Pauschalmiete - Jobcenter will Mietvertrag und Mietbescheinigung

Kirre

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Hallo!

Ich habe ein paar Fragen an euch. Und zwar beziehe ich ALG2 und bekam nachdem ich einen Weiterbewilligungsantrag abgegeben habe ich nun einen Brief mit vielen Forderungen erhalten. Das Jobcenter ist eine Optionskommune.

Ich lebe zur Untermiete(mit Eltern, Ü25) und habe eine Kostenbeteiligungsvereinbarung gemacht. Die Pauschalmiete beträgt ca. 160€.
Die Jahre zu vor musste ich einen Rechtsstreit wegen ähnlich Probleme gehen.

Es wird gefordert:
- Anlage HG
- KDU mit den gesamten Kosten für die Wohnung
(Also Vertrag des Mieters?)
- aktuelle Mietbescheinigung
- Kontoauszüge letzten 6 Monate

Das Problem ist, mir wurde öfter eine Bedarfsgemeinschaft unterstellt, obwohl es nur eine WG ist. Das war damals vor Gericht mit einer Einigung auch der Fall und nun wieder.



1. Was kann ich schreiben? Bisher habe ich Kontoauszüge von 3 Monaten, Ausgänge geschwärzt, als Kopie, wenn gefordert, beigelegt. 6 Monate sind soweit ich das gelesen habe nur in begründeten Einzelfällen und bei Selbstständigen zulässig oder?

2. Ich kann keinen Mietvertrag oder Mietbescheinigung vorlegen, da ich nicht der Mieter bin.

3. Eine Pauschalmiete ist eine Pauschalmiete und da kann ich dann keine einzelnen Posten angeben.



Es ist wieder eine neue Sachbearbeiterin und ich vermute, dass es daran liegen könnte. Alle relevanten Unterlagen sollten vorliegen.

Könnt ihr mir helfen mit Urteilen usw. ?
 

AnotherDay

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Bin leider auch unwissend, was deine Frage angeht.

Für die Gesamtfläche der Unterkunft berechnen die einzelnen Bundesländer anscheinend separat (im Netz gibt es Listen nach Bundesland). Also bei 50qm z.B. ...

Anlage KDU: 2.2
"Folgende Angaben sind nur bei einer Eigentumswohnung bzw. einem Eigenheim zu machen"

Hier also keine Angaben

Anlage HG: 4.0
"Die/Der Verwandte/Verschwägerte ist Eigentümerin bzw. Eigentümer oder Mieter bzw. Mieter der Wohnung, in der die Bedarfsgemeinschaft lebt"

Gute Frage...ist ja keine Bedarfsgemeinschaft. "Bedarfsgemeinschaft" Durchgestrichen und eine Pauschale angeführt.

Warte lieber auf bessere Antworten, da ich nichts falsches sagen möchte.
 

Kirre

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Die Wohnung ist kein Eigentum. Der Wohnungsgesellschaft war es damals egal ob eine Untervermietung stattfindet. Ist auch alles geklärt gewesen.

Ich werde wohl nach der rechtlichen Grundlage fragen auf die sie ihre Forderungen beruft.

1. Kontoauszüge(6 Monate)

Warum sie für 6 Monate Kontoauszüge fordert.
Individuell darf mehr gefordert werden, aber mit Begründung soweit ich das verstanden habe.
Hier habe ich etwas dazu gefunden.

2. Anlage HG/KDU


Ich bin meine eigene BG und lebe in einer WG, deshalb sollte ich, so wie ich das verstanden habe nur mich eintragen.
Warum soll ich unter Punk 2 bei der Anlage HG die Namen der Personen angeben die in meiner WG leben, das geht die aus Datenschutzgründen doch nichts an oder?

Angaben der Kosten für die gesamte Unterkunft geht auch nicht, mir liegt der Mietvertrag nicht vor. Es wurde extra erwähnt, das nicht die Kosten der Kostenbeteiligungsvereinbarung gefordert werden.

3. Mietbescheinigung
Keine Vorlage von Mietbescheinigungen

Die Vorlage meinerseits wäre nicht möglich, alleine weil ich nur Untermieter mit einer pauschalen Kostenbeteiligung bin.

In dem Schreiben passt einfach nichts zusammen.

Die Frage ist wie ich das alles formulieren soll, unterlegt mit richterlichen Beschlüssen oder erstmal nur nach der gesetzlichen Grundlage fragen?

Muss ich ihr echt die Unterschiede erklären? Eigentlich müsste sie das wissen.
 
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