Ortsabwesenheit beantragen sinnvoll? Muss ich vielleicht zurückzahlen?

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grüngrünblau

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Hallo, ich habe vor, mir für eine Weile eine Arbeit in Frankreich zu suchen, da ich mein Französisch verbessern möchte, weil mir das für meine weitere berufliche Laufbahn helfen würde.
Ich habe schon einige Bewerbungen geschrieben und wurde nun spontan zu einem Vorstellungsgespräch in Paris eingeladen. Wenn ich schon extra dahinfliege würde ich natürlich gerne erstmal eine Weile dortbleiben, um mich direkt vor Ort weiter zu bewerben, falls es mit dem ersten Job nicht klappt bzw. um mir schon eine Wohnung zu suchen und alles nötige zu organisieren, falls es doch klappt. Sicher habe ich mich auch von Deutschland aus schon beworben, aber vor Ort ist das natürlich viel einfacher und effektiver. Ich könnte vorübergehend bei einem Kumpel auf dem Sofa schlafen.

Nun ist aber das Problem, dass ich vermutlich genau in der Zeit einen Termin bei meinem Sachbearbeiter bekomme. Ich könnte eine Ortsabwesenheit beantragen. Was ist aber, wenn die Ortsabwesenheit abgelehnt wird? Wenn ich dann einen Termin bekomme, muss ich also gleich wieder zurückfliegen? Oder, falls ich dann zum Termin nicht erscheine, könnten sie verlangen, dass ich das ALGII für Mai wieder zurückzahle?

Es ist klar, dass ich mich vom Arbeitsamt abmelde und kein ALGII mehr bekomme, sobald ich wirklich einen Job habe. Es ist auch klar, dass ich dort in Paris keinen Urlaub mache, sondern mich bewerbe, was das Zeug hält. Aber ich muss auch leben, solange ich in der Bewerbungsphase bin, deshalb wäre es für mich unmöglich, das Geld für Mai zurückzuzahlen. Und nur für ein einziges Bewerbungsgespräch nach Paris zu fliegen, das hat ja auch keinen Sinn. Habt ihr also einen Tipp für mich, was ich tun kann?

Ist es sinnvoll, eine Ortsabwesenheit zu beantragen?
Wenn die Ortsabwesenheit abgelehnt wird und ich dann nicht zum Termin erscheine, können sie von mir verlangen, das Geld für Mai zurückzuzahlen?

Es wäre schön, wenn mir jemand weiterhelfen könnte. :smile:
Vielen Dank!
 

ZynHH

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Willst du denn die Kosten für das Vorstellungsgespräch in Paris nicht geltend machen beim JC?:icon_pause:
 

Nimschö

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Mir wurde letztens gesagt das JC zahle nur "bis zur Grenze"... Richtig oder falsch? ( Hoffe das stört als Zusatzfrage den Fred nicht)
Nachtrag: Zählt ein Vorstellungsgespräch überhaupt auf die "Maximalzeit an Ortsabwesenheit"?
 

Purzelina

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Ein nicht wahrgenommener Termin würde einen Minderungsbetrag von 3 x 38,20 € bedeuten. Falls es mit einem Job in Frankreich klappt und du aus dem Leistungsbezug ausscheiden kannst, würde die Sanktion gar nicht greifen. Ein vielleicht kalkulierbares Risiko.
 

Der Ratlose

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Es lohnt sich mal in die Regelungen der EAo einzulesen.

Bewerbungen sind eh keine genehmigungspflichtigen Abwesenheiten aus dem Orts und Zeitnahenbereich.

Ich schrieb es hier ja schon öfter, allein über die Bewerbungsschine läßt sich irre viel aushebeln.

Eine generelle Regelung das Fahrtkosten nur bis zur Grenze gezahlt werden gibt es im SGB II nicht.
Wie auch ? Leistungen nach dem SGb II sind Leistungen nach einem Arbeitsmarktgesetz und sollen den leuten helfen schneller eine Arbeit aufzunehmen.
Und gearbeitetwerden kann immer noch europaweit.
 

jimmy

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Und nur für ein einziges Bewerbungsgespräch nach Paris zu fliegen, das hat ja auch keinen Sinn.
Wenn ein AG kein ernsthaftes Interesse an dir hat, dann wird er dich auch sicher nicht zu einem 5 minütigen Plausch einladen. Es macht also auch dann Sinn, wenn es nur dieses eine Vorstellungsgespräch gibt.
 

Purzelina

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Wenn ein AG kein ernsthaftes Interesse an dir hat, dann wird er dich auch sicher nicht zu einem 5 minütigen Plausch einladen. Es macht also auch dann Sinn, wenn es nur dieses eine Vorstellungsgespräch gibt.

Wenn man aber schon mal dort ist, Freunde vor Ort hat, dann will man logischerweise ein paar Tage länger bleiben.
 

Ollunddoll

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Ich versteh nicht, warum da so ein Aufstand draus gemacht wird.

Wenn ich ein Vorstellungsgespräch im Ausland habe, mir mein evtl. AG schon den Flug bezahlt, dann zeig ich das Schreiben meinem SB und beantrage im Anschluss sofort noch Ortsabwesenheit, mit der Begründung: " möglicherweise hab ich die Chance mal in den Betrieb hineinzuschnuppern und kann nach einem 2.Gespräch gleich einen Arbeitsvertrag bekommen." Diese Option hat man immer, denn es bleibt doch meistens nicht bei einem Gespräch, es sei denn, dem potentiellen AG passt meine Nase nicht.
Mal ganz abgesehen davon, wenn mein SB mich bisher nicht vermitteln konnte, wollte oder wie auch immer, wird er auch in den nächsten 2 Wochen nix haben und ich kann immer noch das "Recht auf Urlaub" in Anspruch nehmen.

Beistand mitnehmen, SB einfach zulabern, Antrag hinlegen und SB unterschreiben lassen.

Jaja, ich weiss schon, SB ist böse und so sind sie alle, aber mit vernünftigen Argumenten, ruhig und sachlich vorgebracht, dazu mit Beistand, sollte das doch machbar sein.
 
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Hallo, ich habe vor, mir für eine Weile eine Arbeit in Frankreich zu suchen, da ich mein Französisch verbessern möchte, weil mir das für meine weitere berufliche Laufbahn helfen würde.
Ich habe schon einige Bewerbungen geschrieben und wurde nun spontan zu einem Vorstellungsgespräch in Paris eingeladen. Wenn ich schon extra dahinfliege würde ich natürlich gerne erstmal eine Weile dortbleiben, um mich direkt vor Ort weiter zu bewerben, falls es mit dem ersten Job nicht klappt bzw. um mir schon eine Wohnung zu suchen und alles nötige zu organisieren, falls es doch klappt. Sicher habe ich mich auch von Deutschland aus schon beworben, aber vor Ort ist das natürlich viel einfacher und effektiver. Ich könnte vorübergehend bei einem Kumpel auf dem Sofa schlafen.

Nun ist aber das Problem, dass ich vermutlich genau in der Zeit einen Termin bei meinem Sachbearbeiter bekomme. Ich könnte eine Ortsabwesenheit beantragen. Was ist aber, wenn die Ortsabwesenheit abgelehnt wird? Wenn ich dann einen Termin bekomme, muss ich also gleich wieder zurückfliegen? Oder, falls ich dann zum Termin nicht erscheine, könnten sie verlangen, dass ich das ALGII für Mai wieder zurückzahle?

Es ist klar, dass ich mich vom Arbeitsamt abmelde und kein ALGII mehr bekomme, sobald ich wirklich einen Job habe. Es ist auch klar, dass ich dort in Paris keinen Urlaub mache, sondern mich bewerbe, was das Zeug hält. Aber ich muss auch leben, solange ich in der Bewerbungsphase bin, deshalb wäre es für mich unmöglich, das Geld für Mai zurückzuzahlen. Und nur für ein einziges Bewerbungsgespräch nach Paris zu fliegen, das hat ja auch keinen Sinn. Habt ihr also einen Tipp für mich, was ich tun kann?

Ist es sinnvoll, eine Ortsabwesenheit zu beantragen?
Wenn die Ortsabwesenheit abgelehnt wird und ich dann nicht zum Termin erscheine, können sie von mir verlangen, das Geld für Mai zurückzuzahlen?

Es wäre schön, wenn mir jemand weiterhelfen könnte. :smile:
Vielen Dank!

Ja,ja, aha, aha so, so.:biggrin:
 

jimmy

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Wenn man aber schon mal dort ist, Freunde vor Ort hat, dann will man logischerweise ein paar Tage länger bleiben.

Selbstverständlich möchte man das. Wenn es aber gar nicht anders geht, dann eben nur das Vorstellungsgespräch. Der Rückflug muss ja auch nicht so Zeitnah erfolgen, dass man direkt 4 Stunden später wieder in DE ist.
 

Elwing76

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Willst du denn die Kosten für das Vorstellungsgespräch in Paris nicht geltend machen beim JC?:icon_pause:


Mhm was kann man den so geltend machen an Kosten für ein Vorstellungsgespräch im Ausland bzw was müsste man dann beantragen? Ist das dann abhängig vom SB oder gibts da Richtlinien? Sorry das ich das mal so frage...aber ich hab mich das bei solchen Threads schon öfters mal gefragt. :confused:
 

ZynHH

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Du nimmst die Einladung des potentiellen AG, guckst welche Kosten dir bei An und Abreise und vor Ort entstehen und beantragst unter "Betreff: Vorstellungsgespräch" die Kosten beim JC.

Das machst du natürlich vorher und auslegen kannst du grundsätzlich nichts.
 
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