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Ortsabwesenheit Verjährung?

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Nicht offen für weitere Antworten.

Madmax

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#1
Habe nochmal eine Frage wegen Ortsabwesenheit. Muss man die 21 Tage in einem Jahr nehmen. Wenn man z. B. nur 15 Tage Ortsabwesend beantragt hat, was ist mit den restlichen 6 Tagen? Könne sie sozusagen verjähren?
Danke.
Viele Grüße
Madmax
 

Madmax

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#2
Habe noch was vergessen. Ich erhalte seit Febr. ergänzende Hilfe, muss
ich die Resttage bis Februar 08 nehmen oder in diesem Jahr noch.
Danke.
 
E

ExitUser

Gast
#3
Meines Wissens erhält man 21 Tage im Kalenderjahr, übertragen kann man nicht genommene Tage nicht, das heißt, sie verfallen am 31.12.
 

Madmax

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#4
Wenn dem so ist, stehen mir denn auch 21 Tage zu, da ich ja erst ab Febr. Geld erhalte?
 

Arania

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#6
Und noch mal: es steht einem gar nichts zu, Ortsabwesenheit kann gewährt werden wenn es die Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt nicht gefährdet, also vorher beantragen
Gilt für ALG II
 

Madmax

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#7
Verstehe ich jetzt nicht. Ich denke 21 stehen einem zu, selbstverständlich nach Beantragung und wenn es gewährt wird. Das ist schon klar. Kann es
also sein, dass man, wenn alle Anträge abgelehnt werden ( ist das überhaupt möglich) im Jahr überhaupt nicht weg kann?
 

Arania

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#8
Sicher, wenn man gerade zu der Zeit wo Du einen Antrag stellst eine Massnahme für Dich vorgesehen hat oder die Vermittlung in Arbeit besonders aussichtsreich ist, das sind dann so die Argumente
 

Borgi

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#9
Verstehe ich jetzt nicht. Ich denke 21 stehen einem zu, selbstverständlich nach Beantragung und wenn es gewährt wird. Das ist schon klar. Kann es
also sein, dass man, wenn alle Anträge abgelehnt werden ( ist das überhaupt möglich) im Jahr überhaupt nicht weg kann?
Die ARGE übt gerne Schikane aus. Wenn ein Antrag gestellt wird, fällt dem FM ein, dass er dich doch mal einladen könnte, um über deine berufliche Situation zu sprechen. Oder er hat gerade eine Maßnahme in der noch Teilnehmer fehlen.
Mit der ARGE kannst du nur auf last Minute bauen. Mein Tipp: Stelle den Antrag auf Ortsabwesenheit. Mache das so oft (mit unterschiedlichen Daten), bis es selbst der ARGE zu bunt wird. Lasse dir jede Ablehnung schriftlich begründen. Halte fest, wie oft sich eine Begründung tatsächlich bestätigen konnte. In Mannheim ist es üblich Ortsabwesenheit pauschal abzulehnen, weil sich die Stadt im boomartigen Aufschwung befindet. Spätestens nach der fünften Ablehnung ohne positive Arbeitsvermittlung sollte dann Klage wegen Amtsmissbrauch eingereicht werden.
 
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#10
Wenn Dich das ganze übrigens so deprimiert daß Du dich ganz krank fühlst, wenn Du wegen Depressionen krankgeschrieben bist darfst Du Dich im Bundesgebiet frei bewegen..

Und wen deprimiert ALG 2 und dessen Folgen nicht...

Verifizier das nochmal bei Deinem Arzt, mir hat mein ehemaliger Psychiater das so gesagt.
 

hartzhasser

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#11
Artikel 11
[Freizügigkeit]
(1) Alle Deutschen genießen Freizügigkeit im ganzen Bundesgebiet.

(2) Dieses Recht darf nur durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes und nur für die Fälle eingeschränkt werden, in denen eine ausreichende Lebensgrundlage nicht vorhanden ist und der Allgemeinheit daraus besondere Lasten entstehen würden oder in denen es zur Abwehr einer drohenden Gefahr für den Bestand oder die freiheitliche demokratische Grundordnung des Bundes oder eines Landes, zur Bekämpfung von Seuchengefahr, Naturkatastrophen oder besonders schweren Unglücksfällen, zum Schutze der Jugend vor Verwahrlosung oder um strafbaren Handlungen vorzubeugen, erforderlich ist.

http://www.datenschutz-berlin.de/recht/de/gg/gg1_de.htm


lg hartzhasser
 
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