Peter Hartz will Schlecker-Frauen vor Hartz IV retten (1 Betrachter)

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Peter Hartz will Schlecker-Frauen vor Hartz IV retten


Er habe den Arbeitslosen doch nur helfen wollen, beteuerte Peter Hartz stets. Doch er erntete den Zorn der Massen: Hundertausende gingen auf die Straße, unterschrieben Petitionen und skandierten Parolen gegen ihn, den Vater der unbeliebtesten Arbeitsreform. Er hätte aufgeben können, doch er kämpft weiter, unermüdlich, und bastelt an Ideen für Jobsuchende. Im Saarland will der 71-Jährige nun saarländischen Schlecker-Frauen retten – ausgerechnet vor dem, was er selbst zu verantworten hat: Hartz IV. Aber wer glaubt, Hartz könne ihn vor Hartz bewahren? Bislang fehlen dem Projekt genug Teilnehmer, um in diesem Jahr an den Start zu gehen.
Minipreneure hat er das Projekt getauft, der Name leitet sich vom französischen Entrepreneur (Unternehmer) ab, Minipreneure sollen dann eben Kleinunternehmer sein. 2011 hat Hartz unter diesem Label schon einmal Arbeitslose geschult. Nun will er die Schlecker-Frauen fit machen. Sie hätten durchaus Karrierechancen, schwärmte Peter Hartz im Juni auf einem Pressetermin in Saarbrücken. Die Kundenerfahrung! Die Kompetenz in Sachen Drogerieprodukte! Könnten sie nicht alleine, zu zweit, oder mit mehreren eine eigene Firma gründen? Vielleicht sogar mit innovativen Konzepten wie einem Bringdienst? Die Schlecker-Frauen, die auf dem Saarbrücker Pressetermin waren hörten gut zu. Und gingen wieder.
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Roter Bock

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Wann zieht der Mann sich endlich aus dem Verkehr? Er ist unerträglich. Oder will er jetzt ins Drogerie Geschäft selbst einsteigen?

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