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Opel:Nach Fiat droht auch Magna mit Ausstieg

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Martin Behrsing

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#1
Berlin/Turin (dpa) - Nach Fiat droht angeblich auch der andere wichtige Opel-Interessent Magna mit einem Ausstieg aus den Verhandlungen. «Bild.de» berichtete am Freitag: «Auch Magna steht kurz davor hinzuschmeißen.» Vertreter von Magna und des Opel- Mutterkonzerns General Motors (GM) bereiteten am Vormittag in Berlin das erneute Krisentreffen zu Opel im Kanzleramt vor. Wie «Bild.de» aus Verhandlungskreisen erfuhr, gibt es von GM immer neue Forderungen.

www.nq-online.de - Nach Fiat droht auch Magna mit Ausstieg
 
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#2
Berlin/Turin (dpa) - Nach Fiat droht angeblich auch der andere wichtige Opel-Interessent Magna mit einem Ausstieg aus den Verhandlungen. «Bild.de» berichtete am Freitag: «Auch Magna steht kurz davor hinzuschmeißen.» Vertreter von Magna und des Opel- Mutterkonzerns General Motors (GM) bereiteten am Vormittag in Berlin das erneute Krisentreffen zu Opel im Kanzleramt vor. Wie «Bild.de» aus Verhandlungskreisen erfuhr, gibt es von GM immer neue Forderungen.

www.nq-online.de - Nach Fiat droht auch Magna mit Ausstieg
Man darf gespannt sein wie das ausgehen wird. Und dies ist auch nicht zu verachten:

Bei der Rettung von Opel stehen Tausende Arbeitsplätze auf dem Spiel – und nach FOCUS-Informationen auch Betriebsrenten im Wert von knapp fünf Milliarden Euro. Geht Opel pleite, schadet das 70 000 anderen deutschen Firmen.

Die Betriebsrenten des angeschlagenen Autobauers Opel sind nicht nur für potenzielle Investoren ein großer Kostenfaktor. Bei einer Insolvenz kämen die Ansprüche der Arbeitnehmer und Rentner auch andere deutsche Unternehmen teuer zu stehen. Nach FOCUS-Informationen wären die Zusatzpensionen im Wert von 4,7 Milliarden Euro per Pensions-Sicherungs-Verein (PSVaG) geschützt, in dem mehr als 70 000 Firmen die Ruhegelder der Mitarbeiter gegen Konkurse abgesichert haben.

„Größter Schaden, den wir je hatten“ ...
Weiterlesen: Focus: Opel-Betriebsrenten Das-Fuenf-Milliarden-Risiko
 

Gnadenlos

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#3
Und wenn schon !!!

Fiat aber auch Magna denken doch,das sie Opel und ihr KnowHow für
ein Spotpreis bekommen können.Um sie anschliessend dann Auszuschlachten zu können wie ein alten Wagen !!

Fiat und Magna sind und waren schon immr Heuschrecken der Automobilbranche !!

Mal schaun ob es so läudr wie bei Mannesmann !! schachern um anschliessend die Mitarbeiter in den Ar-sch zu tretten !!

Und die Politik wird mitmachen,das Geld lockt für ihr Einfluss des Verrates !!
 

destina

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#4
Zurzeit keine Brückenfinanzierung für Opel möglich

Haushaltsausschuss/

Berlin: (hib/MIK) Es gibt zurzeit für die Bundesregierung keine rechtliche Möglichkeit, eine staatliche Brückenfinanzierung zur Rettung der Adam Opel GmbH zu gewährleisten. Dies wurde am Donnerstagmorgen in der Sondersitzung des Haushaltsausschusses deutlich, bei der die Bundesminister Peer Steinbrück (SPD) und Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg (CSU) die Abgeordneten über die nächtlichen Gespräche mit Vertretern der Opel-Muttergesellschaft General Motors (GM), der amerikanischen Regierung, den Investoren Magna und Fiat sowie den betroffenen Bundesländern informierten.

Danach sei bisher angedacht gewesen, dass der Staat eine Brückenfinanzierung von insgesamt 1,5 Milliarden Euro gewähre. Bei der nächtlichen Sitzung habe aber GM überraschend einen weiteren kurzfristigen Finanzierungsbedarf von 300 bis 350 Millionen Euro angemeldet, der bis Freitag erbracht werden müsse. Dies habe keiner der Beteiligten zusagen können, da die Regierung nach dem Haushaltsrecht einen Kredit geben dürfe, wenn er mit "überwiegender Wahrscheinlichkeit" nicht ausfallen würde. Dies sei nicht sichergestellt. So ist laut Steinbrück bisher noch nicht klar, wem überhaupt das Konto gehört, auf den der Kredit überwiesen werden soll und welche Sicherheiten der Bund erhält. "Deshalb muss nachgearbeitet werden", betonte zu Guttenberg. Die Regierung habe deshalb alle Beteiligten aufgefordert, bis Freitagnachmittag entsprechende Informationen zu liefern. Dann soll weiter verhandelt werden. Insgesamt werden laut Steinbrück die Gespräche dadurch erschwert, dass viele Interessenvertreter beteiligt seien. Es sei jedoch klar, dass Opel nach der Krise anders aussehen werde als zuvor. Finanziert werden soll der eventuelle Überbrückungskredit aus Mitteln des Konjunkturpaketes II, das vom Bundestag bereits beschlossen wurde.

Die Abgeordneten aller Fraktionen unterstützten die Regierung in ihrer Verhandlungsführung. Der Sprecher der Unionsfraktion erklärte, dass die Sache komplizierter sei als angenommen. Vieles sei noch unklar. Die Union sei nicht gegen einen Brückenbau, es müsse jedoch sichergestellt sein, wo das andere Ufer sei. "Zurzeit halten wir eine Garantie für nicht möglich, da das Ausfallrisiko fast 100 Prozent beträgt", betonte er. Die SPD betonte, dass möglichst alles getan werden müsse, um die Standorte und die Arbeitsplätze in Deutschland zu erhalten. Der Sprecher der FDP-Fraktion forderte ein Konzept, in das die Ministerpräsidenten der Länder miteinbezogen werden müssten. Die Linksfraktion erinnerte daran, dass in Thüringen fast 20 Prozent aller Arbeitsplätze mit dem Opelwerk in Eisenach verbunden seien. Der Vertreter der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen forderte für die Zukunft ein tragbares Geschäftsmodell, das vor allem auch die Fragen des Klimaschutzes einbeziehe.
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#5
Und wenn schon !!!

Fiat aber auch Magna denken doch,das sie Opel und ihr KnowHow für
ein Spotpreis bekommen können.Um sie anschliessend dann Auszuschlachten zu können wie ein alten Wagen !!

Fiat und Magna sind und waren schon immr Heuschrecken der Automobilbranche !!

Mal schaun ob es so läudr wie bei Mannesmann !! schachern um anschliessend die Mitarbeiter in den Ar-sch zu tretten !!

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Nicht vergessen: Wir haben Wahljahr!
 

Gnadenlos

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#6
Nur für Bad Banken zb. die HRE mit 100 Milliarden gehr dies !!! als staatliche Brückenfinanzierung !!!!


Es ist doch schon komisch,das man Banken wieder HRE hilft,das kann ich euch sagen !! Unsere Poitiker haben Angst ihr eigenes Kapital und Geld was auch in der HRE steckt zu verlieren !!

Und durch das Insolvenz würde auch die Deutsche Bank pleite !! So hat sie sich durch die 100 Miliarden die die HRE vom Steuerzahler an der Deutschen Bank auszahlen lassen !!

Die HRE hatte Schulden bei der Deutschen Bank,so kommen die 100 Milliarden grad recht,und die Deutschen Bank stosst sich damit gesund !!

Darum das Plus der Deutchen Bank und ein verlogener Ackermann !!

Bei Opel hat man ja auch keine Aktien in Depot,da kann man mal wegschaun und verschachern oder die Insolvenz reskieren !!

Die Zeche zahlt doch der Steuerzahler und nicht die Poitiker mit ihr Leben !!
 

destina

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#7
Nur für Bad Banken zb. die HRE mit 100 Milliarden gehr dies !!! als staatliche Brückenfinanzierung !!!!


Es ist doch schon komisch,das man Banken wieder HRE hilft,das kann ich euch sagen !! Unsere Poitiker haben Angst ihr eigenes Kapital und Geld was auch in der HRE steckt zu verlieren !!

Und durch das Insolvenz würde auch die Deutsche Bank pleite !! So hat sie sich durch die 100 Miliarden die die HRE vom Steuerzahler an der Deutschen Bank auszahlen lassen !!

Darum das Plus der Deutchen Bank und ein verlogener Ackermann !!

Bei Opel hat man ja auch keine Aktien in Depot,da kann man mal wegschaun und verschachern oder die Insolvenz reskieren !!

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Hypo Real Estate

Fahrlässiges Handeln

Skandalfall Hypo Real Estate: Der Bund wusste früh von den Risiken - und tat nichts dagegen. Die Finanzaufsicht hat versagt.
Ein Kommentar von Alexander Hagelüken

Die Schulden der Hypo Real Estate wachsen in den Himmel. Der Bund wusste früh davon - und tat nichts dagegen. (Foto: ddp)

Wann lohnt es politisch, ein Problem mit viel Elan anzugehen? Angesichts der vielen Schwierigkeiten moderner Gesellschaften müssen Politiker dies vom Preis abhängig machen. Es lohnt, politisch zu handeln, wenn der Schaden des Nichtstuns hoch ist. Was die Finanzaufsicht in Deutschland angeht, ist der Preis für die Bundesregierung ziemlich einfach zu erkennen: Sie muss alleine für den klinisch toten Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate (HRE) 100 Milliarden Euro Steuergeld bereitstellen.
Andere Banken kosten auch Milliarden. Das ist ein riesiger Schaden, der zumindest teilweise entstanden ist, weil die Finanzaufsicht in Deutschland versagt hat. Die Bundesregierung hat deshalb die Pflicht, das Problem mit viel Elan anzugehen - und eine bessere Aufsicht zu schaffen.

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#8
Bundesregierung zweifelt am Sinn

Opel-Treffen steht in Frage

In die Verhandlungen zur Rettung des deutschen Autobauers Opel scheint Bewegung zu kommen - allerdings keine, die in Richtung einer Lösung führen. Das für Freitagnachmittag angesetzte Spitzentreffen könnte ausfallen. Nach Angaben eines Regierungssprechers tritt die Runde nur zusammen, wenn sich eine "substanzielle" Einigung abzeichnen sollte.

Das für den späten Nachmittag anberaumte Spitzentreffen der politischen Verhandlungsgruppe zur Zukunft des Autoherstellers Opel wird immer unsicherer. Das Treffen soll laut Bundesregierung nur stattfinden, wenn sich die potenziellen Investoren und Vertreter des US-Mutterkonzerns General Motors (GM) in den relevanten Punkten verständigt haben und "Substanzielles" vorlegen. Fiat nimmt an den Gesprächen nicht teil, und die Gespräche von Magna mit der Opel-Mutter GM gestalten sich einer informierten Person zufolge als schwierig.
Bundesregierung zweifelt am Sinn : Opel-Treffen steht in Frage - n-tv.de


Der Fiat-Chef betonte, er bleibe offen für Gespräche. Nach Informationen von FOCUS Online könnten die Italiener schon bald wieder in den Ring steigen. Voraussetzung sei eine Opel-Pleite. Wenn Opel Insolvenz anmelde, werde Fiat definitiv mitbieten, erfuhr FOCUS Online aus Unternehmenskreisen. Eine andere Möglichkeit sei, dass Banken Kredite in Höhe von 350 Millionen Euro bereitstellten.
Autobauer: Fiat wartet auf die Opel-Pleite - Wirtschafts-News - FOCUS Online
 

Merkur

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#10
Die Rettungen sind Betrug

Das gesamte Rettungs- und Konjunkturprogramm ist ein Betrug auf der Spitze eines Betrugs. Eine Generation mag vielleicht versuchen, etwas auf Kosten der nächsten zu bekommen - aber am Ende verlieren beide. Oberflächlich bleibt die nächste Generation auf den Kosten für die Rettung dieser Generation sitzen.
weiter
"Die Rettungen sind Betrug" von Bill Bonner | GoldSeiten.de
Opel-Rettung: Was wird gerettet?

Gegenwärtig wird viel über die "Rettung von Opel" gesprochen und geschrieben. Doch die wichtigste Frage wird dabei ausgeblendet: Um wessen Rettung geht es? Um die der Arbeiter, Arbeitsplätze und Löhne, oder um die der Kapitaleigner und Profite.

Opel-Rettung: Was wird gerettet?
Obama: “Ar***tritt” für Deutschland

Viele Hoffnungen machte man sich in Berlin die Opel Werke retten zu können doch Obama entsandte einen drittklassigen Vertreter.26.000 Opelaner bangen weiter um die Rettung ihres Arbeitgebers und die sonst so amerikahörige deutsche Regierung fällt in ein tiefes Jammertal.
Obama: “Ar***tritt” für Deutschland | Schweiz Magazin
 

Nustel

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#11
Dieser Tage war auf SWR eine interessante Reportage zu sehen. Leider keinen Link gefunden. Andere hier im Forum werden ihn schon finden.So long.


Opelaner scheren sich es einen Dreck darum, wie es Leiharbeiter geht. Dort gibt es ganz klar ein ZweiKlasssen System. Leiharbeiter dürfen sich in der Halle umziehen, während die "Elite" der Opelaner, die noch gestern, höhnten,- auf uns Hartzer,-- nun selbst Opfer,des Systems werden.
Diese Hochnäsigkeit rächt sich nun. Wie auch in andeen Unternehmen.

Solidarität gibt es da nicht. Bei Opelanern weiß Gott nicht.
Warum soll ich mich als Hartzer darum Sorgen machen, wenn DIE nun auch ihren Job verlieren. Also lernen DIE auch mal wie es ist "GANZ UNTEN" zu sein. Kein Mitleid. Keine Spur.
Diese arrogante Hochnäsigkeit der Schrauber ist unerträglich.
Wer hat Kaufhalle gerettet???? Da war niemand da!! Weder Schröder, noch Gewerkschaft, noch der verlogene WDR und Medien Konsorten. Merkt euch das.
 

Nustel

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#13
Gemerkt. :cool:

Nur weil Du dort eine Solidarität vermisst haben willst, sollte dies nicht dazu führen, dass Solidarität gänzlich in der Schublade verschwindet.
Nu mal keine panik schüren. Nur die Arroganz in dem Beitrag, fallls Du ihn gesehen hast , hat mich genervt, und das sind diese "Kunden", die erwarten, das der Steuerzehler ihren ***** in Höhe hält, und diese gleichen "Kunden" spuckten noch vor Kurzem rum, und haben auf uns herab geschaut,auf uns Hartzer!!

und nun geht es ihnen dreckig. Warum soll ich als Hartzer Solidarität für Opelaner haben, da wo ich meinen Job verloren habe, und kein Schwanz hat sich damals unter Schröder-Zeiten dieses Schmierentheater mit Kaufhalle undCo sich angenommen,- und gewiss sich kein OPELANER sich Sorgen um meine Zukunft gemacht hat.
Irgendwo hat alles seine Grenzen.
Dieses Mitleidgehudel geht mir auf den Keks, aber so was von gewaltig.
Wie war es mit Chemie in Sachsen Böhlen? Wo war denn da die Solidarität?
 

Hexe45

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#14
Dieser Tage war auf SWR eine interessante Reportage zu sehen. Leider keinen Link gefunden. Andere hier im Forum werden ihn schon finden.So long.


Opelaner scheren sich es einen Dreck darum, wie es Leiharbeiter geht. Dort gibt es ganz klar ein ZweiKlasssen System. Leiharbeiter dürfen sich in der Halle umziehen, während die "Elite" der Opelaner, die noch gestern, höhnten,- auf uns Hartzer,-- nun selbst Opfer,des Systems werden.
Diese Hochnäsigkeit rächt sich nun. Wie auch in andeen Unternehmen.

Solidarität gibt es da nicht. Bei Opelanern weiß Gott nicht.
Warum soll ich mich als Hartzer darum Sorgen machen, wenn DIE nun auch ihren Job verlieren. Also lernen DIE auch mal wie es ist "GANZ UNTEN" zu sein. Kein Mitleid. Keine Spur.
Diese arrogante Hochnäsigkeit der Schrauber ist unerträglich.
Wer hat Kaufhalle gerettet???? Da war niemand da!! Weder Schröder, noch Gewerkschaft, noch der verlogene WDR und Medien Konsorten. Merkt euch das.
DU sprichst mir aus der Seele, ich erinnere mich noch an 2005 bei Opel in Bochum, wie die gegen HartzIVler gehetzt haben.

Oder jetzt , nach Hilfe vom Staat schreien, aber Karstadt, ne die nicht, das ist ja was anderes.
Oder eben wie arrogant und fies die zu Leiharbeitern waren.
Denn gut qualifiziert sind die meisten bei Opel nicht. Da gabs viele Bestandsschutzjobs. 8 Std die gleiche Presse bis zur Renten und echt gut Kohle und Privilegien.
Die 8 Mon täglich mit der Nokiabahn nach Bochum waren echt übel, diese dummen Sprüche der Opelaner und grad die der unteren Dienstgrade.

Ich gönne niemand HartzIV, ich weiß noch wie furchtbar das war, aber für viele Opelaner, ginge es nach einer Pleite über AlgI in ALGII und zwar nahtlos.

So grausam sich das liest, aber viele HartzIV Hetzer werden nach einem Jahr dann die Gehetzten.

Von daher, Opel braucht niemand mehr.

LG
Hexe
 

Nustel

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#15
DU sprichst mir aus der Seele, ich erinnere mich noch an 2005 bei Opel in Bochum, wie die gegen HartzIVler gehetzt haben.

Oder jetzt , nach Hilfe vom Staat schreien, aber Karstadt, ne die nicht, das ist ja was anderes.
Oder eben wie arrogant und fies die zu Leiharbeitern waren.
Denn gut qualifiziert sind die meisten bei Opel nicht. Da gabs viele Bestandsschutzjobs. 8 Std die gleiche Presse bis zur Renten und echt gut Kohle und Privilegien.
Die 8 Mon täglich mit der Nokiabahn nach Bochum waren echt übel, diese dummen Sprüche der Opelaner und grad die der unteren Dienstgrade.

Ich gönne niemand HartzIV, ich weiß noch wie furchtbar das war, aber von den Opelaner, ginge es nach einer Pleite über AlgI in ALGII und zwar nahtlos.

So grausam sich das liest, aber viele HartzIV Hetzer werden nach einem Jahr dann die Gehetzten.

Von daher, Opel braucht niemand mehr.

LG
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Danke, das tat gut:icon_klatsch:
 
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#16
Dann ist ja offensichtlich alles klar. :cool:

Ich kann mich nicht daran erfreuen, dass es noch mehr "Betroffene" gibt.

Aber, wenn es Euch gefällt, dann nur zu.
 

Hexe45

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#17
Dann ist ja offensichtlich alles klar. :cool:

Ich kann mich nicht daran erfreuen, dass es noch mehr "Betroffene" gibt.

Aber, wenn es Euch gefällt, dann nur zu.
Dein Statement echt in allen Ehren und irgendwo hast du da auch recht. Aber ich habe das mit Opel hautnah erlebt.
War damals beim Rehastudium, aber hatte schon tierische Angst vor HartzIV.

Die hatten sich damals so auf HartzIV eingeschossen, die waren so mies , wie sie die armen HartzIVler als arbeitscheues Gesindel runtergemacht haben.

Diese Fäkalausdrücke klingen mir heute noch in den Ohren. Die haben sich so was von sicher gefühlt.
Und wie gesagt am schlimmsten waren die, die auf dem freien Arbeitsmarkt selber untergehen würden.

Klar es tut mir für jeden leid, der in HartzIV fällt, aber diesmal erwischt es nicht die unbedingten Unschuldslämmer.

Und dann setztn sie bei Karstadt eins drauf, die Opelaner können ja nix dafür, aber bei Karstadt ist ja alles hausgenacht.

Warum sind denn bei umfragen so immer um die 87% dafür Opel dicht zu machen.
Hochmut kommt vor dem Fall,und viele sogar sehr viele Opelaner waren hochmütig.

LG
Hexe
 

Nustel

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#18
Dein Statement echt in allen Ehren und irgendwo hast du da auch recht. Aber ich habe das mit Opel hautnah erlebt.
War damals beim Rehastudium, aber hatte schon tierische Angst vor HartzIV.

Die hatten sich damals so auf HartzIV eingeschossen, die waren so mies , wie sie die armen HartzIVler als arbeitscheues Gesindel runtergemacht haben.

Diese Fäkalausdrücke klingen mir heute noch in den Ohren. Die haben sich so was von sicher gefühlt.
Und wie gesagt am schlimmsten waren die, die auf dem freien Arbeitsmarkt selber untergehen würden.

Klar es tut mir für jeden leid, der in HartzIV fällt, aber diesmal erwischt es nicht die unbedingten Unschuldslämmer.

Und dann setztn sie bei Karstadt eins drauf, die Opelaner können ja nix dafür, aber bei Karstadt ist ja alles hausgenacht.

Warum sind denn bei umfragen so immer um die 87% dafür Opel dicht zu machen.
Hochmut kommt vor dem Fall,und viele sogar sehr viele Opelaner waren hochmütig.

LG
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Nochmals,Opelaner waren in diesem TVBeitrag arrogant, und schauten auf Leiharbeiter herab. Ich als Hartzer habe kein Mitleid mit deren Pseudo Gewerkschaft. Warum soll ich mich solidarisch erklären,- wen DIE sich nicht solidarisch erklären,--- für UNS? Mag zwar blöd klingen, aber in zwei oder einem Jahre sind die froh hier Hilfe zufinde in diesem Forum.
 
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#19
Es sind ja nicht nur Opelaner, es sind auch die VW-Arbeiter, es ist der Bäcker um die Ecke, die Zeitungsverkäuferin vor der Haustüre, die Kassiererin beim Discounter, der kleine süsse Schwule in der Bar, die nette Blonde in der Arztpraxis.

Denen gönnst Du also die Segnungen der wunderbaren SGB II-Gesetzgebung, nur weil Du m.E. verhärmt bist und den Menschen den gleichen Rotz angedeihen willst?

Prima, und Hut ab! :icon_neutral:
 

Nustel

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#20
Es sind ja nicht nur Opelaner, es sind auch die VW-Arbeiter, es ist der Bäcker um die Ecke, die Zeitungsverkäuferin vor der Haustüre, die Kassiererin beim Discounter, der kleine süsse Schwule in der Bar, die nette Blonde in der Arztpraxis.

Denen gönnst Du also die Segnungen der wunderbaren SGB II-Gesetzgebung, nur weil Du m.E. verhärmt bist und den Menschen den gleichen Rotz angedeihen willst?

Prima, und Hut ab! :icon_neutral:
Warum soll ich als Hartzer mir Sorgen machen für Opelaner, wo auch niemand von denen für mich gekämpft hat und ich meine Job verloren habe.
Werd mal wach, solange es denen gut ging, haben sie auf ZAfS runter geschaut, und da erwartest Du i.E. das ich Solidarität für die empfinde?
 
E

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#22
Ich kann mich nicht daran erfreuen, dass es noch mehr "Betroffene" gibt.
Doch, genau das muss passieren, damit klar wird, wie menschenverachtend das Hartz-IV-System ist. Ansonsten schlafen die deutschen Merknix-Michel weiter.

Und ich hab auch kein Mitleid mit Leuten, die auf Hartz-IV-Empfänger herab sehen. Erst wenn sie selbst in der Scheiße sitzen, hört der Hochmut auf.
 

Avensis

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#23
Die Opel-Rettung geht auf die Zielgerade: Der mögliche Opel-Investor Magna und General Motors (GM) haben sich auf ein Konzept für die Übernahme des angeschlagenen deutschen Autokonzerns geeinigt. Der Vorschlag wird nun von Experten der Regierung geprüft und dann bei dem Opel-Spitzentreffen der Bundesregierung am späten Freitagabend beraten. Die Forderung an die Bundesregierung: Deutschland soll eine Brückenfinanzierung von 1,5 Milliarden Euro leisten, die nach Abschluss des Deals zurückzuzahlen wäre.

Opel-Rettung: Magna einigt sich angeblich mit GM
 
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#24
Die Opel-Rettung geht auf die Zielgerade: Der mögliche Opel-Investor Magna und General Motors (GM) haben sich auf ein Konzept für die Übernahme des angeschlagenen deutschen Autokonzerns geeinigt. Der Vorschlag wird nun von Experten der Regierung geprüft und dann bei dem Opel-Spitzentreffen der Bundesregierung am späten Freitagabend beraten. Die Forderung an die Bundesregierung: Deutschland soll eine Brückenfinanzierung von 1,5 Milliarden Euro leisten, die nach Abschluss des Deals zurückzuzahlen wäre.

Opel-Rettung: Magna einigt sich angeblich mit GM
Bis tief in die Nacht wurde im Kanzleramt verhandelt und über den Papieren gebrütet. Dann endlich ein Durchbruch: Das Konzept für die Opel-Rettung steht. Doch nicht alle sind davon überzeugt - einer will es nur mit Bauchschmerzen mittragen. Opel-Rettung: Rettungskonzept steht - Opel, Magna und die drei Musketiere - Opel-Spezial - sueddeutsche.de

 

galigula

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#25
Eine Erfolg mit dieser Opellösung halte ich für absolut ausgeschlossen.
Meiner Meinung nach ist da jeder einzelne Cent unnötige Geldverschleuderung,aber der Steurzahler hat´s ja.
Die 1,5 Mill. Staatskredit werden hinten und vorne nicht reichen,da wird reingebuttert bis zur Wahl.
Die Fa. Opel ist zu klein,um wirtschaftlich zu produzieren,dieses seltsame von Politikern zusammengeschustertes Konstrukt wird sich auf dem Weltmarkt nicht behaupten können,da sind schon andere,im Autobau viel erfahrenere Firmen gescheitert,Daimler/Chrysler,BMW/Rover usw.Denen ihre Fusionen sind missglückt,und das auch noch in normalen Wirtschaftszeiten.
Wie soll da eine Politische Firmenrettung in einer Jahrhundertkrise gelingen?
Da muss man mal Guttenberg loben,er sagt doch tatsächlich,was er denkt und hat Recht.
Steinmeier kann man leider wieder nicht loben,er betreibt für den Steuerzahler den teuersten Wahlkampf,den es hier jemals gab.
Acandor schreit schon als nächster nach Kohle,Steinmeier sagt schon zu und so geht es weiter bis September.
Normalerweise gehört er wegen Veruntreuung von Steuergeldern eingesperrt.
Opel ist verloren!
 

Merkur

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#26
Normalerweise gehört er wegen Veruntreuung von Steuergeldern eingesperrt.
Opel ist verloren!
Eben SPD Lügen das die Schwarte kracht.
Staatliche Rettung selten erfolgreich

Wer erinnert sich nicht an Kanzler Schröder, der sich als großer Retter von Holzmann aufspielte? Zweieinhalb Jahre später kam die Pleite dennoch. Auch sonst ist die Geschichte staatlicher Rettungsversuche wenig glanzvoll.
NETZEITUNG WIRTSCHAFT WIRTSCHAFTSPOLITIK NACHRICHTEN: Staatliche Rettung selten erfolgreich
 

Hotti

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#27
Die Opelrettung ist doch die beste Wahlwerbung, die sich diese "Retter" wünschen können. Wäre die Wahl schon vorbei, gäbe es diese " Rettung" auch nicht. Nach der Wahl wird es viele Tränen bei den "Newopelanern" geben, wenn sie für weniger Geld arbeiten dürfen, wenn welche gefeuert werden.....usw. Und ehrlich gesagt, hält sich mein Mitleid auch in Grenzen, denn wir Montagsdemonstranten sind damals bei der ersten Krise nur von den Opelanern ausgenutzt worden. Kaum einer ist mitgegangen, aber unser Sprachrohr ist für die Opelkrise damals genutzt worden, um auf deren Probleme aufmerksam zu machen, für die Opelaner damals hiess es nicht "Hartz IV muss weg" sondern "helft Opel".
 

galigula

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#28
Bei der Demo in Frankfurt(Wir zahlen eure Krise nicht)waren auch paar Opelaner da,die Unterschriften für die Opelrettung sammelten.Der Frau,die eine Unterschrift von mir wollte,habe ich gesagt,dass Opel verloren ist und es ökonomisch unvertretbar ist,ein lebensunfähiges Unternehmen am künstlichen Tropf zu halten.
Sie meinte,es gehe aber um Arbeitsplätze.
Ich habe ihr erklärt,dass ihr Arbeitsplatz auf Grund von strukturellen Fehler in der globalen Arbeits-und Wirtschaftspolitik verloren sei und unsere Regierung abgewählt werden muss.
Vertanden hat sie das nicht,sondern jammerte wieder wegen ihres Arbeitplatzes,warum es so weit kam,hat sie glaube ich nicht so interresiert.
Hier noch was vom Bund der Steuerzahler:Bund der Steuerzahler - Pressemitteilungen
 
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#29
Und die Geschichte wiederholt sich doch: Die Borgward Pleite

Durch Kredite der Stadt Bremen konnte die Produktion, wenn auch gedrosselt bis Ende 1960 aufrecht erhalten werden. Dann drangen die Finanzprobleme der Borgwardgruppe an die Öffentlichkeit, was zu einer Verunsicherung der Händler, Lieferanten und Kunden führte. Auch eine Straffung der Geschäftsführung, Entlassungen und weitere Kredite konnten die Borgward-Gruppe nicht mehr Retten.
Nach einem Bericht des durch die Stadt Bremen eingesetzten Wirtschaftsprüfer Dr. Semler verweigerte die Stadt jeden weiteren Kredit. Sie forderte statt dessen die komplette Übergabe des Unternehmens an die Stadt und erklärte sich dafür im Gegenzug bereit den Betrieb weiterzuführen. Da mehrere Versuche zuvor das Unternehmen zu verkaufen gescheitert waren, nahm Borgward das Angebot an und sicherte so seinen Arbeitern vorerst ihre Arbeitsplätze.
Anstatt das Unternehmen auch durch unpopuläre Maßnahmen wie Entlassungen zu sanieren, versuchte Dr. Semler persönlich in aller Welt die Borgward-Gruppe zu verkaufen.
Nachdem auch die letzte Verhandlung mit Chrysler gescheitert war, wurde am 28. Juli 1961 das vorläufige Vergleichsverfahren eingeleitet und 12.600 Arbeiter erhielten ihr Kündigungsschreiben.

Eine Borgward Interessengemeinschaft, bestehend aus Händlern, Lieferanten, großen Banken und Kunden, versuchte das Werk für 90 Mill. DM aufzukaufen, das Angebot wurde jedoch vom Bremer Senat abgelehnt. So wurde am 11. September 1961 das Konkursverfahren eröffnet, was das endgültige Aus der Traditionsmarke Borgward bedeutete.

Man beachte: Für 90 Millionen aufkaufen, nicht für mehrere Milliarden!
 
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#30
Ich halte dieses Szenario für das Wahrscheinlichste:

Hartgeld.com - Infos Deutschland

[13:45] Leserkommentar zur Opel"Rettung":
Ich denke, die Opel-Rettung hat einen ganz anderen Hintergrund:
Erst wurde Opel vor dem GM-Konkurs in Sicherheit gebracht. Der Magna-Deal wird nie in trockene Tücher gebracht. Magna ist nur ein Strohmann(zweitgrößter GM-Zulieferer). Im Direktorium sitzt jetzt ein Sanierer, das heißt Opel wird jetzt auf Kosten unseres Staates saniert. Anschließend platzen die Verhandlungen mit Magna, ein Investor wird auch nicht gefunden. Zwischenzeitlich wird GM saniert und wird dann ein saniertes Opel-Unternehmen großzügig für einen Appel und ein Ei wieder zurücknehmen. So haben wir dann auch unseren Beitrag zur GM-Sanierung geleistet. Oder glaubt jemand ernsthaft, GM würde einfach auf den deutschen Markt verzichten?
Wir werden sehen.
 
Status
Nicht offen für weitere Antworten.
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