Oskar Lafontaine im Sommerinterview 2009

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jo, Neutral ist der Frager nicht und will den Eindruck erwecken, das Lafontaine wieder hinschmeissen würde.
 
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Rounddancer

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Ich finde, Oskar hat sich wacker geschlagen.
Allerdings fand das Interview ja für das ZDF statt,- und das bedeutet, es gibt viele Vorgaben der Indendanz an die ZDF-Mitarbeiter, was und wen sie was fragen dürfen. Da ist das ZDF noch heute der "Adenauer-Sender", als der es damals vor dem Start geplant war. Objektiv kann man die Interviewer dieses Senders nicht nennen,- wie auch Oskar richtig anmerkte, verhalten sie sich Leuten wie "dem Hosenanzug" gegenüber wie Zehenatmer (=sie kriechen ihnen so tief in den Hintern, daß von ihnen nur noch die Zehen herausgucken).

Die, die darauf festgelegt sind, eine neoliberale Partei zu wählen, die tun das auch, egal, was Oskar sagt. Es geht nur um die, die noch unentschlossen sind.
 

mercator

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Der Frey beweist sich mal wieder als Wadenbeißer, der den selben Quark immer und immer wieder hervor würgt. Lafo hat ein klein wenig die Fassung verloren, aber wen wundert das bei dem Gequatsche.
 
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Eigenartiger Weise zeigt Gregor Gysi mehr "Fassung", auch in Live-Interviews.

Siehe, bzw. höre, hier.
 
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Lafontaines letzter Kampf

Linke-Chef Lafontaine will im Saarland wieder Ministerpräsident werden. Doch der Bruch mit der SPD bleibt sein Trauma. "Nie" würden die dabei entstandenen Wunden verheilen, sagt er.

Das Saarland hat etwas ganz Spezielles, das kein anderes Bundesland im Westen der Republik vorweisen kann: Eine Linkspartei auf Augenhöhe mit der SPD. Für den rasanten Aufstieg der Partei, die nach den zwei Jahren mehr als 3.600 Mitglieder vorzuweisen hat, zeichnet nur ein Mann verantwortlich: Oskar Lafontaine. Der 65 Jahre alte Bundesvorsitzende der Linken war Oberbürgermeister von Saarbrücken und schon einmal Ministerpräsident des Landes.

Jetzt will er wieder Regierungschef an der Saar werden. Und falls seine Linke tatsächlich vor der SPD einlaufen und die Regierung Peter Müller (CDU) ablösen sollte, könnte er der erste Politiker werden, der einmal als Sozialdemokrat und einmal als Linker Ministerpräsident wurde. Doch der Bruch mit der SPD bleibt Lafontaines Trauma.

"Nie mehr" würden die Wunden von damals verheilen, räumte er vor wenigen Tagen in Saarbrücken ungewohnt offen ein. Und dass er mit denen, die ihn danach an der Saar und in ganz Deutschland "verflucht und verteufelt" hätten, nicht mehr zusammenarbeiten könne - noch nicht einmal bei der Behebung einer Autopanne.

Da ist Trauer in seinem Gesicht zu sehen, und Zornesröte - auch noch nach all den Jahren. Trauer um verlorene Freunde und den Verlust der ersten politischen Heimat. Und Wut wegen der zerstörten eigenen Karriere. Schließlich war Lafontaine einst Bundesvorsitzender der SPD und Finanzminister unter Kanzler Gerhard Schröder. Schuld an der derzeitigen Lage sind dabei immer die anderen.

Lafontaine bat denn auch "um Verständnis" dafür, dass er für den anderen Fall der Fälle - wenn also die SPD bei den Landtagswahlen besser abschneiden sollte als die Linke und es zur Regierungsbildung reichen sollte - nicht als Vize zur Verfügung stehe. Lafontaine will Regierungschef werden oder gar nichts mehr an der Saar. Und schon überhaupt nichts unter dem jungen Landes- und Landtagsfraktionsvorsitzenden der SPD, Heiko Maas, den er einst selbst in sein Saar-Kabinett geholt hatte.

Später am Abend und nach einer Vorlesung in Mikro- und Makroökonomie beantwortet er Fragen, die ihm nicht ins Konzept passen, entweder ironisch oder kryptisch oder gleich wie eine Sphinx mit einer Gegenfrage. Souverän wirkt das nicht immer auf die Zuhörer, eher überzogen arrogant.
Landtagswahl im Saarland: Lafontaines letzter Kampf - taz.de
 

Erolena

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Eigenartiger Weise zeigt Gregor Gysi mehr "Fassung", auch in Live-Interviews.

Siehe, bzw. höre, hier.

Wieso eigenartiger Weise? Der hat den Beschiss durch die eigene Partei schon 20 Jahre hinter sich und Hassobjekt Nr. 1 zu sein ist auch schon länger her.
 

Paolo_Pinkel

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Hi,

erste unabhängige, unparteiische und kritische Zeitungsartikel zum gestriegen Sommerinterview. Man beachte auch die überwiegende Meinung der Kommentare dazu. Es ist schon schwer wenn das verbissene dämonisieren einer Person nicht die gewünschte Resonanz bringt wie erhofft.

Sommerinterview: Die hohe Würde des Oskar Lafontaine - Nachrichten Fernsehen - WELT ONLINE

NachDenkSeiten - Die kritische Website » Hinweise des Tages

Anmerkung unseres Lesers M.H: Jedem, der nach der beschriebenen ZDF-Ankündigung das Interview angeschaut hat, dürfe damit jeder Restzweifel an einer großangelegten Anti-Links-Medienkampagne verlustig gegangen sein. Bemerkenswerterweise beinhaltete das Interview nämlich nicht nur die üblichen Anti-Lafontaine-Polemiken, sondern die längst überfällige angemessene Reaktion darauf. Oskar Lafontaine hat in vorbildlicher und lang vermisster Weise endlich die Kampagnen-Berichterstattung auch des ZDFs öffentlich und in aller Deutlichkeit angeprangert und den äußerst ungeschickt agierenden und offenkundig darauf nicht vorbereiteten Peter Frey vorgeführt. Das Interview geriet dabei selbst zum Live-Beweisstück. Nicht zuletzt deshalb weil sich Frey völlig blindwütig und einem blutberauschten Kampfhund gleich auf Lafontaine stürzte. Außer der bekannten und abgedroschenen Polemik des Weglaufens und Hinschmeißens gegen Oskar Lafontaine brachte Frey nämlich rein gar nichts Substanzielles zustande. Der unter Anti-Links-Journalisten so beliebte Weglauf-Vorwurf wurde so zum Aufhänger dessen, was man beim ZDF wohl am liebsten totgeschwiegen hätte: Eine Medienpropagandakampagne gegen alles und jeden, der es wagt, für die substanziellen Interessen der Bevölkerung einzutreten.

Interessant und notwendig ist auf jeden Fall aber, dass Lafontaine tacheless redet und diese Medienbarriere gut wahrnehmbar thematisiert. Hier tut Wiederholung not. Peter Frey wirkte einerseits sehr hilflos, doch gepaart mit seiner Aggressivität gegenüber Lafontaine dann schließlich außerordentlich unglaubwürdig und voreingenommen, Dies ist wichtig, um die medial gelenkte Meinungsbeeinflussung ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Der Zuschauer merkt: Es sind keine abstrusen Verschwörungstheorien, wenn jemand behauptet, die Medien würden maßgeblich von konservativ-liberalen Kreisen gesteuert, sondern es ist tatsächlich was dran. Peter Frey ist nicht der nette und neutral agierende Journalistenonkel, sondern ein parteiischer, interessengeleiteter Meinungsmanipulateur und damit Teil eines Problems. Man achtet dann mehr auf diese Dinge und umso mehr fällt einem dann auf.
Gruss

Paolo
 
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Wie sich ein Schreiberling und sei er auch noch so ein Idiot so dermaßen öffentlich entblößen kann, bleibt mir ein Rätsel. Schließlich kann jeder das Interview sehen und hören und somit die von diesem Schreiberling verdrehten Tatsachen leicht erkennen. Das so ein Mensch überhaupt einen Job oberhalb eines Straßenkehrers hat, kann ja nur an Korruption liegen.

Greets Aber hallo

Warum schreibst dann Du nicht selbst einen Artikel, setzt ihn in diverse Preseportale und schaust dann zu, wie Du und Dein Artikel verrissen wird?

Kannst ja auch die "Schreiberling", "Idiot" und sonstigen "netten Bezeichnungen" für Dich zählen.
 

Drueckebergerin

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Kotzbrocken

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Der Schreiberling tut eben seinen Job. Jeder verkauft seine Seele so billig, wie er kann.
 
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Der Schreiberling tut eben seinen Job. Jeder verkauft seine Seele so billig, wie er kann.


Noch schlimmer sind allerdings die parteieigenen Schreiber, die auf den div. Parteihomepages über die Interviews "berichten".

Da fragt man sich öfters, was die gesehen haben wollen. :icon_party:
 

maniac

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Man man man... wie lange wollen die noch auf seinen berechtigten Rücktritt als Finanzminister rumhacken.... GÄHN....
 

mercator

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Noch schlimmer sind allerdings die parteieigenen Schreiber, die auf den div. Parteihomepages über die Interviews "berichten".

Da fragt man sich öfters, was die gesehen haben wollen. :icon_party:

Es sollte aber längst dem einfältigsten Menschen klar sein, das hier eine Medienkampagne gegen Lafontaine gefahren wird. Und das nicht erst seit gestern. Nur fällt denen absolut nichts neues mehr ein. Die brabbeln wie im Koma immer das selbe Zeug.
 
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Es sollte aber längst dem einfältigsten Menschen klar sein, das hier eine Medienkampagne gegen Lafontaine gefahren wird. Und das nicht erst seit gestern. Nur fällt denen absolut nichts neues mehr ein. Die brabbeln wie im Koma immer das selbe Zeug.



Die Lieblingsplatte der Linken-nur mittlerweile hat Sie langsam Ringe.

Die ach so bösen Medien- die nur die Wahrheit schreiben, weil den meisten nicht mal klar ist, was und wen Sie da wählen und anbeten.
 
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Es sollte aber längst dem einfältigsten Menschen klar sein, das hier eine Medienkampagne gegen Lafontaine gefahren wird. Und das nicht erst seit gestern. Nur fällt denen absolut nichts neues mehr ein. Die brabbeln wie im Koma immer das selbe Zeug.

Dann stellt sich aber trotzdem noch die Frage, ob dieses Interview eine Wahlkampfveranstaltiung war oder eine Interview mit dem Menschen Lafontaine.

"Wir sind die einzige Partei..:", "Wir sind die einzige Partei...", "Wir sind auch hier die einzige Partei......"

Was nützt es, wenn man "die einzige Partei" ist? Niemandem, denn damit lässt sich auch keine Mehrheit gewinnen.

Über die Person Lafontaine kam allerdings sehr wenig und wenn dann nur über "die einzige Partei..." geredet wurde, hätte so gesehen auch kein Gespräch über den Menschen statt finden können.

Wäre vielleicht interessanter gewesen. Hätte ihn auch menschlicher dargestellt.
 

MrsNorris

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Dann stellt sich aber trotzdem noch die Frage, ob dieses Interview eine Wahlkampfveranstaltiung war oder eine Interview mit dem Menschen Lafontaine.

"Wir sind die einzige Partei..:", "Wir sind die einzige Partei...", "Wir sind auch hier die einzige Partei......"

Was nützt es, wenn man "die einzige Partei" ist? Niemandem, denn damit lässt sich auch keine Mehrheit gewinnen.

Über die Person Lafontaine kam allerdings sehr wenig und wenn dann nur über "die einzige Partei..." geredet wurde, hätte so gesehen auch kein Gespräch über den Menschen statt finden können.

Wäre vielleicht interessanter gewesen. Hätte ihn auch menschlicher dargestellt.

Er hatte keine Zeit zum menschlichen darstellen, weil er die ganze Zeit damit beschäftigt war, sich gegen den miesen Reprter (wer zum Teufel war das?) zu verteidigen.
Natürlich ist das Wahlkampf, das wird bei den anderen Parteien nicht anders sein. Ich wette, den anderen kriechen sie mehr in den ...
Ganz miese Show, war aber zu erwarten.
 
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Er hatte keine Zeit zum menschlichen darstellen, weil er die ganze Zeit damit beschäftigt war, sich gegen den miesen Reprter (wer zum Teufel war das?) zu verteidigen.
Natürlich ist das Wahlkampf, das wird bei den anderen Parteien nicht anders sein. Ich wette, den anderen kriechen sie mehr in den ...
Ganz miese Show, war aber zu erwarten.

jo, vielleicht ein Auftrag der Konkurrenz.

Das die mit allen Mitteln arbeiten, merkt man schon lange.

Mal schauen, wie die Saarland-Wahl ausgeht und was evtl. daraus gelernt wird.
 

uljanov

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ich finde, Lafontain hat aus dem Interview das beste gemacht was möglich war.
 
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