P-Konto BGH Uteil! Eure Erfahrungen?

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Glücksrabe

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Hallo liebes Elo Forum!

Ich hätte gerne in einem anderen Thread/Topic (weiter-) geschrieben, aber da hat man mir möglicherweise die Schreibrechte entzogen, jedenfalls darf ich dort nicht schreiben. Daher eröffne ich nun diesen Thread.


Insgesamt hat der Verbraucherzentrale Bundesverband bei 46 Banken und Sparkassen nachgefragt, ob sie die Gebühren für das Pfändungsschutzkonto bereits zurückgezahlt haben. Zehn Institute lehnten eine Erklärung ab, bei fünf Banken warten die Verbraucherschützer bis heute auf eine Antwort.

Immerhin wollen 23 Banken noch zahlen oder überprüfen derzeit eine entsprechende Erstattung. Manche Kreditinstitute wollen eine Überprüfung jedoch erst auf Antrag der Kunden veranlassen.

Quelle: Pfändungssicheres Konto: Banken zahlen Gebühren für P-Konto zurück

Ich würde gerne Wissen, ob ihr Erfolg hattet und um welche Banken/Sparkassen es sich handelt. Meine Sparkasse Holstein zögert noch und zieht weiterhin die Kontoführungsgebühr in Höhe von 10€ monatlich ein. Begründung: Man müsse sich erst mit dem Urteil beschäftigen und man würde sich dann unaufgefordert melden.

Welche Erfahrungen habt ihr so gemacht?

LG Glücksrabe
 

ZynHH

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Ich habe meine Bank angeschrieben, damit sie mir die bis Ende 2012 berechneten Gebühren zurückerstattet.

Seit dem 1.1.2013 berechnet sie keine Gebühren mehr.

Wichtig: Ich habe kein Guthabenkonto beantragt, sondern das kostenlose Girokonto, das habe ich später dann in ein P-Konto umgewandelt. Das Guthabenkonto kostet weiterhin, wenn man es von Anfang an haben wollte.

Noris Bank
 

Glücksrabe

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Danke für deine Antwort, ZynHH!

Zwischen den Zeilen liegt doch erneut der Hund begraben...

Wer seinerzeit, aus welchen Gründen auch immer, die Möglichkeit für ein kostenloses bzw. günstiges Konto nicht nutzen konnte - wird nun eventuell/sicherlich erneut für seine "Armut" abgestraft. Diesen Passus haben die ehrenwerten Damen und Herren vom BGH sicherlich nicht bedacht. Es bildet sich somit wieder ein weiterer Spielraum für die Banken/Sparkassen, die sich hier in einer Opferrolle sehen!

Schuldner, die sich vor einiger Zeit nicht einmal den "Luxus" einer Bankkarte erlauben durften - und jeden Monat, bei Zahlungseingang, ihr Guthaben direkt an der Kasse auszahlen lassen mussten - hatten die Möglichkeit ein erheblich teureres Kontoführungsmodell zu buchen, damit wenigstens die notwendigsten Überweisungen nicht unnötige Kosten verursachen.

Daueraufträge etc. - sind für manche vor Einführung des P-Kontos, bei Kontopfändung, nicht möglich gewesen. Die Nutzung eines Serviceterminals & Geldautomaten waren ebenfalls nicht möglich. Es gab lediglich eine Kontokarte, deren Aussehen einen schon gesellschaftlich degradiert hat.

Die Rechtssprechung des BGH besagt ja nun, dass ein P-Konto nicht "teurer" sein darf, als z.B. das zuletzt geführte Kontomodell, richtig? Ein Schuldner, dessen letzter Lichtblick bzgl. Kontoführungsgebühren die Wahl für ein "teures" Kontomodell war - hat doch nun auch trotz des BGH Urteil das Nachsehen. Es wird nicht die Not berücksichtigt, die bereits vor dem P-Konto bestand. Gewinner ist mal wieder die Bank/Sparkasse.

Ich kann mir gut vorstellen, dass genau jener Ansatz so manche Rechtsabteilungen der Banken/Sparkassen beschäftigt. Es wird darauf hinauslaufen, dass man die seinerzeit erhöhten Gebühren weiterhin einfordern kann - bis zum nächsten BGH Urteil.

LG Glücksrabe
 
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