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Petition: Erwerbsminderungsrente – Gleiches Recht Für Alle!

ABSW

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#1

AsbachUralt

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#2
Als es 2000 bei der Reform eine Verschlechterung gab, waren die Bestandsrentner ja auch ausgeschlossen.
So ist das nun mal mit Stichtags Regelungen.
 

saurbier

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#3
Hallo AsbachUralt,

na dann bitte erkläre mir mal, wovon ich 2000 verschont geblieben bin.

Meine BU-Rente wurde per Gerichtsbeschluss von 2001 zu 09/1998 beschlossen.

Ich glaube hier siehst du etwas falsch.

Im übrigen gab es für EMR bereits 2013 eine nicht unerhebliche Verbesserung die dann 2017 nochmals verbessert wurde und nun zu 2019 nochmals verbessert wird.

Und die leidlichen 10,8% pauschaler rentenabzug kam nicht von der Regierung, die basiert alleine auf ein Urteil des BVerG.

Tatsache ist, daß alle EMR nach 2013 mit einer Verbesserung der finanziellen Situation da stehen, die man laut unserer Politiker nicht Rückwirkend anwenden kann.

Könnte man wohl jederzeit, nur das kostet der CDU/CSU eben zuviel Geld, was man dann für die Mütterrente eben nicht mehr hätte, die wird nämlich völlig zu unrecht aus der Rentenkasse bezahlt.


Grüße saurbier
 

saurbier

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#4
Hallo ABSW,

vielleicht sollte man mal darauf hinweisen, daß bisher erst 1% der notwendigen Unterschriften zusammen gekommen sind.

Das zeigt eigentlich wie wenig Menschen sich dafür interessieren, oder.

Vielleicht sollte man mal den Admin darauf aufmerksam machen.


Grüße saurbier
 

ABSW

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#5
Aber bei über 1,8 Millionen betroffenen Bestandserwerbsminderungsrentnern müssten sich doch mindestens 50.000 für die Unterzeichnung einer Petition zusammenfinden, oder?
Hallo saurbier,
an wen muss ich mich wenden?
Danke
 

RobbiRob

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#6
Hier mal eine Stellungnahme zum Thema von Pipi Langstrumpf.

https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/andrea-nahles/question/2018-10-16/305525

Die Lobby der EM Rentner ist einfach zu klein, auch wenn die Zahl 1,8 Mio auf den ersten Blick hoch erscheint.

Ohne massiven Druck von Verbänden etc. sehe ich da keine Chance.

@saurbier: 2017? Also mein Leistungsfall war Ende 2017 und die Erhöhung der Zurechnungszeit gegenüber 2014 gilt doch erst ab Jan. 2018!?
 

ABSW

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#7
Hallo RobbiRob,

1. von den sogenannten Sozialverbänden wie VdK, Sovd u.Gewerkschaften ist nichts zu erwarten. Die haben voll zugestimmt zu den Änderungen ab 2001 u. Folgejahre
2. Prof. Welti hat Vorschläge unterbreitet u. a. einen "Aufschlag"
3. mit den Parteien SPD, CDU/CSU ist natürlich nichts zu machen
4. die wollen weiter die Privatisierung der Renten.Eine Teilprivatisierung mit Riester usw.
Man kann nur hoffen, dass immer mehr aufwachen.

Hallo Saurbier,

mit dem Rentenpaket RV-Leistungsverbesserungsgesetz zum 1.7.2014 wurde die Zurechnungszeit bei Neurentner um zwei Jahre verlängert. (von 60 auf 62 Jahre) Darüber hinaus wirken sich seither eventuelle Einkommenseinbußen in den letzten vier Jahren vor Eintritt der Erwerbsminderung nicht mehr negativ auf die Rentenhöhe aus. (Günstigerprüfung). Die Günstigerprüfung besagt, dass die letzten vier Jahre vor Eintritt der Erwerbsminderung bei der Berechnung der Bewertung der Zurechnungszeit nicht berücksichtigt werden, wenn sich hierdurch eine geringere Rentenhöhe ergeben würde.
 
Zuletzt bearbeitet:

Dinobot

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#8
Die Lobby der EM Rentner ist einfach zu klein,
Nicht nur das. Die Rentenversicherung selbst ist nunmehr VORRANGIG und aktuell in das neue Prestigeobjekt rehapro der Bundesregierung involviert, welches die Neuzugänge in Erwerbsminderungsrente nachhaltig beschneiden bzw verhindern helfen will:

Das übergeordnete Ziel der Förderung im Bundesprogramm rehapro ist es, mit der
Erprobung von innovativen Maßnahmen, Ansätzen, Methoden und Organisationsmodellen
und den daraus folgenden Erkenntnissen die Grundsätze „Prävention vor Rehabilitation“ und
„Rehabilitation vor Rente“ zu stärken Der Zuwendungszweck 2 ist die Erprobung innovativer Leistungen und/oder Maßnahmen, die geeignet sind, folgende förderpolitischen Ziele zu erreichen:

.... die Erwerbsfähigkeit zu erhalten oder wiederherzustellen,
einer drohenden oder vorliegenden (Teil-) Erwerbsminderung entgegenzuwirken,
Quelle: Auszug. Arbeitshilfe zur Förderpraxis Bundesprogramm rehapro Innovative Wege zur Teilhabe am Arbeitsleben , Knappschaft Bahn See. Version 1.2 Stand 02. Oktober 2018.

Deshalb sehe ich da keinen Rückhalt, in der Absicht der nachhaltigen Verbesserung. Gleiches Recht für alle gilt dadurch aktuell nicht mehr so, wie ansonsten zu vermuten wäre.
 

ABSW

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#9
Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt. Es gilt Druck aufzubauen
 

saurbier

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#10
Hallo ABSW,

nun es gab hier ja mal eine Rundmail, war glaub ich von Martin selbst - da ging es um Widersprüche.

Aber ein MOD kann das ganze auch auf prominete Stelle setzen, damit es mehr Leute sehen und ggf. unterzeichnen können.

Nun ja die Rentner selbst sind doch an ihrem Schiksal schuld, immerhin geben sie ja alle Jahre wieder der derzeitigen Regierung ihre Stimme.

Da gibt es eine partei die seit Jahren gegen die Rentenpolitik kämpft und ich meine nicht die aktuellen Popolisten die sich nur mit schönen Reden und blossen Versprechen die Stimmen der vielen Gutgläubigen ergaunern.

Richtig 2014 gab es den ersten Sprung von 60 auf 62 (ca. 60,-€ mehr p.m.) und nun vier Jahre später den nächsten von 62 auf 65 (ca. 90,-€). 2019 soll es nach Planung der Regierung einen weiteren schritt auf bis 67 geben.

Klar die Günstigerprüfung kam auch und davon dürften eher mal die Teil-EMR welche in eine volle EMR wechseln profitieren, wenngleich man denen wieder durch ein Urteil des BSG versucht mächtig in die Tasche zu greifen (Stichwort: Überzahlung).

Eine Petition ist zwar was schönes im deutschen Recht, nur mal ehrlich wieviel Erfolge gab es da schon.

Ich wage zu bezweifeln das hier überhaupt auch nur im geringsten eine ausreichende Zahl an Interessenten/Befürworter zusammen kommen, denn es fehlt dafür an Öffentlichkeit.


Grüße saurbier
 

RobbiRob

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#12
Richtig 2014 gab es den ersten Sprung von 60 auf 62 (ca. 60,-€ mehr p.m.) und nun vier Jahre später den nächsten von 62 auf 65 (ca. 90,-€). 2019 soll es nach Planung der Regierung einen weiteren schritt auf bis 67 geben.
Die Faktoren der Zurechnung bleiben individuell.

Deine Rechnung basiert auf einem 1,0 Durchschnittsrentner.

Vereinfacht:
Wer im bisherigen Durchschnitt des Berufsleben mit seinen Beiträgen einen Schnitt von 0,5 RP hatte, bekommt den auch für die Zurechnungszeit.

Wer einen Durchschnitt von 2,0 RP hatte, bekommt dann diesen.
 

saurbier

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#13
Hallo RobbiRob,

und was ändert sich jetzt.

Ob ich hier mit gezielten Daten einer Person arbeiten würde oder eben nur den Durchschnittsfaktor nehme bleibt sich doch gleich, denn die Regierung hat die Zurechnungszeiten in mehreren schritten für Neuanträge ab dem jeweiligen Stichtag verbessert und die Altfälle bewußt unberücksichtigt gelassen.

Hier hat sich der Arbeitgeberflügel der CDU/CSU mal wieder komplett durchgesetzt und die SPD natürlich den Schwanz eingezogen.

Wie sagt Nahles doch immer so gerne großkotzig gegenüber der Presse - wir haben die Rente für EMR´s verbessert -.

Haha, daß ich nicht lache. Ein Großteil der mehr als 1,2 Mio. EMR-Bezieher hängen im ALG-II fest, eben weil sie eine viel zu geringe EMR erhalten, ja zum Teil eben knapp unterhalb dem Hartz IV Satz.

Nicht desto trotz kann die CDU/CSU natürlich die Mütterrente weiter verbessern, nimmt man das Geld dafür doch einfach aus der Rentenkasse.

Wie sagt es Prof. Fratscher so schön, nicht das Rentensystem fährt vor die Wand, nein die Politik fährt das Rentensystem durch Sytemfremde Leistungen bewußt vor die Wand.

Genau das ist es ja auch, was der Arbeitgeberflügel der CDU/CSU aber auch die FDP und auch die AfD auch vor hat, die Sozialkassen abzuschaffen und die Belastungen den Arbeitnehmer voll aufzubürden, denn dann können die Unternehmensgewinne weiter steigen. Der dumme Arbeiter bleibt halt auf der Strecke, ganz dem Motto Gewinne privatisieren und Verluste sozialisieren.


Grüße saurbier
 

RobbiRob

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#14
Ich wollte nur auf die richtige Berechnung verweisen, gerade auch, weil die meisten gar keine Ahnung haben wie die Zurechnungszeit bewertet wird.

Kannst Du das belegen, dass ein Großteil EMR im Alg2 hängt?


Bei den versicherungsfremden Leistungen verstehe ich auch nicht, warum da nicht mehr protestiert wird.

SPD stellt aber sowohl den Arbeitsminister, als auch den Finanzminister.

Da könnte die SPD ja mal den Bundeszuschuss an die KK erhöhen für die Alg2-Empfänger.
Das zahlen die GKV Versicherten Nettozahler, statt der Steuerzahler. (80€ Zuschuss zu 170€ reale Kosten)
 

ABSW

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#15

saurbier

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#16
Hallo RobbiRob,

da siehst du mal, wie die Zahl der Betroffenen im ALG-II stetig steigt, aber für die Herrschaften der CDU/CSU-FDP-AFD ist das natürlich überhaupt kein Grund gegenzusteuern.

Fast jeder 7 steckt wegen seiner ach so tollen EMR in Hartz IV fest und dafür zahlt der Staat lieber das Geld aus einer anderen Kasse, nämlich dem Steuersäckel.

Bei den versicherungsfremden Leistungen verstehe ich auch nicht, warum da nicht mehr protestiert wird.
Verstehst du nicht, nun ich schon.

1. Verzählen unsere Politiker ihre tollen Stories immer so schön das sie ja nicht die Wahrheit raus lassen und 2. haben bis heute die "leider" Westdeutschen Rentner es noch nicht verstanden für ihre Rente auf die Straße zu gehen. Zuviele sind einfach der Meinung das sie ja ein gute Rente bekommen, eben nicht wissend das in der EU um uns rum überall bessere Renten gezahlt werden. 3. wer Outet sich schon gerne selbst, wenn schon ein Großteil der alten nicht mal zum Sozialamt geht und sich das holt was ihnen zusteht.

Man lasse sich mal auf der Zunge zergehen, daß z.B. in Österreich ein Durchschnittsrentner fast 700,-€ mtl. mehr bekommt und dies auch noch ein 13. und 14. mal im Jahr.

Aber, da hat das Volk ja auch vor 30 Jahren beschlossen das man die alten Menschen nicht "unwürdig" leben lassen "darf", wenn sie ihr Lebenlang hart gearbeitet haben. Die Betonnung liegt eben auf unwürdig und darf.

Hierzulande versteht es Merkel eben sehr gut die Menschen einzuschläfern, damit sie ihrer Klientel halt gute Gewinne zukommen lassen kann. Die Schwrzen träumen trotz unzähliger negativer Erfahrungen halt immer noch davon das Unternehmer zu ihren Versprechen bezüglich Sozialstaat stehen, haha.

Frag dich mal wer die Gewinner der Finanzkrise waren, oder wer demnächst die Gewinner der Dieselaffäre sein werden - wohl kaum das Volk.

SPD stellt aber sowohl den Arbeitsminister, als auch den Finanzminister.
Vollkommen korrekt.

Bei der Finanzkrise war es Herr Steinbrück, ein Macher aus dem Hartz IV konglomerat.

Es war auch dieser Herr Steinbrück unter welchem die Finanzjongleure bereits kräftig mit CumEx- Geschäften den Staat betrogen. Herr Schäuble unternahm natürlich nicht dagegen.

Und ja, die liebe Frau Nahles, als Arbeitsministerin führte sie den Mindestlohn ein, den ja vorher schon ewig die Linke forderte, nur zu welchem Preis. Später änderte sie dann die Gesetze so das man die Zeitarbeiter besser auspressen konnte, denn sie hebelte dort die Beschäftigungszeiten für eine unbefristete Übernahme aus. Ja sie änderte hier und da ein wenig an der Renten, stimmte aber zu das die Mütterrente aus der Arbeiterrente voll gezahlt wird.

Und nun haben wir Herr Heil, ach wie schön. Zum Amtsantritt im öffentlich rechtlichen mit großen Tönen (z.B. bei Markus Lanz - ich will den Mindestlohn auf mindestens 12,-€ erhöhen, damit die Leute aus Hartz IV und vor allem einer Armutsrente heraus kommen) und wie schauts aus, die Mindestlohnkommission beschließt aktuell 9,19 €/Std. was mal gerade 35 Cent mehr sind als bisher. Wer bitte soll damit jemals aus einer Armutsrente raus kommen - wohl der heilige Geist - oder. Da müßte man 272 Std./mtl. arbeiten um ein Einkommen von 2.500,-€/mtl. zu verdienen mit dem man eine einigermaßen auskömmliche Rente nach 45 Jahren bekäme, haha.

Zu recht kassieren die Schwarzen (CDU/CSU) und Roten (SPD) keine Wählerstimmen mehr.

Eine der größten Lügen von denen ist doch immer wieder, daß die Reichen mehr als 90% der Steuern zahlen, ja wie schön wäre das nur, denn dann ginge es unserem Land richtig gut. Die Wahrheit aber ist, das Steueraufkommen hierzulande wird von der Masse des Volkes gezahlt (Lohn-, Mehrwertsteuer etc.)

schau hier: https://www.google.com/imgres?imgurl=https://www.thueringen.de/mam/th5/lfd/aufkommen2017.png&imgrefurl=https://www.thueringen.de/th5/lfd/steuern/steueraufkommen/index.aspx&h=633&w=750&tbnid=mID0yMUyfBnUYM:&q=steueraufkommen+2017&tbnh=151&tbnw=178&usg=AI4_-kTyE-hP12BjAUPFeLL0RCawtY-XjA&vet=12ahUKEwiM-YT4nejeAhUH_qQKHTtiCpwQ_B0wDnoECAYQEQ..i&docid=SwH_3joW78ZgDM&itg=1&client=firefox-b-ab&sa=X&ved=2ahUKEwiM-YT4nejeAhUH_qQKHTtiCpwQ_B0wDnoECAYQEQ#h=633&imgdii=mID0yMUyfBnUYM:&tbnh=151&tbnw=178&vet=12ahUKEwiM-YT4nejeAhUH_qQKHTtiCpwQ_B0wDnoECAYQEQ..i&w=750

Aber das Märchen hält sich immer noch hartnäckig. Da sagt auch keiner, oder den Zuhörer mal auf, daß die Reichen anstatt der fast 51% Steueranteil von deren Einkünften in Wahrheit nicht mal 20% evektiv zahlen, dank der vielen Steuertricks durch ihre teuren Steuerexperten.

Und richtig, Frau Nahles will nun gegen den massiven Widerstand der Schwarzen Hartz IV einmotten. Sie scheint endlich zu begreifen das das Volk ihrer Politik keine Zustimmung mehr gibt, nur begreift die 48 jährige ungelernte nach 20 Semestern studieren der Politikwissenschaften eben nicht, daß man mit popolistischen versprechen keine Wahlen gewinnt sondern nur mit positivem Handeln - und genau das kommt eben nicht.

Was bitte haben wir EMR davon, wenn sich in Zukunft für Neufälle einiges verbessert, an meiner Situation ändert sich ja nichts, obwohl man es könnte weil das Geld da wäre.

Überlege mal was es dem Staat jährlich kostet die aktuellen EMR später aufzustocken, wenn sie in Altersrente fallen der jetzt schon ALG-II beziehen.

Was kostet es dem Staat aktuell ca. 1,82 Mio. Frührentner die Zurechnungszeit (pauschal gerechnet mit 30,-€ pro Zurechnungspunkt) bis zum 65 Lebensjahr zu gewähren (nach meiner Rechnung so um die 3.276.000.000,-€), also nicht mal die hälfte wie man für die Mütterrente aus der Arbeiterrentenkasse geklaut hat, lustig oder wie.

Ja wie sagte vor kurzem Herr Fratscher Chef des DIW in einem Interview von Frontal21, es sind die ausschließlich die sachfremden Ausgaben welche das Rentensystem instabil machen und nicht die Rentenempfänger, wie recht hat er.

Aber warum ist das wohl so und wer hat davon den meisten Nutzen, daß müssen wir uns doch fragen.

Doch wohl die Arbeitgeber und die private Versicherungsbranche, denn dann können sie den Arbeiter wieder wie vor 100 Jahren knechten bis zum Umfallen.

Das ganze Spiel wurde 2000 von Herrn Schröder (dem Boss der Bosse) mit den Arbeitgeber (Kapitalgebern) und Versicherungen ausgekungelt, damit die Arbeitgeber a) die Gewinne weiter ausbauen konnten (dank Hartz IV mit billigen Zangsweisezuweisungen an ZAF´s), b) die Versicherungen ihre Gewinne weiter ausbauen konnten (dank der privaten Altersvorsorgeprodukte und Krankenzusatzversicherungen) und c) der Staat die Sozialabgaben für andere Steuervergünstigungen (Reduzierung des Einkommensteuersatzes von 50% auf 43%, sowie Kapitalerstragsteuer von 35 auf 25% etc.) frei schaufeln konnte.

Und bei alle dem hat das deutsche Volk (als Wähler) über Jahre hinweg alle 4 jahre auf neue fleißig zugestimmt.


Grüße saurbier
 

Muzel

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#17
Ich finde es äußerst begrüßenswert, wenn sich Bürger politisch engagieren.
Das kann nicht deutlich genug gesagt werden.
 

saurbier

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#19
Hallo ABSW,

na ja, daß sind ja alles keine so neuen Erkenntnisse, oder.

Wir wissen als interessierte bereits seit Jahren das unser Regierung derartige Zahlen stets nicht zur Kenntnis nehmen will, ja warum auch, immerhin geht es den Rest der bevölkerung hierzulande doch noch gut genug. Solange mehrheitlich 1 bis 2 mal im Jahr in Urlaub geflogen werden kann, der 2 oder 3 Wagen vor der Tür steht, ja solange glaubt man das es einem gut geht.

Kaum einer dieser Menschen denkt doch heute daran, daß sich seine Situation von heute auf morgen merklich (ja gar schmerzlich spürbar) zum Negativen ändern kann.

Die ständigen einschläfernden Parolen unserer Politiker und gleichgeschalteten Presse lassen doch niemanden vermuten wie schnell man hierzulande sozial absteigen kann.

Bevor ich damals aus meinem tollen Monatseinkommen ins langfristige KG abrutschte dachte ich auch noch positiv, ganz dem Motto - na ja in ein paar Wochen geh ich wieder arbeiten -.

Nun ja pustekuchen, 78 Wochen KG und immer noch eine Heilung, dann ALG-I und schon bekam ich zu spüren wie teuer das Leben doch ist, wenn man plötzlich nur noch 60% seines bisherigen Einkommens hat. Kommt dann auch noch der Abstieg in die Frührente, ja dann ist es geschehen.

Da denke ich ungläubig an den früheren Spruch unserer Rentenpolitiker - eine EMR soll den Lebensstandart bis zum Eintritt in die reguläre Altersrente absichern -.

Ha welch ein Witz, zuerst mal 10,8% Strafabzug nur weil man eine EMR bekommt, ja dann auch noch 5 Jahre Zurechnungszeit abgezogen, weil man ja nicht mehr kann und das alles obwohl man ja eh nur 58% Rentenanspruch hat. Nach heutiger pauschaler Rechnung werden Frührentner mal eben mit 5 x 30,-€/mtl. = 150,-€ weniger plus eben der 10,8% (sagen wir bei 1.000,-€ EMR) 108,-€/mtl. insgesamt dann 258,-€/mtl. Strafabzug belegt.

Der Witz ist dabei doch, daß die Bezieher der Altersrenten hier stillschweigend alles mitmachen, anstatt dafür zu kämpfen das man hierzulande in einem so reichen Land eine Altersrente erhält wie in z.B. Österreich.

Aber das ist eben typisch Deutsch, Duckmäuser die zu allem ja und Ahmen sagen um dann am Tresen in der Stammkneipe über unsere Politiker kräftig her zu ziehen.

Viele Bundestagswahlen gab es seit 2000, nur in keiner begehrte das Volk gegen die Politik auf.

Und das was die SPD jetzt wieder so alles an Geschwätz in die Welt posaunt ist wieder nichts anderes als Augenwischerei fürs dumme Wahlvolk, denn die Herrschaften wollen gar nichts gegen eine weitere Bereicherung der Eliten unternehmen, hoffen sie doch selbst darauf davon zu profitieren.


Grüße saurbier
 

ABSW

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#20
Wir benötigen dringend eure Unterschriften,
nicht morgen,nicht übermorgen, sondern JETZT

Danke

Petition : Erwerbsminderungsrente – Gleiches Recht Für Alle!

Der Skandal: über 1,8 Millionen Erwerbsminderungsrentner (Bestand) bleiben von der Reform ab 2019 ausgeschlossen - das befeuert Altersarmut! Bei der Erwerbsminderungsrente muss gleiches Recht für Alle gelten.

https://www.openpetition.de/petition/online/erwerbsminderungsrente-gleiches-recht-fuer-alle
 

saurbier

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#21
Nun da stehen wir auf der gleichen Spur.

Schade ist ja das sich bisher lediglich 4% beteiligt haben.

Das aber zeigt mir, wieviel desinteresse es selbst bei den Betroffenen gibt, was ja eigentlich mehr als verwunderlich ist, aber augenscheinlich ja die typisch deutsche mentalität nur wieder spiegelt - leider.

Es wird überall gejammert das sich die Balken biegen, nur selbst was dagegen unternehmen - ja das will nur ein Bruchteil der Betroffenen. Da hofft man lieber darauf das sich andere der Sache annehmen und ihre Energie da rein stecken und man selbst schön im Hintergrund bleiben kann.

Es ist eigentlich nur ein jämmerliches Bild was die Mehrheit der EMR hin vor sich abgibt und bestätigt damit doch nur das die Politik mit der Mehrheit des Volkes machen kann was sie will.

Deutschland ist eben bis auf eine kleine Menge an Außenseitern ein Land der Duckmäuser.


Grüße saurbier
 

Doppeloma

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#22
Hallo ABSW,

Kann das gerne "oben anpinnen", passt ja hier für diesen Bereich, da ist ja schon mal was gelaufen (auch mit Pedition), das Ergebnis war "kläglich" ... da ging es vorrangig, (und mal wieder vergeblich) um die "Abschaffung der Abschläge" ...

Die "müssen" angeblich sein (und bleiben), damit keine "Anreize geschaffen werden" mit EM-Rente früher aus dem Erwerbsleben "aussteigen zu wollen", als ob das irgendwem besonders "leicht" gemacht wird, diese EM-Rente überhaupt zu bekommen.

Hier sind genug Beispiele versammelt, wo man die kranken Betroffenen erst bis zum Gericht "getrieben" hat, damit ihre Erwerbsminderung endlich bei der DRV anerkannt werden musste.

Die Bewilligungen sind seit 2001 um rund 50 % gesunken, das spricht doch wohl kaum für einen "leichten und einfachen Weg", dass man dafür noch mit weniger Rente (lebenslang) bestraft wird ist eine Schande.

WARUM wird dieser "Abschlag" nicht wenigstens bei Eintritt in die reguläre Altersrente "aufgehoben" ... wenn schon Krankheit (angeblich) "bestraft" werden muss ... die zum vorzeitigen Ausstieg aus dem Arbeitsleben führt ???

Nun bleibt es also wieder einmal bei "zu wenig EM-Rente" für die Bestandsrentner ab 2001, obwohl schon überall bekannt ist, dass es nicht reichen KANN ...

Was die (angeblichen) Nachteile für EU-/ BU-Rentner davor betrifft hätte ich gerne mal Erklärungen und Beispiele, was sie durch diese umfassende "Reform" eingebüßt haben ???

Es geht um die "Klecker-Verbesserungen" seit 2014, von denen immer wieder nur die "Neu-EM-Rentner" was haben werden ... aber es "kleckert" sich langsam zusammen und wir sind wieder die "Doofen" (EM-berentet ab 2010 = Zurechnungsjahre bis 60).

Deine Statistik oben von der DRV ist schon sehr interessant, ein sehr wichtiger Aspekt wird dabei aber auch noch "unterschlagen" (bei der DRV und auch in der Öffentlichkeit), denn es gibt auch eine große "Dunkelziffer" von sehr geringen EM-Renten, die darin gar nicht auftauchen. :icon_evil:

Weil die Betroffenen (dank Partner / Ehepartner) trotzdem keinen Anspruch auf Grundsicherung aus dem SGB XII geltend machen KÖNNEN, obwohl sie alleine von ihrer EM-Rente gar nicht leben könnten.

Oft genug haben BEIDE (eigentlich) eine zu geringe EM-Rente aber zusammen hat es dann wieder "zu passen" ..., dafür werden ja die (auch "unpassenden /getürkten") Bedarfe des SGB II / SGB XII als "Vergleich" genutzt.
Schließlich ist man sich gesetzlich gegenseitig zum "Unterhalt" verpflichtet, ehe das Grundsicherungs-Amt (SGB XII) überhaupt was zahlen muss.

Die mangelnde Beteiligung an diesen Peditionen ist auch für mich erschreckend aber teilweise wird es wohl auch daran liegen, dass EM-Rentner eben oft genug massive gesundheitliche Probleme haben und irgendwo noch "froh sind" wenn sie diese Rente überhaupt irgendwann mal erkämpfen konnten ...

Andere Betroffene (mit Befristung der EM-Rente z.B.) haben vielleicht auch ANGST, sich damit zu schaden wenn sie öffentlich protestieren und befürchten, dass ihre EM-Rente dann womöglich nicht verlängert wird ...

Die noch Gesunden glauben in der Regel daran, dass ihnen das bestimmt NICHT passieren wird ... wozu sollen die sich einsetzen für eine Menschengruppe, die ohnehin "das Spiel schon verloren" hat ... und sie werden ja von den Neuregelungen bei Bedarf dann auch "profitieren" ... :idea:

Motto: "Was geht fremdes Leid mich an" ... :doh:

MfG Doppeloma
 
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ABSW

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#23
Das Argument zu krank um eine Petition zu unterschreiben
sehe ich nicht.
Renten in Deutschland - das Versagen der Bevölkerung.
Wir alle haben es versäumt, die Weichen anders zu stellen, einerseits mit unserem Wahlverhalten, doch vor allem durch fehlendes solidarisches Handeln.


Danke für das "anpinnen" der Petition
 

Doppeloma

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#24
Hallo ABSW,

Wir alle haben es versäumt, die Weichen anders zu stellen, einerseits mit unserem Wahlverhalten,
Welches "Wahlverhalten" wäre denn passender gewesen, die Parteien die (eventuell) was ändern würden haben bisher IMMER zu wenige Stimmen dafür bekommen und das lag (vermutlich) nicht nur am Wahlverhalten der betroffenen EM-Rentner.

Ich persönlich bin bitter enttäuscht von meiner (angeblichen) demokratischen "Mitbestimmungs-Möglichkeit", das hat in bisher 28 Jahren absolut NICHTS geändert, es ist auch nicht "besser" als vorher ... nur "anders" ...

Es sind immer noch die "an der Macht", die ich noch NIEMALS gewählt habe (ich weiß, das behaupten hinterher sowieso immer ALLE :sorry:) und es gewinnen immer mehr die an Macht und Einfluss, die ich eher fürchte ... obwohl ich die auch NICHT wähle ... :confused:

doch vor allem durch fehlendes solidarisches Handeln.
Dazu wird man doch in diesem Land "erzogen", jeder ist sich selbst der Nächste und die ärmsten Teile dieser Gesellschaft werden auch noch erfolgreich gegeneinander "ausgespielt" ... das nennt man dann "Verbesserungen" (bei EM-Rente) und "Vereinfachung" (bei Hartz 4) ...

MfG Doppeloma
 

ABSW

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#25
Die GELBWESTEN gehen in Frankreich auf die Straße und Demonstrieren gegen die Ausbeutung des französischen Volkes. Sogar Polizisten gehen in den Streikmodus! Wann gehen die deutschen Rentner und zukünftigen Neurentner in
ROTEN WESTEN
auf die Straßen in Deutschland? Verarscht wurden wir lange genug!!
 

saurbier

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#26
Sorry lieber ABSW,

Die GELBWESTEN gehen in Frankreich auf die Straße und Demonstrieren gegen die Ausbeutung des französischen Volkes. Sogar Polizisten gehen in den Streikmodus!
Sowas wirst du hierzulande wohl NIE erleben, denn das Deutsche Volk ist ein Volk das seinen Volksvertretern blind vertraut.

Hierzulande ist man gleichfalls dazu bereit jeder Behördenentscheidung zu glauben, daß dort alles korrekt abgelaufen ist.

100Jahre nach einer Diktatur ist halt noch viel zu früh um den Verstand so umzuprogrammieren das dieser selbstständig arbeitet.

Vielleicht wird in Zukunft jedoch Facebook und Co. mit seiner Vielzahl an Meinungen und Berichten dazu führen das die Menschen hierzulande nicht mehr blindlinks alles glauben.


Grüße saurbier
 

Ularfa

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#27
Weiss eigentlich jemand wer der Initiator dieser Petition ist? Ich habe auf der Seite nachgeschaut, finde da aber nicht wirklich etwas dazu. Weiss hier jemand mehr dazu? Wer steht denn eigentlich hinter dieser Petition?

LG
Ularfa
 

Ularfa

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#28
OK, da weiss wohl auch hier auch niemand, wer oder was überhaupt hinter dieser Petition steckt. Das ist doch sehr ungewöhnlich und schon ein bisschen fragwürdig.

Die Einrichtungen und Kliniken, bei und in denen ich das auslegen wollte, wollten wissen wer dahinter steht, da sie das durchaus beantworten müssen. Aber anscheinend möchte da wohl jemand nicht genannt werden?!

Sogar Email-Anfragen werden nur mit "Gruppe Erwerbsminderungsrentner" unterzeichnet, kein Name oder Anschrift.

Das Feedback der Einrichtungen in denen das Untersützung finden sollte war, "Datensammler" unterstützen wir nicht. Name, Anschrift und Email-Adresse von Unterzeichnern sollen angegeben und gespeichert werden, aber eine verantwortliche Person wird nicht genannt.

Komisch.....

LG
Ularfa
 

ABSW

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#29
Hallo Ularfa,

Datensammler?
Fragwürdig sind deine Unterstellungen.
 

Ularfa

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#30
Fragwürdig sind deine Unterstellungen.
Welche Unterstellungen???

Das mit "Datensammler" stammt nicht von mir!

Nur weil die Einrichtungen die ich dafür gewinnen wollte, wissen wollen wer dahinter steht (was ich nach deren Erklärungen auch verstehen kann) ist das jetzt schlimm oder was?

Wer ist denn der oder die Organisation die hier auftritt? Das ist doch alles was man wissen möchte. Ist das denn so verwerflich wenn Menschen dafür dann auch ihre "Daten" preisgeben sollen?

Nachdenkliche Grüße
Ularfa
 

ABSW

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#31
welche Einrichtung?
deine Daten?

Hier geht es um eine Petition zum Rentenrecht und deren Auswirkungen auf Bestandsrentner.

Der Skandal: über 1,8 Millionen Erwerbsminderungsrentner (Bestand) bleiben von der Reform ab 2019 ausgeschlossen - das befeuert Altersarmut! Bei der Erwerbsminderungsrente muss gleiches Recht für Alle gelten.
Deswegen fordern wir:
1. Eine Gleichstellung aller Erwerbsminderungsrentner (Bestands-u.Neurentner).
2. Eine Rentenreform, die für alle gilt. Eine Stichtagsregelung lehnen wir ab, damit keine Menschen auf Grund einer Erkrankung mehr diskriminiert und im Namen des Gesetzes in die Armut geschickt bzw. in Armut gehalten werden.
3. Rentenabschläge bei Erwerbsminderung abzuschaffen.
4. Die Rückkehr zur Erwerbs-u.Berufsunfähigkeitsrente.
5. Eine Erwerbstätigenversicherung, in die alle einzahlen - analog zum österreichischen Modell.
Begründung
Die verantwortlichen Politiker reden in Deutschland viel von sozialer Gerechtigkeit , aber das ist alles Augenwischerei. Dieses Land gibt so viel Geld aus. Aber für die Bestands-Erwerbsminderungsrentner soll es an dieser Stelle nicht reichen?
Eine Sozialpolitik, die für Erwerbsminderungsrentner diskriminierende, unwürdige und armutsfördernde Gesetze geschaffen hat, muss endlich korrigiert werden. Die Ungleichbehandlung gegenüber den Bestandsrentner ist ein offenkundiger Verstoß gegen Artikel 3 GG, wonach alle Menschen vor dem Gesetz gleich sind. Die Menschen sind unverschuldet in diese Situation gekommen. Sie sind krank, sie haben keine Chance mehr wieder ins Erwerbsleben einzusteigen.
Die ab 2001 erfolgte Rentenreform mit der Einführung der Erwerbsminderungsrenten anstelle der früheren Erwerbsunfähigkeits-u. Berufsunfähigkeitsrenten hat zu einem Abbau von sozialen Rechten für große Teile der Bevölkerung geführt.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung

https://www.openpetition.de/petition/online/erwerbsminderungsrente-gleiches-recht-fuer-alle
 

Ularfa

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#32
Hier geht es um eine Petition zum Rentenrecht und deren Auswirkungen auf Bestandsrentner.
Worum es geht ist schon verstanden, nur nicht wer dahinter steht. Das geht aber nirgends hervor!

Man (soziale und medizinische Einrichtungen) kann und will aber das Auslegen der Unterschriftenlisten nur zulassen, wenn man auch darüber Auskunft geben kann. Das hat wohl mit rechtlichen Gründen zu tun, wie auch mit einer Nachweispflicht ggü. den Unterzeichnern und den Trägern der Einrichtungen.

Aber offensichtlich ist das alles ja irgendwie geheim.....

Schon schade wenn man als selbst Betroffener helfen möchte, aber hier etwas komisches zu laufen scheint.
 

saurbier

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#33
Hallo Ularfa,

Worum es geht ist schon verstanden, nur nicht wer dahinter steht. Das geht aber nirgends hervor!
Wieso kann man nirgends ersehen.

Open Petition steht dahinter und wer die Herrschaften sind, nun daß kann man mit wenigen Klicks ersehen.

https://www.openpetition.de/content/about_us

Nichts desto trotz glaube ich mal weniger an einen Erfolg dieser Petition, schaut mal wieviel da bisher mitgemacht haben.

Ist eben leider ohne große mediale Öffentlichkeit kaum an den Mann/Frau zu bringen und vor allem nicht an die betroffenen EMR.


Grüße saurbier
 

Muzel

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#34
Open Petition schreibt mir regelmäßig. Die haben sehr gute Erfolgsquoten.
 

hansklein

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#35
Das aber zeigt mir, wieviel desinteresse es selbst bei den Betroffenen gibt, was ja eigentlich mehr als verwunderlich ist, aber augenscheinlich ja die typisch deutsche mentalität nur wieder spiegelt - leider.
Wieviele davon werden denn erreicht? Ich behaupte aus meiner Erfahrung, das viele der Generation 1965 und früher nicht so Technikaffin und Internet Interessiert sind, das sie überhaupt von dieser Petition erfahren bzw. darüber stolpern, sofern nicht auf ihren "Kanälen" etwas davon steht.

Wo ausserhalb enger Grenzen im Internet, finden sich denn Infos dazu und wie man sich - gegebenenfalls auch ohne Internet - beteiligen kann? Aus meiner Erfahrung weiss ich, das es zwar viele gibt, die Internet nutzen, aber davon kaum ein Bruchteil über die nötigen Infos stolpern wird. Bisschen Lobbyarbeit der Öffentlich-Rechtlichen, dann sähe das vielleicht anders aus.
 

ABSW

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#36
Mehr Unterstützung für die Petition:

Können wir hier mit dem Forum anfangen:
Plattform des Bündnisses Rente zum Leben

Petition wurde veröffentlicht.
http://www.rente-zum-leben.de/
Unterstützer u.a. Erwerbslosen Forum Deutschland

Hier gibt es keine Unterstützung (nach telefonischer Rücksprache)

Die großen Sozialverbände wie VdK, Sovd usw. unterstützen die Petition nicht.
Die Petition ist in vielen Foren verbreitet.

So nun liegt es u.a. auch an Euch aktiv zu werden.

Verbreitet die Petition zahlreich

Danke
 

Ularfa

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#37
Open Petition steht dahinter
Genau das ist eben nicht der Fall :icon_evil:

openPetition = offene Internetplattform für Online-Petitionen, die sich an Entscheidungsträger aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft richten. openPetition begleitet Menschen dabei, Petitionen zu starten, verbreiten und zu übergeben. usw.
(Quelle Wikipedia und Webseite von openPetition)

Petent = Das ist genau der Initiator der Petition, welcher das gestartet hat und nach den Richtlinien von openPetition (siehe Rechte und Pflichten des Petenten bei openPetition) auch dafür verantwortlich ist

Aber es nützt ja nichts sich hier zu streiten, offensichtlich (warum auch immer) will hier niemand genannt werden. Andere mir bekannte Petitionen haben immer gleich auf der ersten Seite einen namentlich genannten Petenten, hier fehlt das eben.

Die sozialen und medizinischen Einrichtungen die ich dafür ein erstes Interesse gezeigt hatten, wollten das nur weiterverfolgen, wenn Sie auf Nachfrage eben darüber Auskunft geben können, wer eben dahinter steht. Das alles kann ich sogar nachvollziehen, würde ich mich auch fragen wenn mich jemand "anquatscht". Ich bin kein Rechtsexperte, aber die müssen wohl sogar Auskunft geben können. Aber das weiss ich halt nicht genau.

Gerade bei den zur Verfügung gestandenen Ortsverbänden im sozialen Bereich (eben direkt auf Mitgliederebene) hätte ich eine Unterstützungschance gesehen. Da dort eben viele organisiert sind, welche selber tagtäglich von unterschiedlichsten Rentenproblemen betroffen sind. Aber ohne "Aufklärung" hört da keiner zu und ohne Auskunft über einen Verantwortlichen, will keiner das weitergeben.
Das Gleich gilt für die medizinischen Einrichtungen. Die legen nichts aus was sie nicht kennen. Die können sich eh vor alle möglichen "Werbetreibenden" kaum retten.

Sei es drum, für mich ist das Thema durch. Möchte und kann mich nicht mehr damit rumärgern. Habe, wie so viele hier, genügend eigene Probleme.

Ich habe versucht zu unterstützen, aber wenn ich mehr Gegenwind bekomme, für eine (auch aus meiner Sicht berechtigte Nachfrage) weitergereichte Frage zum "Initiator", dann halte ich mich lieber aus dem Thema raus.

LG
Ularfa
 

saurbier

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#38
Hallo Ularfa,

na ja, ich frage mich in dem Zusammenhang jedoch, was bringt es mir wenn ich den Initiator der Petition (Petent) nun namentlich kenne.

Was bitte will man daraus denn herleiten, denn sein Anliegen hat er ja mit der öffentlichen Petition kunt getan, oder nicht. Jeder weiß doch worum es geht, oder.

Sorry, aber solch ein Begehren erscheint mir mehr als fragwürdig und erweckt bei mir dann eher ein gewisses Maß an Scheinheiligkeit.

Wer die Petiition ins leben gerufen hat ist mir egal, viel wichtiger ist es doch das jemand sowas gemacht hat.

Wenn die Herrschaften, bei denen du angefragt hast unbedingt den Initiator namentlich kennen wollen, dann muß man diese Herrschaften mal fragen, was sie denn persönlich davon haben. Immerhin geht es hier doch nur darum eine Petition in die Öffentlichkeit zu tragen und nicht sich damit zwingend selbst daran zu beteiligen.

Bei mir erweckt ein solches Vorgehen eher, nach einer Alibiausrede zu suchen, die Petition nicht auslegen zu müssen.

Bitte bedenke, wer dort als Interessent (ja vielleicht selbst betroffen) freiwillig zeichnet trifft immerhin eine mündige Entscheidung. Vielleicht wollen die Herrschaften dies aus welchen Gründen auch immer unterbinden.

Und ja, wenn ich im Bundestag einen Petitionsantrag stelle, steht doch neben meiner Petition auch mein Name, nur ändert der ja nichts an meinem Anliegen, er zeigt doch nur wer sich mit dem Anliegen an den Petitionsausschuß gewendet hat, oder.


Grüße saurbier
 

Ularfa

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#39
Wer die Petiition ins leben gerufen hat ist mir egal
Ja, dass mag ja alles für den rein privaten Sektor so sein und jeder kann ja selber entscheiden wo er Name, Anschrift, eMail-Adresse so alles hinterlässt.

Ich kann ja nur das wiedergeben was mir gesagt wurde, was eben dort als Nachweis ggü. dem Träger , sowie im sozialen Sektor für die Auslage und zur Ansprache der Mitglieder gebraucht wird.

Aber ich merke schon, ich habe hier den Fehler gemacht das ich gedacht habe das wäre alles viel einfacher zu unterstützen. Ich lass jetzt einfach die Finger davon und nehme es so hin ;-)
 

ABSW

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#40
Meine Unterschriftenlisten liegen beim Facharzt/Hausarzt und bei der Krankengymnastik aus und es funktioniert ohne Probleme.

Unterschriftenlisten können öffentlich ausgelegt werden, um damit Unterschriften für Anliegen zu schreiben. Die DSGVO hat daran nichts verändert.

Also wo eine Wille ist, gibt es auch Wege

Aufruf an alle Forenmitglieder unterstützt die Petition

Danke
 

saurbier

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#41
Hallo ABSW,

genauso sehe ich das ja auch.

Wie ich schon Ularfa versucht habe zu erläutern, sind es die Herrschaften welche sich auf fragwürdige Weise versuchen, aus der Mithilfe heraus zu winden.

Immerhin um was es geht ist ja mehr als einleuchtend, oder. Im falle einer Petition spielt es keine Rolle wer diese ins Leben gerufen hat (also dahinter steckt), da geht es nur darum was begehrt wird und das man dafür mit entsprechender Unterschrift weitere Mitstreiter sucht.

Also wenn ich auf einem Blatt Papier Mitstreiter eben für eine Rentengerechtigkeit suche, dann bestätigen ja die Unterschreibenden lediglich das sie sich meiner Ansicht anschließen, mehr nicht. Die Masse der Mitstreiter/Unterzeichner ist aber für eine Petition auschlaggebend.

Das hier die Stellen wo Ularfa die Petition auslegen wollte, dem eben nicht zustimmen (also dem Auslegen der Unterschriftenliste) sagt mir, daß diese Personen etwas dagegen haben das z.B. wir EMR eine rechtliche Gleichstellung begehren.

Vielleicht liegt es ja nur daran, daß leider zuviele Unternehmen da bereits wieder höher Sozialabgaben (natürlich aus ihrer Geldbörse) befürchten und sowas geht natürlich nicht, oder.

Mehr als Fragwürdig!


Grüße saurbier
 

Ularfa

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#42
sagt mir, daß diese Personen etwas dagegen haben das z.B. wir EMR eine rechtliche Gleichstellung begehren.
Wenn ich so einen Quatsch lese, dann bereue ich das ich versucht habe das zu unterstützen. Was sind das für Methoden? Frei nach dem Motto: Wenn du nicht unterschreibst bist du dagegen!

Sorry, aber mit solchen Einstellungen will ich nichts zu tun haben und damit erreicht man in einer Demokratie NULL.

Weiterhin gutes gelingen.
 

saurbier

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#43
Hallo Ularfa,

Sorry, aber mit solchen Einstellungen will ich nichts zu tun haben und damit erreicht man in einer Demokratie NULL.
Ach so, was verstehst du denn so unter Demokratie.

Wenn ich so einen Quatsch lese, dann bereue ich das ich versucht habe das zu unterstützen. Was sind das für Methoden? Frei nach dem Motto: Wenn du nicht unterschreibst bist du dagegen!
Nun ja, wenn du nicht unterschreibst was sagst du denn damit aus, schon mal darüber nachgedacht.

Da gibt es eben nur zwei Möglichkeiten, entweder du willst dazu keine Meinung kunt tun oder aber du bist ganz einfach nicht dafür - also dagegen.

Genau das ist eben Demokratie, entweder man beteiligt sich oder man beteiligt sich nicht.

Eine gesunde Demokratie lebt allerdings vom regen Meinungsaustausch und damit einer breiten Beteiligung der Menschen.

Selbstverständlich steht es dir doch frei eine gänzlich andere Meinung zu vertreten, nur dann solltest du auch die Meinung anderer zumindest mal akzeptieren, genauso wie du doch die Ablehnung einer weiteren Verbreitung hinzunehmen bereit bist, ja die Argumentation offenbar sogar teilst.

Und wenn hier die Leute wo du lediglich ja die Information über die Petition auslegen wolltest mit dem Argument kommen, man müsse zuvor informationen über den Urheber haben, nun spätestens da sollte bei dir doch vielleicht die Frage aufkeimen, ja wozu muß man den Verfasser (Urheber) kenen, wenn man doch sein Anliegen deutlich genug erkennen kann.

Ich frage mich da schon, was dich plötzlich dazu bewegt hier entsprechend aufzutreten. Du wolltest doch die Petition weiter tragen und nur weil die Herrschaften unbedingt mehr Hintergrundwissen abverlangen um dem statt zu geben, betrachtest du die Sache als Angriff auf deine Person. Was bitte ist da plötzlich los.

Genauso wie die Frage - ist eine Petition etwas unredliches, gesetzeswidriges, oder doch ein Bürgerrecht in einer Demokratie.

Also ich kann mich noch sehr gut an das Rauchverbot erinnern und das da in unzähligen Kneipen Unterschriftenzettel dagegen dafür auslagen. Da fragte wohl keiner der Kneipenwirte nach den Urhebern, da war den Wirten eher an einer mach doch mit - Unterschrift - gelegen, nur damit das Gesetz gekippt werden kann damit den Wirten keine Umsatzeinbußen drohten.

Aber nun gut, lassen wir es damit gut sein, vielleicht habe ich ja auch etwas gefunden was nicht hätte sein sollen, wer weiß?

Bei meiner Weitergabe der Information diesbezüglich gab es zumindest keinerlei Fragen, sondern eine Beteiligung.

Ob da nun jemand bereit ist seine E-Mail Adresse und Namen mitzuteilen, nun ja das bleibt nun mal jedem selbst überlassen.

Nichts desto trotz frohe Festtage.


Grüße saurbier
 

Ularfa

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#44
Nun ja, wenn du nicht unterschreibst was sagst du denn damit aus, schon mal darüber nachgedacht.

Da gibt es eben nur zwei Möglichkeiten, entweder du willst dazu keine Meinung kunt tun oder aber du bist ganz einfach nicht dafür - also dagegen.
Ja super, wenigstens schafft es der Thread hier deine Ansicht zu erweitern was das Thema Demokratie angeht. Am Freitag gab es nur "Dafür oder Dagegen" für dich, jetzt ist das "Nicht Unterschreiben" ja dann schon mal in:
entweder du willst dazu keine Meinung kunt tun
UND

oder aber du bist ganz einfach nicht dafür - also dagegen.
aufgeteilt worden. Weiter so :icon_daumen:

Gruß
Ularfa
 

Muzel

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#45
Hallo Ulafa!
Mir ist es nie gelungen eine Petition als eine öffentliche genehmigt zu bekommen. Das ist dir doch schon mal gelungen. Darauf solltest du stolz sein. Auch wenn du das Quorum nicht erreichen solltest, hast du Grund dafür. Du hast doch ganz viele Unterschriften gesammelt.
 

ABSW

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#47
Hallo Sani73,

die andere Petition betrifft nur ein gewisser Teil der Forderungen.
 

ABSW

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#48
Viele Erwerbsminderungsrentner beziehen bereits heute Armutsrenten.

Schuld ist nicht etwa die Wirtschaftslage oder die demografische Entwicklung. Schuld an dem Niedergang der Renten sind Eingriffe wie die Teilprivatisierung der Rente ("Riester-Reform"). Seit 1992 haben diese Eingriffe die Renten um rund ein Drittel entwertet. Profiteure waren die private Finanzwirtschaft, der ein riesiger Markt für private Vorsorge mit Milliardengewinnen zugeschanzt wurde, und die Arbeitgeber, deren Lohnkosten damit gesenkt wurden. Gleichzeitig wurden ein riesiger Mindestlohnsektor geschaffen und Beschäftigungsverhältnisse gefördert, die versicherungspflichtige Beschäftigung aushöhlen.

Die Folge: Wer sich einige Jahre in Leiharbeit, in Werkvertragsarbeit, in Befristung, in Teilzeit, in Mini- oder Midi-Jobs, in Mindestlohnarbeit, in längerer Ausbildung oder in Arbeitslosigkeit befindet, muss mit Altersarmut rechnen.

Somit die Foderungen der Petition u.a. ALLE ZAHLEN EIN - analog Österreich
 

Doppeloma

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#49
Hallo Ularfa,

Sogar Email-Anfragen werden nur mit "Gruppe Erwerbsminderungsrentner" unterzeichnet, kein Name oder Anschrift.
Und was ist daran so "fragwürdig" und so schwer zu verstehen ??? :sorry:

Warum erwartest du da Namen und Adressen, ich zähle mich auch zu den Betroffenen und meinen Männe auch (beide EM-berentet ab 2010) ... was hättest du davon (oder ICH) wenn du nun meine privaten Daten kennst ... es zwingt dich ja Niemand dich daran zu beteiligen ... "dreh dich um und schau WEG" , wie es viele Andere auch machen, dich sich davon (noch) nicht betroffen fühlen.

Habe Kontakt zu einer der Initiatoren und sie haben wenig "Freude" an ihrer Aktion (schon wegen der geringen Beteiligung), dazu werden sie persönlich bedroht und verbal angegriffen von Menschen denen ihre Identität bekannt ist ... ich weiß schon warum ich mich aus den weltweiten und angeblich so "sozialen Netzwerken" lieber raus halte ...

Ich beteilige mich freiwillig, wo ICH das selbst für richtig halten möchte, ich wüßte nicht was schlecht daran sein soll, sich für eine gerechte und auskömmliche EM-Rente einzusetzen, auch für die schon Betroffenen, die von den tollen "Verbesserungen" seit 2014 und in der Zukunft NICHTS mehr haben werden ...

MfG Doppeloma
 

ABSW

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#50
Hallo Doppeloma,

da steckt wahrscheinlich ein sogenannter
"Sozialverband" dahinter.
 

saurbier

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#51
Hallo ABSW,

wie schrieb Doppeloma oben doch so schön:
Habe Kontakt zu einer der Initiatoren und sie haben wenig "Freude" an ihrer Aktion (schon wegen der geringen Beteiligung), dazu werden sie persönlich bedroht und verbal angegriffen von Menschen denen ihre Identität bekannt ist ...
und wie schrieb Ularfa noch:
Sogar Email-Anfragen werden nur mit "Gruppe Erwerbsminderungsrentner" unterzeichnet, kein Name oder Anschrift.
Daraus mag ich mal schließen, a) Doppeloma kennt einen der Initiatoren und b) Ularfa gegenüber geben sie sich als Gruppe Erwerbsminderungsrentner aus.

Das läßt dann wohl weniger auf einen Sozialverband schließen, oder.


Grüße saurbier
 

ABSW

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#52
Hallo saurbier,
vielleicht habe ich mich falsch ausgedrückt.
Urlafa wollte oder auch nicht Listen bei einer sozialen Einrichtung usw. auslegen.
Die wollten Auskünfte über den Initiator usw.
Ich habe Kontakt zu einem Kreisverband des VdK. Ohne Auskunft über Namen
und Adresse - keine Unterschriftenliste auslegen!
Gruß
 

saurbier

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#53
Hallo ABSW,

na wie soll ich sowas finden.

Wenn der VdK sowas selbst mit derart scheinheiligen Gründen verweigert, sorry dann bestätigt mich dies doch darin NIE bei denen Mitglied zu werden.

So belegt man doch nur die Scheinheiligkeit den diese Herrschaften oft genug an den Tag legen. Nach außen so zu tun als ob man sich für die Belange der Betroffenen einsetzt und wenn sie auch noch kostenlos helfen könnten, sich hinter irgendwelchen bürokratischen Regeln zu verstecken.

Es ist doch wie Doppeloma schon ausführte, was bitte bringt es den Herrschaften, wenn diesen der Name und die Anschrift des Initiators bekannt sind, wollen sie den Bekangen wenn die Petition nichts bringt, oder was.

Findest du es nicht selbst lächerlich, öffentlich stellt sich die neue Vorsitzende hin und würde sich eine verbesserte EMR wünschen, ja wäre natürlich auch für eine Gleichbehandlung der neuen als auch alten Fälle und wenn man dann eine Petition dafür in deren Räumlichkeiten auslegen möchte verweigert man dies. Oh wie armselig ist das nur.

Ach was solls, ich kann auf Scheinheiligkeit sehr gut verzichten.

Ich wünsche dir und allen anderen Lesern im Forum dennoch einen guten Rutsch und alles Gute fürs neue Jahr.


Grüße saurbier
 

ABSW

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#54
Monoton verbreiten die Sozialverbände zwei Botschaften: Gegenüber der Politik heben sie ihre hohen und wachsenden Mitgliederzahlen hervor. Gegenüber den Mitgliedern verweisen sie auf ihre zahlreichen Gespräche mit der Politik. Die tatsächliche Wirkung:“lächerlich“. Bevorzugt: Wichtigtuerische Gruppenfotos mit Nahles und Co.

Landesvorsitzender des Sozialverbands VdK in Baden-Württemberg. R.S.

«Wenn an der Spitze Geld bezahlt wird, dann wird die ganze ehrenamtliche Struktur des Verbandes infrage gestellt» Ihm zufolge geht es um mehr als
100 000 Euro im Jahr, die Bentele bekommen soll.

Bentele:

sie verlange kein Gehalt, sondern eine angemessene Entschädigung für ihre Tätigkeit. Sie sei mit 36 Jahren anders als ihre Vorgänger im berufsfähigen Alter und brauche eine Entschädigung, um nicht in die Altersarmut abzurutschen.
 
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#55
Die Frage ist wie Frau Bentele das Geld einsetzt. Wenn Sie das offen kommunizieren würde wäre
da eventuell mehr Verständnis dafür.
 

saurbier

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#56
Tja da sieht man wieder einmal, wie die Herrschaften auf ihr eigenes Wohl bedacht sind. So oder so ähnlich läuft es doch bei allen ab.

VdK, SOV, Verbraucherschützer alles sind doch nur Vereine mit Alibi-Funktion die dem Wahlvolk etwas vorspielen sollen, in Wirklichkeit aber zumeist dann auch noch als Ruheposten für ehemalige Politiker etc. dienen. Ein Blick auf U. Mascher sagt wohl vieles.

Fragt sich denn niemand, warum Verbände mit doch so vielen Mitglieder (VdK aktuell ja 1,87 Mio.) in Berlin nichts umsetzen können. Denk ich da an meine Gewerkschaftszeit zurück, haben wir regelmäßig mit unseren Mitgliedern unsere Forderungen umgesetzt bekommen. Komisch nur VdK / SoV etc. schaffen da nichts, daß sollte einem schon zu denken geben, vor allem denen die dort auch noch alles mit ihren Beiträgen finanzieren.

Wie du schon geschrieben hast

Gegenüber der Politik heben sie ihre hohen und wachsenden Mitgliederzahlen hervor. Gegenüber den Mitgliedern verweisen sie auf ihre zahlreichen Gespräche mit der Politik. Die tatsächliche Wirkung:“lächerlich“. Bevorzugt: Wichtigtuerische Gruppenfotos mit Nahles und Co.
Ihr persönliches Ego stärken.


Gruß saurbier
 
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#57
Hallo saurbier,
gestern habe ich einen Beitrag eingestellt.
Aber anscheinend gibt es hier Zensur.
Es waren Fakten, die belegt waren und trotzdem
wurde es gelöscht.
Sehr fragwürdig.

Gruß
 

Admin2

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#58
Hallo saurbier,
gestern habe ich einen Beitrag eingestellt.
Aber anscheinend gibt es hier Zensur.
Es waren Fakten, die belegt waren und trotzdem
wurde es gelöscht.
Sehr fragwürdig.

Gruß
Was ich nicht verstehe ist, dass man die Frecheit besitzt, Inhalte halbwahr darzustellen und glaubt damit durchzukommen.
Du hast gestern ein Thema eröffnet das nur einen Link enthielt.
https://www.elo-forum.org/threads/beiträge-die-nur-einen-link-enthalten.99684/
und du wurdest darüber auch informiert.
Solltest du weiter derlei Verhaltensweisen an den Tag legen, musst du dich über angemessene Konsquenzen nicht wundern!
 

ABSW

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#59
Hallo Admin.
es ging nicht um den o.g. Beitrag.
Darüber wurde ich informiert.

Es ging hier in diesem Thread um eine Löschung.
mfg

Es sind jetzt alle diejenigen gefordert, die falschen politischen Entscheidungen im Rentenrecht nicht nur zu beklagen, sondern auch dagegen anzukämpfen. Jeder kann mithelfen,das Unrecht zu beseitigen.
 

Curt The Cat

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#60
Hallo Admin.
es ging nicht um den o.g. Beitrag.
Darüber wurde ich informiert.

Es ging hier in diesem Thread um eine Löschung.
mfg
Dann kannst Du sicher auch erklären, weshalb wir einmal so mit Deinen Beiträgen verfahren und einmal anders ... ich bin gespannt. Vielleicht wolltest Du auch nur die Zahlen einstellen und hast es selbst versemmelt. Schon mal daran einen Gedanken verschwendet ...?

Wie auch immer - anstatt dieses Faß hier aufzumachen, hättest Du Deine Zahlen schon lange wieder hier einstellen können. Mach das einfach und dann gehst Du mal ne Runde raus an die frische Luft und läßt ein bisserl Sauerstoff ans Hirn ...


:icon_wink:
 

ABSW

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#61
Ich habe intern nachgefragt.
Warum mein Beitrag gelöscht worden ist.
Ich habe nicht gegen Forenregeln verstossen.
Ein Forum lebt von den Usern und ihren Meinungen und Informationen.
Auch kritische Meinungen gehören dazu.
Kommen wir zum eigentlichen Thema wieder zurück.

Danke
 

Admin2

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#62
Ich habe intern nachgefragt.
Warum mein Beitrag gelöscht worden ist.
Ich habe nicht gegen Forenregeln verstossen.
Ein Forum lebt von den Usern und ihren Meinungen und Informationen.
Auch kritische Meinungen gehören dazu.
Kommen wir zum eigentlichen Thema wieder zurück.

Danke
Und ich habe intern nachgesehen was von dir gelöscht wurde und dir darauf geantwortet.
Noch ein letztes mal: Beiträge oder Themen die nur einen Link enthalten sind hier im Forum unzulässig und werden gelöscht.

Und erwähnst du hier zukünftig nochmal das Wort Zensur unsererseits, wenn Du Fehler machst, dann klicke ich ohne weitere Warnung auf die ShutUp Taste. :mad:
 

Larsson

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#63
Ich würde ja mitgehen auf die Strasse. Allerdings bin ich einer der EM Rentner, die nicht kapieren ob mir bei irgendwelchen Änderungen Nachteile entstehen oder ob ich ungerechter behandelt werde als andere EM Renter. Weil es mir aufgrund meiner Erkrankung nicht gelingt, diese Änderungen schlicht zu verstehen.

Was ich verstehe, ich bin seit 2010 in EM Rente, seit Sommer 2018 dauerhaft bis zur regulären Altersrente. Meine Rente ist nicht schwindend hoch. Ich habe keinen Anspruch auf Grundsicherung, dafür ist sie zu hoch. Zum Leben reicht es gerade so, wenn Kosten für Unterkunft abgezogen sind dann bleibt mir im Schnitt der Hartz IV Satz zum Leben. Ich habe aber ein Haus, für ein Haus braucht es Rücklagen, von meiner Rente bleibt nix übrig um etwas zu sparen. Bekäme ich Grundsicherung, dann würden Instandhaltungs- / Wartungskosten übernommen, so muss ich selbst dafür aufkommen. Also gehe ich 6 Std in der Woche arbeiten, was für mich schon absolut grenzwertig ist.
Würde ich zur Miete wohnen, dann würde ich übrigens Grundsicherung bekommen.
Alles in Allem aber bin ich recht zufrieden. Ich bin nicht mehr auf irgendwelche Ämter angewiesen, muss mich nicht schikanieren lassen und mich nackig machen.
 

saurbier

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#66
Hallo Larsson,

Ich würde ja mitgehen auf die Strasse. Allerdings bin ich einer der EM Rentner, die nicht kapieren ob mir bei irgendwelchen Änderungen Nachteile entstehen oder ob ich ungerechter behandelt werde als andere EM Renter. Weil es mir aufgrund meiner Erkrankung nicht gelingt, diese Änderungen schlicht zu verstehen.
Nun muß ich mich aber doch ernsthaft fragen, was an den Änderungen bei den Leistungen zur EMR seit 2014 nicht zu verstehen gibt, ist es wirklich mangelndes Interesse oder verstehen viele inzwischen die politisch gewollte Kompliziertheit des Systems nicht mehr.

Damals hat die Bundesregierung einen ersten Schritt vollzogen und die Anrechnungszeit bei uns Frührentner (genannt EMR und da auch gleichgültig ob volle EMR oder Teil-EMR) von bisher bis 60 Jahre auf nunmehr 62 Jahre angehoben. Damit gab es dann 2 Eckpunkte mehr in der Rentenberechnung, welche als Standartwert inzwischen ca. 32,-€/mtl. Rente ausmachen. Also man erhielt mit dieser Gesetzesänderung ca. 64,-€/mtl. mehr an Rente.

Nun bei der letzten Änderung die ja zu 2019 voll wirken soll, wurden die Anrechnungszeiten nochmals erhöht - auf inzwischen 65+ Jahre, damit erhalten alle EMR Neuzugänge nun nochmals 3 Eckpunkte mit ca. 96,-€/mtl. mehr, als noch zuvor die Fälle zwischen 2014 und jetzt.

Dadurch hat sich für die jetzigen Neufälle bei der EMR die Rente um ca. 5 Eckpunkte (rechnen wir mal mit 100% Durchschnittsverdienst je Eckpunkt) um satte 5 * ca. 32,-€/mtl. also ganze 160,-€/mtl. verbessert gegenüber einem EMR der noch kurz vor 2014 seine EMR erhielt bzw. diese sogar schon Jahrelang bezieht - ist das nicht toll.

Meine Rente ist nicht schwindend hoch. Ich habe keinen Anspruch auf Grundsicherung, dafür ist sie zu hoch. Zum Leben reicht es gerade so, wenn Kosten für Unterkunft abgezogen sind dann bleibt mir im Schnitt der Hartz IV Satz zum Leben. Ich habe aber ein Haus, für ein Haus braucht es Rücklagen, von meiner Rente bleibt nix übrig um etwas zu sparen. Bekäme ich Grundsicherung, dann würden Instandhaltungs- / Wartungskosten übernommen, so muss ich selbst dafür aufkommen.
Nun siehst du, wie toll es doch wäre wenn auch du in den Genuß der letzten Rentenreformen gekommen wärst, oder. Man stelle sich einmal vor man muß von einer Rente leben die gerade oberhalb der Grundsicherung liegt, da stellen genau diese Verbesserungen mit ca. 160,-€/mtl. mehr an Rente ein Vermögen da.

Mir geht es da nicht viel anders als den wohl meisten hier und bin auch darauf angewiesen mir den einen oder anderen Cent dazu zu verdienen, will ich nicht ein Leben nur in meiner Wohnung führen. Ich möchte mir auch mal dies und das leisten können und sei es nur mal ein schönes Essen oder ein Kaffee im Sommer draussen unter Menschen. Für dich mit einem eigenen Haus dürfte sowas alleine für den Unterhalt noch viel wichtiger werden, denn je älter das Haus je mehr Krankheiten treten auch da auf - was ich in der Familie häufig sehen durfte. Wie schwadronieren unsere Politiker doch immer so schön - Wohneigentum ist die beste Altersvorsorge. Na klar wenn man 8.000,-€ und mehr mtl. Pension erhält alle male, aber nicht wenn man das in jungen Jahren gebaute, dann nach 30 oder 40 Jahren plötzlich nur noch mit einer Rente auf Grundsicherungsniveau unterhalten muß. Nun ja, man könnte es verkaufen, ja wenn man in einem tollen Einzugsgebiet wohnt wo der Verkauf etwas abwirft, aber wer konnte sich damals schon die hohen Grundstückspreise leisten - wer denn. Dazu braucht man sich doch nur die Marktsituation dazu anschauen, da werden Immobilien für wenige zehntausend € feilgeboten - nur am Ar.... der Welt, wo eben kein junger wirklich hin will.

Ich hoffe mal ich hab die die Sache etwas näher bringen können, weshalb eine solche Petition für uns EMR schon sehr wichtig wäre.

Dazu solltest du vielleicht noch etwas verstehen. Wie sagte Nahles doch so schön, für die Altfälle wäre kein Geld da, na toll sag ich dazu denn die ca. 1,8 Millionen Altfälle würden dem Staat respektive der Rentenversicherung ca. 3,5 Milliarden im Jahr kosten. Laß dir die Summe mal auf der Zunge zergehen und bedenke dabei bitte, daß die von der CSU im Wahlkampf 2013 eingeforderte und danach eingeführte Mütterrente welche ausschließlich aus der Rentenkasse bezahlt wird (und zwar als Versicherungsfremde Leistung) uns Arbeiter/Angestellte über 7 Milliarden jährlich kostet. Dazu erhalten natürlich auch die Mütter eine solche Rente die überhaupt nichts mit dem Arbeitnehmern zu tun haben, nämlich weil sie mit einem Akademiker, Rechtsanwalt, Prof., Beamten verheiratet sind. So plündert man inzwischen ständig unsere Sozialkassen die wir als Arbeiter und Angestellte mit unseren Beiträgen zwangs Gesetz auffüllen müssen. Wo nur bleiben da bitte die Leistungen der ZWANGS Kassenmitglieder.


Grüße saurbier
 
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saurbier

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#67
Ich muß mich hier allerdings auch fragen, warum seitens der Admins diese Petition nicht besonders hervor gehoben wird, wie es z.B. ja aktuell mit der Sanltionsabschaffung im ALG-II geschieht.

An Prominenter Stelle, so das User sofort darauf hingewiesen werden, würde sicherlich mehr Menschen dazu anregen sich zu beteiligen, denn wenn man sieht das erst etwas über 3.500 Menschen unterzeichnet haben und ja mindestens mal 50.000 benötigt werden, scheint mir das doch eher zum Scheitern verurteilt zu sein - leider.


Grüße saurbier
 
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Larsson

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#68
Danke Saubier, jetzt ist es etwas klarer für mich. 160€ mehr zu haben, ja das klingt toll. Aber da kommt dann gleich die Angst, die Rente versteuern zu müssen. Ich habe mal versucht das zu verstehen, ich scheitere da kläglich. Ich weiss noch nicht mal, ob ich meine derzeitge Rente versteuern muss. Habe mir aber fest vorgenommen jetzt im Januar noch mal einen Steuerberater aufzusuchen in der Hoffnung, dass er mir das erklären kann. Lohnsteuerjahresausgleich habe ich seit 20 Jahren nicht gemacht. Ich bin da einfach überfordert.
 

RobbiRob

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#69
Damit gab es dann 2 Eckpunkte mehr in der Rentenberechnung, welche als Standartwert inzwischen ca. 32,-€/mtl. Rente ausmachen. Also man erhielt mit dieser Gesetzesänderung ca. 64,-€/mtl. mehr an Rente.
Nein. Das habe ich aber schon einmal versucht zu erklären.

160€ mehr zu haben, ja das klingt toll.
Man bekommt 2 Jahre mehr Zurechnungszeit 2014/2018.

Diese 2 Jahre sind dann individuell, je nach Schnitt der Vergangenheit.
Das wird dann mit den 32,03€ (West) multipliziert.

Einer der 2 Punkte im Schnitt hat, bekommt also 4 Punkte für die 2 Jahre mehr.
Einer der nur 0,7 Punkte hat, entsprechend nur 1,4 Punkte.

Der Step 2019 / 2018 ist dann nochmal ein großer Schritt auf 65+

Von der Zurechnungszeit werden auch die 10,8% Abschlag und KK, PV abgezogen.
Evtl. Steuern, je nach Einkommen / Familienstand.
 
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Larsson

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#70
@RobbiRob
Dass das reel wohl nicht zwangsläufig 160€ sind ist mir schon klar, aber es klingt halt toll.
Und das Punktesystem verstehe ich nicht, habe dass ja alles bekommen beim ersten Bescheid, für mich böhmische Dörfer. Das waren alle paar Monate irgendwelche verschiedenen Punkte, nee ich kapier das nicht.

Danke trotzdem, dass nicht jeder die gleichen Punkte bekommt verstehe ich jetzt
 

Doppeloma

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#71
Hallo Larsson,

Habe mir aber fest vorgenommen jetzt im Januar noch mal einen Steuerberater aufzusuchen in der Hoffnung, dass er mir das erklären kann. Lohnsteuerjahresausgleich habe ich seit 20 Jahren nicht gemacht. Ich bin da einfach überfordert.
Dann wird es aber dringend Zeit das nachzuholen, denn als Rentner (auch als EM-Rentner) ist man (seit 2005) zunächst verpflichtet eine Einkommen-Steuererklärung abzugeben, das ist auch keineswegs zu deinem Schaden ... und führt auch nicht "automatisch" dazu, dass du schon Steuern zahlen müsstest ...

Denn vorerst (bis 2024) wird noch für JEDEN Neurentner dabei ein fester (lebenslang steuerfreier) Betrag errechnet, der sich aus der anfänglichen (persönlichen) Rente in seinem Renten-Beginn-Jahr ergibt ...
Du brauchst keinen (teuren) Steuerberater, du solltest einen "Lohnsteuer-Hilfe-Verein" aufsuchen, die machen das auch (sehr preisgünstig) für Rentner.

Für weitere (durchaus erwünschte und wichtige) Fragen dazu solltest du unbedingt ein eigenes Thema im passenden Bereich ("Schwerbehinderung / Rente ...") aufmachen, damit das hier nicht zur unpassenden Nebendiskussion wird ...

MfG Doppeloma
 

RobbiRob

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#72
Auf jeden Fall ist gerade die letzte Verbesserung ein großer Schritt.
Deswegen ja auch der berechtigte Unmut.

Bin ja selber betroffen mit EMR Leistungsfall 2017.

Leider sieht man aber auch, wie wenig Leute da abstimmen.
Meiner Meinung nach wird das nur was, wenn die Verbände, Gewerkschaften etc. mehr öffentlichwirksamen Druck ausüben.

Beim anderen Thema Direktversicherung sieht man aber auch, wie lange sowas trotz großer Proteste und Aktionen dauern kann, bis Politik reagiert.
 

ABSW

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#73
Hallo RobbiRob,

die Gewerkschaften waren Teil des Problems und sind an einer Lösung
nicht interessiert.
Zu den Sozialverbänden wie VdK und Sovd dazu werde ich meine Meinung
nicht mehr äußern.
Fest steht auf jeden Fall die Gewerkschaften in Österreich haben das 3-Säulenmodell
verhindert.

Zu den Direktversicherungen: eine Lösung wurde wieder verschoben. (Stand: 10.1.19)

Ich denke aber, dass für die Altverträge bestimmt keine Lösung
gefunden wird. Die Kosten wären zu hoch.

Der Verein Direktversicherungsgeschädigte ist sehr mit der Problematik
beschäftigt. Auch weil der Staat einfach in Altverträge eingegriffen hat.
 
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