt", das haben wir schon seit Jahren immer zusammen gemacht, damit er sich da nicht vertun kann ... habe ich ihm das Pille für Pille "zugeteilt" und er hat es nur noch in die Schachtel gelegt, anschließend habe ich noch mal kontrolliert, ob alles richtig verteilt war.

Um den Nachschub habe ich mich auch immer gekümmert, also aufgeschrieben wenn neue Rezepte gebraucht wurden und von welcher Sorte, zusätzlich sollten auch Nebenwirkungen im Begutachtungs-Gespräch ein Thema werden wenn sie sich im Alltag auswirken.

Dieser ganze Medi-Bereich war im ersten Termin schon völlig ignoriert worden, obwohl ich das schon angemerkt hatte, dass er die Medis NICHT alleine "im Griff" hat, wurde im Gutachten einfach geschrieben, das mache er völlig Selbstständig ... = NULL Punkte in diesem Modul.

Es reicht ja nicht ganz, dass er noch selbsständig weiß wann er sie einnehmen muss und das (in der Regel) nicht vergessen hat (trotzdem habe ich immer nachgesehen / nachgefragt) ... die "hüpfen" ja nicht von selber jede Woche korrekt in die Dosierschachtel.

Gerade bei den Schmerzmittel hatte ich ja gehofft die Anfang des Jahres loszuwerden weil da meine
2 Rücken OP´s geplant waren aber dann kam leider unmittelbar vor Weihnachten der Infarkt dazwischen der die OP´s erst einmal vereitelt hat.

Das wird wohl erst mal abzuwarten sein und wenn es dir danach wirklich wieder sehr viel besser geht (was dir zu wünschen ist), dann entfällt natürlich auch wieder ein Teil der Pflegebedürftigkeit.

Bei mir sind das allerdings auch keine Ibu 800 oder Paracetamol mehr. Meine bekommst du zum Teil nur auf BTM Rezept.

Davon kommt man dann aber auch nicht so ganz einfach "wieder runter", Männe stand schon seit Jahren unter Morphinen nachdem die Opioide nicht mehr wirksam genug gewesen sind ... mit "normalen" Schmerzmitteln konnte er gar nichts mehr anfangen ...

FRage mich gerade ob das wohl beim Pflegerad auch eine Rolle spielt.

Sehr begrenzt, wenn die schmerzlindernde Wirkung gut eingestellt ist, allerdings führen diese Medikamente auch dazu, dass andere Schmerzen "unterdrückt" werden, so wird oft gar nicht bemerkt wenn man sich kleinere (durchaus auch blutende) Verletzungen zugezogen hat ... oder im Körper was ganz anderes Schmerzen verursacht ...

Wichtig für diese Begutachtung ist auch ob du deine Behandlungs-Termine alleine wahrnehmen kannst oder nur in Begleitung (aus körperlichen oder psychischen Gründen), das sollte auch durch entsprechende Arztberichte belegt sein, denn (unbedingt) notwendige Begleitung bei solchen Gängen sind ein wichtiger Aspekt und erhöhen den Pflegebedarf sehr deutlich.

Darum möchten die "Gutachter" das auch oft gar nicht so genau hinterfragen oder zweifeln daran, dass es wirklich nicht anders geht (besonders wenn es um rein psychische Gründe geht dabei) ...
So konnte der 1. "Gutachter" gar nicht nachvollziehen warum Jemand Angst hat alleine unterwegs zu sein, weil er einen Defi in der Brust hat und der jederzeit aktiv werden könnte, dann hat man alleine keine Chance mehr sich Hilfe zu holen ....

Und fremde Menschen wissen ja dann gar nicht was los ist ... das "war ihm zu hoch" und er wollte das bitte vom Facharzt schriftlich bestätigt sehen, um das anerkennen zu können, so brauchte mein Männe eben (aus seiner Sicht) KEINE Begleitung, um relativ sicher außer Haus unterwegs zu sein ...

Mein Männe wollte aber deswegen NICHT mehr "zum Facharzt", er hatte auch so schon genug Arzt-Termine / Behandlungstermine ... (2 - 3 Mal die Woche) und wollte das einfach nicht (mehr) alleine absolvieren (müssen), es ist ihm ja auch körperlich schon lange sehr schwer gefallen.

Dazu (zu seinen diversen orthopädischen Problemen / chronische Schmerzkrankheit) gab es genug Arzt- und Klinikberichte schon seit mehr als 15 Jahren ... in "Gutachten" 1 wurde das eher nebenher erwähnt, "dass es schon länger auch orthopädische Probleme geben soll" ... dabei lagen die Nachweise dafür auf dem Tisch ...

In der 2. Begutachtung wurde das dann alles endlich akzeptiert und mit aufgenommen (auch ohne zusätzlichen Bericht vom Facharzt) so hatte er auch direkt genug Punkte für den Pflegegrad 2 erreicht ...

MfG Doppeloma
 

HermineL

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Bei einer Pflegebegutachtung ist die Vorbereitung das A und O, sprich die Person wo einen Pflegt sollte dabei sein, alle Befunde, den Ausdruck vom Pflegegradrechner empfehle ich weil das macht Eindruck und zeigt man hat sich Informiert der MDK sagte zu mir Sie wissen ja gut Bescheid, Medikamentenplan, Hilfsmittel und Stichpunktartige liste wobei man Hilfe braucht usw.da man vieles vergisst.
Das werde ich in der Tat auch vorher machen nur ob meine "Pflegehilfe" anwesend sein kann hängt ganz davon ab zu welcher Zeit der MDK kommen möchte.

BTM kann eine Rolle spielen wie beim GdB auch, kommt drauf an welches gibt ja auch leichtes, ich nehm zb.Morphium dazu sagte der Gutachter das würde ja das Ausmass meiner Schmerzen und somit Einschränkungen zeigen, wie gesagt kann nicht muss.
Okay aber kannst du mir erklären welche Rolle das beim GDB spielt ? Bei mir war das für die vollkommen uninteressant.

Hatte auch einen Herzinfarkt und nehme Herzmittel, das brachte aber nichts.
Bei mir ist es ja nicht nur der Herzinfarkt. Leide ja seit Jahren an KHK mit AP CSS II-III, Herzinsuffizienz NYHA II sowie einer PAVK (Arterielle Verschlusskrankheit) Klasse II im rechten Bein. Seite dem Infarkt hat die Luftnot zugenommen. Wohne ja im dritten Stock und muss in jeder Etage Pause machen. Etwas schwerere Dinge hochtragen geht gar nicht. Seit der AHB habe ich zur Unterstützung, wenn ich unterwegs bin, einen Rollator.

Das die Psyche mehr bringt zeigen auch Fälle wo die gleiche Körperliche Krankheit haben wie ich die oftmals nur auf einen PG 1 kommen oder gar keinen PG.
Das stimmt mich doch schon ein wenig zuversichtlich.

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Gerade deinen letzten Satz kann ich aus eigener Erfahrung nur bestätigen, meine Kardiologen haben sogar sehr bald meinem Psychiater schriftlich gegeben, dass er auf AD möglichst verzichten soll im Interesse meiner Herzgesundheit wären die ein viel zu hohes Risiko.
So konnten später auch die Gerichts-Gutachter (wegen EM-Rente) "besänftigt" werden, denn es kam natürlich immer wieder die Frage warum ich denn keine AD nehme wenn es mir psychisch so schlecht geht ..., dass es mir wegen der gesamten existenziellen Situation und dem Druck "unbedingt wieder arbeiten zu gehen" so schlecht ging, wollte ja Keiner hören ... dagegen helfen auch keine AD.
Hier habe ich wirklich Glück mit meinem Psychiater der zum einen dort sehr vorsichtig vorgeht und immer wieder überprüft ob das passt und zum anderen mir ganz klar gesagt hat das ich die absetzen soll wenn ich der Meinung bin das dies nicht passt. Da ich so gut wie alle die mit der Herzkrankheit zusammengehen schon durch habe gibt es da auch keine wirklich Alternative mehr.
Da ich ja schon mit der DRV im Clinch bin hat er auch gesagt das er, selbst wenn ich sie nicht mehr nehmen will, weiterhin AD verordnet damit genau die von dir beschriebene Problematik mit der Frage warum man keine ÄD nimmt, erst gar nicht aufkommt.

Bei Männe waren es inzwischen 10 verschiedene Medikamente (seit er den Defi bekommen hatte), seine Ärzte (besonders unser Hausarzt) haben das schon gut im Auge behalten aber er selber hatte da schon keinen "Durchblick" mehr.
.......
Davon kommt man dann aber auch nicht so ganz einfach "wieder runter", Männe stand schon seit Jahren unter Morphinen nachdem die Opioide nicht mehr wirksam genug gewesen sind ... mit "normalen" Schmerzmitteln konnte er gar nichts mehr anfangen ...
Habe jetzt extra noch einmal nachgeschaut(habe auch keinen Überblick) was bei mir so alles auf dem Speiseplan steht. Es sind 16 Medikamente aber regelmäßig einnehmen muss ich davon 12. Die anderen sind Medis die ich je nach Bedarf einsetzen wie z.B. Nitrospray, Opioide oder Tavor. Morphine nehme ich nicht wobei aber mein Akut Opioid stärker ist als Morphin.

Das Erstellen der Medikamente ist durchaus auch ein wichtiger "Pflegepunkt", das haben wir schon seit Jahren immer zusammen gemacht, damit er sich da nicht vertun kann ... habe ich ihm das Pille für Pille "zugeteilt" und er hat es nur noch in die Schachtel gelegt, anschließend habe ich noch mal kontrolliert, ob alles richtig verteilt war.
Ich habe dafür Medikamentendosen für jeden Tag in der die Pillen entsprechend der Tageszeit einsortiert werden, Das allerdings mach ich schon lange nicht mehr selber weil ich das zu oft nicht auf die Reihe bekommen habe und mich je nach Tagesform beim Befüllen damit vertan habe.

Um den Nachschub habe ich mich auch immer gekümmert, also aufgeschrieben wenn neue Rezepte gebraucht wurden und von welcher Sorte, zusätzlich sollten auch Nebenwirkungen im Begutachtungs-Gespräch ein Thema werden wenn sie sich im Alltag auswirken.
Jepp, wenn Nachschubbedarf da ist habe bekomme ich immer einen Bestellzettel damit ich die beim Doc ordere.

Es reicht ja nicht ganz, dass er noch selbstständig weiß wann er sie einnehmen muss und das (in der Regel) nicht vergessen hat (trotzdem habe ich immer nachgesehen / nachgefragt) ... die "hüpfen" ja nicht von selber jede Woche korrekt in die Dosierschachtel.
Auch hier wie bei mir. Da steht schon jeden Morgen das Pillendöschen vor dem Keyboard damit ich auch ja nicht vergesse etwas einzunehmen was trotzdem manchmal vorkommt. Aber da kommt immer die Nachfrage, meist über Whatsapp ob ich auch meine Medis genommen habe.

Das wird wohl erst mal abzuwarten sein und wenn es dir danach wirklich wieder sehr viel besser geht (was dir zu wünschen ist), dann entfällt natürlich auch wieder ein Teil der Pflegebedürftigkeit.
Na ja normalerweise sagt man keine OP in den ersten 6 Monaten nach dem Infarkt. Die sind bei mir fast um aber ich muss ja noch ins Herzzentrum wo es sehr wahrscheinlich einen weiteren Herzkatheter gibt um zu überprüfen ob ich zwingend einen Bypass brauch und zu schauen ob nicht noch mehr vorliegt. Beim ersten Katheter hatte ich ja den Infarkt und dadurch mit bedingt einen frustranen Versuch einen Stent zu setzen.
Dies bedeute bei mir das ich nach wie vor mit einer nachgewiesenen 80% Stenose in einem Herzgefäß rumlaufe. Des Weiteren besteht der Verdacht das da noch mehr ist weil die bisher festgestellte Stenose, die Aortenklappenstenose sowie die Tachykardien nicht Ursache meiner akuten Luftnot sein können. Ich denke wer selber mit dem Herz zu tun hat oder sich aus einem anderen Grund damit beschäftigt hat kann sich gut vorstellen wie meine Luftnot aussieht wenn ich dabei sage das ich in der AHB auf dem Ergometer nicht über 35 Watt kam. Alles darüber erzeugte akute Luftnot und Angina Pectoris.

Wichtig für diese Begutachtung ist auch ob du deine Behandlungs-Termine alleine wahrnehmen kannst oder nur in Begleitung (aus körperlichen oder psychischen Gründen), das sollte auch durch entsprechende Arztberichte belegt sein, denn (unbedingt) notwendige Begleitung bei solchen Gängen sind ein wichtiger Aspekt und erhöhen den Pflegebedarf sehr deutlich.
Na hier werde ich keine Chance haben da ich das alles alleine mache, auch machen muss weil zu den Zeiten niemand mit kann. Allerdings habe ich dann immer mein Nitrospray und mein Mittelchen für Angst und Panikattacken dabei. Aber das wird die kaum interessieren.

Ich danke euch beiden für eure Hinweise die ich in jedem Fall beachten werde. Ich werde mich da allerdings nicht verrückt machen. Wenn ich einen Pflegegrad über 1 erhalte ist es gut und wenn nicht dann ist es eben so.
 

Antik 63

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Hallo HermineL,:bigsmile:

habe gerade aktuell einen Antrag auf Pflegegeld gestellt. Da dies bisher nicht so meine Baustelle war würde

mich sehr interessieren wie der weitere Ablauf des Verfahrens ist.

Freue mich auf Input von euch.
Ich habe auch einen Pflegegrad f. m. Mann (Ende Dezember 2018) beantragt,das war auch nicht meine Baustelle.

Wir hatten zwei Begutachtungen die erste war Mitte Januar,es war jedes mal eine Ärztin,bei uns. Bei der ersten Begutachtung hat m. Mann Pflegegrad 2 erhalten, womit wir aber nicht einverstanden waren.Also habe ich Widerspruch eingelegt,(die Widerspruch/Begründung war schon sehr aufwendig und anstregend,aber die Mühe hat sich gelohnt).

Obwohl wir wohl Glück hatten, das wir (sogar) schon direkt PFG 2 bekommen haben,wenn ich so lese das manche Leute nur PFG 1 bekommen.

Dann kam die zweite Begutachtung Anfang April, diese Gutachterin/Ärztin war echt schrecklich.

Und wir bekamen dann Pflegegrad 3 (rückwirkend ab Dezember 18 anerkannt).Aber ich muss dazu sagen,wenn ich mich nicht so durchgesetzt hätte bei der zweiten Begutachtung/Gutachterin und weil ich mir nicht alles gefallen gelassen habe, haben wir (m. Mann) Pflegegrad 3 erhalten.

Das erste wo drüber sich die 2. Gutachterin beschwert hat, als sie rein kam,sie sagte Frau Antik sie haben sich ja über viele Punkte/Sachen beschwert,von der Vorbegutachtung. Ich sagte ja,über alles was wir nicht für richtig gehalten haben.

Bei der Psyche da wurde bei m. Mann auch erst nichts anerkannt,bei der ersten Begutachtung.Da wurden wir auch gar nicht nach gefragt, ob es da irgendwelche Probleme geben würde.Mein Mann hat schon (fast) sein ganzes Leben Physische Probleme,(womit er aber nicht mehr in Behandlung ist).

Die Gutachterin sagte dann zu mir Nein, Nein das hätte damit nichts zu tun,weil ich sagte zu ihr, deswegen fehlen uns ja auch einige /viele Punkte gerade in dem Modul 3.Ich lies mich aber von ihr nicht beirren, weil sie wollte uns erzählen das,das damit nichts zu tun hätte.

Wie gesagt, ich habe ihr widersprochen u. habe ihr dazu einiges gesagt und war nicht ihrer Meinung,weil sie wollte mir eigentlich alles ausreden,was ich beanstandet hatte.Aber ich bin bei meinem Standpunkt geblieben was auch gut so war.Am nächsten Tag (n.d. Begutachtung) um 18.30 Uhr rief sie mich an und sagte, sie hätte ganz vergessen nach m. Geburtsdatum zu fragen. :icon_laber:

Und auf einmal ging sie auf einiges ein,was ich beanstandet hatte und sagte, sie könnte aber nicht alles berücksichtigen, es würde wohl Pflegegrad 3 werden.Ich sagte,mit Pflegegrad 3 wären wir auch einverstanden.

Sie erwähnte nochmal extra das,das damit nichts zu tun hätte womit wir einverstanden wären,es müsste dann ja doch seine/die Depression berücksichtigen werden,die mein Mann hat,das war bei der Vorbegutachtung nicht so ersichtlich(wie auch wenn man nicht danach gefragt wird).

Im zweit Gutachten hat sie dann jedes Modul und die Vorpunkte v. erst Gutachten in der Zusammenfassung geschrieben.Das kann ich dir auch noch mal schreiben/einstellen wenn du Interesse hast,dann sage einfach Bescheid,aber dann nur über PN,ich möchte das nicht öffentlich einstellen.

Hier schreibe ich dir mal die Punkte von der ersten u. zweiten Begutachtung auf,die wir bekommen haben.
(1. Begutachtung) Modul 1 (2,5 Punkte) /(2. Begutachtung) 5 Punk.
(1. Begutachtung)Modul 2 ( 0 Punkte)/(2. Begutachtung) 0 Punk.
(1. Begutachtung)Modul 3 (0 Punkte)/(2. Begutachtung)15 Punk.

Modul 3 ist/sind psychische Problemlagen,da kannst du mal den Unterschied sehen, was das an Punkten ausgemacht hat,bei uns.

(1. Begutachtung)Modul 4 (20 Punkte)/(2. Begutachtung)20 Punk.
(1. Begutachtung)Modul 5 (10 Punkte)/(2. Begutachtung)10 Punk.
(1. Begutachtung)Modul 5 (3,75 Punkte)/(2. Begutachtung)7,5 Punk.
(1. Begutachtung) 36,25 Punkte/(2. Begutachtung)57,5 Punkte
PFG 2.....................................................................................PFG 3

Ich hoffe es hilft dir ein wenig,das ist immer gut wenn man schon mal lesen kann, was die anderen so für Erfahrungen damit hatten.

Ich dachte schon bei der erst Begutachtung ich/wir sind gut Vorbereitet, aber da hatte ich mich ja dann doch getäuscht.Aber bei der zweit Begutachtung klappte das ja dann besser,man lernt ja nie aus.

Ich wünsche dir viel Glück und Erfolg !
Es Grüßt Antik 63
 

Kerstin_K

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Sehr begrenzt, wenn die schmerzlindernde Wirkung gut eingestellt ist, allerdings führen diese Medikamente auch dazu, dass andere Schmerzen "unterdrückt" werden, so wird oft gar nicht bemerkt wenn man sich kleinere (durchaus auch blutende) Verletzungen zugezogen hat ... oder im Körper was ganz anderes Schmerzen verursacht ...
Mit sowas muss man wirklich aufpassen. Mene Mutter bekam Novalgin gegen die Schmerzen. Novalgin unterdrückt aber auch Fieber, wirkt aber nicht entzündungshemmend. So entwickelte meine Mutter eine Lungenentzündung, die erst bemerkt wurde, als die Blutklumpen abhustete.
 
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