"Pause" zwischen 2 Arbeitsverhältnissen

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ExitUser

Gast
Mir geht es um die versicherungsmäßige Seite:

Sollten zwischen Beendigung eines Arbeitsverhältnisses u. dem Beginn eines neuen AV einige Tage (7 ?) ohne Beschäftigung liegen, wie verhält es sich dann z.B. mit der Krankenversicherung?

Ich denke, daß das kein Problem darstellt, bin mir aber nicht ganz sicher.

RZ
 
E

ExitUser

Gast
Wenn man in der Zwischenzeit ALG oder ALG II bezieht, ist man ohnedies kranken- und pflegeversichert.

Wenn nicht, hat man noch für einen Monat nach Ende einer Pflichtmitgliedschaft beitragsfrei Anspruch auf Leistungen der Krankenversicherung, solange man keine Erwerbstätigkeit ausübt. Quelle: § 19 Abs. 2 SGB V.

Erkundige dich doch bei Bedarf einfach mal bei deiner Krankenversicherung.
 

Rwasser

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Wenn man in der Zwischenzeit ALG oder ALG II bezieht, ist man ohnedies kranken- und pflegeversichert.

Wenn nicht, hat man noch für einen Monat nach Ende einer Pflichtmitgliedschaft beitragsfrei Anspruch auf Leistungen der Krankenversicherung, solange man keine Erwerbstätigkeit ausübt. Quelle: § 19 Abs. 2 SGB V.

Erkundige dich doch bei Bedarf einfach mal bei deiner Krankenversicherung.

Und ich glaube mich zu erinnern, dass man der Krankenkasse nachweisen muss, dass man keinen Anspruch auf Transferleistungen hat, bevor sie einem diesen "Bonusmonat" gewähren (dürfen).

Das ist aber wohl sowieso klar.
 
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ExitUser

Gast
Und ich glaube mich zu erinnern, dass man der Krankenkasse nachweisen muss, dass man keinen Anspruch auf Transferleistungen hat, bevor sie einem diesen "Bonusmonat" gewähren (dürfen).

Naja... ein ganzer Monat soll es ja nicht werden. Wenn, dann würde es sich wirklich nur um einige wenige Tage oder eine Woche handeln.
 

sammy

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Hi, und zur Komplettierung anbei die Rechtsgrundlage:

§ 19 Erlöschen des Leistungsanspruchs SGB V

(1) Der Anspruch auf Leistungen erlischt mit dem Ende der Mitgliedschaft, soweit in diesem Gesetzbuch nichts Abweichendes bestimmt ist.
(2) Endet die Mitgliedschaft Versicherungspflichtiger, besteht Anspruch auf Leistungen längstens für einen Monat nach dem Ende der Mitgliedschaft, solange keine Erwerbstätigkeit ausgeübt wird. Eine Versicherung nach § 10 hat Vorrang vor dem Leistungsanspruch nach Satz 1.
(3) Endet die Mitgliedschaft durch Tod, erhalten die nach § 10 versicherten Angehörigen Leistungen längstens für einen Monat nach dem Tode des Mitglieds.
 
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