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Oskar Lafontaine: Zur Strategie der Partei DIE LINKE

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dr.byrd

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Zur Strategie der Partei DIE LINKE nach der Bundestagswahl 2009

Rede von Oskar Lafontaine auf dem Neujahrsempfang der Linksfraktion in Saarbrücken:


Nach dem Wiedereinzug in den Deutschen Bundestag mit 11,9 Prozent der Stimmen und dem Erfolg bei der saarländischen Landtagswahl ist die Gründungsphase der Partei DIE LINKE abgeschlossen. Wir sind jetzt nicht nur in sechs ostdeutschen, sondern auch in sechs westdeutschen Landtagen vertreten und haben bei der Bundestagswahl 5.155.933 Wählerinnen und Wähler für uns gewonnen, mehr als die Grünen und mehr als die CSU.
Mit der Gründung der Partei DIE LINKE wollten wir vor allem die Außenpolitik und die Wirtschafts- und Sozialpolitik verändern. Diese Veränderungen sind in vollem Gange.

Weiterlesen auf: DIE LINKE
 

Redwing

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Wenngleich der Konflikt sicher durch die Propaganda der systempopulistischen Einheitspresse erst richtig angefacht wurde, die von den inneren Zerrütungen Schwarzgelbs ablenken will, ist es nötig, daß einige Dinge in der Partei geklärt werden und dafür gesorgt wird, daß sie Alternative BLEIBT. Um so froher bin ich, daß uns' Lafo (hoffentlich) bald wieder das Haus rockt und der lasche Bartsch weg vom Fenster ist. Und es scheint auch, daß die Masse der Anhänger dieser chancenbehafteten und für so Viele Hoffnung darstellenden Partei - jenes ausbaufähigen Bündelpunkts sozialen Widerstands - ebenfalls keine Lust auf halbe sachen und Wischiwaschimist a la Rotgrün hat. Gut so! Wir brauchen uns nicht zum x-ten Mal die Chance auf einen echten, konsequenten Politikwechsel - weg vom neoliberalen Abgrundskurs - von selbsternannten "Realos", die einfach nur zu feige oder korrupt sind, versauen lassen. Das neoliberale Politkartell der KED (Kapitalistische Einheitspartei Deutschland (Schwarzgelbrotgrün) hat zusammen den Scherbenhaufen hinterlassen, den wir jetzt (wieder) haben, und es könnte gar nichts konsequenter und realistischer sein, als mit diesem unbelehrbaren, kapitalistischen Murks Schluß zu machen, der immer wieder nach ein paar Dekaden in der Sackgasse endet. Doch die großen Umdenkprozesse sieht man innerhalb der KED nicht; im Grunde wollen die so weitermachen wie mit der Politik, die uns erst in die (keineswegs überwundene) Krise hineingeführt hat (betrifft auch ausländische Bonzenregime, wie die USA z.B.). Um so wichtiger ist es, daß die Linke standhaft bleibt und NICHT der KED beitritt; nicht auf diesen gescheiterten, asozialen Versagerkurs einschert. Konspirative "Metzgers" und sonstige Sozialbremsen sollten konsequent aus der Partei katapultiert oder zumindest untengehalten werden, damit sich so ein Desaster wie mit der (S)PD oder den "Grünen" nicht NOCH einmal wiederholt. Wir brauchen endlich ECHTE Linke bzw. Soziale und nicht solche rückgratlosen Verräter, die beim kleinsten Anzeichen von Gegenwind umkippen oder aus anderen Gründen vor der Wirtschafts- und Reichenlobby kapitulieren. Wem das nicht paßt, der kann ja (zurück) zu den Umfallern von Rotgrün gehen. Aber die Linke bleibt Alternative, oder sollen wir etwa vollends das Gefühl bekommen, einen politischen, notwendigen Wechsel NUR außerparlamentarisch vollziehen zu können...? :icon_cool:

Redwing für eine neosozialistische Linke! :icon_daumen:
 

sickness

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redwing: uneingeschränkte zustimmung :icon_klatsch:. das ist genau meine meinung. dem kann man nichts mehr hinzufügen.
:icon_daumen:
 
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ExitUser

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Gut geschrieben. Aber bitte nächste mal mit Absätzen dazwischen:biggrin:

Vor allem darf die Linke keine Partei der Klientelpolitik werden wie andere Parteien.

Aber wie bereits erwähnt sind schon einige Schattenmännchen in den oberen Reihen zu finden. Und damit mein ich nicht Lafontaine und Gysi.
 
E

ExitUser

Gast
Vor allem darf die Linke keine Partei der Klientelpolitik werden wie andere Parteien.
Das wird sie auch nicht. Sie hat eine gut arbeitende Basis, die den Parlamentarieren durchaus auf die Finger schaut. Zudem tritt sie dafür ein, dass Parteien, und damit sie selbst, keine Unternehmensspenden mehr annehmen darf und Abgeordnete während ihrer Mandatsaussübung auf keiner anderen "Lohnliste" mehr stehen dürfen.

Allerdings muss man auch zugeben, dass DIE LINKE. ein Talent hat, über ihre eigenen Füße zu stolpern, was sie manchesmal zurückwirft. In einer Partei mit so vielen unterschiedlichen Strömungen ist das aber eigentlich ein "Normalfall". Dennoch hat sie das Potential einen Politikwechsel herbeizuführen.

Andere Parteien sind auf ihren Zug aufgesprungen und verkaufen Ansichten der Linken als ihre eigenen. Selbst das ist ein Erfolg. Politik muss man nicht nur aus einer Regierung oder Regierungsbeteiligung machen. Auch eine gute Oppositionsarbeit kann sehr viel zum Guten ändern.
 

Redwing

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AW: Oskar Lafontaine: Zur Strategie der Partei DIE LINKE/ 16% plus X!!!

Danke Genossen; daß Volk liebt seinen roten Propheten eben - den radikalen Sozialistenprediger aus dem Stadteil "Redwing-City". :biggrin:

Leute, das mit Grandmaster Lafo grämt mich ja ein wenig, wie ich zuzugeben mich als gezwungen erachte. Ich kann die Entscheidung natürlich nachvollziehen - es erwischt halt meist die Falschen, da skrupel- und seelenlose Menschenschinder wie Koch und Co. mit ihrer Dreistigkeit bestens leben können (noch) -, aber er war (ist) eines der beiden ganz großen Zugpferde der Partei, neben Doc Gysi. Und insbesondere war (ist) er das Zugpferd der Westside(red)faction. Mir fällt da erstmal keiner ein, der dieses Loch füllen könnte, wenngleich er dem Saarland ja erstmal erhalten bleibt und sich gewiß noch öfter zu Wort meldet bez. der Bundespolitik.

Ich hoffe, die Leute begreifen dennoch, daß diese sozial größte Alternative zum neoliberalen Politkartell KED es wert ist und machen das nicht nur an ein, zwei Personen aus. Ich habe jüngst erfahren, daß alle Hartz4-Empfänger zusammen (und das war sicher in Bezug auf die Hellziffer) bereits an die 16% Wahlpower zusammenkriegen könnten. Und dann gibt es noch all die Dumpingjobber und unregistrierten AL sowie ja vielleicht auch eine Hand voll (noch) Bessergestellter mit sozialem Gewissen. Ob Wählen nun also was bringt und die parlamentarische Option auch eine solche ist oder nicht: Diese Chance sollte wahrgenommen und somit der Partei eine realistische Chance gegeben werden. Und damit meine ich möglichst zwei, drei Legislaturperioden als Alleinregierende oder zumindest Seniorpartner auf Bundesebene - sonst kann sie sich nicht richtig verwirklichen und wird am Ende noch über den Tisch gezogen wie in Berlin (wobei die Antwort dann irgendwann sein sollte, lieber auf eine Regierungsbeteiligung um jeden Preis zu verzichten (anders als die "Grünen"), als Ideale zu verraten und Wähler und Basismitglieder zu vergraulen). Resignation und Nicht-Wählertum nützt gar nichts, solange es für den Haufen da oben noch zum Regieren und sich bereichern reicht, also seid keine dummen, manipulierten AL, die ihre politischen Advokaten im Regen stehen lassen oder gar noch treudoof Henker wählen, sondern nutzt diese Chance - selbst wenn sie klein sein solte! :icon_smile:
Außerparlamentarische Optionen kann man ja trotzdem verfolgen... :wink:

Redwing 4 Die Linke (aber ohne Metzgers!)! :icon_daumen:
 
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