Panik vor jobcenter und Termine, gesundheitlich bedingt, wer hat damit Erfahrung und was kann ich tun?

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SvenJK

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Hallo Gemeinde

Bin 34 Jahre und alleinerziehender Vater.Leide seit über einem Jahr an Depression,Panikattacken und Angstzuständen.
Habe dieses Jahr zweimal einen Job abbrechen müssen weil es nicht mehr ging.

Ich kann seit längerem keine Behördengänge(jugendamt etc.) mehr alleine wahrnehmen,weil ich sofort in panik verfalle und angst bekomme.

Ich war letztes Jahr deswegen in einer psychiatrischen klinik für 4 wochen, und seitdem bin ich bei einem neurologen.

Das Jobcenter hat sich seit rund 2 jahren nicht gemeldet bei mir.grund hierfür war wohl mein sohn der noch in den kindergarten ging aber jetzt zur schule geht.

Vor knapp drei wochen füllte ich eine weiterbewilligung der leistungen aus.diese woche kam plötzlich mittwochs ein termin für freitags.
Mein fortschritt den ich gemacht habe an genesung war plötzlich bei 0.

Ich bekam panikattacken das mich die vermittlerin sofort wieder in arbeit oder eine maßnahme stecken will.mit herzrasen und druck in der brust fuhr ich zum Jobcenter.Das ende vom lied war das die vermittlerin gar nicht im haus war und ich nun einen neuen termin zugeschickt bekomme o.0

Was kann ich tun um dem ganzen noch etwas aus dem Weg zu gehen?Klar kann mich mein neurologe krank schreiben.aber dann kommt ja immer wieder ein termin.

Ich habe echt versucht zu arbeiten aber es geht noch nicht,und denke auch das das den rest vom jahr so bleibt.Wenn ich der das so erzähle glaubt sie wahrscheinlich eh kein wort.
Hat vielleicht jemand erfahrung damit?bin für jeden ratschlag offen.ich will und kann da zur zeit nicht mehr hin.auch wenn ich muss.

vielen dank und sorry wenn ich hier falsch bin.
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Seepferdchen 2010

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AW: Panik vor jobcenter

Hallo @SvenJK


Ich war so frei und hab' den Titel Deines Fadens mal etwas griffiger gestaltet.

ich möchte dir noch mal in Erinnerung bringen die Forenregel 11, bitte immer eine aussagekräftige Überschrift
Ein ganzer Satz oder eine vollständige Frage ist immer freundlich und soviel Zeit sollte sein - ergänzend verweise ich auch auf die Forenregel #11

Beim Erstellen neuer Themen/Threads ist darauf zu achten, eine aussagekräftige Überschrift zu wählen. Themen mit nichtssagenden, allgemeinen Überschriften, oder wie z.B. Alle Reinschauen!!! oder Hilfeee!!! oder " Panik vor jobcenter" sowie Topics mit irreführenden Angaben werden von den Moderatoren i.d.R ohne Ankündigung entfernt!

Unser TechAdmin hat sich die Mühe gemacht und den Editor für die Überschrift auf 110! Zeichen erweitert. Da passt deutlich mehr als ein bis drei Worte rein ...


schau bitte in diesen Link, hier hat unser @Admin2 genau erklärt warum eine aussagekräftige Überschrift so wichtig ist:

https://www.elo-forum.org/infos-und...hriften-thementitel-neue-themen-erstellt.html

Ich wünsche dir weiterhin einen angenehmen Aufenthalt im Forum.
 
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AW: Panik vor jobcenter

Wenn du nicht arbeiten kannst, musst du dich AU schreiben lassen.

Richtig.
Dein Neurologe kann dich AU schreiben, auch für lange Zeit. Somit hast du Ruhe vor Terminen und auch Bewerbungen.
Wenn du sehr lange AU bist (6 Monate? 1 Jahr? Länger?) wird dich das JC zum Amtsarzt schicken um deine grundsätzliche Arbeitsfähigkeit zu überprüfen (dies kannst du aber auch jetzt schon beantragen, wen du möchtest. Der Amtsarzt kann dich dann für 6 Monate am Stück oder länger Arbeitsunfähig, bzw max 3 Stunden am Tag usw. attestieren.

Wenig zeit, fix hingeschrieben, hoffe man kann es sortieren.
Liebe Grüße und alles Gute!!!
 

SvenJK

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Danke für die Antwort.Werd morgen mal zum Neurologen gehn und mich krank schreiben lassen.
Wie läuft das mit dem Amtsarzt ab?Muss ich dazu eine EGV unterzeichnen oder so?
Hab grad gelesen das ich das bei zweifelnder Erwerbsfähigkeit nicht muss.Ist das so richtig oder können die mich auch in irgendeiner Form dazu zwingen?
LG
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Kerstin_K

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Eine EGV ist ein Vertrag und niemand kann dich zwingen, einen Vertrag zu unterschreiben.

Ausserdem muss erst deine Erwerbsfähigkeit geklärt sein, bevor man in einer EGV Eingliederungsmassnahmen vereinbaren kann.
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SvenJK

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Noch ne kurze Frage.
Wenn ich jetzt länger als 6 Wochen krank bin,muss ich dann Krankengeld beantragen?
LG
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Glossy79

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Hallo

ich kenne diese Beschwerden. Ich bin auch psychosomatisch erkrankt. Ich habe seit 2011 nur familiäre Probleme
Vater 2011 ( Grabkosten mussten vom Sozialamt übernommen werden - man wollte mir kein Geld für die Grabkosten geben , weil sich mein Vater nie um mich kümmerte.

Oma 2017 Tod - nur Theater gehabt in der Zeit-mir wurde auch gesagt das man mich nur ausnützt zuhause). Habe Diabetes Typ2 , soziale Probleme.

Thema Genesung: Ich komme gar nicht dazu mal wieder in einen geregelten Rythmus zu kommen und mal wieder Sport zu machen . Weil ich einfach müde bin und durch dieses ständige krank sein ich mnachmal nicht mal mehr dazu komme meinen Haushalt zu machen.

Ich schreibe das alles so ausführlich , weil ich mich auch schockiert das meine Familie mich psychisch in der Zeit echt fertig gemacht hat. Und ich habe es mit mir machen lassen.

Mir wurde auch geraten auszuziehen. Aber ich habe keinen Nerv für diesen ständigen Stress. Ich lebe in einem Altbau und man erneuert nur Notdürftig etwas .

Und meine neue SB meinte es würde sie erschrecken das ich schon so lange arbeitslos bin. Ich habe keine Lust mich ständig von fremden Leuten herablassend behandeln zu lassen

War 2017/18 3x3 Wochen krank . Jeder Arbeitgeber hätte mich da vermutlich entlassen .

Das JC übergeht mich sowieso nur.

Psychische Probleme und manchmal auch Panikattacken sind die Folge bei Stress und Problemen bei mir. Komme nicht lange mit anderen zurecht . Bin schnell erschöpft, aggressiv.

Mir wurde auch gesagt das wenn man eine Rehamassnahme gemacht hat. Das man eh sozusagen nie mehr ganz gesunden Würde und das JC und die KK das so für sich zur Kenntnis nehmen würden. Hat mir mal eine Psychologin gesagt.

Ich komme nur mit mir soweit mal mehr mal weniger klar. Mir wurden auch soziale Diagnosen gestellt.

Ich werde vom JC über das Sozialrecht über Wohnsitz, Rehamassnahme und Krankenhaus ausgespielt. Mich nervt es einfach nur noch alles. Ich habe auch keinen Nerv für all das ganze. Zumal ich zuhause nur damit beschäftigt bin mit irgendwelchen Sachen die ich instand halten muss. Ich hatte 2017/2018 einfach zuviel Sachen die mir Kraft genommen haben. Nicht weit von mir sind Gaststätten und angrenzender Wald . Wenn ich das Fenster in der Küche aufmache kommen bei mir Schaben ,Kakerlaken inzwischen rein. Mein Bett ist kaputt gegangen. Kriege hoffentlich bald ein Neues.

Ich weiss das interessiert meine neue SB nicht. Das JC vermittelt mir eh nur Sachen die ich nicht lange körperlich durchhalte. Ein ärzt Gutachten ist noch offen. Da ich zwar Schweigepflichtentbindungen unterschrieben habe für den ÄD vom JC dachte ich das man die Unterlagen auch heranzieht. Aber das ist nicht so. Ich werde deswegen vermutlich dann einen Termin beim ÄD bekommen. Wenn ich eine AU Bescheinigung abgebe hat das JC interesse daran mich erzwungenen Meldeaufforderungen zu schikanieren und diese dann wenn man aus einem wichtigen Grund nicht kommt zu sanktionieren. Habe deswegen eine Dienstaufsichtsbeschwerde eingereicht und das ich mir weitere rechtliche Schritte vorbehalte.

Meine mir neu zugeteilte SB lässt sich von mir nur Sanktionstatbestände unterschreiben.Und meinte lassen sie sich durchgehend krank schreiben dann brauche ich sie nicht immer wieder einladen. Weil ihr Chef sonst fragen würde was los sei. Ich finde es alles sehr merkwürdig. Ich wette das der ÄD vom JC nach meiner evtl Untersuchung für das ärzt .Gutachten sicher wieder volle Leistungsfähigkeit mit Einschränkungen attestiert.

Auf meine gesundheitlichen Beschwerden wird momentan nicht eingegangen. Meine Ärztin und ich besprachen da was mit einem psychosomtatischen KH Aufenthalt. Wo meine Ärztin aber gerade für mich den Eindruck macht als würde sie hoffen das ich davon abkomme. Sie hätte mich doch einweisen lassen können. Und gleich der KK wie wir es eigentlich besprochen hatten eine Anfrage stellen können zwecks dem psychosomatischem KH Aufenthalt. Sie hält ihr Wort nicht . Und es regt mich auf das ich allem hinterher laufen muss. Wirklich allem.

Und hilft mir nicht . Während mein veralteter SB mir die aufgezwungenen Meldeaufforderungen zuschickt. Ich habe von diesem Vorgehen des JC die Nase voll. Und auch keinen Nerv mich ständig im Netz informieren zu müssen was ich dagegen machen kann ,weil man meint mir auf der Nase herumtanzen zu können. Mir hat das während meiner AU ( B) nur zusätzlich Stress gemacht.

Ich finde es sowieso menschenunwürdig, hätte heute beinahe einen Unfall gehabt . Ich wäre sogar schuld gewesen . Jemand ist in der 30 Zone schneller bei mir rechts vor links an mir vorbei gefahren. Krankengeld hätte ich nicht bekommen.

Und wie lange ich mir noch ein Auto leisten kann ist auch die Frage.

Richtig.
Dein Neurologe kann dich AU schreiben, auch für lange Zeit. [...]
Hallo

ja wenn ein Neurologe das dann auch erst mal macht das ist ja immer erstmal die Frage. Und die Beschwerden müssten eigentlich erstmal behandelt werden . Aber psychomatische Sachen werden u.a auch psychische Sachen werden oft nicht behandelt. Es wird einem die Notwendigkeit und Dringlichkeit der Behandlungen gerne abgesprochen.
 

Katzenstube

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Hallo Ihr,
ich würde das Thema einmal gerne anders angehen: wenn psychische Probleme vorhanden sind, dann beeinflussen diese in erster Linie mich persönlich und mein Privatleben. Es ist ganz sicher keine Schande oder kein Mackel, wenn die Psyche labil ist. Es lag aber an mir zu sagen ich benötige Hilfe und es war meine Aufgabe diese zu suchen.

Was aber labil ist, kann gestützt werden. Psychiater, Neurologen oder Psychotherapeuten können helfen. Das hat bei mir ein Jahrzehnt gedauert, bis ich die passenden "Helfer" an meiner Seite hatte. Im Job hatte ich mich verkauf wie Fallobst und für Arbeitgeber (und nach dessen Tod) die AfA war ich ein guter Punschingball, an dem die alle ihre Launen auslassen konnten und sich größer machen, indem sie mich kleiner machten. Das ging solange, bis ich eine Riesenwut bekam und intensiver nach Hilfe suchte. Diese dann auch - nach diesem Jahrzehnt - fand.

Meine Psyche wurde durch helfende Ärzte und Psychotherapeuten gestärkt. Dadurch habe ich einen anderen Arbeitsplatz erarbeitet und dort auch die Kraft gewonnen mit Rückrat dazustehen. Es klappt nicht immer, ist nun wohl so, dass Angestellte sich nicht immer gegen Geschäftsführungen durchsetzen können.

Nur: jammern und mich selbst bemitleiden hatte nur die Folge dass ich aggressiver wurde und immer unzufriedener. Nur wenn ich selber mein Leben in die Hände nehme - auch wenn es holprig ist - dann kann ich etwas verändern. Panik - ja Panik hatte ich auch vor vielen Dingen. Klar, war ich ja so und so geschwächt und nahezu im eigenen Mitleid gefangen. Daran war ich aber selber schuld. Ich habe mich in meinem Hamsterrad gedreht und anderen erlaubt die Geschwindigkeit nach deren Gutdünken zu steuern.

Hilf Dir selbst, sonst hilft Dir keiner - oder anders herum gesagt: beginne Dir selber zu helfen, dann kannst Du dadurch auch Helfer gewinnen, damit ein Hilfs- und Auffangnetz entsteht.

Kein SB und keine AFA oder Jobcenter sind an uns oder unserer Psyche interessiert. Deren Aufgabe ist es uns aus den Statistiken zu bringen. Sich Hilfe von dieser Seite oder diesen Seiten zu erwarten erscheint mir blauäugig. Nur wenn ich anfange mir helfen lassen zu wollen, selber aktiv um Hilfe bei den richtigen Stellen ersuche und auch lange Zeit durchhalte kann mir geholfen werden. Sicherlich aber nicht von AfA oder Jobagentur.

Wenn schon Neurologen an Board sind, dann würde es sich doch anbieten mit diesen Hilfs- und Rehamöglichkeiten anzusprechen um zu beginnen den Weg der eigenen Stabilisierung zu gehen, oder?

Gruß von Katzenstube
 

Pauer

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@SvenJK: Bezieht sich deine Angst nur auf das JC? Viele Menschen haben nämlich auch ganz im Allgemeinen Angst vor Behörden; sei es Finanzamt, Justiz/Gericht etc...

Wahrscheinlich vertrete ich hier wieder eine Mindermeinung, dennoch:
Kein SB und keine AFA oder Jobcenter sind an uns oder unserer Psyche interessiert.

Sinn und Zweck der Bundesagentur für Arbeit und des Jobcenters ist es, Bürger schnellstmöglich aus dem (steuerfinanzierten) Leistungsbezug zu bringen.
Es handelt sich nicht um irgendein Gesundheitszentrum o.ä.

Der Bezug von ALG-Leistungen ist an die Bemühung geknüpft, so schnell wie möglich einer Arbeit nachzugehen - und zwar der nächstmöglichen Arbeitsstelle und nicht der bestmöglichsten.
Bei den Sozialbehörden handelt es sich nicht um eine "Wünsch dir was"-Institution.

Den Anspruch an solche Behörden zu stellen, auch noch Gesundheitsfürsorge zu leisten, halte ich für etwas zu hoch gegriffen.
 

Glossy79

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Hallo


was heisst AfA ? Ich habe auch bei den Psychologen / Psychotherapeuten so meine Erfahrungswerte sammeln dürfen. Ich hatte ca 15-20 Vorgespräche. Entweder man machte mir falsche Hoffnungen auf einen Platz für eine Psychotherapie. Oder man beklagte sich indirekt bei mir das sie schlecht bezahlt werden und immer so lange Berichte schreiben müssen. Und das sich dies nicht lohne. Oder es gibt auch Therapeuten die schon gleich zu Anfang die 30-60 min einen während dem Gesprächs psychisch maltretieren. Und für dir Gründe geben bzw selber suchen warum eine Therapie in ihren Räumen nicht möglich sei. Ich hatte einmal bei einem Psychotherapeut den Eindruck das es hätte passen können das er mir wirklich helfen kann. Mir wurde erst gesagt ja ich sei auf der Warteliste. Dann sagte man mir nach 3 Gesprächen suchen sie bitte weiter. Und mir wurde der Wegweiser mitgegeben. Und einmal wurde mir tatsächlich ein Psychotherapieplatz angeboten. Die Dame war kurz vor der Rente . Sie war nett aber ich wollte da keine Therapie machen. Es kam mir so vor als man mir dort nur wieder gut gemeinte Ratschläge mitgeben und irgendwas mit mir machen und ich darf meine Zeit da absitzen und man rechnet mit mir ab. Auch im Internet hatte sie von 10 Bewertungen 7 schlecht und 3 gute. Ich war auch perplex weil sie die einzige wr die mir gleich einen Therapieplatz anbieten konnte . Sie war mir zu weit weg von mir als Person. Mein Bauchgefühl sagte lass es lieber.


Und ehrlich gesagt nehmen die ganzen Gespräche Kraft . Ich habe momentan keinen Nerv weitere Termine wahrzunehmen und mir da weiter falsche Hoffnungen auf einen Therapieplatz machen zu lassen. Und viele Therapeuten machen auch gerne Druck warum man nicht arbeitet. Das darf man nicht vergessen. Ich habe keine Lust dieses Thema bei einem Therapeuten zu besprechen über eine längere Zeit. Ich denke man kann mal drüber reden. Ich würde es eher verstehen wenn ich Stress auf der Arbeit hätte. Aber auf auch Mobbing wird nicht wirklich eingegangen. Mir wurde auch mal gesagt man müsse sich selber reflektieren warum es nicht geklappt hat wegen dem Therapieplatz. Da kann ich lange raten.


Und was bei mir erschwerend hinzukommt ist das ich sozial isoliert bin. Und auch einen langjährigen Kumpel die Freundschaft gekündigt habe. Es kann nicht sein das man sich mich Leuten umgeben muss. Wo ich lange gebraucht habe um zu merken das man besser für sich ist. Weil wenn ich mich auf andere einlasse oft merke das die Leute indirekt meinen sie können sich taktlos oder unverschämt sich mir gegenüber Verhalten. Es hat lange gedauert bis ich gemerkt habe das sich so keine echten Freunde verhalten. Ich habe da viel über mich ergehen lassen. Und irgendwann ist es mir dann zuviel geworden. Ich komme deswegen auch nicht mit diesem Inegriere dich doch in die Gesellschaft oder passe dich den Leuten an klar.

Meine SB´s sind schon auch nett zu mir gewesen. Aber für mich ist das JC ein Ding mit 2 Gesichtern. Und man bekommt bei uns halt auch nie irgendwas erklärt. Mir kommt es manchmal so vor als würde man versuchen einen abservieren zu wollen.


ich war noch nie beim Neurologen. Ob der mir weiterhelfen kann bleibt erstmal offen. Ich bin durchaus auch gerne in Gesellschaft . Eine psychologin meinte mal zu mir ich hätte ein Psychosoziales Umfeld. Mir fällt es schwer aus dem Ganzen was ich so um rum so habe, etwas positives raus zu ziehen.

Wenn man Hartz 4 bezieht oder mit dem Mindestlohn kann man kaum am gesellschaftlichen Leben teilnehmen.
 

SvenJK

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Hallo zusammen,

@pauer
Ich habe momentan im allgemeinen Angst vor allem.Sei das Jugendamt,Jc oder sonst was.
Es ist bei mir momentan so schlimm das ich nicht mal mehr allein zum Friseur gehe.
Auch einkaufen ist unfassbar schwer.Das dauert in der regel 5 min.Dann muss ich raus weil ich panik schiebe.
Ich kann nicht mehr unter Menschen gehen.Geschweige denn mich in eine Maßnahme oder so setzen.
Ich kann nicht mehr zu freunden gehn.auch die eigene familie halte ich teilweise nicht mehr aus.
Mir gehts nur darum noch ein paar Monate(3-6) meine ruhe zu haben.dann wollte ich nochmal versuchen arbeit aufzunehmen.

LG
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Glossy79

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Hallo


ja damit würde ich schon mal einen Psychotherapeuten oder Psychologen aufsuchen. Denn auch das sollte behandelt werden. Ich kenn sowas aber nur ansatzweise. Ich denke auf Arbeit werde dann andere Probleme auf einen zukommen. Und man muss ja erstmal bestehen auf der Arbeit. Ich habe zur Zeit wieder starke Rückenschmerzen und mir tun die Gelenke weh. Ich bin auch psychosomatisch krank.
 

SvenJK

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Gehe am Montag nochmal zum Neurologen.Meiner hat die Woche noch Urlaub und ich musste ins Zimmer nebenan.

Am meisten Angst macht mir der Amtsarzt.Klar würd ich entbindung der schweigepflicht unterschreiben und auch den gesundheitsbogen ausfüllen.der kann meine akte ruhig sehen.umso besser.

Aber hab jetzt mal gelesen das die das häufig gar nicht machen,sondern dann willkürlich entscheiden.das kanns ja wohl auch nicht sein.macht einen schon fertig wenn man so horrorgeschichten liest.

Werd mal am montag mit dem arzt reden wie es aussieht mit reha oder ähnlichem damit ich von dem sch... verein weg komme endlich.

wenn ich zur arbeitsvermittlerin sage ich will zum amtsarzt...hat die das zu akzeptieren oder wie läuft das ab?
 

Katzenstube

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Ich finde auch die Hilfe von Therapeuten, Psychiatern oder Neurologen sinn- und wertvoll. Sie können einem helfen auf die Spur zu kommen. Aber zwischen allen diesen Menschen muss die Chemie stimmen, die Art miteinander zu sprechen und das Gefühl gemeinsam etwas bewegen zu können.

Weißt Du SvenJK,ich habe lange gesucht, für mich diese Menschen finden zu dürfen - habe aber nie ganz aufgegeben. Denn meine Aufgabe ist für mich zu sorgen und meiner Psyche auf die Sprünge helfen zu lassen. Wenn mir das zuviel gewesen wäre und ich nicht bereit gewesen wäre andere Menschen in mein Leben zu lassen, dann hätte sich bei mir nie etwas geändert.

Ja Glossy, keine Frage - sieht man ja auch an meiner langen Wartezeit bzw. Suchzeit die richtigen Menschen zu finden. Aber da bin ich eben gefragt mir selber so wichtig zu sein um im Notfall lange genug zu suchen. Gebe ich nämlich bei dieser Suche auf, dann habe ich mich ja auch schon aufgegeben. Dann aber kann mir niemand mehr helfen, wenn ich selber schon nicht mehr kann oder will.

Ich sitze meine Zeit nicht ab, wenn ich bei einem Psychotherapeuten bin. Es geht ja um mich und ich kann über mich lernen. Selbst bei den Gesellen, mit denen ich mich nicht verstand und keine Wellenlänge da war konnte ich für mich klar sagen, nein es passt nicht und wie derjenige seine psychosoziale Arbeit versieht ist das nichts für mich. Es hat mich aber nicht gehindert, alle seine Aussagen neutral zu betrachten und mich selber in Frage zu stellen. Oft mit total gegensätzlicher Meinung - aber ich habe darüber nachgedacht.

Natürlich nehmen die Gespräch Kraft. Wie heisst es so schön: "Da wo es weh tut bist Du richtig". Irgendwas in der Psyche eines Menschen ist mal quer gelaufen und dadurch ist das weitere Leben nicht zufriedenstellend. Nun liegt es an mir (schmerzhaft) in Erfahrung zu bringen was es war, wo es hängt und welche Alternativen es geben kann. Vermutlich war mein Leidensdruck groß genug etwas ändern zu wollen, dass ich mich darauf einlassen konnte. Was meinst Du, wie schwer es mir fiel meinen psychologischen Lebenslauf zu schreiben. Da waren nämlich Dinge, die ich vergessen wollte, die aber genau das Drama der Gegenwart erzeugt hatten. Es kam wieder hoch und ich durfte es bearbeiten, darüber sprechen - es nun neutral einordnen und mich selber neu sortieren.

Das aber sind - wie Du schon schreibst - Entscheidungen, die jeder für sich selber treffen muss, kann und darf. Aber genau hier beginnt die eigene Verantwortung, die auf keine Behörde, kein Amt oder keinen Arbeitgeber übertragen werden kann. Eine Therapie ist nämlich nur das grobe Rezept .... kochen müssen wir schon alle selber unser Süpplein....

Lieben Gruß von Katzenstube
 

Glossy79

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@SvenJK

ja das mit ÄD vom JC da kenne ich mich auch nicht so ganz aus.

Ich denke das mit dem ÄD muss von deiner SB angeordnet werden ? Du kannst sie fragen wie es damit bei dir aussieht ?

Meine neue SB lässt mich unlogischerweisse eine EGV unterschreiben in der nur Paragraphen drin sind. Und es steht das die alte von 2016 EGV weiter geführt werden soll. Nichts von wegen Bewerbungen. Jetzt ist es so das der ÄD überhaupt keine Unterlagen von Ärztin und Deutsche Rentenversicherung, Enlassungsbericht 2017 Reha, Befunde Psychologen / Psychotherapeuten herangezogen hat. Der ÄD vom JC wird mir vermutlich einen Termin für die Untersuchung schicken. Und jetzt versteh ich auch was meine neue SB meinte mit von wegen. Dann brauch ich sie auch nicht immer wieder einladen. Vielleicht werde ich eine zeitlang in Ruhe gelassen vom JC oder sie wollen mich in Erwerbsminderungsrente schicken. Mich nervt es alles. Denn ich bilde mir ein man möchte mir Faulheit unterstellen. Und sowas löst bei mir Panikattacken aus.

Wie läuft das beim Neurologen ? was bespricht man da ?


@Katzenstube
ich weiss manchmal nicht ob man bei einem Psychotherapeut Hilfe bekommt wenn es um Soziale Probleme geht. Und ich bilde mir ein das bei sozialen Problemen die Dinge akzeptieren muss und damit umgehen muss.

Bei meinem familiären Problemen hilft der Therapeut schon. Nur habe ich den Eindruck das Therapeuten nur Leuten helfen wollen wo es schlimm und akut ist.Beruflich , schlimme Krankheiten etc Traumas etc... Ich werde nur hingehalten und irgendwann wird gesagt wir sind ausgebucht oder ähnliches.

Ich gehe zum psychotherapeuten weil ich mit meiner Familie nur Konflikte , Kommunikationsprobleme und Ausgrenzung erlebe. Und das Verhältnis zu meiner Mutter nur schnell Streit zu bekommen bedeutet. Ausspielen untereinander in der Familie. Man kann sich untereinander nicht wirklich leiden. Alles auf 2 Gesichter. Und unfair. Da ist kein familienleben mehr da. Nur Missverständnisse. Wir reden eh kaum noch miteinander. Und wenn ich was frage zu anderen Familienmitgliedern werden ich wie eine fremde behandelt. Es gehe mich nichts an. Aber wenn sie einen ausnützen können dann ist man recht. Ich gehe davon aus das man diese familiäre Situation als nicht mehr vorhanden sehen kann.
 

Katzenstube

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Hallo Glossy79,
ich bin bei einem Therapeuten gelandet (nach dem Jahrzehnt Suche) bei dem genau die Dinge auf den Tisch kommen, die problematisch sind.... egal, welcher Art. Dabei stellt er Fragen, durch deren Beantwortung ich mich selber besser kennen lerne. Alles, was ich persönlich auf mich gemünzt gesehen habe, konnte er in eine neutrale Form bringen und mir somit eine andere Betrachtungsweise vermitteln.

Gerade streiten da sind wir Rollenspiele durchgegangen, was für mich schwierig war. Aber er hat mir beigebracht, wie ich innerhalb von Streitigkeiten Abstand wahren kann und mich wehrhaft zeigen kann ohne den guten Ton zu verlieren.

Gut, Du hast nicht ganz Unrecht wenn Du meinst viele Psychotherapeuten wollen die schweren Fälle, wo kein Gegenwind kommt. Mein Psychiater hat damals gesagt, der Psychotherapeut bei dem Sie landen ist gefordert, Sie hinterfragen und wissen selber schon viel über sich. Aber auch für Sie wird es ein harter Weg.

Ich bin kein schwerer Fall, aber ein depressiver Fall. Er ist gefordert, ich bin gefordert. Wenn mich Themen interessieren, die wir nur anreißen, so erhalten ich persönliche Aufschriebe von ihm um mich mit dem Thema vertraut zu machen. Es ist ein offener Kontakt und ich wage zu behaupten ein gegenseitiges menschliches Schätzen. Das gibt es. Ganz selten, keine Frage! Aber ich bin um so vieles reicher geworden an seelischer Stabilität, dass es die jahrelange Suche gelohnt hat. Warum soll es nicht auch bei Dir jemanden geben der "passt".

Bei sozialen Problemen, gilt für mich dass man diese annehmen muss, aber sehr wohl versuchen kann die eigene Einstellung dazu zu verändern. Und in dem Kontext passiert dann viel. Ich würde vermuten, dass mein Therapeut in Deiner Situation mir helfen würde meine Grenzen zu finden um diese dann der Familie vermitteln zu können. Meine Aufgabe wäre dann mich in nichts reinziehen zu lassen, was mir nicht gut tut. Ein weiterer Ansatz wäre sicherlich Familiensituationen mit Abstand zu betrachten, da viele Verletzungen geschehen sind und jeder genau weiss, wo, wann und wie er den anderen treffen kann. Einfach, weil man/frau sich zu gut kennt. Ich würde vermutlich die Frage gestellt bekommen, ob ich mich nicht über längere oder kürzere Phasen aus dem Familienverband zurückziehen möchte um deren Disharmonie nicht ausgesetzt zu sein (wenn diese mir schadet oder ich sie als belastend empfinde).

Ich sehe in Psychiater und Psychotherapeuten neutrale Betrachter, die es mir ermöglichen neutraler in meine Situationen zu gehen, diese werden dadurch für mich lösbar gemacht.

Viel Glück wünscht Dir für Deinen inneren Frieden
Katzenstube
 

Fabiola

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wenn ich zur arbeitsvermittlerin sage ich will zum amtsarzt...hat die das zu akzeptieren oder wie läuft das ab?
Es reicht aus, wenn Du SB sagst, dass Du gesundheitliche Einschränkungen hast. Du musst nicht konkret werden, Diagnosen oder Fragen nach der Art Deiner Einschränkungen musst Du nicht beantworten - das besprichst Du nur mit Deinem Arzt. SB kann mit gesundheitlichen Infos eh nichts anfangen, er/sie ist ja kein Arzt. Und es geht ihn/sie auch nichts an!
Also bitte nicht breit schlagen lassen. SB kann/ darf Dich dafür nicht sanktionieren.
Sollte SB auf Deine Bekanntgabe gesundheitlicher Einschränkungen nicht reagieren, dann sprich es von Dir aus an, dass SB bitte den ärztlichen Dienst (äD) des JC einschalten möge. Sollte SB sich weigern oder nicht für nötig befinden, dann würde ich einen schriftlichen Antrag um Vorstellung beim äD stellen.
 

SvenJK

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Danke Fabiola.
Kann ich so was auch jetzt schon schriftlich machen?

z.b
sehr geehrte damen und herren,
ich bitte um eine vorstellung beim ärztlichen dienst.
mfg ...

LG
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Vyenna

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meine frühere SB hat mich so fertig gemacht, indem sie halt in mein Privatleben sogar eingedrungen ist und überall rumgeschnüffelt hat, einen Termin mit einem potentiellen AG machen und dort mit dabei sein wollen (die Stelle bekam ich dann nicht), WGU verlangt, gedroht mit Dingen, die mein bescheidenes Leben ruiniert hätten, jedenfalls hat sie mich so fertig gemacht dass ich gezittert hab nur noch Angst hatte vor allem, die grösste Angst war zum Briefkasten zu gehen. Irgendwann habe ich dann angefangen zu brechen. Und das mache ich in meinem Leben nur ganz selten, selbst wenn ich einen Darmvirus habe breche ich nicht. Aufgrund des Brechens bin ich dann zum Hausarzt. Habe da auch erst nicht die wahrheit gesagt. Dann hat er irgendwas gefragt und ich fing an zu weinen und dann kam alles raus.

Er hat mich dann erstmal krankgeschrieben und dem JC einen Brief geschrieben dass ich durch meine SB krank geworden bin. Gleichzeitig hat man mir hier im Forum geraten damals, dem BMAS zuschreiben. Die haben die Entscheidung der SB zwar gedeckt aber dennoch müssen die was gemacht haben denn dann hatte ich eine andere SB G`ttseidank.
 

Glossy79

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Hallo


ich bin mir auch sicher das das JC mit 2 Gesichter arbeitet. Ich kenne diese Horror Termine wo man erst mal fertig gemacht wird. Und alles mündliche was besprochen wurde schriftlich wiedersprochen wird. Brechen musste ich deswegen noch nicht. Das war der Stress bei dir. Aber ich reagiere da psychisch . Toi Toi Toi ich bin um jeden SB froh der mir das erspart.
 

SuperCupCake

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Hallo SvenJK,
ich selbst kenne die Symptome einer Angsterkrankung, Sozialphobie u. Panikattacken nur zu gut.

Ich leide selbst unter Agoraphobie, Panikattacken u. depressiven Phasen seit gut 5 Jahren und muss mich zum Jobcenter von einer Vertrauensperson begleiten lassen um nicht in völlige Panik zu verfallen. Seit 4 Jahren bin ich mit Unterbrechung in therapeutischer Behandlung.

Ich bin seit gut 2 Jahren (wieder) arbeitssuchend und beziehe ALGII. Mein bisheriger Sachbearbeiter hatte zum Glück viel Verständnis für mich, machte mir kein Druck sondern legte mir nur eine geringe Zahl an „Pflichtbewerbungen“ auf.
Er empfahl mir mich zu bewerben in der Hoffnung dass ich etwas passendes finde, da ich ihm sagte dass es mir in Arbeit besser geht (wenn der Job auch passt u. zumutbar ist).

Nun habe ich aber seit Anfang 2018 einen neuen Sachbearbeiter der mich beim ersten Gespräch regelrecht rund gemacht hat, mich sogar hinterfragte „warum ich denn all diese Probleme hätte?!“ und ob ich mich nicht nur hinter diesen Problemen „verstecke“ - also total anders als mein vergangener Sachbearbeiter – hier sieht man wirklich wie unterschiedlich man dort behandelt werden kann. Ich unterschrieb meine EGV mit einem angst bedingten Schwindelgefühl und verfiel nach diesem ersten Gespräch in eine regelrechte Dauerpanik die 2 Tage anhielt.

Einen 2ten Termin erhielt ich schon einen Monat später, das Gefühl vor diesem Termin könnt ihr euch sicher denken – weil wer will denn schon gerne fertig gemacht werden ?!

Zum Glück war der Sachbearbeiter diesmal anders, zeigte Verständnis und hörte sogar zu. Aus diesem Gespräch ging ich dann wieder mit einer EGV und einer geringen Zahl an Pflichtbewerbungen. Jedoch sagte mir mein Sachbearbeiter mit sogar freundlichem Ton „wenn Ihnen dass hier alles zu viel wird, dann können wir gerne den ärztlichen Dienst wieder einschalten und ein neues Gutachten machen“.

Dies werde ich wohl nun beim kommenden Termin veranlassen, jedoch gehe ich davon aus dass ein erneutes Gutachten bzw. Begutachtung meiner Erkrankung mich für min. 6 Monate (aber nicht auf Dauer) krankschreiben wird und mich in die Erwerbsunfähigkeitsrente schicken wird.

Vor diesem Schritt habe ich jedoch etwas Bammel, da ich mich bei Erwerbsunfähigkeitsrente (falls überhaupt bewilligt) null auskenne und diese wohl zugleich oder komplett mit Sozialhilfe aufstocken muss.
Deswegen werde ich hier wohl baldig auch einen Post aufmachen um all meine Unsicherheiten und Fragen mal etwas zu klären.

Ich denke dies könnte bei dir SvenJK vielleicht auch dann eintreffen, also das du in die Erwerbsunfähigkeitsrente und/oder Sozialhilfe kommst ?!


Viele Grüße
 

Glossy79

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Hallo


@Supercupcake


bei mir wird sicher auch so laufen wie bei dir. Ich habe etwas geriestert . Da sie ja bei mir trotz unterschriebenen Schweigepflichtsentbindungen keine Unterlagen herangezogen haben werde ich vermutlich einen Termin beim ÄD vom JC bekommen. Der Hammer wäre es wenn man keine Unterlagen heranzieht und mich nicht zur Untersuchung beim ÄD einlädt. Ich warte jetzt schon 5 Wochen. Hab auch noch eine Dienstaufsichtsbeschwerde eingereicht . Bin auch gespannt wie es weiter geht.
 
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