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Pädagogisches Schnäppchen -Wie eine Duisburger Schule von Ein-Euro-Jobbern profitiert

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Sonntagsmaja

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#1
- zum Missfallen der Gewerkschaft

Von Lutz Debus

Wenn an Schulen Ein-Euro-Jobber arbeiten, ist das für viele ein Zeichen dafür, wie wenig der Gesellschaft die Bildung wert ist. Vor allem wenn Langzeitarbeitslose nicht nur als Hausmeister oder Küchenhilfe, sondern als Pädagogen eingesetzt werden, protestieren Eltern und Gewerkschafter. Im Fall der Christy-Brown-Förderschule in Duisburg lässt sich das Urteil aber nicht so leicht fällen........

......Drei Jahre können die Integrationshelferinnen in der Duisburger Förderschule arbeiten, viel länger als andere Ein-Euro-Jobber. Diese Ausnahme von der üblichen Hartz-IV-Regelung, die im Regelfall nur eine einjährige Beschäftigung vorsieht, habe man wegen des außergewöhnlichen Einsatzes der Mitarbeiter durchsetzen können, sagt die Rektorin.
Ganzer Artikel hier ->>Wie eine Duisburger Schule von Ein-Euro-Jobbern profitiert - zum Missfallen der Gewerkschaft - Pädagogisches Schnäppchen - Nachrichten - sueddeutsche.de



Ich bin mal gerade so am überlegen:
wieviel arbeitslose ausgebildete Heilerziehungspfleger mag es wohl in Duisburg so geben, denen (weil sie nicht gerade eineurojobben) von der ARGE u.a. vorgeworfen wird, sie wollen ja gar nicht arbeiten............?

Man merke sich eines: Bedarf an Fachkräften ist reichlich da; nur zahlen will keiner:icon_kotz:
 

Jürgen3

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#3
AW: Pädagogisches Schnäppchen -Wie eine Duisburger Schule von Ein-Euro-Jobbern profit

"Esther Seibold möchte am liebsten dauerhaft in der Förderschule arbeiten. Leider sehe das der Stellenplan bislang nicht vor."

Leider sieht das der Stellenplan auch in den nächsten 30 Jahren nicht vor.
 

ethos07

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#4
AW: Pädagogisches Schnäppchen -Wie eine Duisburger Schule von Ein-Euro-Jobbern profit

Die Idee, Langzeitarbeitslose in der Förderschule einzusetzen, hatte der Vater eines schwerbehinderten Schülers. Er ist leitender Angestellter der örtlichen Arbeitsagentur und Lokalpolitiker. ... Solchen Missbrauch, schätzt die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), gebe es bundesweit in mehr als 10 000 Fällen.
Martina Schmerr vom GEW-Hauptvorstand lehnt deshalb den Einsatz von Langzeitarbeitslosen im Unterricht kategorisch ab: "Ein-Euro-Jobs markieren den Rückzug der öffentlichen Hand." Solange das Prinzip der Ein-Euro-Jobs nicht abgeschafft sei, könne man diese allenfalls dann hinnehmen, wenn sie keine qualifizierten Tätigkeiten umfassten und Festangestellte nicht verdrängten, sagt Schmerr.

auf den Seiten der GEW Berlin gab es vor ein bis zwei Jahren eine ausführliche Diskssion mit breiter Kampagne dagegen - vermutlich interessant für allfällige Betroffenen, sich das nochmals zu suchen
 

HajoDF

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#5
AW: Pädagogisches Schnäppchen -Wie eine Duisburger Schule von Ein-Euro-Jobbern profit

Wäre doch mal ganz interessant zu wissen, wer der Herr "Leitender Angestellter" sich da für sein Kind Extra-Betreuer mit Staatsknete besorgt.
 
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