Paypal-Konto einrichten während ALG2-Bezug - was ist zu beachten? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

For contentedness

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Hallo :icon_hihi:

ich bin mir nicht ganz sicher, ob der Thread in dieses Unterforum gehört, aber da es auch um ALG 2 geht, poste ich hier mal rein.

Folgendes:
Da es viele Shoppingseiten gibt, die kein Rechnungskauf anbieten, habe ich vor mir Paypl einzurichten. Wegen dem Käuferschutz.

Da man als Elo nicht wirklich frei ist, frage ich mich was es da zu beachten gilt.

Soweit ich weiß, wird bei der Einrichtung von Paypl zur Verifikation ein kleiner Betrag auf das Konto überwiesen. Auf dem Verwendungszweck dieser Überweisung ist dann ein Code, den man zur Bestätigung braucht.

Das bedeutet -> es fließt Geld, das nicht vom JC kommt, auf das Konto. Ein einziger Cent.

Habe gelesen, dass alle Nicht-JC-Einzahlungen gemeldet werden müssen, und sei der Betrag noch so lächerlich gering.
Hier auch?

Muss ich dann den Kontoauszug mit der PayPl Einzahlung dem JC vorlegen? Darf ich wenigstens den Code schwärzen?
Muss ich dem JC generell mitteilen, dass ich mir Paypl eingerichtet habe? Muss ich die sogar noch um Erlaubnis bitten?
 
Zuletzt bearbeitet:

Nena

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Muss ich dem JC generell mitteilen, dass ich mir Paypal eingerichtet habe?
ja

Muss ich die sogar noch um Erlaubnis bitten?
nein

es fließt Geld, das nicht vom JC kommt, auf das Konto. Ein einziger Cent.

Habe gelesen, dass alle Nicht-JC-Einzahlungen gemeldet werden müssen, und sei der Betrag noch so lächerlich gering.
Hier auch?
würde ich nicht tun
 

For contentedness

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würde ich nicht tun
Was genau würdest du nicht tun? Soll ich mir besser kein PP machen?

Und zu der JC-Mitteilung: Ich möchte ja weder was verkaufen noch ein Guthabenkonto errichten.
Ich möchte mir PP lediglich deshalb anlegen, damit der Onlineshop
meine Bankdaten nicht erhält und
im Falle des Nichterhalts der Ware, ich das Geld von PP zurück erhalte (Käuferschutz).

Aber dies wäre dem JC dann ja auch mitzuteilen, weil es bei einem H4-Empfänger natürlich nicht sein kann, dass er Geld zurückerstattet bekommt :icon_lol::mad2:. Hat was von einer Diktatur..

Wie muss so eine Mitteilung an das JC überhaupt aussehen? Einfach ein Zweizeiler, wo ich mitteile, dass ich mir PP gemacht habe und dazu noch ein Kontoauszug vorlegen?
 

Uhus

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Nena

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Was genau würdest du nicht tun?
Ich würde einen Cent Geldeingang nicht melden.

Soll ich mir besser kein PP machen?
Kann ich nicht beurteilen.

Hat was von einer Diktatur
Und (oder oder) mit der Bedingung der Bedürftigkeit...

Einfach ein Zweizeiler, wo ich mitteile, dass ich mir PP gemacht habe
Ich würde mitteilen, dass ich mir ein weiteres Konto eröffnet habe. Ja, mit einem Zweizeiler. Kannst es auch "Veränderungsmitteilung" nennen.
 

For contentedness

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Was ist PayPal denn? Ein Konto, das anzugeben ist.
Danke erstmal für diese Information. Ich kenne mich da halt nicht so aus.
Ich dachte mir nur, dass PP quasi der "Mittelsmann" bei Onlinekäufen wäre. Also: Ich bestelle mir was im Internet, PP zahlt an den Händler und PP bucht die Kohle von meinem Konto ab. Hätte den Vorteil, dass der Händler meine Bankdaten nicht kriegt. Und Käuferschutz. Oder habe ich das ganze System nicht verstanden?
 

Nena

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Paypal ist eine Bank. Ein Paypalkonto ist ein Bankkonto.
Das, was Du beschreibst, ist die Zusatzleistung (zusätzlich zu einem "normalen" Bankkonto), die Paypal bietet. Das ändert aber nichts an deren Bankenlizenz. Und an Deiner Verpflichtung, dieses Konto zu melden.
 

Uhus

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Siehe Punkt 1.1 der PayPal-Nutzungsbedingungen:
PayPal hat eine Luxemburger Banklizenz im Sinne des Artikels 2 des Gesetzes vom 5. April 1993 über das Kreditwesen. Damit unterstehen wir der Luxemburger Bankenaufsicht, der Commission de Surveillance du Secteur Financier (CSSF).

Die Hauptgeschäftstätigkeit von PayPal liegt in der Ausgabe von E-Geld und den mit der Ausgabe von E-Geld eng verbundenen Leistungen. Die PayPal-Services sind insbesondere keine Einlagen- oder Anlagendienstleistung im Sinne des oben genannten Kreditwesengesetzes.

Das bedeutet für Sie: Ein Guthaben auf Ihrem PayPal-Konto ist daher nicht durch das Luxemburger Einlagensicherungssystem des Conseil de protection des déposants et des investisseurs (CPDI) geschützt.
Nicht übersehen: Geht Paypal in Insolvenz, ist ein eventuelles Guthaben dort ganz oder teilweise verloren, jedenfalls nicht über die Einlagensicherungssysteme geschützt.
 

iSlave

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Ich meine es gab eine 10€ Hürde unter der man das ganze nicht melden braucht. Außerdem juckt es das Jobcenter meistens nicht, ob du paypal hast. An meinen Paypal Kontoauszügen haben sie meistens wenig bis gar kein Interesse gezeigt. Außerdem werden die Überweisungen doch sowieso später auf dem Konto auftauchen, wenn du bei Paypal Geld einzahlst bzw dort hin überweist, um damit zahlen zu können?
 
Zuletzt bearbeitet:

warpcorebreach

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ich muss zugeben das ich nicht aktuell wusste das paypal mitlerweile eine banklizenz hatt. trotzdem würde ich mich mit vorrauseilendem gehorsam immer zurückhalten. ich benutze paypal sicher seit gründung und würde nicht im traum drann denken denen das mitzuteilen. in den kontoauszügen immer schön schwärzen.
 

For contentedness

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Ich meine es gab eine 10€ Hürde unter der man das ganze nicht melden braucht.
Wenn das so stimmen sollte, dann müsste ich wenigstens diese 1-Cent-Überweisung mit dem Bestätigungscode nicht melden.

Außerdem juckt es das Jobcenter meistens nicht, ob du paypal hast.
Naja, da ein PP-Konto ein "richtiges" Konto sein soll und dessen Angabe sogar in der Anlage-VM verlangt wird, wäre es nicht so gut dieses nicht anzugeben.
 

Uhus

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Das mit den 10 Euro ist sicherlich auf § 1 Abs. 1 Nr. 1 ALG II-V zurückzuführen:
(1) Außer den in § 11a des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch genannten Einnahmen sind nicht als Einkommen zu berücksichtigen:
1. Einnahmen, wenn sie innerhalb eines Kalendermonats 10 Euro nicht übersteigen,
 

For contentedness

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Nicht übersehen: Geht Paypal in Insolvenz, ist ein eventuelles Guthaben dort ganz oder teilweise verloren, jedenfalls nicht über die Einlagensicherungssysteme geschützt.
Würde auf mein PP-Konto eh nichts einzahlen. Wollte mir das Onlineshopping nur einfacher und sicherer machen, aber wenn das ganze mit so nem Papierkrieg verbunden ist... Habe nicht unbedingt Lust drauf, zumal ich mir nur sehr selten was kaufe..
Vielleicht schaue ich weiter und finde eine Seite, wo auch Kauf auf Rechnung angeboten wird (Nach dem Motto: Erst die Ware, dann das Bare ;)) oder ich gehe altmodisch einkaufen. Auch wenn ich drauf zahlen müsste.. Dieser Papierkram ist mir glaube ich zuwider...
 

TazD

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erstelle dein paypal konto und gut is. dem jobcenter irgendetwas mitteilen, soweit kommts noch. gerade wenn du es primär zum einkaufen nutzt geht das niemandem etwas an.
Erste falsche Aussage.

ich benutze paypal sicher seit gründung und würde nicht im traum drann denken denen das mitzuteilen. in den kontoauszügen immer schön schwärzen.
Zweite falsche Aussage. JEDES Konto ist beim JC anzugeben. Sowohl bei Erst- als auch bei Weiterbewilligungsantrag, sofern das Konto neu ist.
Wenn du das anders handhabst, dann ist das deine Sache. Aber rate hier gefälligst anderen Nutzern nicht zu Dingen, mit denen sie ihre Mitwirkungspflichten verletzen!

Ich meine es gab eine 10€ Hürde unter der man das ganze nicht melden braucht.
Auch falsch. Jede Einnahme ist zu melden. Ob diese anrechnungsfähig ist oder nicht, entscheidet der SB, nicht der Elo.

Nur wird es im Weiterbewilligungsantrag nicht abgefragt.
Nochmal falsch. Kommt ein Konto dazu, was bisher noch nicht angegeben wurde, dann ist das gemäß Punkt 5 des WBA anzugeben.

Im Regelfall ist die Einrichtung eines PayPal-Kontos kein Problem, da die dortigen Buchungen aus den Buchungen auf dem "normalen" Konto ersichtlich sind und somit auch klar ist, dass keine Einnahmen entstehen, sondern nur das Guthaben von Konto A über Paypal an den Händler weitergeleitet wird.
Selbst wenn du etwas zurückgibst, dann kannst du anhand der Kontoauszüge nachweisen, dass du zuerst Ware X bezahlt hast und dann lediglich den Kaufpreis erstattet bekommen hast, so dass ebenfalls keine Einnahme in irgendeiner Art und Weise vorliegt.
 
Zuletzt bearbeitet:

iSlave

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(WBA Antrag)
Es sind weitere Änderungen eingetreten Ja Nein
► Bitte geben Sie hier alle Änderungen zu Ihren Angaben im (Erst-) Antrag an, die
Sie noch nicht mitgeteilt haben, z. B., wenn
- Sie oder ein Mitglied Ihrer Bedarfsgemeinschaft eine eheähnliche Gemeinschaft begründet oder sich von
der Partnerin/dem Partner getrennt haben/hat,
- sich die Anschrift oder die Bankverbindung ändert oder geändert hat,
- sich Änderungen zur Kranken- oder Pflegeversicherung ergeben oder ergeben haben und/oder
- sich Änderungen zum Vermögen ergeben oder ergeben haben.
(keine abschließende Aufzählung)
Du meinst damit den Punkt, die Bankverbindung habe sich geändert? Damit man auch weiterhin die Leistungen auf das richtige Konto überwiesen bekommt?
 

For contentedness

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Zusammengefasst:
-Die "Miniüberweisung" ist zu melden.
-Das PP-Konto ist zu melden.
-Evtl. Rückerstattungen sind auch zu melden.

Meine Güte... Aber gut, wenn das so ist, dann ist das so. Danke für die wertvollen Ratschläge. (y)

Eine letzte Sache: Ich weiß, das ist eine "Glaskugel"-Frage:
Wenn ich bei einem Internethändler mit guten Bewertungen per Vorkasse bestelle (also ganz ohne PP), dann kann man doch getrost davon ausgehen, dass man die Ware auch erhält, oder? Oder lieber doch PP machen und sich diese JC-Papier-Tortur über sich ergehen lassen, aber dafür wenigstens sicher einkaufen?
 

Nena

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-Evtl. Rückerstattungen sind auch zu melden.
Woher hast Du das denn?????

-Die "Miniüberweisung" ist zu melden.
Quark. Ja, natürlich hat @TazD recht. Aber Quatsch ist es allemal. Ich (!) würde hier die Gesetzesübertretung wagen - und es nicht melden.

-Das PP-Konto ist zu melden.
Ja. Und ich würde nicht bis zum nächsten WBA warten.

Wenn ich bei einem Internethändler mit guten Bewertungen per Vorkasse bestelle (also ganz ohne PP), dann kann man doch getrost davon ausgehen, dass man die Ware auch erhält, oder?
Ich habe noch keine schlechten Erfahrungen gemacht. Weder bei Ibäh noch bei amazon noch bei Ibäh-Kleinanzeigen noch bei Apotheken noch bei sonstigen Firmen. Nein, niemand wird Dir versprechen, dass das so ist.

Ich finde: Es ist kein unüberwindbarer Aufwand. Du schreibst einen Brief, in dem Du angibst, dass Du ein weiteres Konto hast.
 

warpcorebreach

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ich persönlich würde nichts tun. aber es ist durchaus richtig zu sagen das ich mich im zweifel halt einfach nicht an alle regeln halte.
aber rückerstattungen sind ohnehin egal. wir reden ja dabei von deinem geld für einen artikel den du möglichweise zurückgeschickt hast.
 

For contentedness

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@For contentedness kann sicherlich selber entscheiden, was glaubwürdiger klingt.
Quark. Ja, natürlich hat @TazD recht. Aber Quatsch ist es allemal. Ich (!) würde hier die Gesetzesübertretung wagen - und es nicht melden.
Du schreibst ja, dass @TazD im Prinzip recht hat, es deiner Meinung nach aber völliger quatsch ist, die 1-Cent-Überweisung zu melden. Wieso eigentlich? Wenn ich dem JC die Existenz eines PP-Kontos ohnehin melden muss, dann macht ein kleiner Kontoauszug, den ich dann beilege, den Braten doch auch nicht mehr fetter?
 
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