P-Konto und Sparbuch (1 Betrachter)

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ela1953

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Eine Bekannte hat ein P-Konto bei einer Sparkasse. Jetzt hat sie ein altes Sparbuch gefunden, hat die Zinsen seit 2004 nachtragen lassen und wollte das Konto dann auflösen.

Das wurde ihr verweigert, weil sie eine Pfändung hat.

Ist das so in Ordnung?

Das Guthaben auf dem Sparbuch beträgt nicht mal 11 Euro.
 

Holger01

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Wahrscheinlich erstreckt sich der Pfändungsbeschluss nicht nur auf das Girokonto, sondern "auf alle Guthaben der Schuldnerin bei der Sparkasse xy".

Dann wäre das Verhalten der Bank ok.
 

ela1953

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Wahrscheinlich erstreckt sich der Pfändungsbeschluss nicht nur auf das Girokonto, sondern "auf alle Guthaben der Schuldnerin bei der Sparkasse xy".

Dann wäre das Verhalten der Bank ok.

Aber wenn das Buch nicht aufgelöst werden kann, kommt der Gläubiger doch an nicht an das "Vermögen".

Das Geld wurde nicht ausgezahlt und auch nicht aufs Girokonto überwiesen. Aber auch wenn das Geld aufs Girokonto verschoben worden wäre, bliebe das Einkommen noch unter dem Pfändungsfreibetrag.
Die Bekannte arbeitet und bekommt kein ALGII
 

Holger01

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Dann bleibt nur wieder das alte Spiel:

Die Bank soll die Verweigerung schriftlich geben, dann habt ihr etwas in der Hand, um dagegen vorzugehen.

Wie im JC...
Schriftlich kündigen gegen Quittung auf Kopie,
mit Fristsetzung, z.B. "hiermit kündige ich das Sparkonto zum xx.xx.xxxx und bitte um eine schriftliche Bestätigung"

Und dann bin ich mal gespannt, ob die Bank das wirklich schriftlich gibt oder nicht vielleicht doch lieber das Guthaben auszahlt.
 

rechtspfleger

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Aber wenn das Buch nicht aufgelöst werden kann, kommt der Gläubiger doch an nicht an das "Vermögen".
In einem Konto-PfÜB steht im "Kleingedruckten" üblicherweise auch drin, dass das Recht zur Auflösung/Kündigung des Kontos mitgepfändet wird. Die Aussage, dass das Konto nicht aufgelöst werden kann, dürfte sich einzig darauf beziehen, dass die Kontoinhaberin dies nicht mehr tun kann.
 
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