Petition an die DB, kostenloses Fahren für alle Assistenzhunde

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grün_fink

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DB fahren für ALLE Assistenzhundehalter

Wir fordern die Deutsche Bahn aus den unten ausgeführten Gründen unverzüglich dazu auf, die Mitnahme sämtlicher medizinisch notwendiger Assistenzhunde ohne Maulkorb und ohne die Entstehung zusätzlicher Kosten zu ermöglichen und dementsprechend ihre Ausführungen in den AGBs zu ergänzen.

 
G

Gelöschtes Mitglied 30227

Gast
Alle Fahrgäste.
Und nicht nur DB sondern ÖPNV.

 
E

ExitUser

Gast
Das ist alt schon in den 1970er gab es Studien das sich das rechnet wenn ÖPNV kostenlos mit Beförderungsanspruch betrieben wird, übrigens auch eine der SPD
Die Haupteinsparung liegt im Straßenbau damit kann die Lücke geschlossen werden, das ist politisch nicht gewollt wg Arbeitsplätze
Öffentlicher Nahverkehr ist so stark subventioniert das es wenig ist was da zusätzlich gebraucht wird, unterm Strich bleibt wahrscheinlich was übrig
Am stärksten subventioniert ist übrigens Oper da wird pro Platz am meisten gebuttert, gut ist Elite, darum doppeldick und Marmelade obendrauf
 

grün_fink

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Die Idee des kostenlosen ÖPNV gefällt mir sehr gut, der wäre dann für alle Assistenzhunde wohl automatisch kostenlos.
Das Bahnfahren betrifft aber auch die Fernzüge, auch die ICEs. Diese müssten dann auch kostenlos sein, zumindest für die Assistenzhunde, am besten auch für die Menschen.
Ebenso die nicht nur die städtischen Busse, sondern die im Nahverkehr und Fernverkehr.

Denn eingeschränkte Menschen mit Assistenzhund sollen sich ja nicht nur im Nahraum bewegen können.
Diese Regelung käme nicht nur der Umwelt und den eingeschränkten Personen zugute, sondern auch ärmeren Menschen.

Womit man sieht, dass sowohl Krankheit/Behinderung als auch Armut mit Einschränkungen verbunden ist, aber auch von der Gesellschaft werden die Menschen behindert.

Weniger Arbeitsplätze gebe es dann da nicht nur im Straßenbau, sondern vor allem auch im Autobau.
Dafür aber mehr im Bahn- und Busbau, bei der Bahn selber und im Schienenbau.
Schätze, dass trotzdem unterm Strich weniger Arbeitsplätze übrig bleiben. Doch auch diese kann man sinnvoll beschäftigen (Leihräder o.ä.)

Was die Bahn betrifft, las ich kürzlich einen Artikel, wo Verena Bentele schrieb oder interviewt wurde.
Sie bemängelte als Blinde, dass die Fahrkartenautomaten mit ihren Touchscreens den Blinden nix nutzen.
Fernbusse nehmen meist keine Rollifahrer mit.

Es gibt zu tun.
 
E

ExitUser

Gast
Maulkorb wird nicht verlangt bei Begleithunden
Was aber immer noch gültig zu sein scheint wäre die Tatsache das im Gegensatz zum Fahrrad ein Hund auch bei Bezahlung eines Entgeltes
keinen Anspruch auf einen nur für ihn bestimmten Platz hat es darf also kein Sitz blockiert werden nur weil da ein Hund Platz benötigt
Also der Hund bezahlt, die Beförderung wo und wie bleibt im Dunkeln, er hat keinen Platz "Anspruch" auch nicht auf dem Boden


7.4
Tiere
Lebende Haustiere, die klein (bis zur Größe einer Hauskatze), ungefährlich und in geschlosse-
nen Behältnissen (z. B. Tierboxen) wie Handgepäck untergebracht sind, können mitgenommen
werden. Die Behältnisse müssen so beschaffen sein, dass Beeinträchtigungen für Personen
und Sachen ausgeschlossen sind. Die Beförderung dieser Tiere erfolgt unentgeltlich. Darüber
hinaus können Hunde, die in Behältnissen wie Handgepäck nicht untergebracht sind oder nicht
untergebracht werden können, unter der Voraussetzung mitgenommen werden, dass sie ange-
leint und mit einem für sie geeigneten Maulkorb versehen sind. Diese Hunde werden zum hal-
ben Flex-, Sparpreis (Nr. 3.3) oder Super Sparpreis (Nr. 3.4) befördert. Ein BahnCard-Rabatt ist
ausgeschlossen. Alle weiteren Tiere sowie Tiere mit ansteckenden Krankheiten sind von der
Beförderung ausgeschlossen. In Wagen mit Verpflegungseinrichtungen dürfen Tiere, mit Aus-
nahme von Blindenführ- und Begleithunden im Sinne von § 228 Abs. 6 Nr. 2 SGB IX, nicht mitgenommen werden.
Des Weiteren sind Blindenführ- und Begleithunde im Sinne von § 228 Abs.6 Nr. 2 SGB IX vom Maulkorbzwang ausgenommen.
 
G

Gelöschtes Mitglied 30227

Gast
In Luxenburg ist ÖPNV ab März 2020 umsonst.
Schon bisher finanziert Luxenburg den ÖPNV zu etwa 90 Prozent.
Die Ausgaben steigen dadurch von derzeit 491 Millionen Euro um 40 Millionen Euro.
Jeden Tag pendeln auch rund 200.000 Menschen aus Deutschland, Frankreich und Belgien zur Arbeit nach Luxemburg.

Ich bin gespannt was sie bezahlen sollen wenn Luxemburger umsonst fahren.

Hier noch einige Städte die ÖPNV auch gratis anbieten.

Bei uns würde es etwa 50 Milliarden kosten.
Die Reichsten 10 % müssten etwa 20 % mehr Steuern bezahlen(Die Zinssteuer von 25 auf 50 % anheben)(Höchssatz von 40 auf wieder 60 % bringen). Das würde ca. 60 Milliarden bei der Einkommenssteuer bringen.

Und ja, diese ganzen Steuern würde ich endlich dort erheben wo sie auch anfallen. Dann gibts keine Steueroasen mehr. Dann wohnen auch wieder mehr in Deutschland.
 

grün_fink

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Luxemburg ist ein kleines Land, da geht es unkomplizierter.
In der Oper/Theater/Konzerthaus ist mir seltsamerweise noch kein Assistenzhund begegnet.

Bei Assistenzhunden ist der Vorteil, dass Hund und Halter sehr gut ausgebildet sind.

nochmal zum kostenlosen Nahverkehr:
Ich erinnere mich spontan, als das schöne-Wochenendticket eingeführt wurde. Damals kostete das 15DM, wenn ich mich recht erinnere. An einer "Engstelle" passte ich dann mal nicht mehr in den Anschlusszug und musste gucken. Klappte dann mit dem Bus, den fast niemand kannte. Das war damals noch wenige Jahre nach der Wiedervereinigung und es ging über den ehemaligen Grenzübergang. Der ganze Bahnhof verstopft, Zug fuhr einfach ab, als man den Bahnsteig erreichte.

Habt ihr euch jetzt schon bei der Petition beteiligt?
 
G

Gelöschtes Mitglied 30227

Gast
Nö, setzt euch lieber für allgemein Kranke, Behinderte usw. ein. Dann kommt das mit den Hunden automatisch. Das ist sonst Korinthenkackerei.
Am besten gratis für alle.
 
G

Gelöschtes Mitglied 28373

Gast
setzt euch lieber für allgemein Kranke, Behinderte usw. ein.

Und wie soll das aussehen? Was schlägst du vor, was man "allgemein" für Kranke und Behinderte und "usw." tun soll?
Kranke, Behinderte und "usw." finden es ganz toll und unglaublich hilfreich, verallgemeinert zu werden - weil es natürlich auch ganz allgemeine Wege gibt um jedem in seinen individuellen Bedürfnissen und Problemen zu helfen. Schließlich sind ja alle Behinderten, Kranken und "usw." komplett gleich.

Sieht man ja auch in dieser Petition: Es geht hier um Assistenzhunde für die verschiedensten Einschränkungen - Hunde, die vor epileptischen Anfällen warnen, Hunde, die eine drohende Unterzuckerung bemerken und melden, Hunde, die für ihren bewegungseingeschränkten Menschen Knöpfe drücken oder Dinge aufheben, Hunde, die ihren gehörlosen, autistischen, psychisch kranken Menschen Sicherheit geben, indem sie sie von anderen Menschen abschirmen, sie mit feuchten Knutschern aus der Panik holen, sie über Geschehnisse in der Umgebung informieren, die sie selbst nicht mitbekommen.
Da ist es natürlich ganz offensichtlich, dass es viel sinnvoller wäre, sich für all diese Kranken, Behinderten und "usw." mit ihren individuell sehr verschiedenen Bedürfnissen ganz "allgemein" einzusetzen. Wäre auch total einfach.

Wenn dir das Anliegen nicht passt dann zeichne es halt nicht. Aber schieb nicht vor, dass dir das Anliegen nicht gut genug ist.
 
G

Gelöschtes Mitglied 30227

Gast
Ich schrieb doch am besten gleich für alle und nicht immer diese Korinthenkackerei.
Das ist dann immer nur spezifisch für diesen oder nen anderen Personenkreis. Als nächstes kommen alle anderen Hundehalter. Und danach alle andern Kranken. U/nd alle sagen
ja warum ich nicht.
Deshalb gleich immer für alle.

Denn das wird passieren - entweder alle oder keiner. Mein Wort drauf. Und angepisst sein, caye, bin ich der falsche Adressat.
 
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