Peer Steinbrück - Vom Bundestag fix in den Job als Bankberater! (1 Betrachter)

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Texter50

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Zum Kanzler hatte es dann doch nicht gereicht, so ganz in Rente will er auch nicht. :biggrin:

Nachdem seit Jahren reichlich Geld für Vorträge gesammelt wurde, wird jetzt innen Banksektor gewechselt.
Da hat wohl wer begriffen, wo es seine Partei nach der nächsten Bundestagswahl hin verschlägt - manche Leute verlassen fix noch das sinkende Schiff SPD im Bundestag... :icon_mrgreen:

SPD: Steinbrück wird Berater bei ING-DiBa |*ZEIT ONLINE

Und gleich ne gute Idee des Wahlvolks :icon_mrgreen: :
Der Postillon: Nach Einstellung von Peer Steinbrück als Berater: ING-DiBa stellt neues Logo vor
 

flandry

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Und ich dachte, die SPD sei eine Partei für Arbeitnehmer - und nicht für Arbeitgeber.
Oder anders: für sozial schwache und nicht für Kapitalisten.
 

Vizekanzler

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Und ich dachte, die SPD sei eine Partei für Arbeitnehner
Naaa klaarrr! :icon_lol: Deshalb hat Schröder bei Gazprom und Naord Stream einen Arbeitsvertrag für seine Tätigkeit im Aufsichtsrat bekommen. Er ist also anhängig beschäftigt - ein ganz normaler Arbeitnehmer.

Mal ehrlich, in der SPD sind die Genossen nach der Polit-Karriere genauso darauf erpicht ihr Adressbuch zu versilbern, wie Kader in der CDU, FDP oder den Grünen.

Schröder hatte schon zu seiner Zeit als Kanzler einen hang zu Brioni-Anzügen, Cohiba-Zigarren und den richtigen Freunden (z.B. Maschmeyer). Volker Pispers meinte mal, er warte immer darauf, dass Schröder das Goldkettchen aus dem Hemd rausrutscht. Steinbrück tritt nur nicht so grosskotzig wie Schröder auf. Er bschränkte sich auf gute Rotweine und hohe Redner-Honorare.

Zur Ehrenrettung Steinbrücks kann man sagen, dass er wenigsten 7 Jahre den Hinterbänkler gegeben hat, bevor er wechselt. Er hat also nicht den Profalla gemacht. :icon_mrgreen:
_
 
E

ExitUser0090

Gast
Was macht man denn so als "Berater" der DiBa? Braucht man dafür nicht eine gewisse Tagesstruktur? :biggrin:
 

0zymandias

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Der hat doch schon genug gemacht.

Und zwar bei den Cum-Ex-Geschäften, bei denen Milliarden Steuergelder an Millionäre gezahlt werden.
Steinbrück machte alles schlimmer

Als der Druck immer größer wurde, brachte 2006 der damalige Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) dann doch ein Gesetz auf den Weg. Doch das machte alles nur noch schlimmer: Er übernahm mehrere Passagen des Gesetzesvorschlags der Bankenlobby.

Doch der war völlig veraltet, da er auf dem Stand des Jahres 2002 basierte. Und das Gesetz vernachlässigte ein wichtiges technisches Detail: Seit 2004 waren auch Banken aus dem europäischen Ausland zur Wertpapierabwicklung in Deutschland berechtigt.

So konnten die „Cum-Ex“-Geschäfte über diesen Umweg fröhlich weitergehen. Noch schlimmer: Das Finanzministerium wies in seiner Gesetzesbegründung sogar auf die Möglichkeit hin, indem es schrieb, durch die neue Regelung würden die Steuerausfälle durch Doppelanrechnungen nur „verringert“.
[Quelle: https://www.welt.de/wirtschaft/article117112833/Staat-schaute-bei-dreister-Milliarden-Trickserei-zu.html]

Ein Herr Maschmeyer spielte dabei übrigens auch ein bisschen mit.
Und sein Sohn, da minderjährig, durfte nur 10 Millionen Euro investieren. :biggrin:
 

Tarps

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Und "Sichma" will endlich in die Braunkohle und da noch die große Kohle abgreifen. :biggrin:
 
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