Ortsabwesenheit 58 jährige nach 12 monate arbeitslos

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germanpandit

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58 jährige können nach 12 monate arbeitslosigkeit nicht arbeitssuchend
melden.Wie sieht das aus mit Ortsabwesenheit regelung dann ab 2009?
 
S

Sissi54

Gast
Ich verstehe die Frage auch nicht richtig ?

Hier ist aber besimmt gemeint, die Voraussetzungen, für die 58er Regelungen.
Diese kann noch nachträglich in Anspruch genommen werden, wenn bis 31.12.2007 das 58.Lebensjahr vollendet wurde.

Aber wer die 58er-Regelung vereinbart hat, darf 17 Wochen ortsabwesend sein.
 

germanpandit

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Ich verstehe die Frage auch nicht richtig ?

Hier ist aber besimmt gemeint, die Voraussetzungen, für die 58er Regelungen.
Diese kann noch nachträglich in Anspruch genommen werden, wenn bis 31.12.2007 das 58.Lebensjahr vollendet wurde.

Aber wer die 58er-Regelung vereinbart hat, darf 17 Wochen ortsabwesend sein.
Gemeint ist SGB II §53a ab 1.1.2008.Laut dieses vorschrifft gelten 58 jährige nach 12 monate arbeitslosigkeit als nicht arbeitslos.Sie können dann nicht arbeitssuchend melden
und trotzdem weiter ALG II bekommen bis Sie 63 jahre alt sind.Dann müssen Sie mit
wenig ausnahmen rente beantragen.Frage betrifft Ortsabwesenheit vom 59 jährige bis
63 jährige.
 
S

Sissi54

Gast
Ist schon richtig, dass 58-jährige sich mit 58 als nicht mehr arbeitsuchend melden konnten.
Du musst aber diese 58er-Vereinbarung mit der Behörde getroffen haben !

Diese Frage hast Du noch nicht beantwortet, ob Du diese Regelung vereinbart hast !

Das war möglich, bis 31.12.2007. Voraussetzung, bis dahin 58 Jahre !

Es gibt eine Übergangsregelung, wer bis dahin 58 war und im Leistungsbezug stand, kann auch nach dem 01.01.2008 diese Regelung noch in Anspruch nehmen.

Für alle, die ab dem 01.01.2008 58 Jahre wurden, gibt es diese Regelung leider nicht mehr !

§ 53 SGB II sagt darüber nichts aus, hier wurde bestimmt etwas verwechselt ?

Verrate doch einfach, wann Du 58 Jahre geworden bist, dann hat sich alles erledigt.
 

Martin Behrsing

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§ 53 a Abs 2 enthält, ebenso wie Abs 1, nur eine Regelung zu statistischen Zwecken. Die Personengruppe der erwerbsfähigen Hilfebedürftigen, die das 58. Lebensjahr vollendet haben, soll - beim Vorliegen weiterer Voraussetzungen - nicht mehr zur Zahl der registrierten Arbeitslosen gerechnet werden.
Über die Ortsabwesenheit findet sich so nichts in der Rechtsliteratur. Es wäre allerdings ein Versuch wert, dies mit 17 wochen zu beantragen und das ganze dann gerichtlich überprüfen zu lassen, ob hier nicht analog zur alten 58er Regelung ebenso 17 Wochen gewährt werden können.
Gemeint ist SGB II §53a ab 1.1.2008.Laut dieses vorschrifft gelten 58 jährige nach 12 monate arbeitslosigkeit als nicht arbeitslos.Sie können dann nicht arbeitssuchend melden
und trotzdem weiter ALG II bekommen bis Sie 63 jahre alt sind.Dann müssen Sie mit
wenig ausnahmen rente beantragen.Frage betrifft Ortsabwesenheit vom 59 jährige bis
63 jährige.
 
S

Sissi54

Gast
Schön, zu empfehlen, Sachen von Gerichten überprüfen zu lassen, die überhaupt nicht gesetzlich geregelt sind.

Solchen Phantasien haben es dann alle Betroffenen zu verdanken, wenn die Klagemöglichkeiten eingeschränkt werden.

Ich werde es demnächst auf einen Versuch ankommen lassen, bei Gericht zu beantragen, mein Geburtsdatum ändern zu lassen, obwohl es gafür keine gesetzliche Grundlage gibt. :icon_twisted:
 

germanpandit

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Ich bin noch nicht 58 jahre alt.Ich bin geboren in 1951.Die alte 58er regelung war gültig
nur bis 31.12.2007.Ab 1.1.2008 gelten neu vorschriften.Das man ab 58 jahre nach
1 jahr arbeitslosigkeit nicht arbeitssuchend melden kann steht nirgendwo in Gesetz--
So wurde in Medien berichtet laut aussagen von viele politiker wie Kurt Beck.Das ergibt
sich nach SGB II §53a.Wenn man nicht arbeitssuchend und nicht arbeitslos gilt(und weiter
ALG II bekommt),es ist anzunehmen das längere ortsabwesenheit möglich sei.
 

Martin Behrsing

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Sag mal?????

Gesetzlich geregelt ist, dass für Erwerbsfähige Hilfebedürftige zwischen 15 bis 65 die entsprechenden Ausfürhgungen aus der Ortsabwesenheit gelten. Nur in atypischen Fällen können Ausnahmen gemacht werden. Ansonsten gilt gebundenes Ermessen.
Also bleibt hier ja gar nichts anderes übrig, wie eine längere Ortsabwesenheit zu beantragen. Wenn diese abgelehnt wird, kann man das ganze nur gerichtlich überpfüen lassen.

Ich möcht dich schon bitten, dass Du ein wenig einen anderen Ton an den Tag legst.
Schön, zu empfehlen, Sachen von Gerichten überprüfen zu lassen, die überhaupt nicht gesetzlich geregelt sind.

Solchen Phantasien haben es dann alle Betroffenen zu verdanken, wenn die Klagemöglichkeiten eingeschränkt werden.

Ich werde es demnächst auf einen Versuch ankommen lassen, bei Gericht zu beantragen, mein Geburtsdatum ändern zu lassen, obwohl es gafür keine gesetzliche Grundlage gibt. :icon_twisted:
 
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ExitUser

Gast
Welche Vorteile?
Keine Verpflichtung zur Stellensuche und keine Annahmeverpflichtung von Stellenangeboten der BA. Auch Trainingsmaßnahmen oder Bildungskurse müssen nicht mehr angenommen werden. Eine Ortsabwesenheit ist bis zu 17 Wochen pro Jahr möglich, wo das Arbeitslosengeld weiter gezahlt wird


Hartz IV: 58 Regelung- früher in den Vorruhestand Hartz IV 4 | ALG II | Hilfe & News zu Hartz 4

Hast du diese Regelung getroffen? Wenn nicht, siehe Beitrag von Martin. Einen Versuch ist es doch wert!
 
S

Sissi54

Gast
Diese Regelung (17 Wochen ab 58) gilt aber nur für den Peronenkreis, der die 58er Regelung vereinbart hat !
Wer nach dem 01.01.2008 58 Jahre geworden ist, für den gilt das nicht !

Wenn das nicht begriffen wird, dass germanpandit diese Regelung nicht vereinbart hat und demzufolge keinen Anspruch auf 17 Wochen OA hat, dem ist leider nicht zu helfen und der braucht sich auch nicht über den Ton zu beschweren !
Künftig wird hier in Arien gesungen, vielleicht ist es dann besser zu verstehen.
 

germanpandit

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Diese Regelung (17 Wochen ab 58) gilt aber nur für den Peronenkreis, der die 58er Regelung vereinbart hat !
Wer nach dem 01.01.2008 58 Jahre geworden ist, für den gilt das nicht !

Wenn das nicht begriffen wird, dass germanpandit diese Regelung nicht vereinbart hat und demzufolge keinen Anspruch auf 17 Wochen OA hat, dem ist leider nicht zu helfen und der braucht sich auch nicht über den Ton zu beschweren !
Künftig wird hier in Arien gesungen, vielleicht ist es dann besser zu verstehen.
Arge Köln könnte mir nach meine Anfrage kein Antwort geben.Mein Fall Manager meinte
es ist neu Rechtslage and daher muss man neu Anweisungen abwarten.
Übrigens habe Ich über TON NICHT beschwert
 
S

Sissi54

Gast
Genau, abwarten !
Weil zur Zeit gibt es keine neue Regelung für Ü 58 !
Die lassen sich bestimmt etwas neues einfallen, aber bestimmt nichts gutes !

@ germanpandit

Hat auch niemand gesagt, dass Du Dich über den Ton beschwert hast ! :icon_twisted:
 

HajoDF

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Martin hat völlig recht.
Die Ortsabwesenheit für Ü 58 ist nach Auslaufen der "58er"-Regelung und in Verbindung mit § 53 a SGB II nicht neu geregelt:
§ 53a SGB II - Arbeitslose
(1) Arbeitslose im Sinne dieses Gesetzes sind erwerbsfähige Hilfebedürftige, die die Voraussetzungen des § 16 des Dritten Buches in sinngemäßer Anwendung erfüllen.
(2) Erwerbsfähige Hilfebedürftige, die nach Vollendung des 58. Lebensjahres mindestens für die Dauer von zwölf Monaten Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende bezogen haben, ohne dass ihnen eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung angeboten worden ist, gelten nach Ablauf dieses Zeitraums für die Dauer des jeweiligen Leistungsbezugs nicht als arbeitslos.“
Die offizielle Erläuterung hierzu:
erwerbsfähige Hilfebedürftige, die das 58. Lebensjahr vollendet und danach innerhalb der letzten zwölf Monate arbeitslos und im Bezug von Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende kein Arbeitsangebot erhalten haben, muss angenommen werden, dass ihre Integrationschancen trotz des Aufschwungs am Arbeitsmarkt eingeschränkt bleiben und sie nicht mehr alle Möglichkeiten nutzen können, ihre Beschäftigungslosigkeit zu beenden. Sie stehen damit zwar nicht erklärtermaßen, aber faktisch der Arbeitsvermittlung nur begrenzt zur Verfügung und sollen daher nicht mehr zur Zahl der registrierten Arbeitslosen gezählt werden...

Ergänzend dazu heißt es aber:
§ 3 SGB II – Leistungsgrundsätze
(2a) Erwerbsfähige Hilfebedürftige, die das 58. Lebensjahr vollendet haben, sind unverzüglich in Arbeit oder in eine Arbeitsgelegenheit zu vermitteln
Außerdem gibt es die Sonderbestimmung, dass Ü 58 in lang andauernde Ein-Euro-Job MAE vermittelt werden können (bis zu drei Jahre)

Mein Kommentar:
Daraus ist zu schließen, dass der Gesetzbeger die jetzigen Ü58 nicht ganz aus der Arbeitsvermittlung (und Sanktionspraxis) entlässt, sondern nur die Vermittlungschancen schlechter einschätzt und damit müssen diese Ü 58 dem Arbeitsmarkt uneingeschränkt zur Verfügung stehen. Damit ist auch die Präsenzpflicht nicht aufgehoben wie früher in der "58er" Regelung.

Es geht hier also nur um einen statistischen Trick, die offizielle Arbeitslosenquote zu senken.
 

Kerstin_K

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erwerbsfähige Hilfebedürftige, die das 58. Lebensjahr vollendet und danach innerhalb der letzten zwölf Monate arbeitslos und im Bezug von Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende kein Arbeitsangebot erhalten haben, muss angenommen werden, dass ihre Integrationschancen trotz des Aufschwungs am Arbeitsmarkt eingeschränkt bleiben und sie nicht mehr alle Möglichkeiten nutzen können, ihre Beschäftigungslosigkeit zu beenden.

Das finde ich ja den Hammer! DA braucht die Vermittlung doch nur ein Jahr zu penen und keine Angebote zu schicken, und schon ist einer raus aus der Statistik.

Spätestens jetzt sollte jedem klar sein, das es nicht darum geht, Arbeitslose in Arbeit zu bringen, sonder die Statistik zu schönen.

Armes Deutschland!
 

HajoDF

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Hi Kerstin,

Das finde ich ja den Hammer! DA braucht die Vermittlung doch nur ein Jahr zu penen und keine Angebote zu schicken, und schon ist einer raus aus der Statistik.
Die SB dürfen eben nicht pennen, sondern müssen höllisch aufpassen, dass sie nicht aus Versehen einem Ü 58 ein richtiges Jobangebot machen.
Vorrangig ist die Senkung der Statistik!:icon_eek:

Mehr zu diesem Thema, besonders auch zu einer merkwürdigen "Auslegung" durch Herrn Beck
 

Merkur

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Vorrangig ist die Senkung der Statistik!
So wird es sein ! Man wird jeden Alten aus der Statistik werfen notfalls mit Gewalt. Oder man bekommt entsprechende Angebote wo man dann von selbst unterschreibt. Das wurde schon mal bei der 58 RG.gemacht.
Wo will man denn so viel Arbeit für Alte auftreiben wenn sie überall schon kurz arbeiten und in diesem Jahr noch mehr Arbeitslose zu kommen???
 
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