Ortsabwesenheit

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esox389

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Aus verschiedenen Gründen (Babysitting etc.) habe ich angeblich die maximale Anzahl der Tage mit Ortsabwesenheit überschritten. Auf welche §§ können *die* sich berufen? Zumal *die* von Kalendertagen ausgehen, also auch Sonn- und Feiertage mitzählen. Zu bedenken ist dabei zudem, dass in der Bedarfsgemeinschaft eine Person ist, die natürlich einen ganz "normalen" Urlaubsanspruch hat.

Gruß, esox
 
E

ExitUser

Gast
Das Sozialgesetzbuch II regelt nicht die Ortsabwesenheit von ALG II -Beziehern und deren mögliche Dauer. Doch auch Bezieher von Arbeitslosengeld II können nach Zustimmung ihres Arbeitsvermittlers ortsabwesend sein.
Normalerweise werden bis zu drei Wochen Ortsabwesenheit pro Jahr genehmigt, in denen - bei Fortzahlung der Leistungen - ein ALG II -Bezieher nicht unter seiner Adresse erreichbar sein muss. Dieser Zeitraum kann sich um bis zu drei Wochen verlängern, wenn in dieser Zeit eine ehrenamtliche Tätigkeit ausgeübt wird. Auch eine Ortsabwesenheit, die dazu dient, eine Arbeitsstelle zu suchen, ist zustimmungspflichtig. ALG II -Bezieher, die das 58. Lebensjahr vollendet haben und sich verpflichtet haben, ihre Rente in Anspruch zu nehmen, sobald ihnen diese ohne Abschläge zusteht (§ 428 SGB III), können bis zu 17 Wochen ortsabwesend sein.
 

esox389

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Normalerweise werden bis zu drei Wochen Ortsabwesenheit pro Jahr genehmigt, in denen - bei Fortzahlung der Leistungen - ein ALG II -Bezieher nicht unter seiner Adresse erreichbar sein muss.

Zur Kenntnis genommen, aber worauf, auf welchen §§ beruhen diese 3 Wochen oder 21 Kalendertage. Das Bundesurlaubsgesetz - bitte daran denken, dass in der Bedarfsgemeinschaft eine berufstätige Person ist, geht von 24 Werktagen aus.
 
E

ExitUser

Gast
esox389 meinte:
Normalerweise werden bis zu drei Wochen Ortsabwesenheit pro Jahr genehmigt, in denen - bei Fortzahlung der Leistungen - ein ALG II -Bezieher nicht unter seiner Adresse erreichbar sein muss.

Zur Kenntnis genommen, aber worauf, auf welchen §§ beruhen diese 3 Wochen oder 21 Kalendertage. Das Bundesurlaubsgesetz - bitte daran denken, dass in der Bedarfsgemeinschaft eine berufstätige Person ist, geht von 24 Werktagen aus.

lies mal genau meinen Text, es gibt keinen §
 

esox389

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Entschuldige vielmals, aber das "Normalerweise" muss doch auf irgend etwas (wenn kein Gesetz und kein §, dann eine Verwaltungsanordnung o.ä. ) beruhen. Ich kann nicht glauben, dass sich der zuständige JobCenter die 21-Tage-Regel aus der Nase gebohrt hat. Verfahren alle(?) JobCenter in Deutschland so?

Übrigens brauche ich keine Rechtsberatung, hatte allerdings gehofft, dass ich zu dem Thema ein bißchen mehr erfahre. Auf einen *bschlimme* kann und werde ich mich in meinem Widerspruch nicht berufen.
 
E

ExitUser

Gast
Das Sozialgesetzbuch Zweites Buch (nachfolgend SGB II genannt) sieht für Bezieher von Leistungen keinen Urlaubsanspruch vor. Im Gegensatz zu Beziehern von Arbeitslosengeld, die per Gesetz Anspruch auf eine so genannte dreiwöchige Ortsabwesenheit haben, gibt es für ALG II -Bezieher keine gesetzliche Regelung.

Es liegt im Ermessen des SB
 
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