Ostdeutsche besonders häufig von Armut bedroht

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Kaleika

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Studie

Ostdeutsche besonders häufig von Armut bedroht

https://www.welt.de/politik/article3086651/Ostdeutsche-besonders-haeufig-von-Armut-bedroht.html#article_comment Von Miriam Hollstein 25. Januar 2009, 10:11 Uhr
Das Risiko zu verarmen ist in den neuen Bundesländern deutlich größer als in den alten. Das zeigt eine neue Studie der Universität Jena. Besonders groß ist die Armutsgefahr für Alleinerziehende in Ostdeutschland. Thüringens SPD-Chef Matschie fordert deswegen, Ost-Löhne an West-Niveau anzupassen.

(...)

Bereits vergangenen Mittwoch hatte das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung bekannt gegeben, dass die Nettovermögen im Westen seit 2002 um gut elf Prozent gestiegen, im Osten hingegen um knapp zehn Prozent gesunken sind. (...)
https://www.welt.de/politik/article3086651/Ostdeutsche-besonders-haeufig-von-Armut-bedroht.html
 

Kaleika

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Ein angemessener Mindestlohn könnte diese Missstände beseitigen!

Kaleika
 

Haubold

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Ein angemessener Mindestlohn könnte diese Missstände beseitigen!

Kaleika
Welchen Mindestlohn meinst Du?
So wie etwa wie auf dem Bau?

Mindestlohn Ost (Facharbeiter) 9.80 €/h
Mindestlohn West (Facharbeiter) 12.50 €/h

Bei einer Arbeitszeit von 160 h pro monat sind das 432€ brutto mehr oder weniger für die gleiche Arbeit!

Gruß Haubold
 

Kaleika

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Ich meine einen angemessenen, flächendeckenden Mindestlohn in West und Ost, in gleicher Höhe!

Kaleika
 

destina

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Der Artikel bezog sich auf Thüringen, deshalb hatte ich dieses Beispiel gewählt. Arbeit muß neu definiert werden. Und so lange sich das System nicht ändert, ändert sich auch mit einem Mindestlohn nichts.
Marx hat es schon gewußt:
Für einen lohnabhängigen Menschen ist der Zweck und das primäre Ziel seiner „entfremdeten Arbeit“ der Arbeitslohn, also Geld. Lohnarbeiter interessiert daher die Werthaltigkeit der Arbeitsergebnisse, die sich in der Qualität, in den Kosten und in den Preisen der hergestellten Waren und Dienstleistungen manifestiert, eigentlich nur unter Aspekten der Lohnsicherheit und Arbeitsplatzerhaltung. Eine durchaus vergleichbare Interessenlage findet sich auf Seiten der angestellten Manager, die mit hohen Einkommen nichts anderes als „entfremdete (geistige) Arbeit“ leisten und in der Regel nur bereit sind Verantwortung für die ökonomischen, ökologischen und sozialen Folgen ihrer Entscheidungen zu übernehmen, wenn sie der ordnungspolitische Rahmen staatlicher Gesetze mit entsprechenden Strafverfolgungsmaßnahmen dazu zwingt.

Der Staat hat genau das Gegenteil getan. Anstatt dieser Entwicklung Einhalt zu gebieten, hat sich die Regierung kaufen lassen.Jetzt ernten wir die Früchte dieser Politik.
Zumwinkel wird frei gesprochen, und wir zahlen.
 

larifari33

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Welchen Mindestlohn meinst Du?
So wie etwa wie auf dem Bau?

Mindestlohn Ost (Facharbeiter) 9.80 €/h
Mindestlohn West (Facharbeiter) 12.50 €/h

Bei einer Arbeitszeit von 160 h pro monat sind das 432€ brutto mehr oder weniger für die gleiche Arbeit!

Gruß Haubold


Hört endlich auf mit diesem Ost- West Mist !! Die wollen doch nur die Armen in verschiedenen Klassen unterteilen. Ein Arbeitsloser in MeckPomm bekommt genau so viel Alg 2 wie ein Arbeitsloser in München ( was ja auch gerecht ist - obwohl der Lebensunterhalt in München um ein vielfaches höher ist) Genauso ist es doch mit den Löhnen ....... mit 1200 € im Bayrischen Wald kann man leben, mit 1200€ in München bist du ein ganz arme Sau
Nicht Ost und West ist das Problem vielmehr gut bezahlte Arbeitsplätze und die fehlen nicht nur im Osten ---- Diese Umfragen dienen nur dazu die Unzufriedenen aufzuteilen und damit zu schwächen
Die Lobbyisten in Deutschland haben seit 10 Jahren eine effiktive Lohnsteigerung verhindert , was uns helfen würde wäre das alle die weniger als 3500€ Monatlich verdienen keine Lohnsteuer zahlen müssten und im Gegenzug für die Gutverdiener ( vorallem auch für die Beamten ) die Steuer erhöhen - aber das wird wohl zu meiner Lebzeit nicht passieren


Gruß aus München
 
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