Pendelfahrtkosten: Wird die max.Grenze Monatlich oder Kalendermonatlich berechnet?

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goodmusiclover

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Hallo zusammen,
es geht um das Thema "maximale Grenze (2 Monate) des Zuschusses (€ 200,00) bei Pendelfahrten - MONATLICH oder KALENDERMONATLICH?!"

Ich bin Aufstocker - SGBII. Wohne In Niedersachsen und arbeite in Hamburg.

Ich habe am 23.09.2013 eine neue Vollzeit Arbeitsstelle (5 Tage Woche) angenommen und rechtzeitig den Antrag aus dem Vermittlungsbudget für die Pendelfahrten beantragt. Der wurde dann auch bewilligt. :icon_wink:Für die ersten 2 Monate der Beschäftigung auf maximal €200,00 pro Monat.
So weit - so schön.

Als die 2 Monate um waren, habe ich die erforderlichen Unterlagen dazu ausgefüllt und eingereicht. Nach einigem Hin und Her wurde mir nun heute der Betrag von €400,00 ausgezahlt.

Nun zu meiner Frage:
Ist denn nun die tatsächliche Dauer (2 Monate) gemeint oder der die Kalendermonatliche Dauer von 2 Monaten?!
Zum besseren Verständnis:
ich habe eine tägliche Strecke von 70km Hin und zurück mit dem eigenen PKW zu Fahren.
Die Kosten werden mit € 0,20 pro km erstattet - also pro Arbeitstag =
€ 14,00
Nun Weiter: ich bin am 23.09.2013 meinen neuen Job angefangen - und mir wurden bis zum 22.11.2013 die Kosten für die Pendelfahrten bewilligt.
Also hab ich, so von mir verlangt, auf dem Vordruck (2 Seiten) die einzelnen Strecken mit Angabe der Entfernung und so weiter aufgeschrieben.
Es wurde jeweils vorgeben:
Seite 1: Fahrten vom 23.09.2013 bis 22.10.2013 und auf der zweiten Seite (das gleiche Formblatt) jeweils vom 23.10.2013 bis zum 22.11.2013
OK, dann hab ich errechnet, dass ich ja pro MONAT so und soviele km gefahren habe, und somit ÜBER der maximalgrenze von 200,00€ kam.

Also gut, dann wird ja sicherlich der KALENDERMONAT zählen - also 3 Monate (Sept., Okt., Nov.) da ich ja mitten im Monat Sept. angefangen habe.

Wie komme ich auf die Überlegung? Sie wollten ja auch die einzelnen Monate der Beschäftigung, Anzahl der Tage und die km von mir haben.
Nun haben sie aber nicht die KALENDERMONATE berücksichtigt, sondern die ersten 2 Monate der Beschäftigung - Ich kam erst auf diese Überlegung der Kalendermonate, was ja mehr Geld für mich bedeuten würde, da Sie in dem Formblatt danach fragen - und sicherlich auch intern Monat für Monat so abrechnen(das Budget verwalten).

Somit gehen mir unterm Strich €84,00 verloren. :frown:

Was ist denn nun gemeint - wenn man, so wie ich, mitten im Monat anfängt zu arbeiten? :confused:
ZITAT aus dem Schreiben: Die Höhe des Zuschusses ist auf jedoch auf maximal 200,-€ pro Monat begrenzt."
Und was sollte ich tun, wenn auch Eurer Meinung nach, deren Berechnung falsch ist?

Danke vorab für hilfreichen Antworten - Ich wünsch eine schöne Zeit
LG - goodmusiclover
 

Hartzeola

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AW: Pendelfahrtkosten: Wird die max.Grenze Monatlich oder Kalendermonatlich berechnet

Hallo und willkommen hier,

Ich habe am 23.09.2013 eine neue Vollzeit Arbeitsstelle (5 Tage Woche) angenommen und rechtzeitig den Antrag aus dem Vermittlungsbudget für die Pendelfahrten beantragt.

Kostenübernahme aus dem Vermittlungsbudget ist eine kann - Leistung. Bist Du sicher, dass Du das Geld aus dem Vermittlungsbudget erhälst? Ist das vielleich nur ein Vorschuss?

Dir stehen gesetzlich geregelte Absetzbeträge zu, wenn Du Aufstocker bleibst.

ich habe eine tägliche Strecke von 70km Hin und zurück mit dem eigenen PKW zu Fahren.
Die Kosten werden mit € 0,20 pro km erstattet - also pro Arbeitstag =
€ 14,00

Dein Grundfreibetrag beträgt anstelle von 100 €:

Kilometerzahl Hinfahrt x 0,2 (€/km) x 19 (Tage/Monat) +30 +15,33 + Kfz-Versicherung.

Nun haben sie aber nicht die KALENDERMONATE berücksichtigt, sondern die ersten 2 Monate der Beschäftigung

Es wird pro Gehalt (Geldeingang) abgesetzt

Vermutlich werden im September Fahrtkosten nicht berücksichtigt, da Dein Verdienst unter 400 € liegt.
 
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