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Parteivorstand der Linken nimmt Antrag der BAG Grundeinkommen an

spin

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AW: Die LINKE - bGE-Konferenz am 7. Juli 2012 in Dresden

Hallo

Die LINKEN bei ihrem Bemühen um Selbstfindung:

Konferenz zum Grundeinkommen in Dresden


Statt die Grundeinkommens-Idee ausgestalten zu können, sind sie intern in Flügelkämpfe verwickelt. Das frisst Zeit und Energie. Schade. :icon_sad:


Mit Grüßen
Statt sich auschließlich um die Grundeinkommen-Idee zu kümmern, sollten Sie den Fokus auf das real existierende Problem Hartz.IV richten. Sorry, die werden auf's Glatteis geführt. Der BAG-Vorsitzende der Linken hat anscheinend auch nichts anderes mehr im Kopf. Ich weiß auch, wer dahinter steckt.

Es gibt im HIV-System annähernd 10 Verfassungswidrigkeiten und das Urteil vom 09.02.2010 verpflichtet den Gesetzgeber zur Abschaffung von Sanktionen. Kam das mit der Verpflichtung irgendwie rüber? Wurde den sonstigen MdBs erklärt, dass Sie der Abschaffung der Sanktionen zustimmen müßten, weil es das Grundgesetz verlangt? Wurde Ihnen gesagt, sie zerstörten sonst die freiheitlich-demokratische Grundordnung und befördern immer noch die bereits vorhandene Zwangsarbeit? Lest mal meine neue Begründung durch, da wird auch gezeigt, wie man agitiert:
http://www.elo-forum.org/alg-ii/935...h-existenzminimum-grundrecht.html#post1153589

Der Genossin Katja muss man Hartz-IV aus den Händen nehmen. Die bringt es nicht. Sie ist viel zu harmlos.
 

Kaydo

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AW: Die LINKE - bGE-Konferenz am 7. Juli 2012 in Dresden

Statt sich auschließlich um die Grundeinkommen-Idee zu kümmern, sollten Sie den Fokus auf das real existierende Problem Hartz.IV richten.
Hallo Spin,

der Haupthebel zur Veränderung ist mittlerweile die Armut, Hartz4, als offensichtlichstes Zeichen für Unrecht. Ich glaube die Menschen sind auch nicht gegen Reichtum der anderen (zumindest gehen sie kaum auf die Barrikaden), wenn sie nicht selbst in die Enge getrieben werden, wie Tiere.

Jetzt kommt ein neuer Aspekt hinzu. Asylbewerber bekommen nur 220 Euro.

Bundesverfassungsgericht - Richter machen Asylbewerbern Hoffnung - Deutschland - Politik - Hamburger Abendblatt

ZITAT:
Das Grundrecht auf ein menschenwürdiges Existenzminimum wurde vom Verfassungsgericht erstmals im Jahr 2010 formuliert, als es eine Neuberechnung der Hartz-IV-Sätze verlangte. Die Leistungen für Asylbewerber müssten sich daran messen lassen und transparent, realitätsgerecht und nachvollziehbar sein, sagte der Vorsitzende Richter Ferdinand Kirchhof gestern. Der Hartz-IV-Satz beträgt 364 Euro im Monat.

Die Richter sind irgendwie nicht frei in der Entscheidung. Sie hängen an der langen Leine der Regierung. Die Situation der Asylbewerber und die Bewertung des Bundesverfassungsgericht weist aber darauf hin das Existenzsicherung ein universelles Recht sein muss. Überall auf der Welt und für jeden Menschen.

Der Druck wird größer, die Gesellschaften verändern zu müssen. An jedem Platz auf der Erde ist zuerst zu schauen, wer braucht Hilfe, ist jemand in Not, leben alle Bürgerinnen und Bürger in menschenwürdigen Verhältnissen. Und dann muss langfristig geholfen werden. Da brauchen wir keine Parteien, keine Regierung, das müssen die Menschen aus sich heraus erkennen. Und wenn diese Hilfe fehlt, gilt es zu handeln.

Die Gesetze scheinen ja vorhanden zu sein, ich habe deine Begründung überflogen.
ZITAT:
Die Bundesrepublik Deutschland hat „positiv“, d. h. aktiv und vorauseilend in der Gesetzgebung dafür zu sorgen, dass jedem Hilfebedürftigen die materiellen Voraussetzungen für ein Leben in Würde stets gegeben sind.

Also liegt es an den Menschen, dies umzusetzen. Aber sie tun es nicht. Der Souverän muss es einfordern.
Allerdings sollte der Protest ideologiefrei vonstatten gehen. Dann würden wir auch eine große Unterstützung aller Betroffenen und Solidarischen erreichen.


Mit Grüßen
 

Kaydo

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Werner Rätz von Attac mach "BGE"

Kipping eine Linke....:confused: blödsinn
Bedingungsloses Grundeinkommen gibt es doch schon jetzt: für die Banken+Vermögenden.
Einladung zur landesweiten Veranstaltung der LAG Bedingungsloses Grundeinkommen NRW - LAG Bedingungsloses Grundeinkommen NRW

Werner Rätz wird immer wieder als Vertreter des Bedingungslosen Grundeinkommen vorgestellt. Aber ich denke er ist ein Grundeinkommensgegner. Man muss bloß mal seine Vorträge anhören, da kommt anfangs bGE und dann »aber«. :icon_party:

bGE gehe nicht, weil Neo-Liberalismus, bla bla. :icon_sad:

Ich nehme an, die meisten buchen ihn und dann nie wieder. :icon_smile:
Oder man ist Attac oder LINKE-Vertreter, wo er ja auch hingehört.


Mit Grüßen
 

spin

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AW: Katja Kipping - BGE-Befürworterin - neue Linke-Chefin!

N, ich möchte nicht streiten + und deine Meinung ist ok.

Denke aber das ich in der Sache recht behalte...

Grüsse:icon_daumen:
Seht nicht so aus.
 

Perestroika

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AW: Katja Kipping - BGE-Befürworterin - neue Linke-Chefin!

Moin,
ja das ist ja mal ein echt Superthread. Schön ruhig mit vielen interessanten Beiträgen. Daß ich das auf meine alten Tage noch erleben darf!:biggrin:

Ich gratuliere allen Diskussionsteilnehmern, und weiter so!
 
E

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AW: Katja Kipping - BGE-Befürworterin - neue Linke-Chefin!

@ ThisIsTheEnd

Ich finde ihn eher raffiniert.
Er ist provokativ - für Befürworter des BGEs wie auch für diejenigen die sich vielleicht noch gar nicht damit befasst haben, gleichermaßen.

Wenn solch ein provokativer Titel - die Vorschau mit diesem Titel läuft ja sicherlich im Vorfeld mehrfach auf MDR - gebracht wird und dazu führt, mehr Zuschauer anzulocken, ist das m. E. wünschenswert.

Wenn dann Katja Kipping und Susanne Wiest in der Sendung die Möglichkeit haben, über das BGE "aufzuklären", oder zumindest das Interesse vieler Zuschauer zu wecken, so ist das wieder ein Gewinn für das BGE.

LG
 

Erolena

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AW: Die LINKE - bGE-Konferenz am 7. Juli 2012 in Dresden

Hallo

Die LINKEN bei ihrem Bemühen um Selbstfindung:

Konferenz zum Grundeinkommen in Dresden

Statt die Grundeinkommens-Idee ausgestalten zu können, sind sie intern in Flügelkämpfe verwickelt. Das frisst Zeit und Energie. Schade. :icon_sad:

Mit Grüßen
Das Fettgedruckte ist wohl Ergebnis einer gefilterten Wahrnehmung.

Das Thema der Veranstaltung heißt
Arbeit und Existenzsicherung im demokratischen Sozialstaat

Da es eine Veranstaltung des Landesvorstandes Sachsen ist, muss sie die Position des Landesverbandes widerspiegeln.

Separate Konferenzen zum Grundeinkommen kann Katja Kipping machen, so viel sie will. Sie muss nur darauf achten, dass sie dabei nicht im Namen der gesamten Partei oder im Namen der Ost-Verbände oder des Landesverbandes Sachsen spricht.
 
E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
Das "Bedingungsloses Grundeinkommen" wird kommen. Es ist nur noch eine Frage der Zeit.

Hartz IV ist gescheitert!
 

Kaydo

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Es ist nur noch eine Frage der Zeit.
Das ist das Problem.

Denn damit geben wir Bürgerinnen und Bürger die Gestaltung des Landes aus der Hand. Das Grundeinkommen brauchen wir sofort.
Jeden Tag wird moralisches und juristisches Unrecht in Deutschland entschieden. Wollen wir dem nur zuschauen?

Wichtig ist jetzt, die eigenen Organisationsschranken abzustreifen und von Mensch zu Mensch sich zu einem Thema vernetzen und das umsetzen:

bGE einführen
Hartz4-Unrecht abschaffen

:icon_knutsch:
Mit Grüßen
 

Kaydo

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Es geht voran: LINKE und Grundeinkommen

Hallo

Also müssen sich die Gewerkschaften vom Glauben an die Wiederherstellung der Vollzeiterwerbsgesellschaft verabschieden.

Nagel: Ja. Die Produktivität hat sich seit den 1970er Jahren verdoppelt, während die Pro-Kopf-Arbeitszeit sich um mindestens ein Viertel reduziert hat. Vierzigjährige, ungebrochene Erwerbsbiografien sind nicht mehr möglich, nötig und auch nicht wünschenswert. Jedem und jeder muss ein Leben mit möglichst viel Freiheit und Veränderungsoptionen inklusive einer ausreichenden sozialen Grundabsicherung ermöglicht werden. Die herrschende Politik aber baut den Niedriglohnsektor aus, verlängert die Lebensarbeitszeit und erhöht den Druck auf Erwerbslose. Wir brauchen den Abwehrkampf gegen den fortschreitenden Sozialabbau und die Entmündigung von Menschen. Es gibt aus unserer Sicht viele Schnittmengen zwischen gewerkschaftlichen Kämpfen und denen der BGE-BefürworterInnen.
Wow! Und das sagt eine Stadträtin der LINKEN in Leipzig. Klasse. Und sie solidarisiert sich sogar mit bGE-Befürwortern. Wenn das nicht Hoffnung macht. Jetzt fehlt nur noch eine seriöse Perspektive, die es ermöglicht gemeinsam auf die Straße zu gehen.

Da sind wir jetzt weiter, auch weil diejenigen für diese Ideen gewonnen werden müssen, die das Bruttosozialprodukt erarbeiten.

Die Klientel der Gewerkschaften sind nach wie vor die Beschäftigten, .............
Genau so ist es. Und das die Gewerkschaften die Hartz4-Bezieher und ALG I ser vertreten, da können alle Betroffenen doch nur schmunzeln oder müde abwinken. Die Gewerkschaften tun für die Arbeitslosen gar nichts. Die Gewerkschaften sind in erster Linie eine Lobby-Vertretung für die Arbeitsplatzbesitzer.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Grundeinkommen der LINKEN hat ein eigenes Grundeinkommens-Modell. Sehr schön. :icon_klatsch:

Am besten gefällt mir die Aussage über den »Anspruch auf Zugang zu öffentlichen Infrastrukturen und Dienstleistungen«. Wenn öffentliche Infrastruktur (ÖPNV, Schwimmbad, Bücherei, Uni-Kantinenessen, Kleidung, Wohnungen, Strommenge, etc.) kostenlos oder sehr preiswert angeboten wird, hat das dieselbe Funktion wie ein Grundeinkommen.

Die Entwicklung bei den LINKEN gefällt mir sehr gut. Toller Bericht.

Bedingungsloses Grundeinkommen in der Diskussion : Juliane Nagel


Mit Grüßen
 

Kaydo

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Vorsitzende der Linkspartei - bGE mit links

Hallo

Katja Kipping - Grundeinkommen ist mit links zu machen | Cicero Online


Was soll man dazu sagen. Der Beitrag von Katja Kipping zum Bedingungslosen Grundeinkommen ist einfach klasse. Sie ist wirklich eine Kennerin der Materie.

Bloß was bedeutet das?

Ich werde die Linken nicht wählen. Egal wie sie zum Grundeinkommen stehen. :icon_knutsch:

Umgekehrt wird aber ein Schuh draus. Wenn die Linken ebenfalls das Grundeinkommen unterstützen und sich für eine Einführung einsetzen, um so besser.

Denn es geht nicht darum »Parteien zu wählen«. Es geht darum eine sinnvolle Sache umzusetzen. Und wenn alle die Leute, egal in welcher Partei sie ursprünglich angesiedelt sind, die ein bGE wollen, sich gemeinsam dafür einsetzen, dann werden wir auch die Einführung des bGE bald haben.

Der Weg geht nicht »durch die Parteien«, sondern aus den Parteien heraus (in die Themen).


Mit Grüßen
 

Erolena

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AW: Vorsitzende der Linkspartei - bGE mit links

Da bin ich ja gespannt wen du wählen willst. Vielleicht die Piraten, die ihren Geschäftsführer absägen wollen, weil der zumindest ehemals ALG 2 bezogen hat?
 

druide65

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AW: Vorsitzende der Linkspartei - bGE mit links

Hallo

Katja Kipping - Grundeinkommen ist mit links zu machen | Cicero Online


Was soll man dazu sagen. Der Beitrag von Katja Kipping zum Bedingungslosen Grundeinkommen ist einfach klasse. Sie ist wirklich eine Kennerin der Materie.

Bloß was bedeutet das?

Ich werde die Linken nicht wählen. Egal wie sie zum Grundeinkommen stehen. :icon_knutsch:

Umgekehrt wird aber ein Schuh draus. Wenn die Linken ebenfalls das Grundeinkommen unterstützen und sich für eine Einführung einsetzen, um so besser.

Denn es geht nicht darum »Parteien zu wählen«. Es geht darum eine sinnvolle Sache umzusetzen. Und wenn alle die Leute, egal in welcher Partei sie ursprünglich angesiedelt sind, die ein bGE wollen, sich gemeinsam dafür einsetzen, dann werden wir auch die Einführung des bGE bald haben.

Der Weg geht nicht »durch die Parteien«, sondern aus den Parteien heraus (in die Themen).


Mit Grüßen
Wen du wählst ist deine Gewissensache als Staatsbürger.....:icon_smile:

Sei dir aber gesagt das das Thema Grundeinkommen bei den Linken kontrovers diskutiert wird und auch sehr umstritten ist.

Ich bin da auch gegen.In dieser Form...
 

Erolena

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AW: Vorsitzende der Linkspartei - bGE mit links

Ich werde dem BGE in pauschaler Form ebenfalls keine Zustimmung geben.

Der Film kommt mir vor wie aus den 30er oder 50er Jahren. Da haben die Akteure auch schon selber herausgefiltert, auf welche Fragen sie eine Antwort geben wollen. Der Rest bleibt eben außen vor.

Die Katja hat ein ehrliches Interesse und setzt dafür alle legitimen Mittel ein. Aber sie ist noch jung und hat vor einigen Jahren auch schon mal verkündet, eigentlich ist sie sehr dafür dass Abgeordnete für nur 1 000 Euro (oder damals noch Mark?) arbeiten sollten, denn darin würde sich dann ihr echtes politisches Interesse zeigen. Ich nehme ihr das nicht übel, aber blauäugig war es schon. Könnte es doch dazu führen, dass dann im Parlament nur noch Leute sitzen, die sich das leisten können.

Wichtig ist nicht nur, was jemand mit seinen Idealen erreichen will. Genauso wichtig ist zu prüfen, was es real zur Folge hat.
 

Kaydo

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AW: Vorsitzende der Linkspartei - bGE mit links

Da bin ich ja gespannt wen du wählen willst. Vielleicht die Piraten, die ihren Geschäftsführer absägen wollen, weil der zumindest ehemals ALG 2 bezogen hat?
Hallo

Ganz ehrlich. Ich glaube nicht mehr an die Parteien. Und viele andere Menschen auch nicht mehr.

Falls die Piraten es schaffen bis nächstes Jahr ein einigermaßen glaubwürdiges Wahlprogramm auf die Beine zu stellen, in dem das Bedingungslose Grundeinkommen in angemessener Weise vorkommt, dann wähle ich sie. Und wenn sie vorher den Johannes Ponader rausschmeißen, dann eher nicht.


Mit Grüßen
 

Kaydo

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AW: Vorsitzende der Linkspartei - bGE mit links

Ich werde dem BGE in pauschaler Form ebenfalls keine Zustimmung geben.

Der Film kommt mir vor wie aus den 30er oder 50er Jahren. Da haben die Akteure auch schon selber herausgefiltert, auf welche Fragen sie eine Antwort geben wollen. Der Rest bleibt eben außen vor.

Die Katja hat ein ehrliches Interesse und setzt dafür alle legitimen Mittel ein. Aber sie ist noch jung und hat vor einigen Jahren auch schon mal verkündet, eigentlich ist sie sehr dafür dass Abgeordnete für nur 1 000 Euro (oder damals noch Mark?) arbeiten sollten, denn darin würde sich dann ihr echtes politisches Interesse zeigen. Ich nehme ihr das nicht übel, aber blauäugig war es schon. Könnte es doch dazu führen, dass dann im Parlament nur noch Leute sitzen, die sich das leisten können.

Wichtig ist nicht nur, was jemand mit seinen Idealen erreichen will. Genauso wichtig ist zu prüfen, was es real zur Folge hat.

Hallo

Ich konnte jetzt zu der Lage in Südamerika Informationen direkt von dort bekommen. Freies Denken zum Beispiel zur Lage der Armen in Lateinamerika, ist eher verboten ist. Denn früher kamen die Leute automatisch auch auf linke Konzepte bei der Überlegung, wie man den Armen helfen könnte und das ist heute verboten. Nach Salvador Allende und so. Linke Konzepte werden von Staatswegen bedroht, die Leute werden bedroht. Das heißt, die Leute getrauen sich dann überhaupt nicht mehr zu überlegen, was den Menschen, den Armen helfen könnte. -
Zu Hugo Chavez‘ Venezuela hieß es, dass die Sache zwiespältig und eher nicht so gut ist. Chavez benutzt die Erdöleinnahmen um seine Leute zu versorgen, seine Anhänger. Er hat aber auch sehr viel für die Armen getan (das sind dann auch seine Anhänger). Andererseits hat er überhaupt keine Unterstützung durch die Klein- und Großunternehmer. Die Unternehmer und Selbständigen insgesamt lehnen ihn ab. Das führt nun dazu, dass die Versorgung der Gesamtbevölkerung gefährdet ist und das manche Produkte nicht angeboten werden, weil, es geht ja nicht nur ums »Kaufen« mit Erdölgeld. Es muss auch im Land produziert werden, damit die Menschen einen Vorteil haben. Chavez macht keine ausgleichende Politik. Die, die einfach versorgt sein wollen, profitieren von ihm, die die eigene Ideen haben, sich selbstständig machen wollen, die lehnen seine Politik ab. Chavez spaltet die Gesellschaft.

Ich habe dann gesagt, die Leute sollten sich mal mit dem Grundeinkommen beschäftigen. Vielleicht wäre das auch was für Lateinamerika.

Dein Hinweis mit den 1000 Euro (oder D-Mark) Politikereinkommen finde ich irgendwie zynisch. Haben wir nicht ständig in den Medien Hinweise darauf, dass sich die Politiker über die Maßen die Taschen mit Geld vollstopfen, obwohl sie eh schon so viel kassieren?

Jetzt gerade wieder der Steinbrück. Der Kerl kriegt den Hals nicht voll. Die Geldgeilheit dieser Berufsgruppe ist widerlich. Nicht nur dass sie im Gegensatz zu den Menschen denen sie Hartz4 verordnen ein geradezu obszönes Einkommen aus Steuergeldern sich selbst genehmigen (welches sie ausgerechnet »Diäten« nennen. So als ob sie auf Diät leben würden.), sie biedern sich darüber hinaus noch der Geschäftswelt und den Großkonzernen an, um für völlig unbedeutende Vorträge unangemessen hohe Honorare zu kassieren. Iwoooh, das ist doch nicht Bestechung. Das hat der Bürger bestimmt falsch verstanden. :icon_eek:

Neee. Da sind mir die ehrlichen Aussagen der Katja Kipping lieber. Kippings Überlegungen hätte zur Folge, dass die Menschen die Politiker werden, nicht bloß ihren eigenen privaten Vorteil im Sinn haben (so ist es doch heute bei allen Politikern), sondern sich wieder für die Interessen ihrer Wähler einsetzen würden (was sie heute nicht machen, da sie »geschmiert« werden von den Lobbygruppen).

Selbstverständlich muss ein angemessenes Einkommen für die Staatsdiener her. Aber doch nur wenn es allen Menschen angemessen gut geht im Land. Geht es den Hartz4-Empfängern angemessen gut? Wenn nicht, dann haben die Politiker heute auch ihr Einkommen nicht verdient.



Mit Grüßen
 

Kaydo

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bGE bei Linken und Piraten

Grundsicherung vs Grundeinkommen - YouTube

Sanktionsfreie Grundsicherung ist nur für Berechtigte?

Berechtigt ist der, der nicht erwerbstätig sein kann, der kein Einkommen hat, sagt Bodo (Ramelow?) für die Linken. Tja, und um das herauszufinden, wer berechtigt ist, brauchen wir einen Kontrollapparat. - Fragt sich bloß, wo da noch die Sanktionsfreiheit sein soll. :icon_neutral:


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Paolo_Pinkel

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AW: bGE bei Linken und Piraten

Grundsicherung vs Grundeinkommen - YouTube

Sanktionsfreie Grundsicherung ist nur für Berechtigte?

Berechtigt ist der, der nicht erwerbstätig sein kann, der kein Einkommen hat, sagt Bodo (Ramelow?) für die Linken. Tja, und um das herauszufinden, wer berechtigt ist, brauchen wir einen Kontrollapparat. - Fragt sich bloß, wo da noch die Sanktionsfreiheit sein soll. :icon_neutral:


Mit Grüßen
Das Selbe nur in grün bzw. rot:icon_party:Was ist mit den Mio. die nicht erwerbstätig sein können, weil es die Beschäftigungen nicht gibt und dementsprechend logischerweise auch kein Einkommen haben? Wenn, dann schon richtig und nicht wieder diese Lebenserhaltungsmaßnahmen für das überflüssig werdende arge Gesindel.
 

Dagegen72

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Grundeinkommen und Die Linke

grundsätzlich ist die Partei Die Linke für ein bedingungsloses, heißt sanktionsfreies Arbeitslosengeld für die gesamte Dauer der Erwerbslosigkeit, genauso wie Die Linke für gute Arbeit für guten Lohn steht.
Die Linke hat aber auch viele Arbeitsgemeinschaften rund um sämtliche Themen, die das soziale und gesellschaftliche Leben betreffen, die aufgeteilt in Landes- und Bundesarbeitsgemeinschaften sind (LAGs und BAGs) (siehe Internet).
Und so gibt es eben auch die BAG Bedinungsloses Grundeinkommen und eine Broschüre dazu fiel mir vor kurzem in die Hände. Hier als PDF aus dem Internet: https://www.die-linke-grundeinkommen.de/fileadmin/lcmsbaggrundeinkommen/PDF/BAG_Brosch2016.pdf
Ich könnte mir vorstellen, dass man die sich auch per Post zuschicken lassen kann, vermutlich kostenlos. Aber klar, das über Internet zu lesen ist auch umweltfreundlich (allerdings, produziert sind die Broschüren ja schon .. ). Dann ist es eben minimalistisch, es über das Internet zu lesen (und fährt nicht unnötig daheim rum mit Aufräum-Aufwand usw :peace: )

Ich fand das Lesen der Broschüre sehr interessant. Ein wenig bin ich ja auch etwas kritisch geworden wegen dem BGE, aber alles Soziale wie Krankenversicherung müsste es eben trotzdem noch geben und das schließt das BGE auch nicht aus. Katja Kipping als Fraktionsvorsitzende kommt in dem Heftchen auch zu Wort, sie findet das BGE gut und die Zeit für eine solche Idee als gekommen.

Viele Wissenschaftler sprechen sich in dem Heft für das BGE aus und warum sie es gut finden. Vielleicht ist für den einen oder die andere noch eine Perspektive dabei, die noch nicht bedacht wurde.
Viele Internet-Links werden noch genannt und am Ende des Heftchens gibt es ein umfangreiches Literatur-Verzeichnis mit Bücher-Hinweisen, Link-Adressen und sogar Film-Hinweise wie z.B. der von Jens Jochen Isensee "Arbeitskrise und Grundeinkommen". Neue Regelns für das Gesellschaftsspiel" Deutschland, 2012

Link: jochenisensee.de/grundeinkommen

und wegen der Bücher: einfach mal die örtliche BGE-Gruppe fragen oder einen Bücherverleih auf die Beine stellen (sowie Filme usw.)

Weg zur Broschüre fand ich über: www.die-linke-grundeinkommen.de

es ist auch eine Kontaktadresse angegeben, für Fragen und was man schon immer mal wissen wollte über das BGE und was noch unklar ist u.ä.:
bag.grundeinkommenETdie-linke.de
 
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Dagegen72

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AW: Grundeinkommen und Die Linke

Also, falls man schwächeln sollte in punkto Gruneinkommen - wenn man die Broschüre, die ich verlinkt habe gelesen hat, bekommt man wieder Mut und Motivation!
Es wird aufgezeigt, für was es gut ist, was sich dadurch verändern kann und soll und das endlich von oben nach unten verteilt werden soll und dass die Steuern von hohen Einkommen vor allen Dingen kommen.
Ja, es wird auch aufgeführt, wie das ganze finanziert werden soll. Und wie es ausgezahlt werden soll.

Was mir gut gefiel, das passt gerade, weil die Abgeordneten Raffzähne sich mal wieder über die automatisierte Diätenerhöhung freuen können (letztes Jahr muss das wohl 251 Euro mehr gewesen sein!!, wird also dann auch wieder steigen, denn die Lebenshaltungskosten werden ja nicht weniger). Der Preis gekrönte der Rose-Luxemburg-Stiftung (siehe Broschüre) meinte, dass Abgeordnete eine satte Diät hätten, um unabhäng bleiben zu können und nicht erpresst gemacht, dass dies aber bei den Bürgern ja dann egal wohl sei. Auch aus diesem Grund findet er, sei das BGE zu begrüßen.

Am Ende der Broschüre heißt es, dass man ja Mitglied der BAG Bedinungsloses Grundeinkommen werden kann. Man kann da einfach mitmachen! Egal, ob man Parteimitglied von Die Linke ist, ODER NICHT! Auch als Parteilose,r kann man da mitmachen. Dafür gibt es auch die Mitgliedserklärung am Ende des Heftes.

Man kann bei jeder BundesArbeitsGemeinschaft mitmachen, auch wenn man kein Parteimitglied ist. Bspw. Bei der BAG über Selbstbestimmte Behindertenpolitik, wo es darum geht, die UN-Behindertenrechtskonvention umzusetzen. Und es geht um Barrierefreiheit, und um Teilhabe und und und. Hier wäre mal ein Flyer dazu:
http://www.die-linke-bw.de/fileadmin/lv/lag-s/selbst-behindertenpolitik/lag-selbst-flyer.pdf
und kostenfrei ist die Teilnahme auch laut dem Flyer
 

hallo18

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AW: Grundeinkommen und Die Linke

Die Idee des BGE ist nicht uneingeschränkt Lobenswert.Es lohnt sich darüber nachzudenken aus welchen Gründen ausgerechnet so viele Arbeitgeber und Vermögende das BGE gut finden. Es gibt Leute die sagen das BGE wäre im Silikon Valley entstanden aus dem Gedanken heraus das man all die Leute die aufgrund der Rationalisierungen auf der Verlierer Seite des Kapitalismus stünden nicht verhungern lassen könne.
Praktischerweise denken diese Leute sich das dann so das der Staat für diese Menschen und ihre Kosten aufkommen sollte. Natürlich ist das ganze eine sehr verkürzte Art der Darstellung, ein BGE von 700 bis 750 Euro wäre vielleicht sogar realistisch. Hingegen ist es so das die Modelle die von 1500 Euro ausgehen eher utopisch scheinen jedenfalls wenn man bedenkt das das Durschnittseinkommen 1800 Euro beträgt und man sich vergegenwärtigt das die Motivation für läppische 300 Euro mehr Nachtarbeit oder so in Kauf zu nehmen wohl eher gering sein dürfte.Die Modelle in denen man seine Krankenversicherung selbst zahlen muß und das dann eventuell von 800 Euro sind nicht zu gebrauchen.Dennoch würde ich die Idee nicht gleich in Bausch und Boden verdammen es sind gute Ansätze da.
 
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Dagegen72

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Hallo hallo18,
Sozialversicherung könnte es trotzdem noch gehen, denn eine soziale Infrastruktur soll es immer noch geben, wenn ich die Überlegungen in der oben verlinkten Broschüre lesen.
ja, man kann sich Gedanken darüber machen. Über das Für und das Wider. Nämlich: Wenn BGE , dann muss es so sein, das keine Ausbeutung und kein Nachteil für niemand damit stattfindet.
 

Realo

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Ich habe Verständnis dafür dass das Thema BGE einigen am Herzen liegt. Nichtsdestotrotz muss man auch einsehen das ein BGE bei der momentan gültigen Wirtschafts und Sozialordnung nicht kommen wird. Und es de facto auf einer globalen Ebene demzufolge nie kommen wird. Es ist Zeitverschwendung überhaupt darüber nachzudenken.
 

Dagegen72

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hier was von der BAG Grundeinkommen:

sie informiert über einen offenen Brief von WissenschaftlerInnen zum Thema "Umverteilen statt Vermehren" - er ist ein dringender Apell an die EU
Derzeit über 238 engagierte Sozial- und Naturwissenschaftler*innen aus den 28 EU-Mitgliedsstaaten richten mit einem offenen Brief einen Appell an die EU: „Europa, es ist Zeit, die Abhängigkeit vom Wirtschaftswachstum zu beenden.“ Darin fordern sie auch ein Grundeinkommen.
https://www.die-linke-grundeinkommen.de/nc/grundeinkommen/aktuell/
 
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Von wegen Grundeinkommen...
"Zwangsarbeit für Hartz 4 Empfänger, Einführung §§ 16i und 16e SGB II "

noch stärkerer Druck und Zwang!
 

Dagegen72

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@Zwangsregistrierter: Das was du meinst ist das von der SPD eingeführte soziale Arbeitsmarkt. Die SPD (Bürgermeister Müller in Berlin) überlegt auch das solidarische Grundeinkommen. Das ist auch Arbeiten im Gemeinnützigen Bereich.

Das bedingungslose Grundeinkommen in diesem Thread, beinhaltet tatsächlch ein Grundeinkommen ohne Gegenleistung in Form von Arbeit.
 
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AW: Grundeinkommen und Die Linke

Hingegen ist es so das die Modelle die von 1500 Euro ausgehen eher utopisch scheinen jedenfalls wenn man bedenkt das das Durschnittseinkommen 1800 Euro beträgt und man sich vergegenwärtigt das die Motivation für läppische 300 Euro mehr Nachtarbeit oder so in Kauf zu nehmen wohl eher gering sein dürfte.
Leute müssen in 80 % der Fälle nur deshalb nachts arbeiten, um die ach-so-teueren Maschinen der Kapitlisten besser auszulasten, d.h. daß die Tag und Nacht laufen können. Oder anders: Um die Kapitalrendite zu erhöhen. So etwas ist in einer sozialistischen Gesellschaft zu verbieten!

Man könnte z.B. die Nachtarbeit fast komplett vermeiden, würde man dann statt einer Maschine 3 in die Fabrik stellen. Dann könnten alle Arbeiter, die jetzt in einen 3-Schicht-Betrieb gezwungen werden, ganz normal einen 9-to-5-Job ausüben, und müssten nicht ihre Gesundheit ruinieren.
 

Dagegen72

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.. und die Erpresserei durch das Jobcenter könnte auch wegfallen - diese ganzen Arbeitsplätze im Arbeits"amt" - Bereich könnten in der bisherigen Form wegfallen und es könnte eine Agentur aufgebaut werden, die wirklich eine Agentur ist und die man freiwillig aufsuchen kann, wenn man will. weil man Hilfe in Anspruch nehemn will, und wenn man keinen Bock mehr hat, soll man wieder gehen kann.
Bei Freiwilligkeit wird sich auch das Agebot verbessern und dann ist der Aufsuchende wirklich ein Kunde.
Bis jetzt ist der Elo nur Kunde auf dem Papier (und in der Realität KEIN Kunde) genausso wenig wie die Agentur eine Agentur ist.
 

Sabattical

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AW: Grundeinkommen und Die Linke

Man könnte z.B. die Nachtarbeit fast komplett vermeiden, würde man dann statt einer Maschine 3 in die Fabrik stellen. Dann könnten alle Arbeiter, die jetzt in einen 3-Schicht-Betrieb gezwungen werden, ganz normal einen 9-to-5-Job ausüben, und müssten nicht ihre Gesundheit ruinieren.
Ich arbeite nachts.
Am Wochenende.
An KEINER Maschine.
Ich arbeite im Büro.
Und bekomme pro Nacht ungefähr so viel brutto, wie Du im Monat ALG2 bekommst. Jede Nacht.

Nachtarbeit? Finde ich - für mich - gut!
 

dagobert1

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AW: Grundeinkommen und Die Linke

So etwas ist in einer sozialistischen Gesellschaft zu verbieten!
Wo siehst du hier eine sozialistische Gesellschaft?

Man könnte z.B. die Nachtarbeit fast komplett vermeiden, würde man dann statt einer Maschine 3 in die Fabrik stellen.
Wofür dann aber auch der dreifache Platz erforderlich ist, und da wird das in so mancher Firma schon scheitern.
Mal abgesehen davon, dass moderne computergesteuerte Maschinen wirklich nicht ganz billig sind.
 
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AW: Grundeinkommen und Die Linke

Wo siehst du hier eine sozialistische Gesellschaft?
Fiktiv!

Wofür dann aber auch der dreifache Platz erforderlich ist, und da wird das in so mancher Firma schon scheitern.
Wieso? - Gibt doch viel zu viele brachliegende Gewerbeflächen.

Mal abgesehen davon, dass moderne computergesteuerte Maschinen wirklich nicht ganz billig sind.
Womit du der Renditekalkulation der Kapitalisten auch noch recht gibst! - Also, besser die Gesundheit der Arbeiter verschleißen als in den Maschinenpark investieren.

P.S.:
Außerdem verstehe ich den Sinn der ausgegrauten Schrift nicht.
 
T

totenkopf

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Wenn die Sanktionen wegfallen, was geschieht mit jenen, die überhaupt nicht arbeiten wollen?
 

Sery

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Wenn die Sanktionen wegfallen, was geschieht mit jenen, die überhaupt nicht arbeiten wollen?

Was soll mit denen passieren?
Nix, warum auch?
Die machen ja nichts.

Was glaubst Du denn wieviele es davon gibt?
Lass es mal hochgerechnet 5% sein.
Dwvon werden die meisten auch noch krank sein und/ oder süchtig.

Die meisten wollen arbeiten,aber nicht unterbezahlt oder Zwangsverpflichtet.

Nur da sind Jobs rah

Das Problem ist doch nicht die Arbeit.
Diese wird ja überflüssig.
Das Ziel eines Grundeinkommen ist es doch, dass die Bevölkerung einen gewisse Kaufkraft behält um die Wirschaft am laufen zu lasdrn und dass die Infrastruktur aufrecht gehalten wird, damit es keine Aufstände geben wird.

Denn wenn es so weiter gemacht wird wie bisher, dann haben wir in ein paar Jahren Bürgerkriege und Aufstände.
Denn wenn die arbeitende Bevölkerung nun auf einmal ganz brav neben Dir im JC sitzt und sanktioniert werden soll weil es keine Arbeit gibt.
Die Kaufkraft herunter geht und die Geschäfte und Betriebe schließen müssen.

Zählen da wirklich die 5 %?
Ist es dann nicht egal ob 5% nicht arbeiten wollen, oder 80% der Leute nicht können weil einfach die Zeit der Arbeit vorbei ist?



Das Problem ist doch einfach und klar.
Es gibt KEINE Arbeit.
[>Posted via Mobile Device<]
 
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Dagegen72

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die, die nicht arbeiten wollen, überlassen guten Gefühls (statt Wut) ihren potentiellen Arbeitsplatz einem anderen. Diejenige, die "wirklich will", die wird ihren Job auch gut machen, die andere, die wird immer Probleme haben die ehr nicht will. Mit sich selbst und mit den Aufgaben des Jobs.
Außerdem: es gibt genug Arbeit für alle. Sie will bloß nicht bezahlt werden.
Und: BGE verbietet nicht das Arbeiten! die leute werden mehr geld haben wollen, als das BGE. so wie jetzt auch. das BGE soll lediglich eine kleine Absicherung darstellen.
 

Shadow315

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Die, die nicht arbeiten wollen, machen so weiter, wie bisher, nur
eben ohne die ewigen Kämpfe vor Gericht gegen Sanktionen.

Allein schon die Sorge um den faulen Hartz 4 Empfänger.... :icon_pause:
 
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