PC gewonnen (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Drueckebergerin

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Hallo, Ihr Lieben!
mal rein hypothetisch gefragt :biggrin:
Einem Hartz IV Empfänger ist der Computer irreperabel gecrasht.
Er gewinnt einen Rechner im Wert von unter 500- €.
Er braucht ihn um Bewerbungen zu schreiben, Stellen zu suchen und für den Beruf als Finanzbuchhalter fit zu bleiben.

Müßte er den verkaufen und z.Bsp. einen gebrauchten holen?
 
G

gast_

Gast
Hallo, Ihr Lieben!
mal rein hypothetisch gefragt :biggrin:
Einem Hartz IV Empfänger ist der Computer irreperabel gecrasht.

P.P.

Er gewinnt einen Rechner im Wert von unter 500- €.

Das müßte er melden.

Er braucht ihn um Bewerbungen zu schreiben, Stellen zu suchen und für den Beruf als Finanzbuchhalter fit zu bleiben.

Müßte er den verkaufen und z.Bsp. einen gebrauchten holen?
Nein, er müßte ihn verkaufen und das Einkommen würde angerechnet.
 

Solanus

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Nein, er müßte ihn verkaufen und das Einkommen würde angerechnet.
Zu welchem Preis müsste der verkauft werden? Wo müsste er den verkaufen?

Nicht lachen oder maulen, meine Frage hat einen ernsthaften Hintergrund.
 

hobocharly

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der rechner wird dir nicht auf dein bankkonto überwiesen, oder? dann würde ich den nicht melden. wenn ich 500euro finde, dann melde ich die auch nicht. wäre ich ja schön dämlich.
 
E

ExitUser

Gast
Nein, er müßte ihn verkaufen und das Einkommen würde angerechnet.
Also, bei Geschenken oder gewonnenen Computer ist für mich die Grenze der Meldepflicht an JC! Da unterstütze ich immer, irgendwo hörts auf, bei dem verkommenen Gesetz!
Weil man auch alles übertreiben kann. Dann müßte jedes Geschenk, was der Hilfsbedürftige bekommt gemeldet werden, müsste!
So teuer kann der gewonnene Computer nicht sein. Da bei ALG II kein Geld zum Kauf für einen Neuen vorhanden ist, der vorhandene oft uralt, würde ich nicht melden. Braucht ja einen, um Bewerbungen zu schreiben, fertig! Kopf machen überflüssig!
 
E

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Gast
Nein, er müßte ihn verkaufen und das Einkommen würde angerechnet.
Wenn dem wirklich so ist, dann bekommt halt ein Bekannter die Rechnung/Quittung/Garantieschein und dieser leiht einem das Gerät.

Also bei solch hirnrissigen Gesetzen fördert man ja regelrecht die "Kriminalität".
 

Purzelina

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Wenn dem wirklich so ist, dann bekommt halt ein Bekannter die Rechnung/Quittung/Garantieschein und dieser leiht einem das Gerät.

Also bei solch hirnrissigen Gesetzen fördert man ja regelrecht die "Kriminalität".
Und was machst Du mit dem Verkaufserlös?
 
H

hass4

Gast
Ich könnte mir überhaupt keine gedanken zu dem thema machen!

habe hier 3 rechner stehen, aus einzelteilen vom Flohmarkt zusammengebaut. Das sind auch schon rechner mit DDR 3 und DDR 2 arbeitsspeicher und sockel 775, wer will mir das verbieten?

Wenn dich das moralisch zu sehr belastet dann musst du das beim jobcenter melden, oder du schaltest den rechner ein und arbeitest damit und verschwendest da nie einen gedanken dran wo der herkommt!
 

pigbrother

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GEGENFRAGE >>

Wer kommt vom JobCenter in Deine Wohnung und begutachtet welcher PC da steht :confused: :icon_pause:
 
E

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Gast
pigbrother AW: PC gewonnen
GEGENFRAGE >>

Wer kommt vom JobCenter in Deine Wohnung und begutachtet welcher PC da steht
Eben, deshalb würde ich keinen weiteren Gedanken dran verschwenden. Wo kein Kläger, ist kein Richter! Denn wenn das Alltag würde, müsste jede Küchenmaschine, jedes Bügeleisen oder sonst was, was als Geschenk oder Gewinn ins Haus kommt, gemeldet werden. Da hört bei mir das Verständnis auf.
Der Opa, der seinem Enkel im ALG II Computer schenkt, melden? Ne, Leute, man kann alles übertreiben, bei aller Ehrlichkeit, bringt das mehr Ärger als Nutzen. Ärger und "Deppenalarm" gibt es beim JC auch ohne diese Sachen schon reichlich. Da muss man nicht noch selber welchen produzieren!:icon_kinn::icon_pause:
 

pigbrother

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Anderseits wäre es sinnvoll wenn ALLE solche und andere banale Fragen an die Ämter senden.

Dann hätten die Leute genug Arbeit und dies würde vom Sanktions-Denken ablenken. :biggrin: :biggrin:
 

jimmy

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Eben, deshalb würde ich keinen weiteren Gedanken dran verschwenden. Wo kein Kläger, ist kein Richter! Denn wenn das Alltag würde, müsste jede Küchenmaschine, jedes Bügeleisen oder sonst was, was als Geschenk oder Gewinn ins Haus kommt, gemeldet werden. Da hört bei mir das Verständnis auf.
Der Opa, der seinem Enkel im ALG II Computer schenkt, melden? Ne, Leute, man kann alles übertreiben, bei aller Ehrlichkeit, bringt das mehr Ärger als Nutzen. Ärger und "Deppenalarm" gibt es beim JC auch ohne diese Sachen schon reichlich. Da muss man nicht noch selber welchen produzieren!:icon_kinn::icon_pause:
Du darfst dann aber auch nicht zum Klappstuhl werden, wenn das JC seine Agenten rausschickt, und in deine Wohnung möchten. Hier knicken nämlich eine ganze Menge Leute ein, lassen den Dienst rein, und wollen im nachhinein irgend etwas retten.

Zum Thema:
Alles was Bar in die Hand fliesst, erfährt das JC nicht. Hier schließe ich mich eindeutig einigen anderen an. Wenn man auch nur kurzfristig die Chance hat seine Lebensqualität zu steigern dann sollte man das tun.
 
E

ExitUser

Gast
Wer viel fragt, geht viel irr!
:biggrin: Viele Fragen produzieren viele dumme Antworten vom JC!:icon_pause:
Wenn wir ehrlich sind, würde das JC am liebsten noch wissen, was auf den Tellern bei euch landet, mal Off Topic!
 

Maverick71

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Annabella hat schon Recht.
Einfach einschalten, geniessen und glücklich sein.

Wenns nach HartSS-Gesetzen ginge müsste ich jeden Geldschein als Geburtstagsgeschenk und jede sonstige materielle (Haushaltsgegenstände, Möbelgeschenke etc.) Zuwendung dem JC melden - ja gehts noch!?
Ich hab damals nichtmal meinen Erbanteil (so groß wars nun auch nicht), den ich noch bar von meiner Oma in die Hand gedrückt bekam, angegeben - davon hab ich den Führerschein gemacht, weil das JC sich immer dagegen sperrte den vor zu finanzieren, um vielleicht auch darüber meine Arbeitsmarktchancen zu erhöhen.
Omi sagte dabei: "Ich gebs lieber, so lang ichs noch kann, aus warmen Händen. Dann hab ich wenigstens noch was davon zu sehen wie Du Dich freust.".
Soll mich deswegen also das JC mal angehen..., dann krachts aber richtig!
Wenn das JC das "FÖRDERN" permanent verweigert muss ich eben jeden bar geschenkten Groschen selbst für bestimmte Dinge hintenrum einsetzen, was an sich eigentlich schon eine Sauerei ist.

Bekommt man einen Rechner geschenkt kanns dem JC sch...egal sein, schliesslich gibts dann keine Unterlagen bei irgendwelchen Stellen die die JC ständig nach Informationen ihrer "Kunden" abgrasen.
 
E

ExitUser

Gast
Maverick71 AW: PC gewonnen
Annabella hat schon Recht.
Einfach einschalten, geniessen und glücklich sein.
Ja, weil das Elend in diesem Bereich so groß ist, dass ich bei Lappalien nicht dagegen wirke.
ALG II bedeutet enormen Verzicht u. Leid. Da kann eine kleine Freude für die Seele gut tun.:icon_pause:
 
E

ExitUser

Gast
Wenn es jetzt ein High Tech Super PC wäre, okay. Da wäre Grauzone. Aber so ein Billig PC von Aldi oder Lidl für 500 Euro... ja meine Güte. Die verlieren doch schon kürzeste Zeit später an Wert.

Und wenn er den PC für Bewerbungen braucht... soll er den echt für 100 Euro verkaufen, das anrechnen lassen und dann 500 Euro für einen neuen Billig PC hinblättern?
 
R

Rounddancer

Gast
Die Vorschrift besagt, daß zweckbestimmte Zuflüsse nicht gemeldet werden brauchen.
Und Zweckbestimmung ist aus meiner Sicht, wenn was Notwendiges defekt ist, und ein Rechner ist heutzutage für uns erwerbslose Menschen schon angesichts der Tatsache, daß bald nur noch Ämter Bewerbungsunterlagen per Post wollen (und selbst die wollen keine handschriftlichen Bewerbungen mehr), notwendig.

Klar, wenn da ein Porsche als Rechner kommt, dann könnte verlangt werden, daß man den Porsche verkauft, sich davon einen gebrauchten VW kauft, und mit dem arbeitet,- und den Differenzbetrag dann als Zufluß meldet und so dem Amt die Gelegenheit gibt, den Differenzbetrag ggf. abzuglich der Versicherungspauschale anzurechnen.

Wobei Rechner ja ungeheuer an Wert verlieren,- einml aufgemacht, durchprobiert, ob alles tut, schon kann man ihn nicht mehr mit gutem Gewissen als neu anbieten,- und zwischen "neu" und "wenig gebraucht, 1.Hand" schrumpft der Marktwert bereits um rund ein Drittel,- und jeder Monat, den der Rechner länger das Fabrikgelände in zumeist China verließ, sinkt sein Wiederverkaufswert weiter.
 

Luna 17

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Anderseits wäre es sinnvoll wenn ALLE solche und andere banale Fragen an die Ämter senden.

Dann hätten die Leute genug Arbeit und dies würde vom Sanktions-Denken ablenken. :biggrin: :biggrin:


hast ja eigentlich recht,aber lieber werden die Anträge liegen gelassen,das sanktionieren und schikanieren lassen die sich nicht nehmen,da wette ich.

LG
Luna 17
 
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