Ortsabwesenheit trotz Ablehnung - Was sind die Folgen?

Caye

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AU ist auch schwierig, weil man dann die Genehmigung der KK braucht, wenn man ins Ausland will.
Das stimmt nicht.

Die KK redet da nur mit, wenn man Krankengeld bekommt. Und selbst dann kann man das machen und für den unwahrscheinlichen Fall, dass die KK es mitbekommen, im Nachhinein nachweisen, dass der behandelnde Arzt den Urlaub zur Genesung empfohlen hat.

Solange man kein Krankengeld bekommt, ist der KK das egal.

Also - wenn ein tauglicher Arzt vorhanden ist, AU für die zwei Wochen und feddich.
 

Beebug

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Das stimmt nicht.

Die KK redet da nur mit, wenn man Krankengeld bekommt. Und selbst dann kann man das machen und für den unwahrscheinlichen Fall, dass die KK es mitbekommen, im Nachhinein nachweisen, dass der behandelnde Arzt den Urlaub zur Genesung empfohlen hat.

Solange man kein Krankengeld bekommt, ist der KK das egal.

Also - wenn ein tauglicher Arzt vorhanden ist, AU für die zwei Wochen und feddich.
So würde ich es auch machen. Offen mit dem Arzt reden, würde die AU aber etwas ausweiten, kommt mMn sonst komisch wenn sie genau zum Zeitpunkt der OAW ist und der SB den Zeitpunkt schon kennt. Lieber 1-2 Wochen davor schon und 2-3 Tage danach ebenfalls noch.
 

Lucky Luke

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Also ehrlich gesagt machen mich die Ratschläge hier in diesem Thread, sich eine AU zu ergaunern zu versuchen, recht fassungslos - findet ihr das wirklich in Ordnung??!

So frei nach dem Motto: die Welt (oder das JC, die verdienen's ja sowieso nicht besser) will betrogen werden, also versuche ich's halt mal?

Und auch den Arzt noch mit in's (Betrugs)boot holen, weil der hat ja bestimmt ein Einsehen, schliesslich MUSS ja so ein Urlaub sein...

Und wehe, irgendjemand erdreistet sich dann einmal, tatsächlich eine AU anzuzweifeln, NEIN, das geht ja wirklich zu weit!!!!!! So ein gelber Urlaubsschein ist ja was Feines...

Ich würde mich schämen, mehr gibt es von meiner Seite aus nicht zu sagen.

Nachtrag: ist keine Spitze gegen dich, Olaf22, sondern gegen die "Helfer" mit den "guten" Ideen (weiter so, Jungs und Mädels...)
 
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Caye

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Also mich würde schon die Sinnlosmaßnahme krank machen.
Erst recht, wenn wegen einer solchen Sinnlosmaßnahme ein lange geplanter Urlaub ins Wasser fallen soll.

Von daher sehe ich in der AU keinen Betrug.

Und auch sonst finde ich es viel erschreckender, wie Behörden auf breiter Front, bewusst und absichtlich uns Bürger bescheißen. Da habe ich mit einer AU, die vielleicht nur halb berechtigt ist, keine Probleme.
 

Nena

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Gilt die OAW-Regelung etwa nicht während einer AU?
 

Gaddezwerg

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Gilt die OAW-Regelung etwa nicht während einer AU?
Die Erreichbarkeitsanordnung gilt nur für Arbeitslose Personen. Damit die Arbeitslosenstatistik geschönt werden kann, gelten Bezieher während einer Au als Arbeitssuchend, nicht als arbeitslos. Hier greift die OAW Regelung nicht.
Gleiches gilt übrigens auch während einer Maßnahme, die ebenfalls einen Statuswechsel von Arbeitslos auf arbeitssuchend verursacht. Hier müsste man also auch keine OAW beantragen.

(3) Die Regelungen der EAO gelten nicht für erwerbsfähige Leistungsberechtigte, die nicht arbeitslos sind (z. B. bei bestehender sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung; während Maßnahmen zur Eingliederung in Arbeit). Jedoch ist es zweckmäßig, auch während der Teilnahme an Maßnahmen zur Eingliederung die voraussichtliche Dauer einer Abwesenheit zu erheben, da auch während einer solchen Maßnahme die Eingliederung in den allgemeinen Arbeitsmarkt grundsätzlich möglich ist.
Quelle: Fachliche Weisungen zu §7 SGB II

Für den TE dürfte das jedoch kein Schlupfloch sein, da man zwar keine OAW genehmigt bekommen muss während einer Maßnahme, diese jedoch sicherlich abgebrochen wird, wenn man unerlaubt abwesend ist und dann hat man eine 30% Sanktion wegen Pflichtverletzung an der Backe.
 

HermineL

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@Caye
Wenn du schon dazu rätst sich einfach AU schreiben zu lassen und ohne Genehmigung der KK
ins Ausland zu fahren dann übernimmst du sicherlich auch die Probleme die der Betreffende bekommt
wenn er durch einen dummen Zufall dann im Ausland einen Unfall hat. Wenn die KK nicht informiert
war und zugestimmt hat dann ist der Krankenversicherungsschutz futsch und das ist nur das
harmloseste was passieren kann.

Ganz abgesehen davon kann man @Lucky Luke nur Recht geben
 

Zeitkind

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Die Erreichbarkeitsanordnung gilt nur für Arbeitslose Personen. Damit die Arbeitslosenstatistik geschönt werden kann,
gelten Bezieher während einer Au als Arbeitssuchend, nicht als arbeitslos.
Ich weiß gerade nicht inwiefern Begrifflichkeit oder Statistik eine Rolle spielen
§ 138 SGB III Arbeitslosigkeit
(1) Arbeitslos ist, wer Arbeitnehmerin oder Arbeitnehmer ist und
1. nicht in einem Beschäftigungsverhältnis steht (Beschäftigungslosigkeit),
2. sich bemüht, die eigene Beschäftigungslosigkeit zu beenden (Eigenbemühungen), und
3. den Vermittlungsbemühungen der Agentur für Arbeit zur Verfügung steht (Verfügbarkeit).
aber die Bedingungen für eine Leistungsberechtigung sind im SGB II klar definiert.
§ 7 SGB II Leistungsberechtigte
(4a) Erwerbsfähige Leistungsberechtigte erhalten keine Leistungen, wenn sie sich ohne Zustimmung des zuständigen Trägers nach diesem Buch
außerhalb des zeit- und ortsnahen Bereichs aufhalten und deshalb nicht für die Eingliederung in Arbeit zur Verfügung stehen.
 

TazD

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Und auch sonst finde ich es viel erschreckender, wie Behörden auf breiter Front, bewusst und absichtlich uns Bürger bescheißen. Da habe ich mit einer AU, die vielleicht nur halb berechtigt ist, keine Probleme.
So ein Satz mag sich am Stammtisch ganz toll anhören und man darf sich auch in der Zustimmung der Zuhörer sonnen, hat aber in einem Hilfeforum, wenig bis gar nichts verloren, weil das dem Hilfesuchenden Null weiterhilft.
Oder meinst du vielleicht, dass da der Richter sitzt und dann zum TE sagt: "Ach, sie hatten letztes Jahr eine rechtswidrige EGV. Naja, das rechnen wir dann mit der unerlaubten OAW gegen und dann ist alles wieder gut."
 
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Mutsch

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Deine Situation ist sch.... ! Gar keine Frage ! Aber mit der AU das wäre mir echt zu heiss oder die unwissenheit deiner KK. Um Gottes Willen, man soll ja nicht so negativ eingestellt sein, aber lass dir in deinem urlaub etwas passieren oder krank werden ( sowas kann man nämlich nicht planen), dann kommen deine Probleme ! Ich möchte hier auch niemanden widersprechen, aber manche Tipps klingen echt gut, aber ist halt nur Theorie 😒

Gruss Mutsch
 

ZynHH

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Meine Tochter hat sich seinerzeit einfach vom ALG II schriftlich abgemeldet, das Schreiben persönlich abgegeben und als sie wieder da war einen WBA gestellt. Ging problemlos. Erklärt wurde die Abwesenheit mit einer Einladung ins Ausland und das sie dort wegen der Erkrankung eines Familienmitgliedes unentgeltlich für einen Zeitraum aushelfen wird.

Ich würde nur zusehen, das dies jetzt zügig geklärt wird, bevor dem jc kosten bei dem Weiterbildungsträger entstehen.... der Höflichkeit willen.
 

Caye

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Der Auslandsurlaub interessiert die KK nicht, wenn man kein Krankengeld bekommt, Leute...
Solange man kein KG kriegt, muss man sich da keine Zustimmung holen.
 

Zeitkind

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Der Auslandsurlaub interessiert die KK nicht, wenn man kein Krankengeld bekommt, ...
Aber er wird den LT interessieren. Es geht hier auch nicht um Krankengeld, sondern die Folgen einer unerlaubten OAW.
Nicht nur, daß ihm bei fehlender Zustimmung für die Zeit der OAW sämtliche Leistungen gestrichen werden.
Vielleicht einfach mal die Bußgeldvorschriften nach § 63 SGB II studieren und deren Ableitung ergründen. :icon_wink:
... nach Griechenland mit dem Auto fahren.
Die Risiken des (auch nachträglichen) Bekanntwerdens sind garnicht absehbar.
Unfall, plötzlich (tatsächliche) Krankheit, Rückflugverschiebungen etc..
Davon abgesehen, daß einen die Behörde nach Ablehnung einer beantragten OAW
besonders auf dem "wachsamen Holzauge" hat.
 

Caye

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Wenn man sich für den Weg der AU entscheidet, ist es sinnvoller, die OAW gar nicht erst zu beantragen, ja.

Wie @Gaddezwerg schon schrieb, ist in einer AU kein Antrag auf OAW nötig.

Wenn man aber erst die OAW beantragt und dann die AU einreicht, könnte SB da Betrug wittern, und auch wenn er diesen sicher nicht beweisen kann, gibt das Stress.

@TazD: Meine "Stammtischaussage" war nicht als Rat an den TE gerichtet, sondern als Antwort an @Lucky Luke, der ja meint, dass man sich für diesen Weg schämen müsse.
Das ist meine persönliche Meinung, mehr nicht, zu den rechtlichen Aspekten insb. ggü. der KK habe ich mich in anderen Posts geäußert, natürlich ist meine persönliche Meinung keine Rechtsgrundlage.

Die AU ist eine Option, die funktionieren würde.
Rechtlich ist das mit der KK kein Problem und mit dem JC liefe das auch. Ob man sich mit dieser Option wohl fühlt, muss jeder für sich entscheiden. Ich persönlich würde es an Stelle des TEs in dieser Situation tun, die Maßnahme würde mich krank genug machen, dass die AU vollkommen gerechtfertigt wäre. Aber wenn der TE sich lieber abmelden würde und den finanziellen Ausfall verkraften kann, ist das auch okay. Seine Entscheidung.
Finde es nur wichtig, alle Optionen zu beleuchten.
 

Birt1959

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Die Frage:
Was, wenn ich eine zweiwöchige Ortsabwesenheit für August beantrage, diese abgelehnt wird und ich trotzdem wegfahre?
Muss ich die 2 Wochen dann nur zurückbezahlen und erhalte danach weiterhin Geld, ist ein Bußgeld wahrscheinlich (wie hoch?) oder gibt es sogar eine Strafanzeige?
Ist es möglich, nach der Ablehnung von vornherein das Arbeitslosengeld "auf Eis zu legen", um dann wegfahren zu können ohne schlimme Konsequenzen?
Ich kann verstehen, dass man/frau gerne mit der Freundin verreisen will, aber sich einfach in den Urlaub verabschieden geht nirgendwo - nicht in der Uni, nicht am Arbeitsplatz und nicht bei Agentur oder wie hier im JC.

Der/die TE sollte sich zusammen mit der Freundin überlegen, welche Alternativen es gibt. Vielleicht kann sie ja im Fall des Falles ihren Urlaub ungestraft verschieben. Nach Ablauf der Maßnahme wäre die OAW vermutlich einfacher zu bekommen.

So nebenbei: warum läßt man/frau auf so etwas wie die Massnahme ein, wenn Urlaub geplant ist. Im Job und im Studium kann man doch auch nicht ein Bildungsangebot annehmen und dann auf einmal Urlaub nehmen wollen. Da frage ich mich schon...

Es steht unter Punkt 6. Ortsabhängigkeit lediglich ein einziger Satz: Ortsabwesenheit muss genehmigt werden.
Im weiteren Verlauf der Vereinbarung steht dann lediglich das übliche, also dass bei Verstößen Sanktionen folgen oder die Zahlung ganz eingestellt wird. Aber nichts spezifisches zur Ortsabwesenheit.
Ja, wenn das nicht spezifisch genug ist, weiß ich auch nicht, was da noch stehen sollte. In anderen Verträgen stehen auch nur die potentiellen Vertragsstrafen bei Zuwiderhandlung. Eine EGV ist ein Vertrag, den der/die TE vermutlich unterschrieb und von daher einzuhalten. Schon die alten Römer wußten : Pacta sunt servanda - Verträge müssen eingehalten werden.

"Hartz"lich :welcome: im Forum, Olaf22

. Persönlich würde ich meinen Arzt des Vertrauens aufsuchen, damit dieser mir 2 Wochen Ruhepause ausstellt (AU). Sollte man einfach so wegfahren und es kommt raus, dann sind die Gelder für die Zeit für gewöhnlich zurück zu erstatten. Da bei dir aber noch eine Maßnahme im Spiel ist, könnte Aufgrund der dann eintretenden langen Abwesenheit während deines Urlaubes, auch eine Sanktion obendrauf die Folge sein.
Wieso soll sich ein Arzt/eine Ärztin auf dies seltsame Spiel einlassen? Abgesehen davon, dass der/die Mediziner*in eventuell strafbar macht, wenn gar keine Erkrankung vorliegt. Es könnte ja sein, dass der/die TE im Urlaub länger erkrankt und medizinische Hilfe braucht. Dann wird die entsprechende Bescheinigung dem JC/Maßnahmeträger geschickt, weil man/frau nicht rechtzeitig in der Maßnahme oder im JC aufkreuzen kann, und das ganze Konstrukt fliegt auf. Wenn es ganz schlecht läuft, gibt es neben der Sanktion auch noch eine Anzeige gegen Mediziner*in und TE wegen Erschleichung von Sozialleistungen bzw. Beihilfe durch das Ausstellen dieser falschen Bescheinigung. Dann kann dem/der Mediziner*in auch noch Ungemach durch die Krankenkasse drohen...

Eins ist siche: bei dem/der Mediziner*in braucht der/die TE in dem Fall nie wieder aufzutauchen.

nur indirekt. es steht drinne, dass ich bei dem was das jobcenter für nötig hält mitwirken muss, sonst werden die leistungen gekürzt

Also würde ich jetzt folgende Eskalationsstufen durchlaufen:
1. Ortsabwesenheit 14 Tage vor Abreise beantragen. Falls abgelehnt:
2. Ablehnungsbescheid widersprechen und nochmal darauf hinweisen dass ich auch während der Abwesenheit erreichbar sein werde usw. Falls abgelehnt:
3. Einen Termin mit dem SB vereinbaren und ihm anbieten, dass ich freiwillig auf die Leistungen für die 2 Wochen verzichten werde, weil mir die Abwesenheit so wichtig ist. Wenn abgelehnt:
4. Fragen, was die schlimmsten Konsequenzen sind, falls ich trotzdem einfach wegfahre. Wenn diese extrem hoch sind:
5. Die Eingliederungsvereinbarung aufkündigen und sobald ich wieder zurück bin einen neuen Hartz 4 Antrag stellen

oder hat jemand noch eine andere Idee? Besonders letztes müsste ja eigentlich auf jeden Fall möglich sein, wenn alles andere scheitert
Der Weg Antrag/Widerspruch/eventuelle Klage ist der einzig gangbare. Ob allerdings bei einer Klage Aussicht auf Erfolg besteht, weiß ich nicht, wage es aber zu bezweifeln.

Und? Dann muss man eben zurückzahlen. JC interne Ablaeufe sind sowas von schnuppe.
Eben, eben. Allerdings würde ich absolut die Finger von dem AU-Ding lassen. Das wäre für mich nichts.

@Olaf22, wenn deinen ALG 2-Bezug unterbrechen solltest, wirst du mit Fragen rechnen müssen, von welchen finanziellen Mitteln du diesen Zeitraum finanziert hast. Es ist leider unglaubwürdig, dass du einfach so deinen Bezug aussetzen kannst, ohne, dass du über fremde Mittel für diesen Zeitraum verfügst. Du solltest dies auch mit der Krankenkasse klären, wie es dort gehandhabt wird, wenn du deinen ALG 2-Bezug unterbrichst. Rein vom formellen her, kannst du den ALG 2-Bezug nicht einfach pausieren.
Der/die TE könnte es ja als Verwandtenbesuch deklarieren und dass diese während der Zeit für ihn/sie aufkämen. Aber da Lügen kurze Beine haben, würde ich es lassen. Es muss nur zufälliger Weise jemand mitkriegen, dass man/frau in Hotels, Pensionen und dergleichen logierte und schon hat man ein Problem. Denn das die Verwandtschaft jemanden, der eigens aus D anreist, um sie zu besuchen, dann in Touristenunterkünften unterbringt, ist doch eher selten.

Nicht soviel mit dem SB labern. Den dahergekauten Schrott gibt der dir ganz bestimmt nicht schriftlich. Aus gutem Grund ...
Egal, warum man/frau im JC ist, Verschwiegenheit gegen über SB*innen ist absolut notwendig. Wenn man/frau etwas vom JC will, beantragt man/frau das schriftlich und basta. Ansonsten berichtet der/die LBin kurz über die Bemühungen, einen Job zu finden und damit ist dann auch alles gesagt. Bei der berühmten Frage, was man/frau denn gerne machen würde, gibt man/frau was halbernst Gemeintes an. Wie "Kinderfräulein bei Kaisers in Berlin anno dazumal" oder so...

-Jetzt- -schriftlich- beantragen.
Begründung: Gleichbehandlungsgrundsatz - auch einem Erwerbslosen muß es ermöglicht werden, etwas vorauszuplanen und billige Unterkünfte sowie billige Verkehrsmittel wie z.B. Flug-Sonderangebote, Zugreise-Sonderangebote, Mitfahrzentrale-Plätze usw. buchen zu können. Sprich (auch) "Freundin besänftigen".

Sollte SB tatsächlich auf die Idee kommen, den -schriftlich nachweislich- gestellten Antrag einfach zurückzubefördern mit einem Text ala ´kommen Sie in 4 Wochen nochmal´ - dann schießt der sich damit ins eigene Bein. Dagegen lässt sich recht gut vorgehen; genauso wenn SB es nicht für nötig hält, zeitnah zu antworten - "neudeutsch" ausgedrückt ´zu bescheiden´. Das macht dir aber am besten erst dann Sorgen, wenn es tatsächlich soweit gekommen sein sollte.
Da hast Du Dir aber wirklich viel Mühe gegeben, den Weg genau zu beschreiben. Anders geht es nicht.

Hier kann sich der/die TE einlesen:

und in folgenden Hinweisen der BA:
da der Abschnitt:
Ortsabwesenheit Anhaltspunkte für eine ungenehmigte Abwesenheit, verspätete Rückmeldung

sowie die Fachlichen Weisungen

Das Auffliegen einer nicht genehmigten OAW kommt m.E.n. teuer, sehr teuer. 4-stelliger €-Bereich. ...
Jepp, und wenn dann noch die "unechte" AU hinzukommt, kann noch andere "Freude" aufkommen. Nämlich eventuell der Kontakt mit der Staatsanwaltschaft wegen Erschleichung von Sozialleistungen. Dem/der Mediziner*in droht wahrscheinlich auch von dieser Seite Ungemach.

Na, diesbezüglich gleich auch noch eine Flucht nach vorne? Die BA jammert m.E.n. (Erreichbarkeitsanordnung?) ala ´in den ersten 3 Monaten der Erwerbslosigkeit soll im Regelfall keine OAW genehmigt werden´. ":icon_mrgreen: interessiert doch mich nicht, wer über Grundschul-Rechenkenntnisse verfügt stellt schnell fest daß Mitte-Ende August auch diese 3 Monats-"Regelung" nicht mehr aktuell ist".
Ob die BA jammert, sei mal dahingestellt. Ich finde in der EAO ab wann man eine OAW beantragen kann. Das einzige, was ich an Zeitangaben las, war das die Höchstdauer aller OAWs im Jahr drei Wochen beträgt und dass das nicht Vorstellungsgespräch u.ä. betrifft.

Also - wenn ein tauglicher Arzt vorhanden ist, AU für die zwei Wochen und feddich.
Ich fass es nich'. Da wird ellenlang darüber sinniert, was denn wohl die Krankenkasse zu dem Urlaub sagen würde und dann der Tipp gegeben, die Krankenkasse und den JC mit Hilfe eines/einer Mediziner*in hinters Licht zu führen.

Das wird die Kasse wahrscheinlich mehr interessieren, als die Tatsache, dass auch der JC mit besch... wurde.

Also ehrlich gesagt machen mich die Ratschläge hier in diesem Thread, sich eine AU zu ergaunern zu versuchen, recht fassungslos - findet ihr das wirklich in Ordnung??!

So frei nach dem Motto: die Welt (oder das JC, die verdienen's ja sowieso nicht besser) will betrogen werden, also versuche ich's halt mal?

Und auch den Arzt noch mit in's (Betrugs)boot holen, weil der hat ja bestimmt ein Einsehen, schliesslich MUSS ja so ein Urlaub sein...

Und wehe, irgendjemand erdreistet sich dann einmal, tatsächlich eine AU anzuzweifeln, NEIN, das geht ja wirklich zu weit!!!!!! So ein gelber Urlaubsschein ist ja was Feines...

Ich würde mich schämen, mehr gibt es von meiner Seite aus nicht zu sagen.

Nachtrag: ist keine Spitze gegen dich, Olaf22, sondern gegen die "Helfer" mit den "guten" Ideen (weiter so, Jungs und Mädels...)
Ach Lucky, du sprichst mir aus der Seele.

Zwar hieß es schon im alten Rom: Mundus vult discipi (die Welt will betrogen werden) - aber mir ist jedenfalls nicht bekannt, dass da der Zusatz in foro (auf dem Forum) beigefügt wurde. Wie immer dann der Satz gelautet hätte.

Was ist mit den wirklich Erkrankten, bei denen der/die gehörnte SB*in in Folge eventuell ebenfalls vermutet, dass das alles nur Besch... ist. Die leiden dann darunter, dass irgendwer irgendwann mal in den Urlaub wollte.

Einfach Toll, diese wie besch... ich das Amt Tipps.

Aber er wird den LT interessieren. Es geht hier auch nicht um Krankengeld, sondern die Folgen einer unerlaubten OAW.
Nicht nur, daß ihm bei fehlender Zustimmung für die Zeit der OAW sämtliche Leistungen gestrichen werden.
Vielleicht einfach mal die Bußgeldvorschriften nach § 63 SGB II studieren und deren Ableitung ergründen. :icon_wink:
OT Ich bin irritiert. Ich beziehe seit einiger Zeit Krankengeld. In dem Infoschreiben meiner Krankenkasse zu dem Thema stand ausdrücklich, dass Bezieher von ALG II gar kein Krankengeld bekämen. Irrt sich meine Kasse da?

Zurück zum Thema: mir ist absolut unverständlich, wie man sich ohne Not so ein Problem aufladen will. @Claus. wies daraufhin, dass die eventuell von der BA angestrebte 3 Monats Regel keine Gültigkeit mehr haben kann, weil diese Frist bereits bei Urlaubsantritt überschritten ist.

Dann ware es klüger, mit Hinweis auf diese bereits abgelaufene Frist, den Urlaub zu beantragen. Es sei denn, diese ominöse Maßnahme stünde dagegen, weil sie noch stattfindet.

Dumm gelaufen für den/die TE, dass ein Urlaub, wie er/sie ihn machen möchte, nicht zu den OAWs gehört, die bewilligt werden müssen.

Die Risiken des (auch nachträglichen) Bekanntwerdens sind garnicht absehbar.
Unfall, plötzlich (tatsächliche) Krankheit, Rückflugverschiebungen etc..
Davon abgesehen, daß einen die Behörde nach Ablehnung einer beantragten OAW
besonders auf dem "wachsamen Holzauge" hat.
Mir scheint die unerlaubte Abwesenheit ist wie eine Lotterie. Man/frau kann Glück haben und fliegt nicht auf, man/frau muss das Glück aber nicht haben.

Eines hat man/frau dann aber sicher: Sanktion und verstärkte Aufmerksamkeit der SB*innen. Wenn der/die TE dann mal wirklich krank ist, wird er/sie massive Probleme haben.

Sofern die berühmte Bettlägerigkeitsbescheinigung nicht auch noch hinzugefügt wird, kann der JC ja trotzdem genau in dem Zeitraum einladen. Na, dann mal viel Spass, wenn man so auffliegt. Nachsendeaufträge ins Ausland sind nicht gerade billig und wie will man/frau sonst rausfinden, ob eine Einladung da ist. Ob man/frau wegen Meldeversäumnis sanktioniert wird oder aber, weil der Urlaub aufflog, könnte sich finanziell mehr als deutlich bemerkbar machen.
 

HermineL

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Auch wenn meine Vorredner eigentlich schon diese angebliche gute Möglichkeit des
Urlaubs mittels AU zerpflückt haben so gibt es doch noch etwas anzumerken.

Der Auslandsurlaub interessiert die KK nicht, wenn man kein Krankengeld bekommt, Leute...
Solange man kein KG kriegt, muss man sich da keine Zustimmung holen.
Rechtlich ist das mit der KK kein Problem und mit dem JC liefe das auch.
Da liegst du leider falsch denn die KK geht das nicht nur beim Bezug von Krankengeld etwas
an sondern auch außerhalb den ohne Zustimmung riskierst du deinen Versicherungsschutz
und das kann gewaltig nach hinten losgehen wie z.B. bei einem Unfall.(siehe weiter unten)

Aber gehen wir mal davon aus das es so wäre.
Die AU ist eine Option, die funktionieren würde.
Rechtlich ist das mit der KK kein Problem und mit dem JC liefe das auch.
Man nutzt also diese "Option" und fährt ins Ausland. Nehmen wir nun z.B. an man erkrankt
kurz vor Ende des Urlaubs so das man nicht zurückreisen kann und länger vor Ort bleiben
muss. Auf Grund dessen kann man die AU nicht verlängern und eine Einladung (Folgeeinladung
nach Ende der AU) nicht wahrnehmen. Was passiert dann wenn das JC auf Grund dessen
von der OAW erfährt ?
JC stellt alle Leistungen rückwirkend ein. Bei unerlaubter OAW sind es wirklich alle Leistungen auch
die Krankenkassenbeiträge. Was bedeute das dann für den Betreffenden?
Ja er bekommt kein Geld für die Zeit, muss sehen wie er die Miete etc. zahlt aber nicht nur das.
Wenn es ganz blöd läuft kann er die komplette ärztliche Behandlung, auch ein evtl. KK Aufenthalt aus
der eigenen Tasche bezahlen. Das dies ein sehr teurer Spaß sein kann muss man wohl nicht ausführen.
Dies kann aber passieren weil das JC auch die Krankenkassenbeiträge einstellt und man ab dem
Moment keinen Krankenversicherungsschutz mehr hat. (Evtl. Nachversicherungspflicht unbeachtet
da nicht eindeutig ob diese in jedem Fall greift)

Zugegeben dieses Szenario oder gar das auch noch ein Unfall passiert ist ein absolutes Worst Case Szenario
das den Wenigsten passieren wird aber man sollte wenn man solche Überlegungen anstellt immer vom
schlimmsten Fall ausgehen um kein böses Erwachen zu haben.

Wenn man aber hergeht und offeriert das anderen als eine gangbare "Option" ohne darauf hinzuweisen
was da alles dranhängen könnte wie @Caye das hier macht dann ist das kein guter Ratschlag sondern
fahrlässige Falschberatung die zum Schaden des Hilfesuchenden führen kann. Wenn man es dann, wie
hier der Fall, nicht nur unterlässt auf die Risiken hinzuweisen sondern auch noch die Warnungen andere
User negieren oder verharmlosen möchte dann könnte man schon auf den Gedanken kommen das dies
mit einem gewissen Vorsatz geschieht.

Wenn den der TE trotzdem den "Ratschlag" von @Caye annehmen möchte hat er nun zumindest eine
grobe Ahnung was ihm dabei passieren könnte und er hat die freie Wahl sich trotzdem für dies zu
entscheiden weil es ja auch gut gehen könnte. Mit der Kenntnis der möglichen Konsequenzen aber
hat er, wenn es in die Hose geht, keine Handhabe mehr zu sagen das wurde mir aber im Elo-Forum so
angeraten und mir hat keiner gesagt das dies so ausgehen kann.

Das lieber @Caye ist der Unterschied. Ich sage nicht das dieser Weg nicht gangbar wäre aber mit erheblichen
Risiken und auf diese muss man als guter Ratgeber explizit hinweisen, nicht diese auch noch verharmlosen.
 

Nena

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Da liegst du leider falsch denn die KK geht das nicht nur beim Bezug von Krankengeld etwas
an sondern auch außerhalb den ohne Zustimmung riskierst du deinen Versicherungsschutz
und das kann gewaltig nach hinten losgehen wie z.B. bei einem Unfall.
Ich bin sehr sicher, dass ich innerhalb der EU krankenversichert bin - auch ohne meine KK vorher zu informieren oder gar um Genehmigung zu bitten (vorausgesetzt ich habe mein Versichertenkärtchen dabei).

Wenn es ganz blöd läuft kann er die komplette ärztliche Behandlung, auch ein evtl. KK aus der
eigenen Tasche bezahlen. Das dies ein sehr teurer Spaß sein kann muss man wohl nicht ausführen.
Dass die KK-Beiträge selbst gezahlt werden müssen, sehe ich ein. Aber wie könnte es dazu kommen, dass ärztliche Behandlungen selbst getragen werden müssen?

Ich finde den Vorschlag mit der AU auch richtig schlecht. Aber diese beiden Punkte kann ich nicht nachvollziehen.
 

Caye

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Meine Güte....

Da liegst du leider falsch denn die KK geht das nicht nur beim Bezug von Krankengeld etwas
an sondern auch außerhalb den ohne Zustimmung riskierst du deinen Versicherungsschutz
und das kann gewaltig nach hinten losgehen wie z.B. bei einem Unfall.(siehe weiter unten)
Dass es die Kasse bei Krankengeldzahlung etwas angeht, weil KG idR nicht ins Ausland gezahlt wird, ist unstrittig.
Aber zitiere doch mal bitte das Gesetz, nach dem es diese Zustimmung unabhängig des KG-Bezuges braucht.

Und erkläre mir bitte, wie du auf den schmalen Pfad kommst, dass man dadurch irgendeinen Versicherungsschutz verlieren kann.

Nur weil euch meine Meinung in dieser Sache nicht passt braucht ihr hier nicht unsachlich werden!



Nehmen wir nun z.B. an man erkrankt
kurz vor Ende des Urlaubs so das man nicht zurückreisen kann und länger vor Ort bleiben
muss. Auf Grund dessen kann man die AU nicht verlängern und eine Einladung (Folgeeinladung
nach Ende der AU) nicht wahrnehmen. Was passiert dann wenn das JC auf Grund dessen
von der OAW erfährt ?
Selbst in diesem Fall - der in der Tat natürlich unangenehm wäre - erfährt das JC nur von der OAW, wenn man sich verquasselt. Das wäre erstmal nur ein verpasster Termin mit 10% Sanktion für drei Monate.
Und jetzt komme mir nicht damit, dass die KK von Behandlungen im Ausland weiß und das dem JC mitteilen könnte - das kannst du besser.

Wenn es ganz blöd läuft kann er die komplette ärztliche Behandlung, auch ein evtl. KK Aufenthalt aus
der eigenen Tasche bezahlen. Das dies ein sehr teurer Spaß sein kann muss man wohl nicht ausführen.
Man zahlt den KK-Beitrag rückwirkend und die Sache ist erledigt. Da zahlt man nix aus eigener Tasche, dafür ist man in D immer noch pflichtversichert. Auch das kannst du doch besser...

Davon abgesehen macht für eventuelle Mehrkosten im Ausland eine Zusatzversicherung Sinn.


Dies kann aber passieren weil das JC auch die Krankenkassenbeiträge einstellt und man ab dem
Moment keinen Krankenversicherungsschutz mehr hat.
Das ist völliger Blödsinn.
Wie du weißt, besteht in D eine KV-Pflicht. Aus dieser hinauszurutschen ist verdammt schwierig und funktioniert sicher nicht nachträglich für zwei Wochen, in denen rückwirkend Leistungen eingestellt wurden.
Selbst wenn man den Beitrag dafür nicht nachzahlt, hat man erstmal Beitragsschulden, nicht mehr und nicht weniger.

Diese treibt die KK ein, problematisch wird es nur, wenn man längerfristig nicht zahlt (und selbst dann besteht immer noch eine Absicherung für Notfallbehandlungen) - das steht hier aber überhaupt nicht zur Debatte.

Wenn man aber hergeht und offeriert das anderen als eine gangbare "Option" ohne darauf hinzuweisen
was da alles dranhängen könnte wie @Caye das hier macht dann ist das kein guter Ratschlag sondern
fahrlässige Falschberatung die zum Schaden des Hilfesuchenden führen kann.
Wenn ich fürs Posten in diesem Forum Geld bekomme, kannst du mich auch für fahrlässige Falschberatung verklagen, wenn du willst.
Ansonsten kannst du dir so einen Stuss auch sparen.

Wenn man es dann, wie
hier der Fall, nicht nur unterlässt auf die Risiken hinzuweisen sondern auch noch die Warnungen andere
User negieren oder verharmlosen möchte dann könnte man schon auf den Gedanken kommen das dies
mit einem gewissen Vorsatz geschieht.
Gehts noch?

Ich versuche hier, die rechtliche Lage so darzustellen, wie sie ist, während andere User grundlos Angst verbreiten.
Natürlich kann man sich drüber streiten, ob dieser Weg der richtige ist, aber das ist eine persönliche Abwägung von Gewissen und Risiken (die ihr hier leider auch noch falsch darstellt, aber gut....).
Es bleibt verdammt nochmal ein Fakt dass es die KK nen Dreck angeht, wo du AU bist, solange du kein KG bekommst!
Du kannst den Weg mit der AU so mies finden wie du willst, aber bleib bei den Fakten.

Wenn den der TE trotzdem den "Ratschlag" von @Caye annehmen möchte hat er nun zumindest eine
grobe Ahnung was ihm dabei passieren könnte und er hat die freie Wahl sich trotzdem für dies zu
entscheiden weil es ja auch gut gehen könnte.
Wenn er auf dich hört, hat er keine Ahnung von den realistischen Konsequenzen.
 

Caye

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Da es einige Leute hier echt nicht kapieren:

Ich "verteidige" den Vorschlag nicht, weil ich ihn so besonders toll finde. Im Gegenteil. Ich kann voll verstehen, wenn man diesen Weg nicht wählt. Ändert nichts dran, dass er existiert.

Aber eure Behauptungen sind einfach falsch.

Sowas pisst mich an. Nur weil ihr ein persönliches Problem mit diesem Weg habt, braucht ihr nicht lügen.

So. Viel Spaß noch in eurem Rotz.
 

Zeitkind

Super-Moderation
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Aber zitiere doch mal bitte das Gesetz, nach dem es diese Zustimmung unabhängig des KG-Bezuges braucht.
Wenn es um die Zustimmung zur OAW geht, wurde das Gesetz bereits genannt.
§ 7 SGB II Leistungsberechtigte
(4a) Erwerbsfähige Leistungsberechtigte erhalten keine Leistungen, wenn sie sich ohne Zustimmung des zuständigen Trägers nach diesem Buch
außerhalb des zeit- und ortsnahen Bereichs aufhalten und deshalb nicht für die Eingliederung in Arbeit zur Verfügung stehen.
Das Argument bezüglich des Begriffes "Arbeitslos" in der EAO zieht auch nicht,
denn wenn ein arbeitsunfähiger Arbeitsloser wegen der AU nach EAO nicht als Arbeitsloser gälte,
wäre derselbe im Umkehrschluß garnicht erst leistungsberechtigt.
Die Rückforderung der Leistungen incl. KK-Beiträge dürfte bei Nachweis unerlaubter OAW das kleinere Problem sein.
Zudem hat der TE während des Leistungsbezuges von ALG II i.d.R. keinen Anspruch auf Krankengeld.
§ 44 SGB V - Krankendgeld
(2) Keinen Anspruch auf Krankengeld haben
1. die nach § 5 Abs. 1 Nr. 2a, 5, 6, 9, 10 oder 13 sowie die nach § 10 Versicherten; dies gilt nicht für die nach § 5 Abs. 1 Nr. 6 Versicherten,
wenn sie Anspruch auf Übergangsgeld haben, und für Versicherte nach § 5 Abs. 1 Nr. 13, sofern sie abhängig beschäftigt
und nicht nach den §§ 8 und 8a des Vierten Buches geringfügig beschäftigt sind
oder sofern sie hauptberuflich selbständig erwerbstätig sind und eine Wahlerklärung nach Nummer 2 abgegeben haben ,...
§ 5 SGB V - Versicherungspflicht
(1) Versicherungspflichtig sind
2a. Personen in der Zeit, für die sie Arbeitslosengeld II nach dem Zweiten Buch beziehen,
es sei denn, dass diese Leistung nur darlehensweise gewährt wird oder nur Leistungen nach § 24 Absatz 3 Satz 1 des Zweiten Buches bezogen werden;
dies gilt auch, wenn die Entscheidung, die zum Bezug der Leistung geführt hat,
rückwirkend aufgehoben oder die Leistung zurückgefordert oder zurückgezahlt worden ist.
Demnach beantwortet eine Diskussion um Krankengeld nicht die eigentliche Frage.
Nur weil euch meine Meinung in dieser Sache nicht passt braucht ihr hier nicht unsachlich werden!
Unsachliche Äußerungen sehe ich bisher nur von einem User;
Ansonsten kannst du dir so einen Stuss auch sparen.
So. Viel Spaß noch in eurem Rotz.
Wenn die Argumente ausgehen ... kommt bei manchem der T(R)otz zum Vorschein. :icon_wink:
 
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