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Pflege der Mutter

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tom1tom

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#1
Hallo,

ich weiß nicht ob ich mit meinem Anliegen richtig bei ihnen bin ?

Werde mal kurz den Fall schildern .

Meine Mutter liegt seit mehreren Wochen im Krankenhaus Neukölln und wird durch ein paar unglückliche Umstände wahrscheinlich ein Pflegefall bleiben(Bettlägerig) ! Sie wurde vorher schon von einer Pflegefirma betreut (RENAFAN 3x 30min. am Tag =90 min.) Besteht die Möglichkeit sich vom Jobcenter Freistellen zulassen ? Zwecks zusätzlicher Pflege der Mutter .


was ist wenn ich zwischenzeitlich die Aufforderung bekomme für einen 1EURO Job . Muss ich ? Was passiert zwischenzeitlich mit meiner Mutter ?

MUSS ich als Deutscher (kein NAZI) in einem ARABISCHEN KULTURINSTITUT (so nennt es sich jedenfalls) wo ich nur so umgeben bin von Ausländern , arbeiten ? Ich bin nicht Rassistisch veranlagt ! Würde lieber in einem DEUTSCHEN KUKTURINSTITUT arbeiten , verstehe ich wenigstens die Sprache .

mfg
 
E

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Gast
#2
Hat deine Mutter bereits eine Pflegestufe zuerkannt bekommen, und wenn ja, welche?

Das ist wichtig, weil die Frage, ob du neben der Pflegetätigkeit noch berufstätig sein mußt, vom zeitlichen Aufwand für die Pflege und damit der Pflegestufe abhängt.

Ebenso solltest du erforderlichenfalls daran denken, unverzüglich einen Höherstufungsantrag (oder auch Neuantrag, wenn noch keine Pflegestufe existiert) bei der Pflegekasse zu stellen. Verlange eine Begutachtung im Eilverfahren nach § 18 Abs. 3 Satz 3 SGB XI. Begutachtungsfrist ist dann nur eine Woche.
 
E

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#4
Bei Pflegestufe I wird grundsätzlich davon ausgegangen, daß du in Vollzeit berufstätig sein kannst, wobei allenfalls die Lage der Arbeitszeit der Pflegetätigkeit angepaßt sein muß. Es mag Ausnahmen bei einem verständnisvollen Sachbearbeiter geben, aber darauf sollte man sich nicht verlassen.

Wenn der Gesundheitszustand deiner Mutter sich derart verschlechtert hat, solltest du daher umgehend einen Höherstufungsantrag stellen und Begutachtung im Eilverfahren noch im Krankenhaus verlangen. Je höher die Pflegestufe, desto weniger ist dir eine Berufstätigkeit zumutbar.

Laß dich am besten hinsichtlich des Gutachterbesuchs von dem (hoffentlich in dieser Hinsicht kompetenten) Pflegedienst oder einer sonstigen Hilfsorganisation beraten. Bei dem Besuch sollte unbedingt auch der Pflegedienst sowie du zugegen sein, damit alles zur Sprache kommt und nichts vergessen wird. Es besteht auch hier das Recht auf Hinzuziehung eines Beistandes.
 

Muzel

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#6
Ohne die Anwesenheit der Pflegepersonen ist die Begutachtung anfechtbar. Man kann auch erst einmal mit den Pflegekräften sprechen oder in die Pflegedokumentation des Krankenhauses schauen. Dann kann man sehen, ob ein Neueinstufung Sinn macht.
 

Arania

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#8
Ich habe auch zu vielem keine Lust, zum Beispiel ausländerfeindliche Sprüche anhören zu müssen, bzw. zu lesen
 

tom1tom

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#9
Wo ist nen Ausländerfeindlicher Spruch ! Selber Ausländer ? Na dann verstehe ich es ! Da fühlt macher sich ja schon auf Piep angemacht .

mfg
 

tom1tom

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#10
Muss mich aber von Ihnen nicht als Ausländerfeindlich hinstellen lassen ! Nur weil es mir ebenso gegangen ist wie ich oben geschrieben hatte !

Mfg
 

Arania

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#11
Wo ist nen Ausländerfeindlicher Spruch ! Selber Ausländer ? Na dann verstehe ich es ! Da fühlt macher sich ja schon auf Piep angemacht .

mfg
Wir sind alle Ausländer, irgendwo immer
 
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#12
hallo zusammen,

eine neubegutachtung der pflege kann alle 1/2 jahre beantragt werden.
sinnvoll wäre in dem falle das eine höhereinstufung erfolgt ein entsprechendes pflegeprotokoll zu führen.

tom1tom googele mal danach, und lass dir eins ausdrucken.
der pflegedienst sollte eigentlich auch darüber bescheid wissen, und entsprechende anleiung zum ausfüllen geben können.

zur berufstätigkeit wäre zu sagen
PS I geht die argentur von vollzeit aus
PS II von mind. 6 stunden also halbtags
PS III gar keine berufstätigkeit
PS O (reine betreuungsstufe bei demenz ohne besondere grundpflege) wird ebenfalls von volltätigkeit ausgegangen

ansonsten, die orientalische kultur ist durchaus erlebenswert. erst die kenntniss andrer kulturen erzeugen verständnis und toleranz.

liebe grüße von barbara
 

tom1tom

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#13
Na dann wünsche ich dir Spass in dem Schönen Berlin Kreuzberg , Neukölln und Wedding , mal die Orientalische Kultur anders kennezulernen . Mit diesen überaus sypatischen 14-18 Jährigen nicht Integrations Willigen die leute anspuckenden schlagen Jugendlichen ! Und bei sowas soll ich für 1,50 € Arbeiten ?????????????????? Da wächst mir so ein....... !!!

mfg
 
E

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#14
hallo tom1tom,

geht es hier lediglich um rassismus oder um die pflege und sicherstellung der pflege deiner mutter? gegen 1 EEjs kann man sich wehren, aber die pflege von angehörigen sollte man dann aber nicht vorschieben.

in dem falle empfehle ich dir ev. den drohenden EEJ auf seine zusätzlichkeit hin zu prüfen und ev. dagegen zu klagen im falle eines falles.

liebe grüße von barbara
 

tom1tom

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#15
Logisch geht es mir um die Pflege meiner Mutter . Aber ich habe vom Jobcenter eben das Angebot für 1,50€ in diesem Arabischen Kulturinstitut zu Arbeiten was ich aber aus obengenannten Gründen nicht annnehmen möchte ! Und ich eben ohne Sanktionen leben möchte .

mfg
 
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#16
eine neubegutachtung der pflege kann alle 1/2 jahre beantragt werden.
Woher stammt diese Aussage? Von einer Frist von 6 Monaten für eine Neubegutachtung ist mir nichts bekannt, auch nicht von irgendeiner anderen Mindestwartezeit. Wenn sich der Gesundheitszustand verschlechtert hat, kann man jederzeit eine Neubegutachtung verlangen.

sinnvoll wäre in dem falle das eine höhereinstufung erfolgt ein entsprechendes pflegeprotokoll zu führen.

tom1tom googele mal danach, und lass dir eins ausdrucken.
der pflegedienst sollte eigentlich auch darüber bescheid wissen, und entsprechende anleiung zum ausfüllen geben können.
Auf jeden Fall ist das sinnvoll. Der Gutachter hat dann Zahlen vorliegen, über die er sich nicht einfach mit leichter Hand hinwegsetzen kann. Wichtig ist vor allem, daß man wirklich alle Kleinigkeiten hier aufführt, z.B. Hilfe beim Sich-Fortbewegen innerhalb der Wohnung. Solche Kleinigkeiten werden oft vergessen. Wenn man alles zusammenrechnet, staunt man oft, wieviel Minuten da zusammenkommen können.

Beratung durch den Pflegedienst bzw. eine Hilfsorganisation ist vor dem Gutachterbesuch unbedingt anzuraten. Und wie schon gesagt, Pflegedienst und Familienangehörige sollten beim Gutachterbesuch auf jeden Fall anwesend sein.
 

keinefee

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#17
hut ab! angehörigenpflege ist eine schwerstarbeit, die viel zu gering bezahlt wird.

bei bettlägrigkeit würde ich schon denken, dass da pflegestufe 2 - 3 rauskommen müßte.

meine mutter bekam auch völlig problemlos im berline raum die stufe 2 und als es bergab ging habe ich die 3 beantragt. kam leider nicht mehr dazu.

es kommt auch immer auf den gutachter an. ich würde sämtliche ärztliche befunde bereithalten und die zu pflegende person anhalten nicht zu aktiv beim besuch zu wirken.

leider haben alte leutchen die angewohnheit , wenn ein gutachter kommt sich besser darzustellen, als es gewöhnlich möglich ist.

das kann dann schnell eine pflegestufe kosten.

überdenk aber deine entscheidung, pflege ist psychische und physische schwerstarbeit. gruß
 
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#18
leider haben alte leutchen die angewohnheit , wenn ein gutachter kommt sich besser darzustellen, als es gewöhnlich möglich ist. das kann dann schnell eine pflegestufe kosten.
Ja, das ist ein bekanntes Problem. Die Menschen, die jetzt im Rentenalter sind, haben Schweres durchgemacht (Kriegs- und Nachkriegszeit) und sind es gewohnt, nicht zu jammern, sondern sich zusammenzureißen, auch wenn es noch so schwer fällt. Da wird eher die eigene Situation unangemessen positiv dargestellt ("das kann ich doch noch selber machen"), auch wenn es vielleicht gar nicht mehr so stimmt.

So etwas ist menschlich verständlich, aber bei einer Begutachtung katastrophal.

Deshalb ist es ungemein wichtig, daß Pflegedienst und Angehörige bei der Begutachtung dabei sind und ggf. ins Gespräch eingreifen. Eventuell kann es auch angebracht sein, unmittelbar hinterher mit dem Gutachter ein Gespräch unter vier Augen zu führen, wenn es um Dinge geht, die man in Gegenwart der pflegebedürftigen Person aus Gründen der Rücksichtnahme nicht so offen sagen möchte.
 

Muzel

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#19
Hilfreich ist es auch ein Pflegetagebuch zu führen, was man von der KK bekommt.
 
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#20
hallo zusammen,

hallo gurkenaugust, bei ablehnung einer höheren PS ist die neubegutachtung nur alle 1/2 jahre möglich. ist so von den pflegekassen geregelt. glaubs mir ich pflege selbst seit mehr als 8 jahren in PS II und PS III.
PS II ist nicht nur von der lägerigkeit abhängig sondern vielmehr, wie oft der zu pflegende am tage grundpflege benötigt: z. B. auch nachts bei inkontinenz, umlagerung oder reinigung (waschen, duschen etc.).

in der regel wird bei PS II davon ausgegangen ob der zu pflegende mehr als 3 stunden grundpflege und aktivierung z. B. selbstständig essen oder trinken benötigt. dasselbe gilt bei notwendigen untersuchungen die mindestens 1 mal wöchentlich anfallen, dasselbe bei physiotherapien. die
hauswirtschaftliche versorgung wird in allen PS stufen lediglich mit 1 stunde abgewickelt.

damit sich tom1tom keine schwierigkeiten einfängt wäre es günstig die verschiedenen tageszeiten anzuführen und sich ev. ein paar zeilen vom MDK und dem hausarzt zur vorlage aufsetzen lässt. für SBs ist pflege sowas wie freizeitvergnügen:icon_eek:

liebe grüße von barbara
 
E

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#21
hallo gurkenaugust, bei ablehnung einer höheren PS ist die neubegutachtung nur alle 1/2 jahre möglich. ist so von den pflegekassen geregelt. glaubs mir ich pflege selbst seit mehr als 8 jahren in PS II und PS III.
Glaube ich dir gerne, daß die Pflegekasse das so erzählt hat.

Allerdings möchte ich dann - nicht nur hier - immer gerne die Rechtsgrundlage wissen. Da kommen Kranken- und Pflegekassen manchmal arg ins Schwitzen, wenn man präzise nachfragt. Nicht nur einmal selbst erlebt. Weil, es gibt diese Rechtsgrundlage nicht. Jedenfalls ist sie mir nicht bekannt.

Rechtsgrundlage könnten nur das SGB XI sowie die amtlichen Richtlinien für die Begutachtung sein. In beiden finde ich keine Wartefrist von 6 Monaten. Das Verfahren bei einem Höherstufungsantrag entspricht einem Neuantrag (so die Begutachtungsrichtlinien), und der kann jederzeit gestellt werden. Einfach aus dem Grunde, weil sich der Gesundheitszustand auch jederzeit verschlechtern kann.

Lasse mich jedoch gerne unter Angabe einer Rechtsgrundlage eines Besseren belehren.

Schönen Gruß ebenfalls!
 
E

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#22
hallo gurkenaugust,

danke für den tipp. muß da mal selbst bei der kase nachbohren. meist hab ich die aussage so hingenommen. das problem bei uns: wir pendeln von zeit zu zeit zwischen PS II und III. jedesmal mordsaufwand an schreibkram, terminen :eek:

liebe grüße von barbara
 

tom1tom

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#23
Naja bei mir hat sich alles erledigt !
Meine Mutter hat Gestern um 16.44 Uhr das Zeitliche gesegnet.
Eingeschlafen und nicht wieder erwacht.

mfg
 
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#24
Naja bei mir hat sich alles erledigt !
Meine Mutter hat Gestern um 16.44 Uhr das Zeitliche gesegnet.
Eingeschlafen und nicht wieder erwacht.

mfg
Das tut mir Leid.
Ich wünsche Dir alles Gute und die erforderliche Kraft, die kommenden Dinge zu bewältigen.

Vielleicht solltest Du bezgl. dieser Zwangsmaßnahme des AA mit einem Arzt über Deine Ängste sprechen, es gibt Möglichkeiten.
 
E

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#25
hallo tom1tom,

das tut mir leid, das es so gekommen ist.

mein aufrichtiges beileid von mir.

wenn du weiterhin hilfe brauchst schreib es hier ins forum, wahrscheinlich werden noch eine menge sachen auf dich zukommen. die arge wird wohl kaum rücksicht nehmen.

liebe grüße von barbara
 

Muzel

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#26
Hallo Tomtom!

Auch mein herzliches Beileid wegen des großen Verlustes.
Lass dich bitte erst einmal 4 Wochen wegen akuter Belastungsstörung krank schreiben, damit du alles verarbeiten kannst. Du musst jetzt ganz behutsam mit dir umgehen, die Arge und andere Ämter tun das nicht.
 
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