Petition zur Änderung des § 9 Nr. 2 Arbeitnehmerüberlassungsgesetz

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G

Gelöschtes Mitglied 41016

Gast
Petition 38401
Arbeitnehmerüberlassung - Änderung des § 9 Nr. 2 Arbeitnehmerüberlassungsgesetz vom 06.12.2012

Text der Petition
Der Deutsche Bundestag möge beschließen, den § 9 AÜG Nr. 2 zu ändern und den Passus
"ein Tarifvertrag kann abweichende Regelungen zulassen, " zu streichen.
Die Mitzeichnungsfrist endet am 14.03.2013.
Hier geht's zur Petition.
 
G

Gelöschtes Mitglied 41016

Gast
Ich hol den Thread noch mal hoch.
Die Schlechterstellungs-Tarifverträge müssen endlich weg.
 

kljfoai

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Gerade mal 210 von 50000 benötigten mitzeichnern

wusste früher gar nicht, dass es so etwas gibt....

Was passiert, wenn man 50000 zusammenbekommt? Ein nein danke und das wars?
 
G

Gelöschtes Mitglied 41016

Gast
Kann passieren. Aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.
 

Art 12 GG

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Eine "Streichung" der kompletten Zeitarbeitsbranche wäre mir lieber als nur ein einzelner Passus...:icon_rolleyes:
 
G

Gelöschtes Mitglied 41016

Gast
Mir auch. Aber in absehbarer Zeit ist das wohl kaum zu erwarten. Auch diese Petition wird vermutlich ins Leere laufen, wenn man sich mal die bisherigen Mitzeichnungen ansieht. Schade.
 
E

ExitUser

Gast
Hätte der DGB 2010 keinen Tarifvertrag mit der Leiharbeitsbranche abgeschlossen, dann gäbe es heute keinen Tarifvertrag im Sinne des § 9 Nr. 2 AÜG und alle Leiharbeiter in D hätten schon seit drei Jahren einen gesetzlichen Anspruch auf Equal Pay. Zur Erinnerung: 2010 hat das Bundesarbeitsgericht den christlichen Gewerkschaften mangels ausreichender Anzahl von Mitgliedern die Tariffähigkeit abgesprochen und alle ihre Tarifverträge für nichtig erklärt. Meiner Meinung nach macht es mehr Sinn, sich dafür beim DGB noch einmal zu bedanken, statt irgendwelche Petitionen zu starten.
 

kljfoai

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a) Interessieren sich viele Leiharbeiter nicht für Politik
b) Ist ne Petition zur Verbesserung der Leiharbeit im sinne der Arbeitnehmer bei der jetztigen Regierung nur besseres Klopapier....
 

Bananenbieger

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Es ist zwar nur ein ganz kleiner Schritt gegen ZAFs, aber immerhin.

Eine Abschaffung von ZAF ist sowas von ausgeschlossen.
Wenn man aber ZAFs einschränken kann, ist doch vielen schonmal geholfen.

Bsp. die Zeiten (höchstens 1/2 Jahr), in der ein ZA bei ein und dem selben Betrieb eingesetzt werden kann.
bessere Bezahlung
usw.

So dass ZAFs wie in den 90ern nur noch agieren können.
 

Daddel

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Ob nun auf Grund einer Petition tatsächlich etwas geändert wird oder nicht,sehe ich eher als zweitrangig an,
wichtiger finde ich zu sehen wie viel Leute daran Interesse haben.
Wenn es so gut wie niemanden interessiert ,selbst die Betroffenen nicht, machen die da oben was sie wollen,also weiter wie gehabt.
:icon_kotz2:ca. 900000 Leihsklaven gibt es und ca. 300 Mitzeichner.
 

SommerJulchen

Neu hier...
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Schade, die Petition war mir bis eben unbekannt. Solche Petitionen sollten geteilt werden (Facebook, mail usw.).

Es sollte mal eine Petition erstellt werden, die die Zeitarbeitsverhältnisse denen in Frankreich gleichsetzen.
In Frankreich ist es nämlich so, dass Zeitarbeiter BESSER bezahlt werden, als festangestellte Mitarbeiter eines Unternehmens.
Dies ist auch gerecht, weil die Zeitarbeiter viel mehr Flexibilität bieten, sie tragen mehr Risiko und haben nicht so einen bequemen und regelmäßigen Arbeitsplatz/ort wie der normale Angestellte.
Und es ist ein echter Anreiz für Unternehmen, gute Leiharbeitnehmer in ein festes Angestelltenverhältnis zu übernehmen. Aktuell ist das in Deutschland eben anders.

Ich selbst war sage und schreibe zehn Jahre lange bei ein- und demselben Arbeitgeber via Leihvertrag eingesetzt. Ohne Unterbrechnung. Ohne irgendwelche Änderungen. Das interessiert offenbar niemanden und kontrolliert wird das ganz offensichtlich erst recht nicht :icon_laber:
 
C

Catwizel

Gast
Zeitarbeit darf laut Gesetz nur "vorübergehend" sein. Darauf legt Arbeitsministerin von der Leyen viel Wert.

Was aber mit dem Begriff "vorübergehend" gemeint ist, wird nirgends definiert. Das alles mit Absicht.
 

echt machtlos

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wichtiger finde ich zu sehen wie viel Leute daran Interesse haben.
Wenn es so gut wie niemanden interessiert ,selbst die Betroffenen nicht, machen die da oben was sie wollen,also weiter wie gehabt.
:icon_kotz2:ca. 900000 Leihsklaven gibt es und ca. 300 Mitzeichner.



Dürfte wohl eher so sein das die meisten von der Petition nichts wußten!
 

ZynHH

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Ich selbst war sage und schreibe zehn Jahre lange bei ein- und demselben Arbeitgeber via Leihvertrag eingesetzt. Ohne Unterbrechnung. Ohne irgendwelche Änderungen. Das interessiert offenbar niemanden und kontrolliert wird das ganz offensichtlich erst recht nicht :icon_laber:

Was hast du denn dagegen unternommen?
Dich hat es ja nicht gestört....
 

echt machtlos

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Ich selbst war sage und schreibe zehn Jahre lange bei ein- und demselben Arbeitgeber via Leihvertrag eingesetzt. Ohne Unterbrechnung. Ohne irgendwelche Änderungen. Das interessiert offenbar niemanden und kontrolliert wird das ganz offensichtlich erst recht nicht :icon_laber:

Tja Julchen da hätteste dich wohl reinklagen können....................
Damals , aber jetzt darf man ja unbegrenzt entliehen werden.
 
C

Catwizel

Gast
Was hast du denn dagegen unternommen?
Dich hat es ja nicht gestört....

Sowas verstehe ich auch nicht. Anscheinend scheint das zu wenigen
zu stören und deshalb bleibt das alles so wie gehabt.

Das ist eben der doofe, deutsche Michel bzw. Michaela. :mad:
 

Bananenbieger

VIP Nutzer*in
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Hallo,

ich war auch 2 Jahre bei ein und demselben Einsatzbetrieb.
Habe mit einem von der Gewerkschaft gesprochen.
Er sagte mir, das ihm das auch stört. Aber kein ZAler (in diesem Betrieb waren 400 Leute mit 5 verschiedenen ZAF) will was dagegen tun.
Fragte ihn, wie ich etwas dagegen machen könne. Er sagte geringe Chancen,
wenn man alleine ist. Ich informierte meine ZA Kolleggen und ob sie auch dagegen vorgehen möchten. Jeder sagte "kein Interresse".
So stande ich alleine gegen eine Wand.
 
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