• Herzlich Willkommen!
    Schön, dass Sie zu uns gefunden haben.

    Wir sind das Erwerbslosen Forum Deutschland und befassen uns vor allem mit den Problemen bei Erwerbslosigkeit, Armut und gesellschaftlicher Benachteiligung.
    Das wichtigste Ziel ist, dass jeder zu seinem Recht kommt und diese nicht von den Behörden vorenthalten werden. Dazu gehört auch, dass Sie Ihre gewonnenen Informationen an andere weiter tragen. Bei den vielen völlig willkürlichen Handlungen von Behörden - und besonders bei Hartz IV - müssen Betroffene wissen, wie sie sich erfolgreich wehren können.
    Was man als Erwerbsloser zur Abwehr von Behördenwillkür alles wissen muss.
    Genauso wichtig ist es, dass Sie mit dazu beitragen, dass dieses unsägliche Gesetz Hartz IV überwunden werden muss. Deshalb brauchen wir auch aktive Unterstützer, die durch zivilen Ungehorsam, bei Demonstrationen etc. sich für diese Ziele einsetzen. Hierzu geben wir regelmäßig Informationen heraus.
    Mit diesen Zielen haben wir hier viele Menschen versammeln können, welche offen über sich diskutieren und ihre eigenen Erfahrungen hilfsbereit anderen mitteilen. Am besten ist es, wenn Sie sich kurz fürs Forum registrieren und Ihre Probleme, Meinungen und Ideen schreiben Das geht ganz schnell, ist kostenlos und bringt Ihnen nur Vorteile. So werden Sie sicherlich auf Gleichgesinnte stoßen, welche gerne versuchen, Ihnen weiter zu helfen, damit Sie den richtigen Weg finden. Ebenso habe Sie damit Zugriff auf unsere Vorlagen zu Widersprüchen, Klagebeispiele etc... Hier können Sie sich registrieren.

    Hoffentlich finden Sie, was Sie suchen.

Patient bei Reha nicht therapiefähig

Status
Nicht offen für weitere Antworten.

sgrund

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
26 Feb 2009
Beiträge
148
Gefällt mir
6
#1
Hallo allerseits,

ich habe eine dringende Frage und ich hoffe ihr könnt mir weiter helfen:
Ein Bekannter war in Reha wegen eines Verlängerungsantrags für die EU-Rente. Er wurde aufgrund seiner starken depressiven Situation vorzeitig entlassen da es wegen seine Zustands nicht an den Therapieangeboten teilnehmen konnte.
Die Klinik hat das auch so in den Entlassungsbericht geschrieben, dass der Patient wegen seiner Verfassung dort nicht behandelbar war und in eine Akutklinik gehört.
Muss er jetzt mit einer Einstellung der Rentenzahlung rechnen obwohl ja nichts für seinen Zustand kann?
Muss er jetzt unbedingt in eine Akutklinik um seine Rentenansprüche nicht zu gefährden?

Kann jemand etwas dazu sagen?
 
E

ExitUser

Gast
#2
Hallo,
es kann niemand zu einem bestimmten Vorgehen gezwungen werden. Allerdings gehe ich davon aus, dass auch die Rentenversicherung versuchen wird, daraus eine Verletzung der Mitwirkungspflicht zu konstruieren.

Am besten die Entscheidung von der Rentenversicherung abwarten und dann mit anwaltlicher Hilfe oder durch SOVD oder VdK, Hilfe in Anspruch nehmen um dagegen vorzugehen. Wenn die Entscheidung eben negativ ausfallen sollte. Es gibt aber durchaus auch positive Entscheidungen der Rentenversicherungsträger in diesen Angelegenheiten.
 

sgrund

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
26 Feb 2009
Beiträge
148
Gefällt mir
6
#3
kann denn die Klinik nach der Gesetzteslage so einen Entlassungsbericht überhaupt schreiben?
Ich meine, der ist von der Sache her realistisch, aber auch "legal"?
 

jane doe

Elo-User/in
Mitglied seit
16 Jun 2005
Beiträge
626
Gefällt mir
13
#4
f6x.x

ich würde das sogar positiv sehen. denn es scheint ja nun eine besserung ausgeschlossen zu sein, wenn die erkrankung immer noch/schon wieder akut ist.

bei psychischen erkrankungen auf mitwirkung abzuheben ist albern.
 

Linchen0307

Elo-User/in

Mitglied seit
18 Jun 2005
Beiträge
2.166
Gefällt mir
67
#5
Ich gebe hier Jane Doe völlig recht, es steht doch ausdrücklich in dem Bericht, das eine Behandlung in einer Akutklinik angezeigt ist. Das heißt, die Erkrankung des Patienten ist augenscheinlich so heftig, das er nicht in einer "Normal" Reha behandelt werden kann!
 

sgrund

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
26 Feb 2009
Beiträge
148
Gefällt mir
6
#6
Schon mal danke für die Antworten.
Habe noch eine Frage:
Ist es normal das in einer Rehaklinik die Frage nach der Suizidgefährdung gestellt wird und bei deren Bejahung eine Behandlung abgelehnt und der Patient nach Hause geschickt wird?
Kann die wahrheitsgemäße Bejahung dieser Frage auch "rentengefährdend" sein?
Außerdem, muss jemand, der aufgrund seiner gesundheitlichen Situation nicht in einer Rehaklinik behandelt werden konnte, von rechts wegen in eine Akutklinik gehen, um seine Rentenansprüche nicht zu gefährden?
 

Linchen0307

Elo-User/in

Mitglied seit
18 Jun 2005
Beiträge
2.166
Gefällt mir
67
#7
Wenn jemand tatsächlich Suizidgefährdet ist, gehört er nicht in eine REHA, denn die haben gar nicht die Möglichkeit, solche Patienten zu behandeln.
Möglicherweise schlägt der REHA Arzt aus diesem Grund die Akutklinik vor.
 

Muzel

Star VIP Nutzer/in
Mitglied seit
15 Dez 2008
Beiträge
12.065
Gefällt mir
1.852
#8
Linchen, von solchen Geschichten hat auch Muci gesprochen.
 

Muzel

Star VIP Nutzer/in
Mitglied seit
15 Dez 2008
Beiträge
12.065
Gefällt mir
1.852
#10
Theshyguy! Die DRV sind nicht unbedingt besonders arbeitsfreudig. Warum denkst du, dass in einem Fall, in dem die Therapie aussichtslos ist und die Reha eine suffiziente Therapie nicht leisten kann, sich wegen der Therapiegebühren eine solche Sache auf den Hals laden will? Kannst du deine Meinung nicht deutlicher erklären?
 
E

ExitUser

Gast
#11
Theshyguy! Die DRV sind nicht unbedingt besonders arbeitsfreudig. Warum denkst du, dass in einem Fall, in dem die Therapie aussichtslos ist und die Reha eine suffiziente Therapie nicht leisten kann, sich wegen der Therapiegebühren eine solche Sache auf den Hals laden will? Kannst du deine Meinung nicht deutlicher erklären?
Weil ich es selbst so erlebe zur Zeit und bei anderen, als Bevollmächtigter, erlebt habe. Ist das so ok?
 

Muzel

Star VIP Nutzer/in
Mitglied seit
15 Dez 2008
Beiträge
12.065
Gefällt mir
1.852
#12
Theshyguy! Was darf ich mir unter einem Bevollmächtigten vorstellen?
 
E

ExitUser

Gast
#13
Theshyguy! Was darf ich mir unter einem Bevollmächtigten vorstellen?
Folgendes:
SGB X § 13 Bevollmächtigte und Beistände

(1) Ein Beteiligter kann sich durch einen Bevollmächtigten vertreten lassen. Die Vollmacht ermächtigt zu allen das Verwaltungsverfahren betreffenden Verfahrenshandlungen, sofern sich aus ihrem Inhalt nicht etwas anderes ergibt. Der Bevollmächtigte hat auf Verlangen seine Vollmacht schriftlich nachzuweisen. Ein Widerruf der Vollmacht wird der Behörde gegenüber erst wirksam, wenn er ihr zugeht.
 

sgrund

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
26 Feb 2009
Beiträge
148
Gefällt mir
6
#14
Kann die RV denn vom Patienten verlangen, in eine Akutklinik zu gehen?
 

Linchen0307

Elo-User/in

Mitglied seit
18 Jun 2005
Beiträge
2.166
Gefällt mir
67
#15
Da bin ich jetzt überfragt....
allerdings weiß ich aus der Psychatrie, das man sich dort nur selbst einweisen kann oder nur mit richterlichem Beschluss eingewiesen wird.
Man kann dort ohne eigene Einwilligung und ohne richterlichen Beschluss nicht festgehalten werden....

Wie das nun in diesem Falle aussieht, denke ich, ist es ähnlich....
 
E

ExitUser

Gast
#16
Kann die RV denn vom Patienten verlangen, in eine Akutklinik zu gehen?
Sie kann eine solche Forderung schon stellen, allerdings sollte sich jeder einmal klar darüber werden, dass über mein eigenes Leben, ich zuallererst einmal selbst entscheide. Und jeder entscheidet für sich selbst, wann er sich einer Behandlung unterzieht und wann nicht. Wir müssen wieder viel mehr Verantwortung für unser eigenes Leben übernehmen. Sich nicht immer von irgendwelchen Forderungen, irgendwelcher staatlichen Stellen beeindrucken lassen, sondern selbstbewußt und selbstverantwortlich auftreten. Ruhig auch einmal ganz klar sagen: "Sie entscheiden nicht über mein Leben, das besorge ich schon noch selbst solange ich es noch kann."

Und für einen Menschen, der so nicht mehr auftreten kann, sollte es einen anderen starken Menschen geben, der für ihn diese Aufgabe wahrnimmt.
 

Muzel

Star VIP Nutzer/in
Mitglied seit
15 Dez 2008
Beiträge
12.065
Gefällt mir
1.852
#17
TheShyGuy! Ich will eigentlich immer vorher wissen, welche Konsequenzen meine Entscheidung hat. Und die Rückzahlung der Klinikgebühren oder die Verweigerung der Rente sind schon sehr erhebliche Folgen.
 
E

ExitUser

Gast
#18
TheShyGuy! Ich will eigentlich immer vorher wissen, welche Konsequenzen meine Entscheidung hat. Und die Rückzahlung der Klinikgebühren oder die Verweigerung der Rente sind schon sehr erhebliche Folgen.
Ist doch keine Sache. Es bleibt jedem selbst überlassen wie weit er sein Leben von anderen bestimmen lässt und wann, wie und wo er sich zur Wehr setzt. Und da dies eben nicht jedermanns Sache ist, sich auch prinzipiell zur Wehr zu setzen, wird es immer wieder Versuche geben von den Leistungsträgern, eine Leistungspflicht auf jede mögliche Weise zu umgehen. Es ist auch sehr interessant wieviele Menschen noch immer glauben, dass das soziale System in Deutschland (insbesondere das Gesundheitswesen) darauf ausgerichtet sei, den jeweiligen Nutznießern möglichst viele Wege zu ebnen in Richtung Heilung und Genesung. Vielleicht war es das mal? Heute sind die Prämissen anders gesetzt. Wenn jemand aufgrund einer Akuterkrankung nicht rehafähig ist, braucht er keine Gebühren zurückerstatten.
 

Muzel

Star VIP Nutzer/in
Mitglied seit
15 Dez 2008
Beiträge
12.065
Gefällt mir
1.852
#19
TheShyGuy, das der Rehapatient nicht die Therapiegebühren nicht löhnen muss, weil er krank ist, sollte eigentlich klar sein. Ich denke aber schon, dass man in dieser Situation sehr leicht einzuschüchtern ist und dass man eine Rechtsberatung schwerlich bekommen kann. Kann die DRV einem die Rente verweigern weil man nicht in die Akutklinik gegangen ist?
 
E

ExitUser

Gast
#20
TheShyGuy, das der Rehapatient nicht die Therapiegebühren nicht löhnen muss, weil er krank ist, sollte eigentlich klar sein. Ich denke aber schon, dass man in dieser Situation sehr leicht einzuschüchtern ist und dass man eine Rechtsberatung schwerlich bekommen kann. Kann die DRV einem die Rente verweigern weil man nicht in die Akutklinik gegangen ist?
So spezielle Fragen, wie diese, kann man nicht pauschal beantworten. Das hängt vom individuellen Fall ab, dann von bereits gewährter Rente oder ob es um die Erstgewährung geht und vielen Dingen mehr. Besonders von den Gutachtern hängt es ab, weil diese ja den medizinischen Sachverstand des Gerichts darstellen, soweit sie vom Gericht bestellte Gutachter sind. Eine Rechtsberatung und Unterstützung kann man durchaus bekommen über die Beratungshilfe oder eine Mitgliedschaft in SOVD und VdK. Natürlich wird versucht die Menschen einzuschüchtern. Mit mir hat man das Gleiche versucht. Ich kämpfe seit 2005 um die Anerkennung meiner Erwerbsminderungsrente. Bei mir wurde Forderung aufgestellt - Reha vor Rente - . Dagegen konnte ich mich, zumindest für die vergangene Zeit wehren und mir wurde nachträglich Erwerbsminderungsrente gewährt. Zur Zeit läuft der Kampf um die Weitergewährung der Rente. Ich wurde von Gutachtern bis zu über 8 Stunden täglich arbeitsfähig erklärt, bei Schädigungen bzw. Erkrankungen die nicht mehr heilbar sind und meinen Tod innerhalb weniger Jahre bedeuten können.
 

Muzel

Star VIP Nutzer/in
Mitglied seit
15 Dez 2008
Beiträge
12.065
Gefällt mir
1.852
#21
TheShyGuy! Ich wünsche dir viel Kraft für deinen Kampf. Wenn ich helfen kann, helfe ich gern.
Das Thema "Reha vor Rente" hat sich derzeit zu meinem "Lieblingsthema" entwickelt. Wenn sich alle Institutionen quer stellen, hat man ein Riesenproblem. Ich finde es einfach schlimm, dass man als Einzelperson Leuten gegenübersteht, die sich tagtäglich mit dem Problem beschäftigen und man in eine Entscheidungssituation gedrängt wird, die man selbst gar nicht übersehen kann, nur weil die Behörde eine bequeme Lösung haben will.
 

Gabi73

Elo-User/in

Mitglied seit
11 Nov 2007
Beiträge
38
Gefällt mir
2
#22
Bei mir wurde Forderung aufgestellt - Reha vor Rente - . Dagegen konnte ich mich, zumindest für die vergangene Zeit wehren und mir wurde nachträglich Erwerbsminderungsrente gewährt. Zur Zeit läuft der Kampf um die Weitergewährung der Rente. Ich wurde von Gutachtern bis zu über 8 Stunden täglich arbeitsfähig erklärt, bei Schädigungen bzw. Erkrankungen die nicht mehr heilbar sind und meinen Tod innerhalb weniger Jahre bedeuten können.
Was hast du gemacht, damit du nicht zur Reha musstest?
Mir könnte das auch blühen, aber ich fühle mich nur zu Hause sicher.
 
E

ExitUser

Gast
#23
Was hast du gemacht, damit du nicht zur Reha musstest?
Mir könnte das auch blühen, aber ich fühle mich nur zu Hause sicher.
Ich kann leider nur schreiben, was ich erlebt habe. Ob es bei anderen Gerichten, Richtern und Gutachtern anders ist, weiß ich nicht. Ich erlebte keinerlei Verständnis für Angst- und Panikstörungen, keinerlei Verständnis für multiple Traumatisierungen und psychosomatische Auswirkungen bzw. Krankheiten. Lernte Gutachter kennen, die selber keine Ahnung davon hatten. Keinerlei Verständnis dafür, dass ich es mir leisten kann meine Katzen für eine stationäre Reha unterzubringen bei irgendeiner Tierpension oder im Heim, da ich niemanden habe der auf sie aufpassen und sie versorgen würde.

Ich habe mich einer stationären Reha komplett und absolut stur verweigert. Für eine ambulante Reha (nur sinnvoll bei internistischen und orthopädischen Krankheiten die ich habe) habe ich mich bereit erklärt es zu versuchen. Diese habe ich nun drei Tage besucht und ich kann nicht mehr. Vorwiegend habe ich mich auf den Grundsatz im SGB I berufen, dass die Besonderheiten des Einzelfalles und die Wünsche des Antragstellers im angemessenen Rahmen berücksichtigt werden müssen.
 

Muzel

Star VIP Nutzer/in
Mitglied seit
15 Dez 2008
Beiträge
12.065
Gefällt mir
1.852
#24
TheShyGuy! Die Verlängerung steht bei mir nächstes Jahr ins Haus, darüber bin ich auch nicht froh. Hast du eine Erklärung für die Verweigerung deiner Verlängerung? Normalerweise sollen nach meinen Erkenntnissen nicht mehr solche Spirenzchen wie beim Erstantrag gemacht werden. Irgendetwas muss da doch in die Badehose gelaufen sein bei deiner Vorerkrankung? Hast du die Abschlussberichte aus deiner ambulanten Reha gelesen? Ich sollte auch eine stationäre Reha machen und habe mich gedrückt, allerdings mit Attest. Du, für eine offene Konfrontation war ich zu schissig.
 

Gabi73

Elo-User/in

Mitglied seit
11 Nov 2007
Beiträge
38
Gefällt mir
2
#25
Wie ging es bei euch nun weiter?
Meine EM Rente immer noch kein Bescheid, mittlerweile hat sich beim OEG etwas getan.
Ich wurde höher gestuft auf 50 gds und plus 10% wegen besonders berufl. Betroffensein und nun wird der BSA berechnet (Berufsschadensausgleich)
Ich denke mit diesem Backround kann die RV doch meinen Antrag auf EM Rente nicht ablehnen, oder?
 

verona

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
30 Mai 2008
Beiträge
2.144
Gefällt mir
463
#26
Wenn jemand tatsächlich Suizidgefährdet ist, gehört er nicht in eine REHA, denn die haben gar nicht die Möglichkeit, solche Patienten zu behandeln.
Möglicherweise schlägt der REHA Arzt aus diesem Grund die Akutklinik vor.
Wenn dem so ist, stellt sich die Frage, wie die Reha ihn mit dieser Argumentation einfach so nach Hause fahren lassen kann.
 

Lola2010

Elo-User/in

Mitglied seit
9 Aug 2010
Beiträge
50
Gefällt mir
8
#27
Hallo sgrund,

also meine Reha wurde abgebrochen und ich sollte direkt in eine Akut Klinik gehen, ich habe mich dagegen aber geweigert und habe gesagt das ich später selber in eine Akut Klinik gehe. Die Reha mußte ich nicht zurück zahlen. Was in so einem Fall mit der Erwerbslosen Rente ist weiß ich leider nicht weil ich zu diesem Zeitpunkt noch keine Erwerbsminderungs Rente bekommen habe.

Ja es ist normal das eine Reha Klinik nach der Suizidgefahr fragt und bei einer positiven Antwort wird die Reha nicht begonnen.

Wünsche dir noch viel Kraft und das es für dich positiv zu Ende geht!

LG Lola
 

sgrund

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
26 Feb 2009
Beiträge
148
Gefällt mir
6
#28
Wie ging es bei euch nun weiter?
Meine EM Rente immer noch kein Bescheid, mittlerweile hat sich beim OEG etwas getan.
Ich wurde höher gestuft auf 50 gds und plus 10% wegen besonders berufl. Betroffensein und nun wird der BSA berechnet (Berufsschadensausgleich)
Ich denke mit diesem Backround kann die RV doch meinen Antrag auf EM Rente nicht ablehnen, oder?
Hallo,
ich war im Nov/Dez 2009 in Reha und wurde arbeitsunfähig entlassen, die EU-Rente rückwirkend bis 30.06.2011 genehmigt (1.Verlängerung). Ich habe eine schwere Depression und PTBS diagnostiziert bekommen.

Was mich wegen der OEG interessiert ist der Ablauf eines vom SG bestelllten Gutachtens. Gibt es da einenStandartablauf,(Fragen, PC-Tests usw.). Tests soll es wohl laut Bürotante des Chefarztes geben. Ich warte zur Zeit auf einen Termin des beauftragten Gutachters, im Rahmen wegen OEG war ich noch nie bei einem Gutachter, nur wegen der Rente und wegen eines GdB.
 

Lola2010

Elo-User/in

Mitglied seit
9 Aug 2010
Beiträge
50
Gefällt mir
8
#29
Hallo sgrund,

ich war schon bei Zwei verschiedenen Gutachter wegen OEG. Bei beiden habe ich Tests gemacht. Beim Ersten nur Zwei, wie es mir im Momentan geht und was für Beschwerden ich habe. Beim Zweiten Gutachten mußte ich jede Menge Tests machen, hier mal eine Auflistung:

PC, Test mit Konzentrationsaufgaben
PC, Test mit Fragen was ich in bestimmten Situationen machen würde
Schriftlich, ADHS Test
Schriftlich, Depressions Test
Schriftlich, PTBS
Schriftlich, Borderline Test
Schriftlich, wie es mir geht
Schriftlich, was für Beschwerden ich habe
Schriftlich, wie ich meine Kindheit verbracht habe
Schriftlich, wie man mit mir als Kind umgegangen ist

Dann mußte ich mir Karten anschauen und später sagen was ich noch weiß. Ich hoffe das ich jetzt alle Tests geschrieben habe und keinen vergessen habe:icon_neutral:

Beim Gutachten wurde ich auch Körperlich untersucht.

LG Melanie
 

Lola2010

Elo-User/in

Mitglied seit
9 Aug 2010
Beiträge
50
Gefällt mir
8
#30
Hallo Sgrund,

ich bis noch mal.

Ich habe für dich noch etwas, vieleicht hast du vom Gericht die Fragen mit denen sich ein Gutachter beschäftigt noch nicht!

Gesundheitsschaden

1.1 Welche Gesundheitsschäden haben nach dem schädigenden Ereignis vorgelegen?

1.2 In welche Weise und in welchem Ausmaß haben sich die Gesundheitsschäden in der
Folgezeit verändert?


1.3 In welchem Ausmaß bestehen diese Gesundheitsschäden im Zeitpunkt der Beurteilung
noch?

Schädigendes Ereignis (schädigende Einwirkungen)

2.1 Welchen schädigenden Ereignis (Unfall bzw. sonstigen schädigenden Einwirkungen)
werden die noch bestehenden Gesundheitsschäden zur Last gelegt?

2.2 Ist dieses schädigende Ereignis in seinem Hergang mit allen für die Beurteilung erheblichen Umständen iS des Vollbeweises nachgewiesen?


Kausalität des schädigenden Ereignisses

3.1 Ist das schädigende Ereignis an dem Eintritt der noch bestehenden Gesundheitsstörung mit hinreichender Wahrscheinlichkeit iS einer conditio sine qua non ursächlich beteiligt gewesen?



3.2 das schädigende Ereignis – für sich gesehen – für den Eintritt dieser Gesundheitsschäden wesentlich iS der sozialrechtlichen Kausalitätslehre?

Kausalität mitwirkender schädigungsunabhängiger Ursachen

4.1 Sind auch andere unfall- bzw. schädigungsunabhängige Umstände (z. B. Schadensanlage, Konstitution, Vorschädigungen aufgrund früherer Krankheiten, Unfälle, degenerative Entwicklungen usw.) mit hinreichender Wahrscheinlichkeit an dem Eintritt der Gesundheitsschäden iS einer conditio sine qua non mitbeteiligt?


4.2 Sind auch diese schädigungsunabhängigen Ursachen nach und Ausmaß in ihren tatsächlichen Grundlagen iS des Vollbeweises nachgewiesen?


4.3 Sind diese anderen Ursachen – für sich gesehen- für den Eintritt der Gesundheitsschäden wesentliche iS des Vollbeweises nachgewiesen?



Abwägung iS der konkurrierenden Kausalität

5.1 In welchem Verhältnis stehen das schädigende Ereignis und die mitwirkenden schädigungsunabhängigen Ursachen in ihrer Bedeutung für den Eintritt der Gesundheitsschäden? Insbesondere:

5.2 Bildet das schädigende Ereignis und die mitwirkenden schädigungsunabhängigen Ursachen zumindest eine wesentliche Beteiligung für den Eintritt des Schadens iS der sozialrechtlichen Kausalitätslehre?

5.3 Überwiegen die anderen schädigungsunabhängigen Ursachen das schädigende Ereignis in seiner Bedeutung für den Eintritt des Schadens auch unter Berücksichtigung des Schutzzweckes des Gesetztes so eindeutig, dass sie als die konkurrierende Kausalität angesehen werden müssen?


Kausalität iS der Entstehung und der Verschlimmerung

1. Entstehung und Verschlimmerung

1.1 Ist der jetzt bestehende Gesundheitsschaden durch das schädigende Ereignis erstmalig als Krankheit im Rechtsinn hervorgerufen worden? Oder:

1.2 Hat der jetzt bestehende Gesundheitsschaden als so genanntes Grundleiden im Zeitpunkt des schädigenden Ereignisses als Krankheit auch im Rechtsinn bereits vorgelegen und durch das schädigende Ereignis lediglich Verschlimmerung erfahren?


1.3 Sind ggf Bestehen und Ausmaß des Grundleidens im Zeitpunkt des schädigenden Ereignisses sowie Verschlimmerung iS des Vollbeweises nachgewiesen?


2. Schädigendes Ereignis (schädigende Einwirkungen)

2.1 Welchem schädigendem Ereignis (Unfall bzw. sonstigem schädigenden Einwirkungen) wird die Verschlimmerung des Grundleidens zu Last gelegt?

2.2 Ist dieses schädigende Ereignis in seinem Hergang mit allen für die Beurteilung erheblichen Umständen iS Vollbeweises nachgewiesen?



3. Kausalität des schädigenden Ereignisses

3.1 Ist die Verschlimmerung dieses Grundleidens mit hinreichender Wahrscheinlichkeit durch ein schädigendes Ereignis (oder eine sonstige Einwirkung) iS einer conditio sine qua non verursacht worden? Oder ist die Verschlimmerung Folge einer schicksalhaften Weiterentwicklung des Grundleidens?

3.2 Ist ggf. das schädigende Ereignis – für sich gesehen – für den Eintritt der
Verschlimmerung wesentlich iS der sozialrechtlichen Kausalitätslehre?



4. Kausalität mitwirkender schädigungsunabhängiger Ursachen

4.1 Sind auch andere, unfall- bzw. schädigungsunabhängige Umstände (z.B. schicksalsmäßigen Weiterentwicklung des Grundleidens, Schadenslage, Konstitution, frühere Krankheiten, allgemeinen degenerativen Entwicklungen usw. mit hinreichender Wahrscheinlichkeit an dem Eintritt iS einer conditio sine qua non verursacht worden? Oder ist die Verschlimmerung Folge einer schicksalsmäßigen Weiterentwicklung des Grundleidens?


4.2 Sind auch diese schädigungsunabhängigen Ursachen nach Art und Ausmaß in ihren tatsächlichen Grundlagen iS des Vollbeweises nachgewiesen?


4.3 Sind diese anderen Ursachen – für sich gesehen – für den Eintritt der
Verschlimmerung wesentlich iS der sozialrechtlichen Kausalitätslehre?

5. Abwägung iS der konkurrierenden Kausalität

5.1 In welchem Verhältnis stehen schicksalsmäßige Weiterentwicklung des Grundleidens, das schädigende Ereignis und die mitwirkendem schädigungsunabhängigen Ursachen in ihrer Bedeutung für den Eintritt der Verschlimmerung? Insbesondere:

5.2 Bildet das schädigende Ereignis auch unter Berücksichtigung der anderen mitwirkenden Ursachen zumindest eine wesentliche Teilursache für den Eintritt der Verschlimmerung iS der sozialrechtlichen Kausalitätslehre?


5.3 Überwiegen die anderen schädigungsunabhängigen Ursachen das schädigende Ereignis in seiner Bedeutung für den Eintritt der Verschlimmerung auch unter Berücksichtigung des Schutzzweckes des Gesetzes so eindeutig, dass sie als die alleine wesentliche Ursache iS der Lehre über die konkurrierende Kausalität angesehen werden müssen?


Liebe Grüße Melanie
 

sgrund

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
26 Feb 2009
Beiträge
148
Gefällt mir
6
#31
Hallo sgrund,

ich war schon bei Zwei verschiedenen Gutachter wegen OEG. Bei beiden habe ich Tests gemacht. Beim Ersten nur Zwei, wie es mir im Momentan geht und was für Beschwerden ich habe. Beim Zweiten Gutachten mußte ich jede Menge Tests machen, hier mal eine Auflistung:

PC, Test mit Konzentrationsaufgaben
PC, Test mit Fragen was ich in bestimmten Situationen machen würde
Schriftlich, ADHS Test
Schriftlich, Depressions Test
Schriftlich, PTBS
Schriftlich, Borderline Test
Schriftlich, wie es mir geht
Schriftlich, was für Beschwerden ich habe
Schriftlich, wie ich meine Kindheit verbracht habe
Schriftlich, wie man mit mir als Kind umgegangen ist

Dann mußte ich mir Karten anschauen und später sagen was ich noch weiß. Ich hoffe das ich jetzt alle Tests geschrieben habe und keinen vergessen habe:icon_neutral:

Beim Gutachten wurde ich auch Körperlich untersucht.

LG Melanie
Hallo Lola 2010,

die schriftlichen Tests, waren das Ankreuzfragen oder musstest Du selbst was schreiben?
Weist Du noch, wie lange die Tests bei deinem 2. Gutachten insgesamt dauerten?

Gruß
S. Grund
 

Lola2010

Elo-User/in

Mitglied seit
9 Aug 2010
Beiträge
50
Gefällt mir
8
#32
Hallo Lola 2010,

die schriftlichen Tests, waren das Ankreuzfragen oder musstest Du selbst was schreiben?
Weist Du noch, wie lange die Tests bei deinem 2. Gutachten insgesamt dauerten?

Gruß
S. Grund
Hallo S. Grund,:icon_smile:

bei den schriftlichen Aufgaben mußte ich zum Glück die Antworten nur ankreuzen. Alle Tests zusammen haben ungefähr 3-4 Stunden gedauert. Am längsten hat der Test mit den Karten gedauert, weil ich mußte die Sachen insgesamt Drei mal wiederholen und das auch nach einer längeren Pause. Wenn du noch Fragen hast dann kannst du Sie mir gerne stellen, wo ich helfen kann helfe ich gerne.

Liebe Grüße
 

Gabi73

Elo-User/in

Mitglied seit
11 Nov 2007
Beiträge
38
Gefällt mir
2
#33
Hallo ich habe eine Frage:
Wenn jemand EM Rente bekommt dann dürfte das Versoamt doch keinen BSA (Berufsschadensausgleich) mehr verweigern oder?
Denn auch eine befristetet EM Rente zeigt dass man nicht arbeitsfähig ist und wenn es aufgrund von ptbs ist und man eben auch seinen Beruf nicht mehr ausüben kann, dann darf man ja auch nicht in ne Umschulung gesteckt werden denn es geht ja gar nicht wegen Gesundheit....
Denn bsa heißt es immer es muss eine Umschulungsmaßnahme abgeschlossen sein und wenn man dann noch einen Ausgleich benötigt also schlechter gestellt ist dann kann man bsa beantragen.
Deshalb meine Frage was ist mit EM Rentner?
Sie können doch gar keine Reha vor Rente machen...
 

Muzel

Star VIP Nutzer/in
Mitglied seit
15 Dez 2008
Beiträge
12.065
Gefällt mir
1.852
#34
Das OEG und die eu-Rente sind 2 verschiedene Paar Schuhe. Für das eine ist die DRV zuständig und für das andere der Landschaftsverband (in NRW). Was eine Behörde entschieden hat ist für eine andere grundsätzlich nicht bindend.
 

nordlicht22

Elo-User/in

Mitglied seit
8 Jun 2010
Beiträge
3.755
Gefällt mir
1.032
#35
Hallo ich habe eine Frage:
Wenn jemand EM Rente bekommt dann dürfte das Versoamt doch keinen BSA (Berufsschadensausgleich) mehr verweigern oder?
Denn auch eine befristetet EM Rente zeigt dass man nicht arbeitsfähig ist und wenn es aufgrund von ptbs ist und man eben auch seinen Beruf nicht mehr ausüben kann, dann darf man ja auch nicht in ne Umschulung gesteckt werden denn es geht ja gar nicht wegen Gesundheit....
Denn bsa heißt es immer es muss eine Umschulungsmaßnahme abgeschlossen sein und wenn man dann noch einen Ausgleich benötigt also schlechter gestellt ist dann kann man bsa beantragen.
Deshalb meine Frage was ist mit EM Rentner?
Sie können doch gar keine Reha vor Rente machen...
PTBS hat eine sehr gute Aussicht auf Behandlungserfolg.
Du solltest die Rente dazu nutzen Intensivtherapie zu machen und dann schauen wie es mit einer Umschulung aussieht, solltest Du weiterhin Berufsunfähig sein.
Zu unterscheiden wäre eine Erwerbsunfähigkeit und die Berufsunfähigkeit.
 

Muzel

Star VIP Nutzer/in
Mitglied seit
15 Dez 2008
Beiträge
12.065
Gefällt mir
1.852
#36
Ich habe wegen PTSB meine Dauerrente durch. Die Gutachter haben mit auch eine positive Reha-Prognose bescheinigt, aber ich hatte den beratungsärztlichen Dienst auf meiner Seite. Ich denke, dass eine PTSB im akuten Stadium gut behandelbar sein kann. Eine Störung , die lange zurückliegt ist nur durch Profis behandelbar. Wo befinden sich die Profis denn, denn die Behandlung ist mühsam und die will doch keiner bezahlen?
 

Gabi73

Elo-User/in

Mitglied seit
11 Nov 2007
Beiträge
38
Gefällt mir
2
#37
PTBS hat eine sehr gute Aussicht auf Behandlungserfolg.
Du solltest die Rente dazu nutzen Intensivtherapie zu machen und dann schauen wie es mit einer Umschulung aussieht, solltest Du weiterhin Berufsunfähig sein.
Zu unterscheiden wäre eine Erwerbsunfähigkeit und die Berufsunfähigkeit.
Mein Psycholge sagt in 10 Jahren können wir rechnen dass man mich wieder eingliedern könnte und dann nur von zu Hause aus und das nur höchst. 3 Std am Tag.....und hat dies auch dem Versoamt mitgeteilt...
Eine beruf. Eingliederung in 3 Jahren ist nicht zu befürworten da die Erkrankungen sich verschlimmern können und dadurch der Leidensdruck noch schwerer....ergo nix mit gut behandelbar....ich bi seit 20 Jahren ptbs krank und habe auch somatoforme Störungen die bei oeg bisher noch nicht anerkannt wurden....bisher nur ptbs aber da bin ich im Widerspruch.
Für mich wäre eben wichtig, was den BSA angeht denn
ein MA meinte wenn ich EM Rente bekomme habe ich eh Anspruch auf BSA auch ohne Versuch einer Umschulung da ich ja erwerbsunf. bin ansonst. würde ich ja keine EM Rente bekommen aber das Thema ist weil sie eben befristet ist.....unbefristet wäre klar aber bei befristeter?
Das Schreiben v. Psycholog. soll aufzeigen, dass mich niemand die nächsten Jahre in irgendw. Maßn. stecken darf wobei das auch niemand vor hat denn ich bekomme derzeit EM Rente.
 

nordlicht22

Elo-User/in

Mitglied seit
8 Jun 2010
Beiträge
3.755
Gefällt mir
1.032
#38
Fass mich echt an den Kopf wie Profis solche Prognosen stellen können :icon_neutral: Nicht zu fassen. Tolle Motivation...

Dabei bleibt denn nur zu schreiben:
diese "Profis" können lediglich begleitend zur Selbsthilfe stehen. Gerade in diesem Bereich werden die Patienten m.M. nach mit Samthandschuhen angefasst und damit nur noch kranker gemacht. Unterm Strich kann man mit diesen Patienten auch ne Menge Geld verdienen - Stichwort Langzeit- und Intervalltherapie.

Wenn ich das so lese bin ich superschwerstkrank
 

Muzel

Star VIP Nutzer/in
Mitglied seit
15 Dez 2008
Beiträge
12.065
Gefällt mir
1.852
#39
Gabi, in meiner Angelegenheit vor dem LVR findet derzeit ein Stellungskrieg statt. Der LVR will alle med. Unterlagen und meine Anwältin, will sie noch prüfen. Das geht schon seit September so. Wenn ich im Büro meiner RÄ anrufe, bekomme ich gesagt, dass noch geprüft wird.
 

Arpad

Elo-User/in
Mitglied seit
19 Jul 2009
Beiträge
34
Gefällt mir
4
#40
hallo,
ich habe 4 monate eu rentenverlängerung bekommen mit attest aus privaten gründen und auch erst nachdem ich einen anwalt eingeschalten habe. nun hab ich wieder einen neuen mistigen reha antrag vor mir liegen. ich werde wohl gezwungenermassen in reha gehen müßen aber ich werde alles verweigern was es gibt , wahrscheinlich sogar das essen. ich werde gezwungen und gezwungen und gezwungen....das nervt ! ich schliesse mich in mein zimmer ein und weigere mich gegen alles.
mann bin ich sauer !
gruss an euch alle
arpad
 

Muzel

Star VIP Nutzer/in
Mitglied seit
15 Dez 2008
Beiträge
12.065
Gefällt mir
1.852
#41
Arpad, Verlängerungsanträge sind wesentlich unproblematischer. Kein Mensch glaubt, dass eine Wunderheilung ohne Grund stattfindet. Wenn man in so einem Verfahren steckt sollte man Naturgesetzen vertrauen.
 

Arpad

Elo-User/in
Mitglied seit
19 Jul 2009
Beiträge
34
Gefällt mir
4
#42
@muzel
das dachte ich auch, allerdings wird man gezwungen eine reha zu besuchen. und das was ich so lese im inet wie eine reha abläuft, gruppentherapie , musiktherapie usw..... nein nein , ich will meine ruhe haben.ich habe schwere depressionen, sozialphobie usw.. eine alte mutter die sehr krank ist und ich mich alleine um sie kümmern muss usw.. jetzt werden die tollen grossen probleme auf mich zukommen weil ich nicht in reha will. ich lass mich zu nichts mehr zwingen.
für mich ist das schrecklich der gedanke in reha zu müßen !
das versteht man wohl nicht so einfach, ist aber so.
gruss arpad
 

nordlicht22

Elo-User/in

Mitglied seit
8 Jun 2010
Beiträge
3.755
Gefällt mir
1.032
#43
hallo,
ich habe 4 monate eu rentenverlängerung bekommen mit attest aus privaten gründen und auch erst nachdem ich einen anwalt eingeschalten habe. nun hab ich wieder einen neuen mistigen reha antrag vor mir liegen. ich werde wohl gezwungenermassen in reha gehen müßen aber ich werde alles verweigern was es gibt , wahrscheinlich sogar das essen. ich werde gezwungen und gezwungen und gezwungen....das nervt ! ich schliesse mich in mein zimmer ein und weigere mich gegen alles.
mann bin ich sauer !
gruss an euch alle
arpad
Du dürftest wissen, WO so eine Haltung enden wird. Ob Du da so gerne hin möchtest, wage ich zu bezweifeln.

Such Dir die richtige Klinik aus - besser zwei - und nenne die beim Antrag. Stichwort Wahlklinik. Die DRV wird versuchen Deinen Wünschen nachzukommen. Läuft die Reha über die KK hast Du kein Wahlrecht, aber Du kannst es probieren und argumentieren. Schau auch nach Akutkliniken, da diese lediglich eine Einweisung vom Arzt benötigen. Auch damit könntest Du eine Reha umgehen.

Kommt halt darauf an was Dein Ziel ist. Verweigerst Du Dich so wie angekündigt, dürftest Du Probleme bekommen. Es sei denn Du hast ein gut gefülltes Konto oder so
 

Arpad

Elo-User/in
Mitglied seit
19 Jul 2009
Beiträge
34
Gefällt mir
4
#44
hallo nordlicht,
nein ich weiss eben nicht WO diese haltung enden wird. und , nein ich habe kein gut gefülltes konto. ich bin lediglich der meinung das mir eine reha nicht gut tut und ich mich zu nichts mehr zwingen lasse. ich nehme an , das die rente dann gestrichen wird. harz4 kommt für mich nicht mehr in frage da ich auf kein amt gehen kann und werde, mit meiner sozialphobie usw..
ergo werde ich unter der brücke landen , und das ziemlich bald. und ich werde keinesfalls wegen den 600 euros die ich bekomme brechen lassen. so wie ich momentan lebe habe ich mein leben im griff. diesen druck von aussen halte ich nicht mehr aus. ich will einfach so wie bisher weiterleben. (oder eben dann nicht mehr).
viele grüße
arpad
 

Muzel

Star VIP Nutzer/in
Mitglied seit
15 Dez 2008
Beiträge
12.065
Gefällt mir
1.852
#45
Arpad, die brauchst eine ärztliche Bescheinigung, dass du nicht rehafähig bist. Das kann dein HA machen.
 

Arpad

Elo-User/in
Mitglied seit
19 Jul 2009
Beiträge
34
Gefällt mir
4
#46
@muzel
das habe ich schon gemacht vor ner weile. die rentenversicherung besteht auf meine reha, habe dann den rehaantritt für ein paar monate aufgeschoben bekommen nach 2 attesten von ärzten und schreiben meines rechtsanwaltes. aber das ist ja nur verschoben.
alles ein zwang ! nur rennerei ! fürchterlich !
gruss und schönen ruhigen abend wünscht der
arpad
 

nordlicht22

Elo-User/in

Mitglied seit
8 Jun 2010
Beiträge
3.755
Gefällt mir
1.032
#47
also - auch auf die Gefahr hin, dass ich mal wieder heftigen Gegenwind erhalte - mal einige Überlegungen, die Du hoffentlich wertfrei stehen lassen kannst.

Du beziehst eine befristete Rente, wenn ich das richtig mitbekommen habe, und da steht nun eine Verlängerung an. Diese Verlängerung macht die DRV an einer Reha fest bzw. will, dass Du Dich behandeln lässt. Soweit richtig?¿

Also wenn das nun richtig ist, dann:

  • gehe ich einmal davon aus, dass Du die Zeit der Rente nicht für eine intensive Therapie genutzt hast. Das wäre nicht wirklich gut, denn Du bist verpflichtet alles Dir mögliche zu unternehmen, um gesund zu werden - gerade bei einer befristeten Rente.
  • bedeutet das weiter, dass es eine recht gute Prognose für Dich gibt. Die Erkrankungen die Du genannt hast gelten als gut therapierbar und zwar verhältnismäßig schnell. Wenn man denn einen guten Therapeuten findet oder eine gute Klinik.
  • müsstest Du dieses bestehende positive Gutachten irgendwie aushebeln. Das wird aber nur gehen, wenn Du in Behandlung bist und ein neues Reha-Gutachten vorgelegt wird. Dazu müsstest Du in die Reha, was Du ja nicht willst. Du stehst Dir hier selbst im Weg mM.
Das Deine Mutter krank ist und Du sie versorgst ist sicherlich normal und lobenswert, aber interessiert zunächst die DRV nicht und auch sonst keinen Träger. Dafür gibt es die Pflegekasse. Zumal eine Pflege von Angehörigen ja eigentlich mit einer schweren Depression umfassend und durchgehend möglich wäre. In einer schweren Phase dürftest Du die Pflege nötiger haben. Wer pflegt dann Deine Mutter und Dich?

Aufgabe der DRV ist Deine Arbeitsfähigkeit wieder herzustellen bzw. die Mittel dafür zur Verfügung zu stellen.

Alleine das Du bereits 2x Aufschub bekommen hast verdeutlicht die gute Prognose und das die DRV Dir eigentlich sehr entgegen gekommen ist. Hast Du das Gutachten einmal angefordert? Bei einer Bekannten steht drin "empfehlen wir eine Rente auf Zeit, um eine intensive Therapie zu ermöglichen." Weiter steht im Gutachten "es wird davon ausgegangen, dass die Arbeitsfähigkeit von Frau xxx voll herzustellen ist."
Sie war zwei Jahre in Rente, hat mehrere stationäre Therapien hinter sich und zudem eine recht erfolgreiche ambulante Therapie, die sie nach drei Jahren langsam ausschleichen lässt. Sie arbeitet wieder in ihrem alten Beruf Vollzeit.
Wenn in Deinem Gutachten so etwas ähnliches drin steht und Du verweigerst eine Behandlung, dann sind die Folgen Dein Problem. Du bist sicher alt genug, um Verantwortung für Dich zu übernehmen.

Um es nun ganz krass zu schreiben: wenn Du einfach nur Deine Ruhe haben willst, dannn ist die DRV nicht zuständig.

Ich bezweifel nicht, dass Du krank bist und Deine Einschränkungen hast. Sonst hättest Du die Rente nicht erhalten. Aber ich bezweifel das Du wirklich interesse daran hast, Gesund zu werden. Das macht mich ziemlich sauer, denn Du hast die Möglichkeit recht schnell ein normales Leben führen zu können und nutzt diese nicht. Ich kenne reichlich Leute, die sofort mit Dir tauschen würden. Nur weil Du Dich in Deiner Pufferzone wohl fühlst und ein angenehmes Leben führst, kannst Du nicht erwarten weiter Leistungen zu erhalten.

Wenn Du nicht einen Weg findest könnte es sein das die DRV die Leistungen einstellt bzw. die Verlängerung ablehnt. Das ist ihr gutes Recht und ich würde dem sogar zustimmen. Aber das ist meine persönliche Meinung. Wenn Du nicht bereit bist Deine Hemmnisse zu beseitigen, dann kann Dein Leiden so groß nicht sein um eine Rente weiter zu rechtfertigen.

Noch eines - sei vorsichtig mit solchen Drohungen
diesen druck von aussen halte ich nicht mehr aus. ich will einfach so wie bisher weiterleben. (oder eben dann nicht mehr).
Wo Du durch solche Aussagen landen könntest, da möchtest Du sicherlich nicht hin.

Tritt Dir selbst ein wenig in den Hintern und geh zu dieser Reha. Nutze doch die Möglichkeit gesund zu werden. Du kannst das zumindest. Wenn Du wirklich solche erheblichen Einschränkungen hast, dann hast Du nichts zu befürchten. Die Klinik wird das Gutachten dementsprechend verfassen und die weitere Rente empfehlen.

Schau Dir einmal Bad Bramstedt an. Da war meine Bekannte in Intervallbehandlung und die haben ihr sehr geholfen.
 

Arpad

Elo-User/in
Mitglied seit
19 Jul 2009
Beiträge
34
Gefällt mir
4
#48
@nordlicht
hallo,
vielen dank für deine ausführliche antwort und du wirst staunen , ich gebe dir recht.
mal schauen wie es weitergeht.
wenn ich die fragende person nicht kennen würde, hätte ich vielleicht dieselbe antwort gegeben. ich habe auch nichts anderes erwartet. bei der rentenversicherung würde man dich bestimmt mit handkuss einstellen.
ich bin eben nach wie vor der meinung das ich selbst am besten weiss was für mich gut ist. und das die ganze sache nicht förderlich für meine gesundheit ist weiss ich ganz sicher. es ist eben so das man gezwungen wird massnahmen zu ergreifen. und das mach ich nicht mehr mit. wir beide werden auf keinen grünen zweig kommen aber das ist auch nicht schlimm. ich verstehe deine einstellung.
gruss arpad
 

Sam50

Elo-User/in
Mitglied seit
3 Mai 2011
Beiträge
38
Gefällt mir
12
#49
Hallo Arpad,

ich mische mich hier jetzt mal ganz einfach ein :icon_smile:

Selbst habe ich auch im letzten Jahr meine Rentenverlängerung beantragen müssen und ich mußte zu keinem Gutachter oder zur Reha. Es wurde nur aufgrund des Befundberichtes von einem meiner mehreren behandelnden Ärzte die Rente für weitere 3 Jahre bewilligt.

Hast du denn schon konkrete Anhaltspunkte dafür, dass du zur Reha musst??

Vielleicht machst du dir auch zuviele Gedanke, warte doch erst mal ab....

Grüße Sam
 

nordlicht22

Elo-User/in

Mitglied seit
8 Jun 2010
Beiträge
3.755
Gefällt mir
1.032
#50
da bei Arpad eine Reha verlangt wird, dürfte das Gutachten sehr interessant sein. Deswegen die Frage, ob Du das bereits angefordert hast. Nur wenn Du weißt worauf die DRV ihre Entscheidungen stützt, kannst Du versuchen einen Weg ohne Reha zu finden.

Die Gutachten bzw. die Akte bei der DRV ist recht einfach zu bekommen. Kurzer Brief ".... hiermit bitte ich um Zusendung meiner Akte in Kopie. MfG" und wenig später weißt Du, wo das Problem ist.

Ich vermute eben ein schwerwiegendes Gutachten von einem Facharzt oder einer Rehaklinik, dass eine vollständige Herstellung der Arbeitsfähigkeit für gegeben sieht bei Behandlung. Wenn Du nun diese Behandlung verweigerst bzw. nicht einmal die Rente dafür genutzt hast, dann wirst Du keinen anderen Weg finden als ein neues Gutachten erstellen zu lassen. Entweder über die Rehaklinik, über einen Gutachter der DRV oder evt. über einen eigenen Gutachter.

PS: meine Meinung ist deswegen so, weil ich selbst eher sehr schlechte Prognosen habe und am Liebsten Morgen wieder arbeiten möchte. Da ist es dann sehr frustrierend, wenn Jemand gesund werden kann und nicht will.
 

Muzel

Star VIP Nutzer/in
Mitglied seit
15 Dez 2008
Beiträge
12.065
Gefällt mir
1.852
#51
Als ich zur Reha musste brauchte ich auch 2 Atteste, damit ich nicht antreten musste. Dann hat die Rehaklinik genervt. Sie hat sich an die DRV gewendet und ich bekam eine neue Aufforderung für den Rehaantritt. Ich habe dann erneut ein Attest vorgelegt und die Sache war erledigt. Manchmal muss man eben verdammt hartnäckig sein.
 

Arpad

Elo-User/in
Mitglied seit
19 Jul 2009
Beiträge
34
Gefällt mir
4
#52
@muzel
ja das glaub ich auch. bin mal gespannt wie das bei mir weiter geht. ich wills nun wissen.
@nordlicht
das gutachten hat mein rechtsanwalt vor ca. 5 wochen angefordert , und es ist noch nichts da. werde nächste woche mal dampf in die geschichte machen.
...und ich habe nicht behauptet das ich nicht gesund werden will, lediglich meine einschätzung das ich selbst am besten weiss was mir gut tut. die letzten jahre bei psychologen, psychiater und bei chirurgen haben mir das bewiesen. weisst du wie oft ich unsinnig zu bandscheiben op´s in krankenhäuser überwiesen wurde ??? jeweils nach 3 tagen bin ich wieder gegangen weil mir niemand eine besserung nach der op bestätigen konnte. die götter in weiß machen ihre krankenhäuser voll das ist alles. bei vielen leuten soll es auch gut sein , bei mir ist es eben anders.
das hat nichts mit dem zu tun das ich nicht gesund werden will. ich hasse unnötigen aufwand.
wir beide kommen hundertprozentig auf keinen grünen zweig. is ja gut jetzt.
schönen abend ,
arpad
 
E

ExitUser

Gast
#53
Hallo ich muss auch nestes Jahr wieder verlängern ich Hoffe das ich nicht in die Reha muss das steche ich nicht durch. Ich habe jetz 1 mal verlängert ist gut gelaufen vielleicht wegen mein Attest.Was haltet ihr von dem schreiben.Gruß christof
 

Anhänge

Status
Nicht offen für weitere Antworten.
Oben Unten