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Peter Müller (CDU): 4,50 Euro als Lohnuntergrenze

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Mario Nette

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#1
4,50 Euro als Lohnuntergrenze

Der saarländische Ministerpräsident Peter Müller war mutig und schlägt eine Lohnuntergrenze vor.

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Mario Nette
 

druide65

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#4
Ein Heer von Aufstockern.....Goldene Zeiten.

Steuerklasse: 1 Kirchensteuerpflichtig: nein Kirchensteuersatz: 9,0 Krankenkasse: Pflicht-Vers. Kassensatz (nur gesetzliche KK): 14,9 Rentenversicherungspflicht: ja Kinderfreibeträge: 0


Jahr 2009 Monat Brutto-Arbeitslohn: Euro 8.640,00 Euro 720,00 Lohnsteuer: Euro 0,00 Euro 0,00 Solidaritätszuschlag: Euro 0,00 Euro 0,00 Kirchensteuer: Euro 0,00 Euro 0,00 Krankenversicherung: Euro 682,56 Euro 56,88 Pflegeversicherung: Euro 84,24 Euro 7,02 Rentenversicherung: Euro 859,68 Euro 71,64 Arbeitslosenversicherung: Euro 120,96 Euro 10,08 Netto-Arbeitslohn: Euro 6.892,56 Euro 574,38
 

HartzDieter

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#5
4,50 Euro als Lohnuntergrenze

Der saarländische Ministerpräsident Peter Müller war mutig und schlägt eine Lohnuntergrenze vor.

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Mario Nette
Schön, da freut sich der deutsche Michel. Für solche Leistungen sollten sich die Politiker schnellstens eine Diätenerhöhung genehmigen. :icon_party:
 

Hilfskraft

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#6
Ich verstehe die Empörung nicht. Das ist doch richtiges Geld!
In Rumänien liegt der Mindestlohn bei 0,79 Euro.
Ja,ja! Bei denen ist aber auch alles viel billiger!
Irrtum!
Kaufkraft bereinigt sind das auch nur 1,39 Euro!
Hey, Rumänien liegt in Europa und ist EU-Mitglied und nicht in der Dritten Welt!
Und die Jungs und Mädels arbeiten gut, sonst hätten sich nicht Nokia und Co dorthin verzogen.

(Na, habt ihr Eure damals aus Empörung und Solidarität weggeworfenen Nokia Handys schon wieder aus der Mülltonne zurückgeholt?)

Also, Mädels und Jungs. Die Ärmel wieder hochgekrempelt, in die Hände gespuckt und ein Job gesucht für 4,50 Euro. Da könnt Ihr schon gegenüber den Rumänen 3.11 Euro auf die hohe Kante legen!
Und eins ist sicher! Wer für 1,39 Euro arbeiten will, der findet auch Arbeit!
 

Rounddancer

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#7
Und eins ist sicher! Wer für 1,39 Euro arbeiten will, der findet auch Arbeit!
Nicht unbedingt.
Also ich suche seit 1.1.04 nach einer bezahlten Arbeit,- egal in welcher Höhe ab 1 EUR.
Der Erfolg: Nichts. Keine Nachfrage, kein Angebot.
 

Hilfskraft

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#8
Zitat Heinz:
Nicht unbedingt.
Also ich suche seit 1.1.04 nach einer bezahlten Arbeit,- egal in welcher Höhe ab 1 EUR.
Der Erfolg: Nichts. Keine Nachfrage, kein Angebot.__________________

Ach, tatsächlich, Heinz?

Hast Du mir nicht noch vor 1 Woche vehement in einem anderen Thread klar gemacht, das du genügend Personen in deinem persönlichen Bekanntenkreis kennst, die eine Arbeit gefunden haben, als ich mich hier beschwerte, das ich mit über 50 keine Arbeit mehr finden werde?

Du leidest wohl unter Gedächtnisschwund?
 

Rounddancer

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#9
Keineswegs.

Wie gesagt, ICH hab trotz Suche noch keinen bezahlten Arbeitsplatz.
Etliche der anderen schon.

Paßt also beides.
 

Hilfskraft

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#10
Zitat Heinz:
Also ich suche seit 1.1.04 nach einer bezahlten Arbeit,- egal in welcher Höhe ab 1 EUR.

Der Erfolg: Nichts. Keine Nachfrage, kein Angebot


Hmmmm.....nicht mal als Müllraustrager oder als Fliegenfänger?
Bist Du das da rechts auf dem Foto?
 

Mario Nette

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#11
Peter Müller ist mit allen Kräften zu unterstützen. Ich habe seinen subversiven Plan erkannt - dieser Schelm, Wolf im Schafspelz. Erhebt also eure Stimme und unterstützt Peter darin, mit gutem Beispiel voran zu gehen. Denn Arbeit soll sich schließlich lohnen.

Mario Nette
für die Bundesweite Erwerbsloseninitiative "Pro Einsparung"
 

Woodruff

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#12
Am besten zahlen die Arbeitgeber überhaupt keinen Lohn mehr, und der Steuerzahler (nur wer bleibt denn dann noch übrig?) stockt alles auf. Nur so kann unser Land wettbewerbsfähig bleiben, und wir müssen nicht irgendwann nach China fliegen, um uns z.B. die Haare schneiden zu lassen



Immer mehr Beschäftigte brauchen Geld vom Staat

Nicht nur viele Reinigungskräfte und Friseure gehen nebenher zum Job-Center. Im letzten Jahr zahlte das Land eine knappe Milliarde dazu – Tendenz steigend.


[...]


Schuld an dieser Entwicklung ist der Wandel am Arbeitsmarkt. Wo es früher klare Grenzen zwischen Beschäftigung und Erwerbslosigkeit gab, ist heute der Wandel zwischen prekären, meist zeitlich befristenen Anstellungen das einzig Stetige: Mini- und Midi-Jobs, staatlich geförderte Beschäftigung oder Vollzeitstellen zu Dumpinglöhnen wechseln sich in den Patchwork-Biographien der Niedrigstlöhner ab. Und immer häufiger muss der Staat beim Übergang oder bei der Überwindung von Durststrecken helfen.

Auf diesem Umweg wird flächendeckend eine Art „Kombi-Lohn“ eingeführt, von dem vor allem die Arbeitgeber profitieren. „Denn so lange es keine Mindestlöhne gibt, muss der Staat die geringen Einkünfte aufstocken“, sagt Ramona Pop, Fraktionsvorsitzende der Grünen. Dass Berlin Vorreiter bei dieser Entwicklung ist, führt die Sozialpolitikerin auf eine fehl geschlagene Wirtschaftspolitik zurück. [...]

Steger berichtet über Mitarbeiter von Wachdiensten, die am morgen für Ordnung bei einem Job-Center sorgten und sich am Nachmittag in die Schlange eines anderen Job-Centers einreihten, weil sie mit ihrem Stundenlohn von gut 5,25 Euro ihre Familie nicht ernähren können. Und das Problem ist, sagen Steger und Wahle übereinstimmend, „dass die Leute meistens nicht aus der Hilfsbedürftigkeit rauskommen“.
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